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Nepenthes Substrattemperatur


Charly

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Gute Abend,

ich habe seit zwei Wochen ein Terrarium (60x45x45) mit einer 2-3cm starken Drainageschicht aus Seramis, darüber mindestens 10-20cm Substrat aus Carnivorenerde und Sphagnum etwa 1:1, zu oberst lebendes Sphagnum. Besetzt ist das ganze mit N.Alata, Ventricosa, Maxima, Fusca, und einer Copelandii. Standort ist etwa 1m hinter einem Ostfenster, beleuchtet wird mit 4x20w ESL 14 Stunden täglich, Temperaturen liegen Tags um 25°C nachts etwa 19°C, RLF liegt bei 70% tagsüber und 90% nachts.

Soweit so gut - glaube ich, Fotos werde ich morgen noch machen. Zu meiner eigendlichen Frage:

Ich habe noch eine Heizmatte die unter das Terrarium geschoben werden kann, ich habe im CPUK Forum gelesen, das Nepenthes warme Füße mögen und die RLF steigt durch die höhere Verdunstung auch nochmal um 10%, jedoch heizt sich das Substrat an der wärmsten Stelle auf 37°C auf, sollte also eventuell geregelt werden. Gibt es Erfahrungswerte bezüglich der optimalen und maximalen Substrattemperaturen?

Daniel

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Du bietest den genannten Arten temperaturtechnisch und RLF-mäßig recht optimale Bedingungen. Die Heizmatte ist nicht nötig. Allerdings wirds Probleme mit der Staunässe geben. Kann das Gießwasser irgendwohin ablaufen oder verbleibt es im Terra? Das führt zwangsläufig zu ungewünschten Zersetzungsprozessen (also Gammeln) wenn es im Terrarium steht, selbst in einer Drainageschicht. Dem könnntest du nun wiederum mit der Heizmatte entgegenwirken da es das Restwasser verdampft. Evtl. steuerst Du die Heizmatte über eine Zeitschaltuhr und lässt diese nur am Tag arbeiten. Somit hast Du zur Nacht eine gute Temperaturabsenkung. Das wäre sicher einen Versuch wert.

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Ich versuche möglichst so zu gießen, dass sich kein Wasser im Becken sammelt und lasse es dazwischen immer leicht abtrocknen, bis das Sphagnum bginnt weiß zu werden. Die Heizmatte wird über die gleiche Schaltzeituhr gesteuert wie die Beleuchtung auch, ich frage mich nur, ab Temperaturen von bis 37° nicht uf dauer schädlich sind, denn über kurz oder lang werden die Nepenthes auch in diesen Bereichen wurzeln und ob das Dingen, wenn auch nicht zwingend nötig, Vorteile bringt.

Daniel

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Ich habe eine Heizmatte unter meinem Samenbereich und das sorgt für eine recht flotte Austrocknug des Substrats. Dies sehe ich aber durchaus als Vorteil, denn jedes Gießen bringt den Pflanzen die Möglichkeit Nährstoffe aufzunehmen. Je häufiger diese Zyklen möglich sind desto besser. Wenn man die Natur betrachtet wo die Sonne mehrere Stunden auf das Substrat brennt da denke ich, dass Temperaturen im Substrat durchaus 50°C erreichen. Wie bereits geschrieben: Ich denke, Deine Idee ist durchaus praktikabel und naturnah. Die Pflanzen werdens Dir zeigen ob sie es ok finden.

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