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Anfänger Frage Wasserstand


Guest tresi

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Guest tresi

Moin, moin,

seit ca. 4 Wochen betreibe ich mein Eigenbau "Fleurarium"

http://s7.directupload.net/file/d/2479/7byv83we_jpg.htm

Unten habe ich Seramis und Hydrokultur, darüber Torf für Karnivoren.

http://s7.directupload.net/file/d/2479/9malhpll_jpg.htm

Als blutjunger Anfänger frage ich, soll es ein konstanter Wasserstand sein oder mal etwas Abtrocknen?

2.)

Meine seperate Kannenpflanze bekommt gelbe Blätter, hat sie zu wenig Licht?

Alle bekommen von ca. 12Uhr30 bis 18Uhr Sonne.

http://s1.directupload.net/file/d/2479/o92l2cof_jpg.htm

Danke für die Hilfe !!

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Oh je, da hat sich einer mal wieder keine Informationen angesehen:

1. Ja, das Florarium sollte nie dauerfeucht sein, das schadet den Wurzeln.

2. solltest du Schlauchpflanzen und VFFs nicht zusammen mit temperierten Drosera, Pinguicula und Tillandsien halten, da sie Winterruhe benötigen. Zudem werden sie schnell zu groß für das Florarium.

3. Das alte Blätter gelb werden und absterben, ist völlig normal.

Gruß,

Marcel

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Nico Hartmann

Moin Moin,

zu deiner Nepenthes kann ich leider nicht sagen,

aber zu deinem "Florarium".

1. Nimm die Sarracenien da raus. Das optimale für dir Gattung ist SEHR viel Sonne, am besten draußen.

2. Das gleiche gilt auch für die Dionaea.

3. Solange das Terrarium am Fenster steht könnte es klappen die Droseras im Terrarium zu halten, ist das aber nicht der Fall und du hast keine Möglichkeit das Terrarium an das Fenster zu stellen oder stark zu beleuchten, würde ich an deiner Stelle auch sie heraus nehmen und ihnen einen Vollsonnigen Platz gönnen.

4. Die einzige Pflanze die du ruhig im Terrarium lassen kannst ist das Fettkraut (du hast es im Baumarkt gekauft, oder ?!).

Da du ja Hydroton am Beckenboden hast, kannst du soviel Wasser stehenlassen das dieser immer Halb bedeckt ist. Dann verschlemmt nichts.

Sorry für die vielen Kritikpunkte, aber man lernt ja bekanntlich aus seine Fehlern :)

Grüße

Nico

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Hallo Tresi,

zuerst Glückwunsch und viel Erflog mit deinem neuen Terrarium.

Wie hier schon oft beschrieben hast du aber auch Pflanzen gemischt die Winterruhe benötigen, bzw. ins Freie gehören und nicht winterharte Arten (D. capensis, aliciae, Pinguicula ssp., Utricularia ssp. - ist doch eine links vorn?). Die Tillandsien sind sowieso außen vor.

Wenn deine Pflanzen sich gut entwickeln und davon gehe ich aus, wird es da drin aber sehr schnell eng. Für die Utricularia könntest du das Substratniveau etwas zur Mulde ausformen.

Bei deinem Aufbau würde ich nicht mehr als bis auf 1 bis 2 cm Anstau auffüllen und erst wieder nachfüllen wenn dieser Vorrat verbraucht ist. Das kann je nach Standort und Sonneneinstrahlung auch täglich sein. Zu nass ist eher gefährlich wegen der Schimmelbildung wenn die Luftzirkulation nicht ausreichend ist.

Zur Nepenthes kann ich dir leider nichts sagen.

Viel Spaß und Erfolg, Gruß Piesl.

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Hallo..

zu deiner Nepenthes kann ich dir was sagen.

wie schon vorher erwähnt wurde,ist das normal.

die blätter werden irgendwann gelb und dann braun..

lass sie dran bis fast nicht mehr ist ,als holz.-

dann kannst das Blatt abschneiden.

bis dahin sollte sich ein neues Blatt gebildet haben...und das wird es.

ich hab auch so eine Hybride wie du und die wächst schon 5 Jahre so..

Deine wächst fein,bildet dicht gewachsene neue Blätter..

so solls sein..

Stell sie wieder raus ,wenns warm genug ist..ich hab meine ( nähe Hamburg)die Woche ,immer mal ein paar Std raus gehängt(SW)

Mal schauen wie der Sommer wird..

freu mich auf jeden Fall.viel Spass weiterhin mit deinem Grün

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Gordon Shumway

Hallo!

So, jetzt muss ich mich doch auch mal noch kurz einmischen.

Ich finde, deine Kombination an Pflanzen ist gar nicht so wahnsinnig übel, nur die Tillandsien passen gar nicht rein, die pflanzst du besser zur Nepenthes.

Du hast gute Chancen auf mehrjährigen Erfolg und Freude, solange du

a) den Pflanzen eine kühlere Winterpause bieten kannst. Diese wäre vor allem für die Sarras und Dioneas wichtig. Aber alle anderen Arten bei dir im Pott würden sie auch mehr oder weniger gut vertragen, solange die Temperaturen über dem Gefrierpunkt bleiben.

B) für ausreichend Licht sorgen kannst. Von Frühjahr bis Herbst wäre ein sonniger Platz auf dem Balkon ideal, über Winter ein heller, kühler Platz an der Südseite auf einem Fensterbrett im Haus.

Ein Teil meiner Sarras halte ich btw auch zusammen mit meinen temperierten Droseras ganzjährig exakt unter den gleichen klimatischen Bedingungen, d.h. Sommerhalbjahr draussen, im Winter fostfrei, aber kühl drinnen.

Das vetragen jetzt beide Gattungen ohne Probleme seit über 2 Jahren.

12-18 Uhr Sonne ist zwar nicht optimal, aber ausreichend. Hier gilt natürlich, je mehr, desto besser.

Da dein Fleurarium zur Sonne hin keine Scheibe hat, verlierst du hier auch kein Licht durch Absorption, dass ist ein Vorteil gegenüber herkömmlichen Terrarien.

Beim Gießen hätte ich an deiner Stelle auch wenig Hemmungen: Theoretisch kannst du bis zur teilweisen Überflutung gießen (manche meiner Sarras stehen praktisch 365 Tage im Jahr bis zur Unterkante des Rhizoms im Gartenteich). Die einzige Pflanze, welche sowas vielleicht nicht sooo gerne mag, wäre das Ping. Über Winter und bei wenig Licht würde ich das Substrat jedoch wegen Schimmelgefahr deutlich trockener halten.

Ich finds jedenfalls so ganz hübsch und finde, dass du mindestens während der diesjährigen Freiluft-Saison diese Mischung mit Ausnahme der Tillandsien beibehalten kannst. Spätestens danach wird dir aber eh der Platz in dem Ding ausgehen....

MfG,

Gordon

Edited by Gordon Shumway
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Hi Tresi,

beim "blutjungem Anfänger" musst ich etwas schmunzeln ;-) - aber zur Sache..

Generell halte ich meine Pflanzen ganz vergleichbar mit Deiner Anordnung (in Kugelglasvasen) und finde das funktioniert nicht nur gut sondern ist auch sehr hübsch - auch die "Doppelverglasung" hindert eine schöne Ausfärbung nicht wenn man nur direktes Sonnenlicht irgendwie bereitstellen kann.

Tatsächlich ist (Sonnen)licht m.E. das A und O beim ganzen Spiel. Ich hätte bei Deiner Anordnung allenfalls kritische Anmerkungen zur Substrathöhe - wobei man die auf dem Bild wegen der Verzerrung nicht gut einschätzen kann. Generell gilt: Je höher das Substrat, umso weniger muß Du Dir zu Fragen wie Austrockung usw. Gedanken machen. Auch wenn die Pflanzen kein umfangreiches Wurzelwerk ausbilden ist die "Pufferwirkung" von ausreichend Substrat bzgl. Feuchtigkeit nicht zu unterschätzen. Ansonsten würde ich auch bis Oberkante Seramis-Schicht gießen und dann holen sich alle Pflanzen schon soviel wie sie brauchen. Man kann bei diesem Setting auch sehr gut solche "Bewässerungsautomaten" (Tonkegel) einsetzen.

viele Grüße und gutes Gelingen

Feldi

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Beim Gießen hätte ich an deiner Stelle auch wenig Hemmungen: Theoretisch kannst du bis zur teilweisen Überflutung gießen (manche meiner Sarras stehen praktisch 365 Tage im Jahr bis zur Unterkante des Rhizoms im Gartenteich). Die einzige Pflanze, welche sowas vielleicht nicht sooo gerne mag, wäre das Ping. Über Winter und bei wenig Licht würde ich das Substrat jedoch wegen Schimmelgefahr deutlich trockener halten.

Ja, aber im Teich sind die Wurzeln ja von Wasser bedeckt. Aber wenn das Rhizom in dauernasser Erde steckt, bin ich mir da nicht so sicher, ob das auf Dauer gut ist...

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