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Drosera ohne Tröpfchen :(


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Posted (edited)

Huhu ihr Lieben,

ich habe hier eine Drosera capensis, deren Tentakeln irgendwie keine Tröpfchen bilden :huh:

Bisher habe ich schon gelesen, das es an einem Standortwechsel liegen kann oder zu wenig Licht. Den Standortwechsel hatte sie ja, als ich sie gekauft habe, danach nur nochmal woanders hin, damit sie nicht so dunkel steht.

Das ist jetzt aber auch schon mindestens 2 Monate her ...

Was mach ich denn falsch, sie sieht ja auch völlig verkümmert aus *find* :sad:

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

Liebe Grüße

Mina

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Edited by Minasu
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Hallo Mina,

giesst du auch immer schön mit Regenwasser? Und haben die Pflanzen auch genug Licht?

Wenn das beides ist, liegt es meiner Meinung nach am Substrat, denn so wie ich das sehe ist gazn oben ein wenig Vermiculite, und das ist meist gedüngt, was deinen Pflanzen nicht sonderlich gut tut.

Evtl. müsstest du sie ja Umtofpen, du kannst sie aber auch einfach gründlich durchspülen, wenn du Regenwasser im Überschuss hast, so kannst du den Dünger aus dem Substrat spülen.

lg Stefan

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Hallo !

Sorry, wenn ich widersprech, aber das obendrauf sieht eher nach Seramis aus, und das wird von verschiedenen (erfahrenen) Züchtern als Drainageschicht genutzt, sollte also nicht zu ungünstig sein. Vermiculite ist ein (meiner Erfahrung nach)braunes, schimmerndes Material und ja, das wäre nährstoffhaltig und daher für viele Drosera wohl nicht zu empfehlen.

VG Thorsten

PS: Mein D. capensis (vermute, Mina hat da auch einen solchen)sieht momentan auch besch... aus, obwohl er seit über einem Jahr an der gleichen Stelle steht und dort immer gut gewachsen ist. Keine Ahnng warum.

Posted

Hallo und willkommen im Forum :thumbsu:

Bekommt deine D. capensis denn genug Licht?

An was für einem Fenster steht sie denn?

mfg jan

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hallo :)

Deine VF im Hintergrund sieht ja schön aus :D

Topf deine Capensis am besten in frisches Substrat, dabei aber die Wurzeln vom alten, wahrscheinlich düngeverseuchten Substrat zu befreien, das dürfte sie, auch wenn sie geschwächt ist, nicht umbringen.

Oder zur Not falls es ihr immer schlimmer geht ein oder zwei blätter abschneiden, in 1cm lange stückchen schneiden und zusehen wie sie (relativ schnell) gesund heranwachsen ^^

gruß marc

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Huhu :)

erstmal Danke für die vielen schnellen Antworten :D Dann mach ich mich mal ans Beantworten.

Ich giesse sie ausschliesslich mit Regenwasser, meine Eltern bringen mir immer etwas aus ihrem Garten mit, ich wohne ja leider in einer Platte :(

Deswegen kann ich die Pflanze auch nicht rausstellen.

Sie steht allerdings immerhin an einem recht westlichem Fenster, sie hat sozusagen volles Licht von ca. 13 Uhr bis Sonnenuntergang. Reicht das denn nicht?

Ich bin irgendwie nicht so davon überzeugt, das es am Licht liegt, meine Fliegenfalle wächst ja auch prima und bekommt auch die rote Farbe :-)

Das Substrat müsste Seramis sein, davon sind nur oben die paar Krümel und ganz unten ein bisschen was.

In was für Erde müsste ich sie denn pflanzen wenn ich sie umsetze? Auch wieder mit den Seramis-Krümeln? Oder komplett Seramis?

@Marc L.

Dankeschön, die wächst ja auch wie verrückt, die Fänge fressen sich schon gegenseitig :blink:

Wie meinst du das denn mit 'in Stückchen schneiden'? Soll ich sie dann etwa irgendwo liegen lassen? :laugh:

@Andreas

Könnten davon auch die braunen Spitzen kommen? :huh:

Grüße

Mina

Posted

hallo

wenn du sie umtopfst nimm Karnivoren-erde ausm gartencenter oder torf

dabei unten in den (vlt so 12 cm hohen) topf eine ca 2-3 cm hohe schicht seramis als Drainageschicht.

Die Blattstückchen kannst du auf die gleiche erde in ein vlt kleineres töpfen legen, sie blattunterseite sollte dann guten kontakt zur erde haben, aber nicht eingraben.

Behandel die Blattstecklinge wie deine anderen Karnivoren.

Nach einem monat solltest du dann ein paar hübsche jungpflänzchen wachsen sehen ;)

gruß marc

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Hey =D

Sorry, ich hab natürlich Seramis gemeint!

Ich hab mir gerade vor ein paar Tagen wieder ma ne Packung gekauft und dann drauf gelesen, dass es Dünger mit dring hat...

Aber Karnivorenerde ist recht teuer, ich machs immer so, dass ich eben Torf, Perlite, Vermiculite, etc. bei mir zu Hause hab und dann selbst was zusammen misch, dann kannst du für jede Pflanze ein zugeschnittenes Substrat mischen und billig ists obendrein auch noch :thumbsu:

lg Stefan

Posted

Huhu,

dann werde ich mich wohl mal nach Erde umsehen müssen, sowas selber zusammenstellen bekomme ich glaube ich nicht hin :laugh:

Mal sehen, ob sie sich dann erholt...

Grüße

Mina

Posted

Hey =D

probieren geht über studieren: Es ist wirklich sehr einfach!

Für D. capensis solltest du am besten ein Substrat nehmen, das zu einem grossen Teil aus Torf besteht. Dort mischst du noch ein wenig Sand dazu und ich misch fast immer noch ein bisschen Perlite hinzu, das macht das Substrat leichter und die Pflanzen bewurzeln besser.

Genaue Mischverhältnisse sind eh ein Witz, denn ich glaube nicht, dass die Natur ihre Böden mit Hilfe einer Waage gemischt hat ;)

(leichte Unterschiede sollten also nichts machen)

lg Stefan

Posted

Hey,

das gleiche Problem hatte ich auch mal mit einer D. capensis. Ich hab mir dann einfach im Baumarkt ein kleines Zimmergewächshaus gekauft für 7 Euro und die Pflanze hierin im Anstau gehalten. Nach einer oder zwei Wochen waren dann auch wieder Klebetropfen dran. Anschließend hab ich sie wieder an ihren alten Platz gestellt wo sie bis heute noch Klebetropfen hat. ;)

Gruß

Mike

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sozusagen volles Licht von ca. 13 Uhr bis Sonnenuntergang. Reicht das denn nicht?

Was ist denn für Dich "sozusagen volles Licht"?

Wieviele Stunden direkte Sonne auf den Blättern bedeutet das beispielsweise an einem sonnigen Tag wie heute?

Ich bin irgendwie nicht so davon überzeugt, das es am Licht liegt, meine Fliegenfalle wächst ja auch prima und bekommt auch die rote Farbe :-)

Falls Du die Venusfliegenfalle meinst, die auf einem Bild im Hintergrund mit abgebildet ist, bekommt die mitnichten "die rote Farbe". Entweder sind da zwei Pflanzen dicht nebeneinander im Topf, eine rote und eine grasgrüne, oder es ist nur eine Pflanze (was ich vermute) und der sind bei ausreichenden Sonnenscheinstunden (in der Gärtnerei) rote Fallen gewachsen und seitdem (bei starkem Lichtmangel) nur noch total grüne.

@Andreas

Könnten davon auch die braunen Spitzen kommen?

Wenn das Substrat (Torf) und das Gießwasser (mit Regenwasser ständig feucht bis nass gehalten, aber keine ständige Staunässe bis zum Topfrand) in Ordnung sind, liegen die braunen Spitzen an starkem Lichtmangel (=Sonnenmangel) oder an für die gebotenen Lichtverhältnisse zu hohen Temperaturen.

Stehen die Pflanzen bei Dir auch normalerweise auf dem Tisch, wo Du sie fotografiert hast? In dem Fall stehen die Pflanzen mitnichten "am Fenster" (= auf dem Fensterbrett direkt hinter der Glasscheibe) sondern "im Zimmer" und das kann von den Lichtbedingungen her gar nichts werden (auch nicht nach dem Umtopfen). "Im Zimmer" ist es selbst einen Meter vom Fenster entfernt viel zu dunkel für sonnenhungrige Pflanzen wie Venusfliegenfalle oder Sonnentau.

Posted

Huhu,

Zimmergewächshaus klingt gut, das mit dem selber Mischen lass ich aber trotzdem lieber sein :D

@jusch

Hmm, Stunden auf den Blättern sind es vielleicht nur noch 4. Aber das braune Blätter vom Lichtmangel kommen klingt schon merkwürdig, sind das Ausnahmen?

Wachsen denn die Fallen sofort knallrot? Ich habe es so verstanden, dass sie nach einiger Zeit rot werden, und das werden sie ja bei mir.

Die grasgrünen Blätter die du da siehst, sind noch sehr frisch, bekommen aber fast alle bereits die rote Farbe ;)

Die roten Fallen sind auch schon die, die bei mir gewachsen sind (also erst grün und dann rot). Die anderen sind schon lange verdorrt. :ak:

Die Pflanzen stehen auf dem Tisch, damit sie mehr Licht haben als die auf dem Fensterbrett. ;)

Der Tisch steht direkt unter dem Fenster, manchmal auch ein Stück weiter hinten weil da die Sonne länger hinreicht.

Liebe Grüße

Mina

Posted

Wenn die Capensis wenige Zentimeter von deiner VF entfernt steht, liegt es eigentlich nicht am Licht.

So wenig kann die capensis gar nicht abbekommen, dann müsste sie schon im Dauerschatten stehen.

Vielleicht faulen die Wurzeln ja vor sich hin.

Das sinnvollste wäre meiner Meinung nach sie erst einmal aus dem Baumarktsubstrat herauszuholen und sie in frische Karni-erde einzutopfen.

gruß marc

Posted

Hmm, Stunden auf den Blättern sind es vielleicht nur noch 4.

Ein Standort mit 4 Sonnenscheinstunden sollte für D. capensis im Normalfall völlig ausreichend sein.

Aber das braune Blätter vom Lichtmangel kommen klingt schon merkwürdig, sind das Ausnahmen?

Nein, das ist bei Sonnentauarten normal. Bei den einheimischen winterharten Sonnentauarten ist es das genetische Programm: Wenn die Tage kürzer und die Sonnenstunden weniger werden, bildet sich die Winterknospe und die Blätter sterben ab als Vorbereitung auf die Winterruhe. Sonnentauarten aus wärmeren Gegenden der Erde bilden keine Winterknospe und trotzdem werden die Blätter bei zu wenig Sonne braun und sterben ab. Aber wie gesagt, Standorte mit 4 Sonnenscheinstunden sind für D. capensis normalerweise noch voll ausreichend. Und wenn es relativ kühl (16-20 Grad) und dabei sehr hell ist, kann D. capensis sogar ohne direkte Sonne auskommen.

Wachsen denn die Fallen sofort knallrot? Ich habe es so verstanden, dass sie nach einiger Zeit rot werden, und das werden sie ja bei mir.

Die grasgrünen Blätter die du da siehst, sind noch sehr frisch, bekommen aber fast alle bereits die rote Farbe

Die Fallen öffnen sich, danach färben sich die Falleninnenseiten mindestens rosa aus, das ist das normale.

Die Pflanzen stehen auf dem Tisch, damit sie mehr Licht haben als die auf dem Fensterbrett. ;)

Der Tisch steht direkt unter dem Fenster, manchmal auch ein Stück weiter hinten weil da die Sonne länger hinreicht.

Also Dachflächenfenster unter einer Dachschräge?

Kann es sein, daß die Pflanzen im Sommer sehr warm standen?

Wenn es die fehlende Sonne nicht und auch keine Überhitzung unter dem Dach ist, bleibt am Ende ja tatsächlich nur noch das Substrat übrig, also z.B. ständig viel zu nass gehalten, das Substrat mal austrocknen lassen oder Schädlinge im Substrat. Hast Du vielleicht beobachten können ob vielleicht Würmer im Substrat sind (bilden kleine Häufchen an der Substratoberfläche) oder ob es einen Befall mit Trauermücken gibt (fliegende Trauermücken sehen aus wie sehr kleine Fliegen mit grauschwarzen Flügeln, die Larven im Substrat sind weißlich-glasig mit schwarzem Kopf)?

Posted

Mahlzeit! :)

Also Dachflächenfenster unter einer Dachschräge?

Kann es sein, daß die Pflanzen im Sommer sehr warm standen?

Wenn es die fehlende Sonne nicht und auch keine Überhitzung unter dem Dach ist, bleibt am Ende ja tatsächlich nur noch das Substrat übrig, also z.B. ständig viel zu nass gehalten, das Substrat mal austrocknen lassen oder Schädlinge im Substrat. Hast Du vielleicht beobachten können ob vielleicht Würmer im Substrat sind (bilden kleine Häufchen an der Substratoberfläche) oder ob es einen Befall mit Trauermücken gibt (fliegende Trauermücken sehen aus wie sehr kleine Fliegen mit grauschwarzen Flügeln, die Larven im Substrat sind weißlich-glasig mit schwarzem Kopf)?

Kein Dachfenster, aber unser Fensterbrett ist ziemlich weit unter dem Fensterrahmen und noch dazu sehr schmal, ich könnte zwar etwas drunterstellen um die Aufstellfläche zu erhöhen, dann könnte ich allerdings kein Fenster mehr ankippen, weil die Pflänzchen dann im Weg wären :(

Würmer oder sowas habe ich zwar nicht gesehen, aber seit einer Weile habe ich hier unmengen an kleinen Fliegen! Ich schliesse nicht aus, das die hauptsächlich von meinen beiden Fleischfressern ausgehen... bleibt mir wohl nur das Umsetzen.

Danke für die vielen Infos! :)

Grüße

Mina

Posted

wenn die unmengen kleiner fliegen trauermücken sind solltest du auf jeden fall nach dem umtopfen was gegen die viecher unternehmen!!

Nur Umtopfen wird wahrscheinlich nicht genügen..

Posted

seit einer Weile habe ich hier unmengen an kleinen Fliegen!

Mit grau bis anthrazitfarbenen Flügeln, wenige Millimeter lang und schlanker Körper (siehe Bild)?

Dann sind es Trauermücken. Bei starkem Befall minieren die im Substrat lebenden Trauermückenlarven so stark an den Wurzeln der Pflanzen, dass selbst kräftige Pflanzen geschädigt werden können, wenn die Bedingungen nicht ganz optimal sind (z.B. das Licht eher am unteren Ende des Verträglichen).

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Posted

Guten Abend ihr Lieben,

so, ich habe eines der Biester jetzt mal aus nächster Nähe gesehen, es scheint mir so als wären es diese Trauermücken. :sleep:

Wie gehe ich denn vor und mit welchem Mittel?

Behandle ich alle Pflanzen in der Nähe oder nur die, wo die Viehcher aus der Erde krabbeln?

Liebe Grüße

Mina

Posted

so, ich habe eines der Biester jetzt mal aus nächster Nähe gesehen, es scheint mir so als wären es diese Trauermücken. :sleep:

Wie gehe ich denn vor und mit welchem Mittel?

Dazu gibt es im Forum bestimmte bereits ca. 100 Themen-Threads, von denen Du einige über Suchen oder Stöbern problemlos finden können solltest.

Wenn Du biodynamisch und unternehmenslustig eingestellt bist, kannst Du es mit biologischer Bekämpfung mit "Neudorff Stechmückenfrei" ausprobieren, 10 Tropfen auf ein Liter Gießwasser, ein Liter Gießwasser reicht für ca. 10 Liter Substrat in Töpfen, von oben auf das Substrat gießen und einsickern lassen. Problem: Diese Art der Bekämpfung funktioniert nur manchmal, weil viele Trauermückenstämme in Deutschland bereits resistent gegen das Bacillus thuringiensis sind.

Wenn Du lieber eine sichere Wirkung mit Giftchemie bevorzugst, bietet Dir die einschlägige Giftmittelindustrie geeignete Produkte am "Giftschrank" von Gartencentern an, da wo es keine Selbstbedienung gibt, sondern die Packungen unter Verschluß liegen und nur von Fachpersonal mit qualifizierter Beratung an Kunden herausgegeben werden. Du benötigst ein Konzentrat, das auch in Gießanwendung ausgebracht werden kann und gegen Trauermücken wirkt, sowas wie Bayer Universal Schädlingsfrei oder eines der vielen vergleichbaren Produkte am Markt.

Bekämpft werden in beiden Fällen die minierenden Larven im Substrat.

Wenn Dir irgendjemand (ggf. auch im Fachhandel) die Bekämpfung der fliegenden Insekten mit Gelbstickern empfiehlt, dann Finger weg davon! Gelbtafeln bekämpfen keine Trauermückenplage. Solche Gelbtafeln werden im professionellen Gartenbau als Indikatoren eingesetzt, ob gerade viele oder wenige Trauermücken unterwegs sind. Ein geringer Befall mit Trauermücken ist für Pflanzen nämlich völlig harmlos (nur schädlich für empfindliche Sämlinge) und ab und zu mal eine Trauermücke kann gerade für fleischfressende Pflanzen auch eine nette Zusatzverpflegung darstellen. Erst wenn man mit Hilfe von Gelbtafeln feststellt, daß besonders viele Trauermücken fliegen, werden daher Bekämpfungsmaßnahmen mit chemischen oder biologischen Mitteln eingeleitet.

Im gewerblichen Gartenbau werden als Bekämpfungsmaßnahme auch gerne Raubmilben gegen Trauermückenlarven eingesetzt, um auf teure Chemie zu verzichten und "bio" zu produzieren, nur ist hier das Preisverhältnis für den privaten Zimmergärtner genau anders herum: Von Giftchemie gibt es auch Kleinpackungen für unter 10 EUR, aber Raubmilben für Gewächshäuser kosten in handelsüblicher Packungsgröße gleich ab 30 EUR aufwärts, so daß es sich für Kleinbekämpfungsaktionen unterhalb der Größe eines Kleingewächshauses nicht lohnt, mit extra gekauften Raubmilben gegen Trauermücken vorzugehen.

Posted (edited)

"Im gewerblichen Gartenbau werden als Bekämpfungsmaßnahme auch gerne Raubmilben gegen Trauermückenlarven eingesetzt, um auf teure Chemie zu verzichten und "bio" zu produzieren,"

oder Nematoden, wobei ich persönlich da das Preis-Mengen-Verhältnis nicht kenne und daher nicht weiß, ab wieviel Töpfen es sich für Privatanwender lohnt.

VG

Thorsten

Edited by ThorstenW
  • 6 months later...
Posted

Hallo Leute,

es ist ja eine ganze Weile her das ich diesen Thread eröffnet habe, meine Drosera hat es leider nicht geschafft :(

Allerdings möchte ich euch nicht vorenthalten, das die Anzucht aus ein paar der alten Wurzeln geglückt ist. Es hat sehr lange gedauert, bis etwas Grün zu sehen war, aber nun ist das Töchterchen über den Berg :)

droseracapensis.jpg

droseracapensis2.jpg

Nun möchte noch eine Bekannte von mir einen Ableger haben. Habt ihr noch einen heissen Tip für mich? Mit den Wurzeln hat ja doch schon sehr lange gedauert. Wie funktioniert das jetzt konkret mit den Stecklingen? Einfach auf feuchte Erde legen, oder andrücken oder soetwas?

Einen schönen Abend wünsche ich euch allen noch! :hug:

Posted

Ganz genau so funktioniert das. Ein frisches Blatt abschneiden, auf das Substrat legen, leicht bedecken, so dass das Blatt nicht austrocknet, Geduld haben. :)

Posted

Okay danke, ich versuch mein Glück :)

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