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Wolfgang

Flavarhizome wachsen immer zum Kübelrand ?!

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Wolfgang

Hallo,

Habe 2005 einen Baukübel mit S. flava schön gleichmässig verteilt bepflanzt, (siehe Foto).

Nach einiger Zeit nun Knubbeln sich alle Rhizome am Rand des Kübels so dass sie dort schon keinen Platz mehr finden, während in der Mitte des Kübels gähnende Leere herrscht.

Beim Umtopfen davor war es genauso. Woran liegt es dass die immer zum Rand wachsen ? Sind am Rand die Bedingungen besser ?

Ach ja, ich hatte die Rhizome auch so eingepflanzt dass sie in Richtung Kübelmitte wachsen sollten !

Was meint Ihr ?

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ford prefect

Vielleicht ist es in der Mitte dunkler?

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Wolfgang

Vielleicht ist es in der Mitte dunkler?

Ja, da habe ich auch schon dran Gedacht, aber es wäre nur der eigene Schatten, sonst steht der Kübel in voller Sonne.

Dass Foto ist wie gesagt vom Frühjahr 2005, frisch nach dem Umpflanzen, und ich wollte damit nur zeigen dass ich den Kübel gleichmässig bepflanzt hatte.

Heute sind ja nun 6 Jahre vergangen, die Pflanzen gedeihen immer noch gut, aber wie gesagt, in der Mitte des Kübels sind fast keine Pflanzen mehr und am Rand ist alles voller kräftiger Rhizome die schon gar keinen Platz mehr finden.

Aber die meisten und stärksten sind tatsächlich auf der Südseite, auf der Nordseite sind es weniger und kleinere, und in der Mitte sind nur kleine wenige Pflänzchen übriggeblieben.

Dabei hatte ich damals die kräftigsten in die Mitte Gepflanzt.

Wollte nur mal diese Beobachtung Mitteilen und euere Meinungen dazu hören. Vielleicht kann man ja daraus lernen.

Übrigens steht der Kübel so wie er ist ganzjährig draussen, ohne besonderen Schutz im Winter.

Dies ist aber nach meiner Meinung nur zu empfehlen da der Kübel auch eingegraben ist.

Auch Winterharte Pflanzen sollten niemals ! in einem einfachen Topf der durchfriert im freien überwintert werden !!!

Im unteren Teil des Kübels sind alte Kanister und Eimer (freundlicherweise von der örtlichen Frittenbude kostenlos zur verfügung gestellt :thumbsup: ) als Wasserspeicher eingearbeitet, worin auch das Rohr endet.

Somit ist dieser Kübel fast "wartungsfrei", ich giesse wirklich nur in langen trockenperioden mal nach.

Eigentlich ist es ein selbstläufer, der gar keine Arbeit macht. Die Pflanzen selber habe ich schon seit 25 Jahren etwa.

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TLorenz

Hallo Wolfgang

Bei mir ist es ähnlich. Ich habe einen Kübel mit einer risiegen flava drin. Sie hatte mir schon über 20 Blüten beschert. Auch bei mir wächst sie nach aussen, das liegt meiner Meinung nach aber am Rhizom selbst.

Ich habe sie nie geteilt, höchstens ab und zu etwas abgebrochen.

Das alte Rhizom liegt in der Mitte alle neuen Wuchspunkte liegen an den Aussenstellen vom Hauptrhizom.

Die neuen Pflanzen an den Aussenseiten wollen und müssen weiter nach aussen wachsen, da 1. in der Mitte kein Platz da ist und 2. am Rand neue Nährstoffe im Boden erschlossen werden können. In der Mitte werden immernoch die alten Wurzel in der Erde sein.

Trotzdem sehr schöner Kübel.

Gruß Thomas

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Birgit H.

Im unteren Teil des Kübels sind alte Kanister und Eimer (freundlicherweise von der örtlichen Frittenbude kostenlos zur verfügung gestellt :thumbsup: ) als Wasserspeicher eingearbeitet, worin auch das Rohr endet.

Somit ist dieser Kübel fast "wartungsfrei", ich giesse wirklich nur in langen trockenperioden mal nach.

Du sagst, dass die Südseite besonders gut wächst. Wahrscheinlich mögen es die Pflanzen warm. Der Kübelrand guckt ja raus, erwärmt sich, die Pflanzen streben zum warmen Rand und an der Südseite ist es halt besonders warm.

Zu Deiner Kübel-Konstruktion: die ist einfach toll! Und Deine Pflanzen sehen sehr gut aus.

Kannst Du mal eine Skizze machen, wie Deine Kanister als Wasserspeicher eingebaut sind?

Viele Grüße,

Birgit

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Nico Hartmann

Hey,

Ich hatte das Problem zwar noch nicht,

aber ich schließe mich der Meinung von Birgit an.

Zu Deiner Kübel-Konstruktion: die ist einfach toll! Und Deine Pflanzen sehen sehr gut aus.

Kannst Du mal eine Skizze machen, wie Deine Kanister als Wasserspeicher eingebaut sind?

Das finde ich eine super Idee, schau doch mal was sich machen lässt

Liebe Grüße

Nico

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Wolfgang

Zu Deiner Kübel-Konstruktion: die ist einfach toll! Und Deine Pflanzen sehen sehr gut aus.

Kannst Du mal eine Skizze machen, wie Deine Kanister als Wasserspeicher eingebaut sind?

Hmm hätte gar nicht gedacht dass es so ein Interesse an meiner Kübelkonstruktion gibt. Ist ja eigentlich nix besonderes.

Also, eine Skizze habe ich nicht, aber ich kann es ja mal beschreiben.

Es handelt sich um einen normalen Mörtelkübel aus dem Baumarkt, die sind günstig und robust, und vor allem auch wasserdicht. Es gibt die auch in rechteckig, was ich eigentlich praktischer und auch schöner finde, aber ich hatte nun mal einen runden zur Verfügung.

Ich habe nichts weiter gemacht als verschiedene 5 L. Kanister die stabil genug sind um nachher die nasse Substratschicht zu tragen mit Löchern zu durchsetzen und soviele wie möglich in den Baukübel gelegt.

Natürlich gehen auch alte, Eimer die man auf den Kopf gestellt in den Kübel plaziert. Die haben den Vorteil dass sie meistens stabiler sind. Auch diese vorher mit Löchern versehen, wodurch sie dass Wasser aufnehmen und wieder an dass Substrat abgeben können. Grössere Eimer sind natürlich auch gut, aber meistens etwas zu hoch, dann kann man ja einfach etwas abschneiden. Die Zwischenräume kann man ja noch mit kleineren durchlöcherten Plastikflaschen oder Blumentöpfen (auch auf den Kopf gestellt !) füllen.

In den grössten Eimer oder Kanister habe ich dann dass Rohr (auch aus dem Baumarkt) geführt um da Wasser rein zu Giessen wenn es denn mal nötig sein sollte (ist aber selten).

So, nun ist also der ganze Boden mit alten, durchlöcherten Eimern oder Kanistern und Plastikflaschen gefüllt die in der Höhe ungefähr bis zur Mitte des Kübels reichen.

Nun den Kübel mit dem gewünschten Substrat (meist ein Torfgemisch)auffüllen. Pflanzen rein und fertig.

Ich habe dann wie auf dem Foto zu sehen den Kübel eingegraben. Den Rand habe ich absichtlich etwas höher rausstehen lassen damit sich nicht die Umgebungserde reinschwemmt. Der Vorteil durch die Eimer ist dass mehr Wasser zur Verfügung steht und dass man nicht den Kompletten Kübel mit Substrat (Torf) füllen muss, denn für die Pflanzen reicht ja auch die halbe Kübelhöhe als Substratschicht locker aus (Ist immer noch mehr als in jedem Blumentopf).

Wenn man Sorge hat die Pflanzen stehen zu nass könnte man ja auch noch Überlauf- bzw. Abflusslöcher in gewünschter Höhe in den Kübel Bohren, und wenn er eingegraben ist dann aussen Kies als Drainage an die Kübelwand.

Ich habe dass allerdings nicht getan, und es ist den Sarracenien auch nicht zu nass wenn der Kübel bis zum Rand voll Wasser ist. Jedenfalls habe ich bei den S. flavas da nichts nachteiliges festgestellt.

So, habe nun für eine ganz einfache Sache soo viel geschrieben, aber vielleicht sind es die einfachen Dinge auf die man manchmal gar nicht kommt. Freue mich wenn ich dem einen oder anderen vielleicht eine Anregung für eine günstige Freilandlösung geben konnte.

Gruss Wolfgang

Edited by Wolfgang

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Nico Hartmann

Hey Wolfgang,

dankedas du dir die Mühe gemacht hast und uns die Konstruktion nochmal erklärt hast.

Hast du vielleiht noch ein Foto wie sie aktuell oder im letzten Sommer aussahen ?

Liebe Grüße

Nico

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