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Trauermückenlarven finden


Torian

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Hi,

hab unter Kunstlicht ein paar Töpfe mit Sämlingen und ca. alle 2-3 Tage fliegt eine (wie ich vermute) Trauermücke durchs Zimmer. Ich will jetzt nicht unbedingt meine Topfe mit den kleinen Sämlingen durchwühlen und nach Larven suchen, entdecken konnte ich auf der Oberfläche noch keine.

Irgendwo müssen die ausgewachsenen Fliegen jedoch auch herkommen.

Erkennt man einen Befall mit Larven, wenn man sich die Oberfläche anschaut, oder wie kann ich sonst rausfinden, ob und in welchen Töpfen ich Larven hab, ohne alles umzugraben?

Grüße Torian

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Guest Fabian D.

Hallo, bei mir kann ich bei einem Trauermückenbefall die Larven zum Teil auch auf dem Substrat beobachten.

Wenn Trauermücken um die Töpfe fliegen und ich dann nachschaue, halten sich viele noch auf dem Substrat auf oder schlüpfen gerade aus ihren Puppen, wobei sie ungefähr bis zur Hälfte im Torf stecken...

Ich hoffe, ich konnte ein bisserl helfen.

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Andy Böhnke

Hallo Torian,

wenn du über deinen Töpfen schon Trauermücken rumfliegen siehst, wirst du schon einen Befall haben, da die Viecher den feuchten Torf lieben. Trauermückenlarven sieht man sehr gut auf dem Torf. Es handelt sich dabei um weiße/durchsichtige Larven mit einem schwarzen Kopf. Solltest du sie nicht auf Anhieb finden, puste mal leicht aufs Substrat. Das mögen die nämlich nicht und sie bewegen sich dann, so dass du sie erkennen kannst.

Schöne Grüße

Andy

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Chastizwerg

Hallo!

Bei mir sind auch das ganze Jahr über Larven auf dem Torf zu beobachten. man kann sie tatsächlich sehr gut erkennen.

Normalerweise schaden sie adulten Pflanzen aber nicht. Klar, die Mücken nerven und die Larven sehen schon ekelig aus, aber sie schaden eigentlich nur den Wurzeln der Jungpflanzen.

Trotzdem ist mir noch nie ein Baby-Pflänzchen eingegangen. Wenn ich Larven sehe ziehe ich sie aus dem Substrat und lasse sie irgendwo vertrocknen...

Den Tipp, den man oftmals liest, man solle das Substrat einmal halbwegs austrocknen lassen, so dass die Larven absterben halte ich für wenig sinnvoll, da meines Erachtens nach das Nicht-gießen den Pflanzen mehr zusetzt als die Larven selber.

Wenn es zu schlimm wird bleibt immer noch die Möglichkeit den Torf auszutauschen.

Aber auch wenn Du einen Larvenbefall erkennen solltest, mach Dir nicht allzu große Gedanken!

Ich hoffe, ich hab Dir helfen können...

Liebe Grüße

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danke für die Antworten, also da ich relativ häufig und intensiv täglich die Töpfe anschau (und die Sämlinge unter anderem mit den im Substrat befindlichen Kugelspringern füttere :-) ), habe ich wohl (noch?) keine Trauermückenlarven in den Töpfen.

Die wenigen Mücken selbst nerven mich überhaupt nicht, im Gegenteil, ich freue mich grad in dieser Jahreszeit über jegliches lebende Futter, das ich verfüttern kann :lol:

Und die Trauermücken selbst sind ja so dämlich, die kann man ja mit der hand von der Wand fast abpflücken und direkt verfüttern.

Edited by Torian
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Daniel Heinze

Hallo zusammen,

also das möchte ich hier nicht so stehen lassen. Gerade bei Sämlingen sind Trauermücken wohl der absolute Horror. Die Pflanzen wachsen eine Weile und fallen dann nach und nach um, wenn die frischen Wurzeln angefressen werden.

Da Austrocknen ja nicht in Frage kommt würde ich dir bei einem Befall in nur einem Topf diesen bis zum Rand unter Wasser zu setzen, das treibt die Larven aus der Erde. Gelbtafeln helfen nur bedingt, weil sie nur die Männchen der Trauermücken erwischen, Mamas und Kinder sitzen im Substrat.

Bei größerem Befall besorge dir Nematoden, die wirken Wunder. Sieh mal nach auf Nützlinge.de

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  • 5 weeks later...
Dr._Greenthumb

Hallo Torian,

ich habe nur Dein erstes Foto angesehen und Dein scorpioides hat wirklich eine Trauerfliege erwischt - so ein Killer :-)

Der Daniel hat völlig Recht - gerade bei Keimlingen sind Trauerfliegen ein absoluter Horror - da verschwinden Nachts teilweise ganze Pflänzchen...

Gerade wenn man erstmalig eine neue Art aussät, dann zählt man ja häufig seine Pflanzen.

Ich hatte mal 10 Samen von Drosophyllum. Stolz war ich, nachdem 7 davon keimten. Ich freute mich wie ein kleines Kind an Weihnachten - freu-freu-freu Allerdings waren es am nächsten Tag nur noch 6 Keimlinge. Zuerst dachte ich, dass ich mich verzählt hatte, aber bereits am nächsten Tag fehlten drei weitere Pflänzchen. Zuerst hatte ich eine Schnecke in Verdacht, fand aber keine. Nachdem alle Keimlinge verschwunden waren, fehlten plötzlich auch Byblis, Darlingtonia und div. Drosera. Plötzlich entdeckte ich etwas. Im Substrat hatte sich doch etwas bewegt, oder? :SOS: Ich besorgte mir Lizetan und konnte so noch einige Keimlinge retten - nun, dieses ist aber viele Jahre her.

Mittlerweile verzichte ich auf chemische Mittel. In meinen >Killing Fields< überlebt sowieso kaum ein Insekt. Neuaussaaten halte ich entweder verschlossen, oder ich baue eine Firewall aus adulten, buschigen Drosera (capensis, filiformis, binata) um die Keimlinge herum, das funktioniert super :thumbsu:

Probleme bereiteten häufig Springschwänze in meinem Terrarium mit winterharten CP´s,

die ich im Winter dann immer kühl stelle. Mittlerweile habe ich dieses Problem ebenfalls gelößt, indem ich Pings einsetzte, die im Winter nicht einziehen - dort kleben immer Springschwanzleichen - hübsch anzusehen :cool:

Torian, beobachte weiterhin aufmerksam Dein Substrat. Bei Befall solltest Du ebenfalls Lizetan oder ein vergleichbares Mittel einsetzen.

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