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D. capensis - Stammbildung


Emotopia

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Ich habe heute notgedrungen meine d. capensis Töpfe neu topfen gemusst, da diese über den Winter Stämmchen gebildet haben die allerdings nicht wirklich die Pflanzen oben halten so das diese seitlich über den Topf wuchsen (also nicht nach oben sondern seitlich).

Ich habe jetzt diese Stämmchen eingegraben, frage mich jedoch ob das ganze so gut war...

Auch habe ich jetzt gelesen das ich wohl nicht der einzige bin wo diese Stämmchenbildung hat ^^. Ich schätze das hat etwas mit den Winterbedingungen zu tun (Sonne), aber ob das so stimmt ka ^^.

Also wohin mit diesen Stämmchen? Einbuddeln ja oder nein? Und was mache ich nächstes Jahr? Weil jedes Jahr ein Stämmchen von einer Fingerlänge wäre doch etas heftig ^^. Zusatzbeleuchtung geht hier in der Wohnung aktuell nicht (also für den Winter, aktuell stehen die jetzt wieder draußen, nachdem die Maikäfer endlich fort sind ^^).

Edited by Emotopia
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Hallo,

wenn ich dich richtig verstehe meinst du einen Stämmchen wegen Lichtmangel?!

D. capensis bildet ja auch bei guten Kulturbedingungen einen kurzen Stamm.

Es kann schon vorkommen das diese zur Seite wachsen. Was an sich ja nicht schlimm ist.

Ich würde die Pflanze so lassen und das Stämmchen nicht einbudeln. Warum den auch?

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Hallo,

wenn ich dich richtig verstehe meinst du einen Stämmchen wegen Lichtmangel?!

D. capensis bildet ja auch bei guten Kulturbedingungen einen kurzen Stamm.

Es kann schon vorkommen das diese zur Seite wachsen. Was an sich ja nicht schlimm ist.

Ich würde die Pflanze so lassen und das Stämmchen nicht einbudeln. Warum den auch?

es sieht einerseits nicht mehr schön aus, und andererseits wachsen die dermaßen seitlich das sie schon fast in einen anderen topf reinschauen (mit anderen pflanzen). wie gesagt ich rede hier von stämmchen in fingerlänge. Gegen kleine Stämmchen habe ich auch nix, gehört ja dazzu aber das ist doch schon etwas extrem wenn die capensis an sich schon fast im Unterteller sitzt weil sie soweit raus und auch herunterhängt (sprich der kopf der pflanze hängt richtung unterteller)^^.

Edited by Emotopia
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Hallo,

ein Bild würde helfen um sagen zu können ob es sich einfach nur um Lichtmangel handelt oder normal ist. So wie sich das bei dir anhört tippe ich aber auf Lichtmangel. Sind die Abstände zwischen den Blättern größer geworden?

Ich habe schon D.capensis gehabt die einfach in einen benachbarten Topf gewachsen sind und dort gewurzelt haben. Den eigentlichten Topf hat man schon garnicht mehr gesehen, da an allen Seiten die Pflanzen darüber gewachsen sind.

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Hallo,

ein Bild würde helfen um sagen zu können ob es sich einfach nur um Lichtmangel handelt oder normal ist. So wie sich das bei dir anhört tippe ich aber auf Lichtmangel. Sind die Abstände zwischen den Blättern größer geworden?

Ich habe schon D.capensis gehabt die einfach in einen benachbarten Topf gewachsen sind und dort gewurzelt haben. Den eigentlichten Topf hat man schon garnicht mehr gesehen, da an allen Seiten die Pflanzen darüber gewachsen sind.

da ich die stämmchen bereits mit eingebuddelt habe sieht man auf evtl. bildern gar nichts mehr ^^. Ausbuddeln will ich sie eigtl nur wenn es wirklich nötig ist.

Die Abstände zwischen den Blättern haben sich eigtl nicht vergrößert und auch sind Klebetropfen da sowie die Blätter rötlich gefärbt :-) Sprich aktueller Lichtmangel ist es definitiv nicht *g*. Die Stammbildung kam auch über den Winter trotz Südfenster (aber wie gesagt ohne Zusatzbeleuchtung). An sich würde ich diese Stämmchen als eine Art verlängerte Wurzel ansehen (beim umtopfen hat man allerdings gesehen das es eben keine Wurzel ist), so das die Stämmchen einfach nicht halten da sie eben recht dünn sind. Den Pflanzen an sich geht es bombig, die sind auch kräftig am blühen (teilweise doppelter Blütenstamm oder sogar mehrere Stängel haben.

An sich sehe ich das einfach so das die Pflanzen jetzt erwachsen wird/geworden sind. Aktuell sehen die Pflanzen nach dem umtopfen wieder aus wie früher, die frage ist nur ob das auch so bleibt :-)

//EDIT:

Was noch sehr auffällig ist / war: Die unteren Blätter sind komplett abgestorben, die habe ich beim neu topfen auch gleich mit entfernt da es doch schon einiges war. Die Pflanze an sich ist aber größer als je zuvor, so das ich dies als eine Art Blattwechsel sehe, da die unteren Blätter halt doch schon recht alt waren :-) . Das könnte alleridngs auch mit den Stämmchen zusammenhängen da dieses absterben der alten Blätter im Winter begann. Die Pflanzen an sich stehen wie gesagt top da nur gingen sie halt in alle richtungen (oben unten, links rechts). Es ist halt so das man die Pflanze im Topf theoretisch hin und herbewegen konnte, wie als würde man sie an der wurzel halten. Wurzelverlängeurngs-stämmchen halt ^^

Edited by Emotopia
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Also wohin mit diesen Stämmchen? Einbuddeln ja oder nein?

Wie es Dir gefällt.

Und was mache ich nächstes Jahr? Weil jedes Jahr ein Stämmchen von einer Fingerlänge wäre doch etas heftig ^^. Zusatzbeleuchtung geht hier in der Wohnung aktuell nicht (also für den Winter, aktuell stehen die jetzt wieder draußen, nachdem die Maikäfer endlich fort sind ^^).

Das sind Deine beiden Möglichkeiten:

1. Entweder bringst Du Deine Pflanzen wie bisher über den Winter, und im Frühjahr topfst Du um: Unten Wurzeln abschneiden und die Pflanzen 5 cm tiefer einpflanzen, damit das Stämmchen vom letzten Jahr im Substrat verschwindet. Die unten abgeschnittenen Wurzeln kannst Du zur Vermehrung verwenden und diese auf Substrat legen, ganz wenig bedecken und feucht halten, bis es sprießt.

2. Oder Du läßt Deine Pflanzen am Saisonende so lange draußen, bis sie einen schönen knackigen Nachtfrost von -3 bis -5 °C abbekommen haben (hier in der Gegend also bis Anfang/Mitte Dezember) und oberirdisch absterben. Dann sofort reinholen und in einem kühlen, frostfreien Raum am hellen Fenster (muß nicht Südseite sein, wenn der Raum kühl genug ist) neu austreiben lassen. Der Neuaustrieb hat dann kein Stämmchen.

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Wie es Dir gefällt.

Das sind Deine beiden Möglichkeiten:

1. Entweder bringst Du Deine Pflanzen wie bisher über den Winter, und im Frühjahr topfst Du um: Unten Wurzeln abschneiden und die Pflanzen 5 cm tiefer einpflanzen, damit das Stämmchen vom letzten Jahr im Substrat verschwindet. Die unten abgeschnittenen Wurzeln kannst Du zur Vermehrung verwenden und diese auf Substrat legen, ganz wenig bedecken und feucht halten, bis es sprießt.

2. Oder Du läßt Deine Pflanzen am Saisonende so lange draußen, bis sie einen schönen knackigen Nachtfrost von -3 bis -5 °C abbekommen haben (hier in der Gegend also bis Anfang/Mitte Dezember) und oberirdisch absterben. Dann sofort reinholen und in einem kühlen, frostfreien Raum am hellen Fenster (muß nicht Südseite sein, wenn der Raum kühl genug ist) neu austreiben lassen. Der Neuaustrieb hat dann kein Stämmchen.

OK ans Wurzeln abschneiden hab ich mich bisher noch nicht getraut ^^. Gut ist ja capensis, die steckt so eiiges weg ^^. Noch mehr capensis benötige ich allerdings in Zukunft glaube ich nicht da ich aktuell einige Blüten habe bei x Pflanzen und auch bereits welche zwangsabgeschnitten habe (also blütenstengel) da es sonst einfach zu viel des guten wird ^^. Dennoch wäre das vorerst doch eine ALternative, da auch die Wurzeln eine ganz schön heftige Länge haben in meinen Augen.

Das mit dem absterben wäre halt die letzte Lösung und würde auch klappen, alleridngs würde ich so die schöne große Pflanzen als solches verlieren, da dies erst einmal nachwachsen muss...

Ich denke ich werde bei Bedarf das ganze mal etwas stutzen (also die Wurzeln) und wenn es dennoch zu viel wird gibt es halt Überwinterung bei den VFF :-) .

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Hallo,

meine Schreibtisch-Terra-Capensis haben auch Stämme bekommen, diese sind eber stabil genug um die Pflanzen vernünftig zu tragen.

Ich finde das gibt denen ein sehr ansprechendes aussehen, wie kleine Palmen...

Ich hänge mal Bilder mit drann wie es jetzt grade im Terra aussieht...ja die Pflanzen sehen grade etwas mitgenommen aus, liegt daran das sie 3 Tage im Dunkeln waren weil die Beleuchtung kaputt war.

Grüße benny...

post-1194-1275499116,3377_thumb.jpg

post-1194-1275499130,5172_thumb.jpg

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Wenn die Stämmchen recht dünn sind, und über den Winter ohne Zusatzbeleuchtung gewachsen sind, handelt es sich meiner Meinung nach um Lichtmangel.

Wenn die Pflanzen dann wieder mehr Licht bekommen wachsen sie wieder kräftiger weiter.

Warum auf Frost warten?!

Es gäbe da noch eine radikale Möglichkeit: Einfach alles oberirdische oder das was dir zu viel ist abschneiden. D.capensis treibt dann zu 100% wieder aus.

Edited by Tim Beier
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Abschneiden will ich aktuell nicht wegen den Blüten, außerdem haben die aktuell doch recht gut zu futtern *g*.

Also die Stämmchen hätten in etwa so ausgesehen in naher Zukunft denke ich mal (so wie auf den Bildern *g*). Allerdings halt nicht nach oben, sondern seitlich. Diese waren einfach noch nicht stabil ^^. Vielleicht treiben sie ja auch noch einmal raus aus dem Substrat und sind dann etwas dicker, das wäre natürlich das beste, weil dann kann es mir wurscht sein ob Stamm oder nicht, wenn dieser die Pflanze heben kann ^^

//EDIT:

Ich habe mir jetzt mal meine anderen capnesis Töpfe genauer angeschaut. Diese haben auch besagte Stämme jedoch wachsen diese halbwechs gerade. Es scheint also wirlich nur ein Topf betroffen gewesen zu sein der richtig heftig schräg wachsende capensis in sich hatte und diese deshalb sich nicht oben halten konnten.

Es scheint also doch nicht der Lichtmangel gewesen zu sein, wenn diese Stammbildung normal ist, sondern einfach ein etwas interessant wachsender Topf ^^.

Edited by Emotopia
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Marco Ebert

Wenn du statt Utris Sand hinstreust is es ein Palmenstrand. Ne sieht gut aus. Hast du mal mit dem Gedanken gespielt, den unteren Teil zu stützen und mehr Licht hinzubringen? Dann wächst das oben stabiler und es sieht einfach genial aus.

Gruß,

Marco

EDIT: Letzt hat einer ein Projekt präsentiert, in dem er Drosera in Flaschen gehalten hat, da sah das auch so aus. Die sind dann ganz schnell wie bei dir mit diesem Stamm bis zur Flaschenöffnung gewachsen. Ab da ging alles normal.

Edited by Marco Ebert
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Warum auf Frost warten?!

Weil es im darauffolgenden Jahr viel kräftigere Pflanzen gibt, wenn sie in der lichtärmsten Jahreszeit das Laub verlieren, als wenn man mitten in der Vegetationsperiode an den lichtstärksten Tagen des Jahres alles Überirdische kappt, während die Pflanzen gerade voll beim Wachsen, Blühen und Insektenfangen sind.

Gerade bei der Kombination Fensterbretthaltung im Winter mit Haltung im Freien während der wärmeren Monate sind die Pflanzen darauf angewiesen, im Sommer die volle Kraft zu tanken und da wäre es extrem kontraproduktiv, sie drei Wochen vor Jahres-Sonnenhöchststand abzuschneiden.

Noch ein Hinweis zu der Methode "D. capensis im Herbst im Freien bei Nachtfrösten oberirdisch abfrieren lassen": Das funktioniert am besten in schön großen Töpfen, bei denen ein knackiger Nachtfrost nicht auch gleich das Substrat durchfrieren läßt. Je größer der Topf ist, desto knackigere Nachtfröste übersteht D. capensis und sieht am nächsten Tag immer noch frisch aus, wenn die Temperatur über null steigt und möglichst auch die Sonne draufscheint. Minimale Topfgröße vielleicht ein 12-cm-Topf (für fünf Pflanzen), optimal ein 20-cm-Topf mit vielleicht ca. 20 Pflanzen. Die Pflanzen müssen dann sofort ins Haus geholt und kühl/frostfrei gestellt werden, wenn das Laub nach einem Nachtfrost nicht mehr knackig steht oder wenn die Temperatur tagsüber gar nicht mehr über null steigt. Macht man das nicht, und das Substrat im Topf (statt nur das Laub) friert durch, bekommt D. capensis einen ordentlichen Frostschaden weg und die Pflanzen im nachfolgenden Jahr werden eher schwächlich sprießen.

Mit dieser Art Überwinterung für D. capensis, bei der die Pflanzen an den lichtärmsten Tagen des Jahres überhaupt kein Laub tragen, sondern das Laub abgefroren ist, bei anschließender Stellung in einen ungeheizten und frostfreien Raum, damit sie nicht so schnell während der kurzen Tage wieder neu austreiben, sondern sich damit Zeit lassen, bis die Tage wieder länger werden, habe ich bei der Haltung von D. capensis ohne jegliche Zusatzbeleuchtung die besten Erfahrungen gemacht und es gibt garantiert keine Stämmchen, wenn man das Laub einmal jährlich kurz runterfrieren läßt, sondern man hat immer nur diesjährige Sprosse.

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Markus alias Drosophyllumfan

Um noch einmal auf den ersten Beitrag einzugehen:

hier sind vergeilte Drosera capensis zu sehen und vielleicht hilft dir ja auch die Anleitung zur vegetativen Vermehrung:

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Hallo,

@Jusch: Grundsätzlich bin ich von vergeilten Pflanzen ausgegangen die zu wenig Licht hatten. Aber ich sehe da gerade wenn D.capensis in vollem Wachstum ist trotz allem kein Problem.

Ich habe schon mal eine total verlauste und schlecht wachsendeD.capensis radikal geköpft;

sprich alles oberirdische Grün mit sammt den Läusen abgeschnitten ( auch Mitten in der Wachstumszeit ). Die Pflanze hat nach kurzer Zeit wirklich richtig kräftig Ausgetrieben.

Also meiner Erfahrung nach steckt D.capensis schon einiges weg!

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