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Nepenthes Neuling


Patien

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Moin zusammen,

ich war heute im Hornbach und hab ein paar Nepenthes gesehen die massiv reduziert waren (von 5 auf 1 Euro), also alle 9 eingepackt.

Als ich mit dem paludarium angefangen bin, hab ich mich eingelesen und mich eig für ein reines Droserabecken entschieden, jetzt haben aber schon die natürlichen unkrautsamen ihre arbeit gemacht und es tummeln sich nicht nur sonnentaue im becken.

Naja jetzt ist meine Frage wie ich die Nepenthes am besten einglieder oder ob sie vollständig ungeeignet sind, ich hab sie jetzt erstmal in Töpfe gesetzt sodass die Kannen seitlich herunter hängen können und somit nicht sofort der Gammelgefahr ausgesetzt sind, Luftfeuchtigkeit ist natürlich hoch(70%-90%), Temperatur liegt so bei 20°C.

Wie sieht das aus mit dem Licht? momentan sind 2 18w LSR drin allerdings könnte ich auch noch 2 36W ESL 6400k reinsetzen, oder mögen Kannenpflanzen lieber rotes Spektrum?

Das Problem ist desweiteren dass ich nur weiss dass ich Nepenthes habe, eine Hybridbezeichnung oder sonstiges ist auf dem Etikett nicht zu sehen, da sie aber das Baumarktjahr gut überlebt haben scheinen sie nicht so anspruchsvoll zu sein.

EDIT:

Substrat:

Möglich sind viele lockere Substratmischungen mit recht geringem Torfanteil und Zusätzen aus Borke, Perlite, Sand und Ton. Der pH-Wert sollte im besten Falle nicht unter 6 liegen. Der Lehm- und Tonanteil ist am Naturstandort sehr hoch.

Werden dichtere Mischungen verwendet, muss Staunässe vermieden werden.

Die Kannenpflanze wächst auch in Hydrokultur.

Gegossen wird mit Regenwasser oder möglichst kalkarmen Mischungen aus destilliertem Wasser und ca 10% Leitungswasser.

Das hab ich gerade gefunden, stimmt das? Hab die jetzt in ca. 80/20 Torf/Perlite stehen, lieber umgekehrt?

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Hallo,

erstmal Glückwusch zu deinem Schnäppchenkauf =D

Also zum Substrat: Was da steht ist an sich nicht so abwegig, nur glaube ich kaum das an allen Naturstandorten der Boden lehm- und tonhaltig ist

(Epiphyten (<- oder so halt) usw. z.B.) und es ja seeeehr viele verschiedene Naturstandorte gibt ;). Außerdem sollte man Nepenthes prinzipiell nicht im Anstau halten, bei deinen (höchstwahrscheinlichen) 08/15-Baumarkt-Hybriden dürfte das aber keinen Weltuntergang auslösen. Noch son Tipp am Rande: Evtl. noch was Auflockerendes ins Substrat tun, mehr Perlite usw. manche tun auch Schaumstoff rein (naja...wem's gefällt ;)). Ich persönlich nehm immer fast reines Spaghnum, hab aber auch nen überschaubaren Bestand =D.

Grüße Tobi

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Zu viel Licht wirst du mit den paar Watt kaum hinbekommen, Nepenthes mögen es gerne sehr hell.

Such ihnen einen schönen hellen Platz und dann warte ab wie sie wachsen, falls es ihnen nicht gefällt hast du immer noch Zeit etwas zu ändern.

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  • 1 month later...

Die Pflanzen stehen jetzt unter einer 36 Watt Birne.

Die Pflanze die direkt unter der Lampe steht fängt langsam an Anthocyane zu bilden, was ja eig ein Zeichen von zuviel Licht ist, vorher wurde aber gesagt die Nepenthes seien grundsätzlich sehr lichtliebend, müssen die sich jetzt erst dran gewönnen oder lieber Lichtintensität verringern?

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Die Pflanzen stehen jetzt unter einer 36 Watt Birne.

Die Pflanze die direkt unter der Lampe steht fängt langsam an Anthocyane zu bilden, was ja eig ein Zeichen von zuviel Licht ist, vorher wurde aber gesagt die Nepenthes seien grundsätzlich sehr lichtliebend, müssen die sich jetzt erst dran gewönnen oder lieber Lichtintensität verringern?

Mit künstlichem Licht kann man Nepenthes eigentlich nicht schaden, außer, dass sie zu nah an der Lichtquelle sind und dadurch Hitzeschäden auftreten. Selbst innerhalb einer Art reagieren verschiedene Klone mit unterschiedlicher Bildung von Anthocyanen bei gleichen Bedingungen wie man am folgenden Foto erkennen kann:

neoguinensis_4.jpg

Hier noch ein Foto einer N. mirabilis var. globosa bei der die Rotfärbung sehr extrem war und die Pflanze keinerlei Schäden nahm und auch sonst nicht im Wachtum gehemmt wurde. Der Fleck auf dem vorderen Blatt ist eine Verbrennung vom Heizkabel:

vik_red_leave01.jpg

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Christoph Pohling
Substrat:

Möglich sind viele lockere Substratmischungen mit recht geringem Torfanteil und Zusätzen aus Borke, Perlite, Sand und Ton. Der pH-Wert sollte im besten Falle nicht unter 6 liegen. Der Lehm- und Tonanteil ist am Naturstandort sehr hoch.

Werden dichtere Mischungen verwendet, muss Staunässe vermieden werden.

Die Kannenpflanze wächst auch in Hydrokultur.

Gegossen wird mit Regenwasser oder möglichst kalkarmen Mischungen aus destilliertem Wasser und ca 10% Leitungswasser.

Das hab ich gerade gefunden, stimmt das? Hab die jetzt in ca. 80/20 Torf/Perlite stehen, lieber umgekehrt?

Bei solchen Vollzitaten aus der Literatur wäre es gut, diese als solche kenntlich zu machen und auch die Quelle mit anzugeben.

Wenn Du Dir den Inhalt dieses doch sehr bekannten Buches sorgsam zu Gemüte führst, können sich fast alle Carnivoren bei Dir glücklich schätzen.

Im Forum nochmal nachfragen ob dass den auch so stimmt ist jedenfalls nicht notwendig.

Edited by Christoph Pohling
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wie sieht denn deine lichtquelle aus boris?

Die Pflanzen auf den Fotos wurden bei einem Abstand von ca. 80cm mit einer HQI-Lampe bestückt mit einem Leuchtmittel 150W cdm-t 4200 Kelvin beleuchtet.

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