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KRANK!


Julian Ehrlich

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Julian Ehrlich

Ich habe ein so krankes video gefunden von nepenthes

da frisst die nepenthes ne maus....

ich würde es ok finden wenn es in der Natur passiert...aber der Video-Macher kauft extra ne maus um sie in ne Nepenthes zu "werfen"....

sowas finde ich einfach nur krank!

lg Julian

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Hallo Julian,

man kann mal wieder sehen, es gibt nichts was es nicht gibt!!!

Ich möchte hier aber keine moralische Diskussion unterstützen oder führen!

Ich kann Dir nur versprechen die Maus wird sich rächen!!!

Wer schon mal erlebt hat mit welchem Gestank eine Maus verwest (ich pflege die Schlange meines Sohnes),

weiss wovon ich spreche!

Wenn ich mich richtig erinnere hat unser Carnivoren-Guru Hartmeyer von einem ähnlichen Erlebnis und dem

unglaublichen Gestank auf seiner Seite berichtet.

Frei nach dem etwas abgewandelten Motto: Wer zuletzt stinkt, stinkt am längsten!!!

LG Ulrich

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Nunja, krank find ich das nicht, übertrieben vielleicht, ja.

Schlangen füttert man auch mit Mäusen, Greifvögel teilweise mit Kücken, andere Raubtiere noch mit ganz anderen Futtertieren.

Wie Ulrich schon geschrieben hat wird der wahrscheinlich nur neugierige Besitzer mit bestialischem Gestank bestraft werden, ich schätze mal, das war somit ein einmaliges Experiment.

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Wenn ich mich richtig erinnere hat unser Carnivoren-Guru Hartmeyer von einem ähnlichen Erlebnis und dem

unglaublichen Gestank auf seiner Seite berichtet.

Hat er, nur handelte es sich dabei um unvorsichtige Gewächshaus-Mäuse, die ihre Unvorsichtigkeit mit dem Tod in den Kannen bezahlt haben.

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Siggi_Hartmeyer

Generell würde ich niemals Wirbeltiere verfüttern. Daß sich in unserem Gewächshaus im Zeitraum von zwei Jahren tatsächlich vier Mäuse haben fangen lassen ist richtig, und zwar von einer N. truncata, nicht von mir. Als ich den "Beutezug" bemerkte war "die Maus schon in den Brunnen gefallen" und nicht mehr zu retten, daher habe ich das Beste daraus gemacht und alles protokolliert und Berichte dazu geschrieben.

Der Gestank war bei der ersten Maus während der ersten vier Tage recht heftig, bei den letzten zwei Mäusen waren die Kannen so groß (38-43 cm), dass die Verdauungsflüssigkeit genug Kapazität hatte, die Mäuse fast ohne Geruchsbelästigung im Gewächshaus zu verdauen.

Da diese Versuche bereits gemacht und veröffentlicht sind, halte ich es für unnötige Tierquälerei lebende Mäuse gezielt zu verfüttern, nur um auf YouTube zu punkten. Über Moral und Unmoral dabei zu urteilen ist nicht problemlos, wie jeder Schlangenbesitzer weiss, da hat KeyD völlig recht.

Der Artikel mit den Resultaten der Verdauung (auch im Taublatt erschienen): Die Truncata lässt das Mausen nicht

Unser Film dazu auf YouTube:

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Hallo Siggi,

ich wollte nicht den Eindruck erwecken, ihr würdet Mäuse verfüttern!!!

Ich dachte auch nicht dass ich mich so unklar ausgedrückt habe; aber du kannst bestimmt den netten/ angenehmen Geruch bestätigen!

Zu Deiner Beobachtung der Gottesanbeterin im eigenen Garten beneide ich dich. Trotzdem überrascht mich die geschilderte "Insektenarmut"

dieses Jahr nicht wirklich. Subjektiv empfunden und beobachtet war es dieses Jahr sehr früh warm und trocken, dann kam eine recht lange kühle und feuchte Periode, bevor es sich im Sommer "normalisiert" hat.

Meine Freilandbeobachtungen vom Balkan waren: Temperaturen um die 40 Grad gleich unzählige Stabschrecken und Gottesanbeterinnen

zwei Wochen später Temperaturen max 20 Grad und keine einzige Mantis mehr!

LG Ulrich

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Julian Ehrlich

Generell würde ich niemals Wirbeltiere verfüttern. Daß sich in unserem Gewächshaus im Zeitraum von zwei Jahren tatsächlich vier Mäuse haben fangen lassen ist richtig, und zwar von einer N. truncata, nicht von mir. Als ich den "Beutezug" bemerkte war "die Maus schon in den Brunnen gefallen" und nicht mehr zu retten, daher habe ich das Beste daraus gemacht und alles protokolliert und Berichte dazu geschrieben.

Der Gestank war bei der ersten Maus während der ersten vier Tage recht heftig, bei den letzten zwei Mäusen waren die Kannen so groß (38-43 cm), dass die Verdauungsflüssigkeit genug Kapazität hatte, die Mäuse fast ohne Geruchsbelästigung im Gewächshaus zu verdauen.

Da diese Versuche bereits gemacht und veröffentlicht sind, halte ich es für unnötige Tierquälerei lebende Mäuse gezielt zu verfüttern, nur um auf YouTube zu punkten. Über Moral und Unmoral dabei zu urteilen ist nicht problemlos, wie jeder Schlangenbesitzer weiss, da hat KeyD völlig recht.

Der Artikel mit den Resultaten der Verdauung (auch im Taublatt erschienen): Die Truncata lässt das Mausen nicht

Unser Film dazu auf YouTube:

DANKE! :D genau meine Meinung und Grund des Posts

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Siggi_Hartmeyer
ich wollte nicht den Eindruck erwecken, ihr würdet Mäuse verfüttern!!!

Haha,alles bestens, ich habe das schon richtig verstanden und das "spezielle Aroma" ist tatsächlich heftig :thumbsu:

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Nunja, krank find ich das nicht, übertrieben vielleicht, ja.

Schlangen füttert man auch mit Mäusen, Greifvögel teilweise mit Kücken, andere Raubtiere noch mit ganz anderen Futtertieren.

Wie Ulrich schon geschrieben hat wird der wahrscheinlich nur neugierige Besitzer mit bestialischem Gestank bestraft werden, ich schätze mal, das war somit ein einmaliges Experiment.

Hallo,

das mag schon sein, nur liegt der große Unterschied darin, dass man Schlangen mit lebenden Tieren füttern MUSS, will man sie am Leben erhalten, während es bei einer Nepenthes nun wirklich unnötige Tierquälerei ist. Außerdem gehören Wirbeltiere nicht zum üblichen Beuteschema einer Nepenthes, und schon gar nicht einer N. spathulata.

Da kann man auch gleich eine Maus auf den Mixer setzen, und filmen wie sie reinfällt - einfach absurd.

Gruß,

David

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Marcel Heimann

Hallo,

dass man Schlangen mit lebenden Tieren füttern MUSS,

Hallo,

um das ganze mal richtig zu stellen. Schlangen muss man nicht mit lebenden Mäusen füttern. Sollte man sogar nicht. Wenn man lebende Mäuse füttert kann es sogar zu Bisswunden auf Seiten der Schlange kommen. Ich z.B. füttere meine Kornnattern ausschließlich mit speziel fachgerecht getöteten und tiefgefrorenen Mäusen. Mit dem rest gebe ich dir jedoch voll und ganz recht.

LG Marcel

Bearbeitet von Marcel Heimann
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Hallo,

um das ganze mal richtig zu stellen. Schlangen muss man nicht mit lebenden Mäusen füttern. Sollte man sogar nicht. Wenn man lebende Mäuse füttert kann es sogar zu Bisswunden auf Seiten der Schlange kommen. Ich z.B. füttere meine Kornnattern ausschließlich mit speziel fachgerecht getöteten und tiefgefrorenen Mäusen. Mit dem rest gebe ich dir jedoch voll und ganz recht.

LG Marcel

Danke für die Info, Marcel! Das wirft ja ein ganz neues Licht auf die "Tierfreunde", die mir das erzählt haben...

Gruß,

David

Bearbeitet von David M.
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Marcel Heimann

Hallo,

natürlich ist meine Aussage auch leicht verallgemeintert gewesen. Möchte NICHT Menschen unterstellen, dass sie Tierquäler sind.

Es gibt auch Schlangen die einfach keine toten Mäuse annehmen. Ich hatte da selbst mal so einen Fall. Denn habe ich aber durch gewisse Tricks doch noch dazu gebracht tote Mäuse anzunehmen. Auch beim Züchten gibt es mnchmal Tiere die einfach nicht fressen wollen. Diese Nichtfresser würden in der Natur einfach sterben. Man könnte in diesem Fall auch lebende Mäuse als ein Trick zum Anregen benutzen - Jedoch gibt es hier wieder andere Probleme...

Aber jetzt mal on topic:

Sooo schlimm finde ich das Video nicht. Schlimmer finde ich die zahlreichen auf Youtube eingestellten Videos: Babymaus vs. Schlange und dann auch noch irgentwelche Leute die sich im hintergrund darüber freuen wie die Maus stirbt.

LG Marcel

Bearbeitet von Marcel Heimann
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...also mal ganz ehrlich - ich sehe da nur wie eine süße Maus in eine Kanne fällt. Vom sterben/verdauen der Maus handelt das Video nicht. Warum seit Ihr Euch so sicher, dass der Besitzer seine (zahme) Maus da drin lässt?

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Besitzer der Maus/Kanne nur genau Eure Reaktion hervorrufen wollte (hat die Geschichte irgendwo gehört, und stellt das nach).

PS: Interessant ist eigentlich an den ganzen wahren Geschichten die hier gepostet wurden, dass so manche Wespe es gelernt hat sich aus einer Röhrenfalle zu befreien (schon selbst gesehen) und ein Säugetier - (welches sogar ein Nagetier ist, und somit bestimmt die Voraussetzung hat sich dort durchzubeißen) - anscheinend zu 'blöd' dazu ist. Höchstwahrscheinlich kommt eine Wespe öfter in die Gelegenheit sich aus einer Falle (evtl. auch Spinnennetz) herausbeißen zu müssen. Aber nicht alle Wespen haben das drauf.

-volker-

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