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Überlegungen zu abgetrennte Kalkhabitate in einem Moorbeet


Volker S

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Hallo,

Hintergrund:

Da ich gerne experimentiere (beispielsweise besteht ca. 30% meines Moorbeetes aus Rindenmulch), möchte ich nun kalkliebende Pflanzen in mein Beet einbringen.

Als künstliches Habitat (und zur Abtrennung vom Rest des Beetes) favorisiere ich z.Z. HT-Rohre, die natürlich unten verschlossen werden (eine genauere Beschreibung, wie ich mir das 'Innenleben' vorstelle, kommt später)

Überlegungen:

Da mein Moorbeet leider einen einstellbaren Überlauf hat, habe ich keine richtigen Vergleichswerte was das Verhältnis von Wasserspeicher zur Verdunstungsoberfläche angeht.

Ich kann mir nämlich vorstellen, dass beispielsweise ein Beet mit großer Oberfläche und kleinem Wasserspeicher (\/-Form) eher in Richtung trockener geht (höhere Verdunstung) als eine /\ - Form (weniger Verdunstung - hat eher Gefahr überzulaufen).

Was meint Ihr? Stimmen diese Überlegungen? Oder ist das eher egal?

Aufbau des HT-Rohres:

Vor dem unteren Verschlussstopfen wird ein umgedrehter kleiner Blumentopf reingeschoben und dient als Wasserspeicher (hier weiß ich eben noch nicht genau, wie groß der Blumentopf sein soll). Durch diesen Blumentopf werden 2 Schläuche durchgeführt. Einer wird oben und unten verknotet und dient als Eisschutz (damit das HT-Rohr nicht gesprengt wird, falls es friert).

Der zweite Schlauch dient als Führung für einen 10mm Glasfaserdocht/Bewässerungsdocht, der das Wasser hauptsächlich per Kapillarwirkung in den oberen Teil des Substrates befördern soll (unten ist dieser Docht ja per Schlauch vom Substrat getrennt). Ich erhoffe mir dadurch eine zuverlässigere Beförderung des Wassers nach oben (Docht verschmutzt nicht und gibt nicht schon vorher Wasser ab).

Das Substrat selber soll eigentlich gar keinen Torf mehr erhalten - deshalb der Docht (sonst hat Torf ja wirklich einen sehr guten Kapilareffekt).

So, viel geschrieben, viel Bauchgefühl - nichts genaues weiß ich. Habt Ihr Verbesserungen - andere Überlegungen?

-volker-

Edited by Volker S
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Damit man mal eine Vorstellung davon hat, mit welchen Mitteln ich diese Kalkhabitate verwirklichen möchte kommt hier mal ein kurzer Überblick.

Erstmal die Ausgangssituation meines 2-stufigen Moorbeetes (Aufnahme 02.2011):

m_cranberries.jpg

Wie man auf dem obigen Bild erkennen kann, ist die hintere Ebene (mit den Cranberries) wesentlich höher aufgeschichtet, als die vordere Ebene. Diesen Höhenunterschied mach ich mir bei der späteren Wasserpegel-Niveauregulierung mittels Schlauch zu Nutze.

Doch nun zum Materialbedarf:

Weil man die Baumarkt - HT-Rohre nicht dauerhaft/sicher kleben kann, habe ich mir Hart-PVC-Rohre aus der Lüftungsabteilung besorgt, welche ich Mittels einem KG-Rohrverschluss (ebenfalls Hart-PVC) am unteren Ende verschließe.

Das Rundrohr hat einen 100er Durchmesser

Das Rechteckrohr ist 114mm breit

m_hardware.jpg

...wenn man das Oberteil des Rechteckrohres (bei dem 90°-Krümmer) absägt, hat man eine 114x160mm breite 'Terrasse'. Daraus ergibt sich dann eine Substratdicke auf der 'Terrasse' von 40 - 57mm(max.Höhe des Rechteckes) Dicke. Ferner steht das Substrat noch im Rohr (bis über dem Wasserspeicher von einem Liter). Allein das Substratvolumen im Rohr dürfte ca. 0,9 Liter sein.

Um das Wasser sicher nach oben zu befördern setze ich einen 10mm-Glasfaserdocht ein.

Hier mal ein Bild von Wasserspeicher und Docht.

m_glasfaser.jpg

Alle Rundrohre werden oberhalb des Wasserspeichers mittels Schlauchtülle & Muffe nebst Schlauch (Innendurchmesser 6mm) miteinander verbunden. Da das Cranberry-Feld höher liegt (zumindest in Stammnähe), als die Holzumrandung des Beetes - wird überschüssiges Wasser aus dem Beet geleitet.

Die Messingteile (Schlauchtülle+Muffe) werden durch vernickeltes Messing ersetzt, da ich Messing nicht im Beet haben möchte (die Messingteile waren Überbleibsel aus einem anderen Projekt.

Die 4 'Terrassen' sollen auf dem Baumstamm zu liegen kommen, sodaß P. vallisneriifolia Ihre Sommerblätter in die tiefere Stufe hängen lassen kann.

Der Druck des Eises/Moorbeet von außen müssen die Rohre einfach aushalten. Für den Eisdruck von innen (Hauptsächlich der Wasserspeicher) wird noch ein zusätzlicher Schlauch im Inneren verlegt.

Das große lange Rechteckrohr ist als Verlängerung gedacht, falls ich mit den 'Krümmerterrassen' nicht bis auf den Stamm komme.

Zu guter Letzt werden die hässlichen Rohre im Sichtbaren bereich mit irgend einem Kleber bestrichen (Silikon?) und mir Quarzsand bestreuselt. Ich hoffe mir davon, das Moos daran besser fest hält. Auch überdecken die Cranberries recht viel hässlichem Kram.

-volker-

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...hier mal ein kurzer Überblick.

...Wasserpegel-Niveauregulierung ... Hart-PVC-Rohre ... KG-Rohrverschluss ... Rundrohr ... Rechteckrohr ... 90°-Krümmer ... Terrasse ... Wasserspeicher ... 10mm-Glasfaserdocht ... Schlauchtülle ... Muffe ... Schlauch ... Holzumrandung ... Messingteile ... 4 'Terrassen' ... Baumstamm ... P. vallisneriifolia

Ich habe zwar nicht genau verstanden, wie das am Ende funktionieren soll, damit P. vallisneriifolia wächst, aber irgendwie klingt es für mich viel zu kompliziert, als dass es so funktionieren wird, wie Du es Dir überlegt hast.

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Hi,

nichts verstanden, aber Hauptsache dagegen. Gegen konstruktive Kritik (oder Fragen) hätte ich nichts einzuwenden gehabt - aber so? :ai:

Dieser Aufwand (den ich hier betreibe und dokumentiere) kann natürlich 'in die Hose' gehen. Aber auch das ist dann ein Ergebnis.

-volker-

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Hallo Volker,

das klingt interessant. So ein ähnliches Projekt hatte ich einmal vor, aber bis heute nicht verwirklicht. (s. Beitrag mit Bild)

Eine Frage hätte ich aber. Was nimmst Du für ein Substrat?

Gruß

Viktor

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Hallo Viktor,

zu den zu verwendeten Substraten habe ich hier Näheres zu geschrieben. Etwas runterscrollen, und Du kommst zu meiner 2.ten Mischung. Ist natürlich nur ein Versuch.

PS: Dein Dachrinnensystem (auch über Eck) habe ich früher an einem offenem Aquarium verwendet, wo die "Dachrinnen" (selbst angefertigte Glasbehälter) auf emers gezogene Unterwasserpflanzen beherbergten - die kleine Rechteckdachrinne war mir zu flach. Falls Du Fragen dazu hast - bitte per NM/PM.

-volker-

Edited by Volker S
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Hallo Volker, funktionieren könnte das schon, ob es allerdings konstant gegen Durchsickern Richtung kalkfrei sein wird wirst du wohl abwarten müssen. klingt jetzt vielleicht nach "nun kommst du daher", aber wenn du dir so einen Aufwand machst, wäre es da nicht einfacherer und sicherer das Ganze umzubauen. Sprich dein jetztiges Moor nach oben anzuheben und den Überlauf zum Zufluss für den Kalkteil zu machen?

Gruß Piesl

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Hallo Peter,

weil ich ja eher Anfänger bin, nehme ich gerne Anregungen auf. Manchmal sieht man den Wald ja vor lauter Bäume nicht :)

Du meinst also eher in Richtung hintereinander gekoppelte Habitate. Erst das Moorbeet und der Überlauf des Moorbeetes in eine Kalkabteilung. Habe ich Dich da richtig verstanden?

-volker-

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Ja, praktisch wie eine Treppe. Oben der sauere Teil, überlaufendes Wasser gießt den Kalkteil. Wenn du nachwässern musst brauchst du eigentlich nur den oberen Teil zu "fluten". Ein unsichtbares Reservoir im unteren Teil solltest du natürlich trotzdem einbauen. Mag zwar erst mal wesentlich aufwändiger sein, aber danach einfach völlig sicher. Käme ja einem natürlichen Berg nahe. Oben bildet der Niederschlag ein Regenhochmoor, der natürliche Abfluss staut im Tal dann das Kalkmoor.

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Hallo Peter,

leider sind das aber dann keine völlig getrennten Habitate mehr. Das Moor bildet durch das Sphagnum immer H3O - Ionen (wohl besser bekannt unter H+ - Ionen).

Bei einem pH-Wert von 7 liegen beide Ionen (OH- und H+) in gleicher Konzentration vor (pH 7 ist auch der pH-Wert des Dolomitkalk). Wenn ich also das saure Wasser in den Kalkbereich leite (kleine Schwankungen können gepuffert werden), habe ich etwas Angst vor einem zu sauren Gesamtmillieu im Kalkhabitat. Für eine Pufferung einer 'Störung' bräuchte man aber andere Verhältnisse. Beispielsweise würde einem großem Kalkhabitat eine kleine saure Zuströmung wenig ausmachen.

Meiner Meinung nach wäre es dann besser direkt 2 komplett getrennte System zu bauen (ohne Überlaufstörung). Da bin ich aber zu faul zu. :D

-volker-

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Hallo Volker,

ich habe mir mal Deine Idee genau durchgelesen - aber verstehe sie auch nicht richtig. Baust Du ein eigenständiges Minikalkbeet im Moorbeet?

Ich verstehe es momentan so: ein eigenständiges Kalkbeet welches sich optisch gut in Dein Moorbeet einpasst und das, wenn möglich, zu 100% nur durch Regen bewässert wird.

Wenn letzteres zutrifft, finde ich persönlich die Terassengröße als zu gering im Vergleich zur Speichergröße des Reservoirs.

Hast Du einen Überlauf für das Kalkbeet geplant?

Eine kleine Idee noch zum erstellen des Wasserspeichers: Du kannst eine Plastikscheibe mit Abmessungen des Rohrs zurecht sägen und Löcher für Docht und Frostschutz bohren. Im Rohr dann auf der gewünschten Höhe einen Silikonring kleben, auf dem die Platte zum liegen kommt. Damit kannst Du das gesamte Rohr unten als Wasserspeicher nutzen und die Größe des Wasserspeichers nach belieben erstellen.

Gruß,

Stephan

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Hallo Stephan,

ich habe mir mal Deine Idee genau durchgelesen - aber verstehe sie auch nicht richtig. Baust Du ein eigenständiges Minikalkbeet im Moorbeet?

mit den Röhren und Krümmern baue ich genau genommen 4 Kalkbeete in mein hohes Cranberry-Beet. Aus dem großen Rohr werden 4 kleine (á 250mm Länge) gesägt / oben drauf kommt der Krümmer und unten wird jedes Rohr mit einem KG-Rohrstopfen (im Bild das rote Teil) verschlossen (das war jetzt eine vereinfachte Darstellung - ohne Wasserspeicherbeschreibung und anderem Gedönst).

Falls der Krümmer nun nicht auf dem Stamm zu liegen kommt, wird die Rechteckseite verlängert. Dazu habe ich das lange Rechteckrohr.

Ich verstehe es momentan so: ein eigenständiges Kalkbeet welches sich optisch gut in Dein Moorbeet einpasst und...

Ich glaube eher, dass es jetzt besser aussieht als nachher. So grazil und schön können die "Schiffsentlüftungen" in einem kleinen Moorbeet gar nicht sein. Ich hoffe auf die Tarnung durch die Cranberries und den 'Kiesanstrich' der weißen Röhren. Die Sache ist einfach aus einer Idee entstanden. Wenn es nichts wird, fliegen die Röhren eben wieder raus. :)

Wenn letzteres zutrifft, finde ich persönlich die Terassengröße als zu gering im Vergleich zur Speichergröße des Reservoirs.

Hast Du einen Überlauf für das Kalkbeet geplant?

Eine automatische autarke Bewässerung wäre natürlich das Optimalste. Aber im Vergleich zu meinem Moorbeet, haben die Kalkröhren schon einen erheblich größeren Wasserspeicher. Mein Moorbeet hat (ohne die 2 Baumstämme gemessen - den zweiten Stamm sieht man nicht, da liegt der obere Stamm drauf) ein ungefähres Volumen von 1145 Liter - ca. 120L sind davon Wasserspeicher. Das wären also ca. 10% und damit komme ich gut klar (hat nur ca. 4 Std Sonne im Sommer).

Habe es bisher in diesem Frühjahr nur einmal nachgießen müssen, nicht weil es trocken war, sondern weil man die Eimerwandung in der Wassersenke sehen konnte.

Das ich bei den Kalkröhren irgendwann nachgießen muss - dass kann gut sein. Aber ich denke, dass ein Liter in meinem Schattenmoor dann auch recht lange vorhält.

Kommen wir nun zum Überlauf, welcher auch gleichzeitig die Bewässerung (falls nötig) ist. Jede Kalkröhre hat oberhalb vom Wasserspeicher einen Schlauchtüllenanschluss (auf dem Foto sind das die Messingteile mit den O-Ringen).

Mittels T-Stücken werden alle Kalkröhren mit dem Schlauch verbunden und nach Außen (außerhalb des Moorbeetes) geführt. Hierdrüber wird dann ent -und bewässert.

Von Innen (also im Rohr) sitzt ein Sieb in der Muffe der Schlauchtülle, damit das Substrat nicht den Schlauch verstopfen kann.

Das mit der Platte für den Wasserspeicher ist auch eine gute Idee - ich habe aber schon die 4 Eisteegetränke-Dosen :-)

PS: Eine überschlägige Berechnung hat mir gezeigt, dass ich einen Überlauf in den Kalkröhren brauche. Mittels 'klimatischer Wasserbilanz = Regen - Verdunstung (Annahme=Wiese)' komme ich bei einer Regenfläche bei einem 100er Rohr auf etwas über 3 Liter (in den 6 kalten Monaten wo kaum verdunstet wird).

Wer mal schauen möchte, wie feucht seine Region ist. Hier ist der Link - auf 'Wasserhaushalt_mehr' klicken - dann im Menü links auf 'klimatische Wasserbilanz' klicken. Das Quartal 01.03 - 01.06.11 ist noch nicht komplett vorhanden - da muss man dann auch die Werte von 2010 nehmen.

-volker-

Edited by Volker S
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  • 1 month later...

Hi,

anstatt 4 eigenständige Kalkbeete, habe ich es nun etwas verändert -> hier mal der Rohbau, welcher (fast) komplett ins Moor versenkt werden soll. Unterhalb der Schlauchstutzen ist der Wasserspeicher (3x 1 Liter). Der obere Teil wird - nachdem es verklebt wurde - komplett abgesägt (aus der Rechteckform wird dann eine U-Form), so dass sich eine Art Rinne bildet.

m_kalkbruecke.jpg

-volker-

Edited by Volker S
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Hallo Volker, da halte uns mal auf dem Laufenden wie es weiter geht. Am Beste n mit Step by Step Bildern von den weiteren Arbeitsschritten.

Gruß Piesl

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Hi Peter,

mein hinterer Teil des Moorbeetes muss höher gelegt werden, damit der Überlauf des Kalkbeetes über den Holzrahmen des Moorbeetes kommt.

Vorher:

m_001.jpg

Nachher - noch im Rohbau

m_kalk_stammhoeherlegung.jpg

Hier mal die Wasserspeicher in den Füßen der Kalkbrücke

m_kalk_wasserspeicher.jpg

Der Wasserspeicher fasst pro Fuß ein Liter, und der Boden des Wasserspeichers ist abgeschnitten. Heraus geht ein 10mm Bewässerungsdocht und ein Eis Entlastungsschlauch. Rund herum sind Perlite geschüttet. Dann wird noch Filterwatte über den Wasserspeicher gelegt und in die Gartenschlauchmuffe verbracht.

Hier ist die Kalkbrücke eingebaut (Rohbau) - ich hoffe das das hässliche Teil bald etwas überwuchert wird:

m_kalk_front.jpg

...Vorderansicht

m_kalk_draufsicht.jpg

...Draufsicht

Letztendlich muss noch der Torf um die Brücke verbracht werden. Ich hoffe das Moose und die Ranken der Cranberries das Ding dann verstecken werden. Mal sehen wie es weiter geht.

Mein kleiner Frosch ist übrigens währen der Umbauarbeiten immer im Beet geblieben - hab echt viel Spaß gehabt mit dem kleinen Kerl :thumbsup:

-volker-

Edited by Volker S
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matthias258

Sind das vorne bei der Moos freien Stellen Schneckenkörner?

Nimmt mich voll wunder wie es am Schluss aussehen soll, freue mich

deshablb auf deine nächsten Bilder.

Gruss

Matt

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Hallo Matt,

ja, das sind Schneckenkörner. Zugegeben - dieses mal hab ich es übertrieben. Allerdings sind die ersten Blätter der Moororchideen sehr schnell von Denen verputzt. Und ohne erstes Blatt/Blattpaar macht die Orchidee nichts mehr. Dachte schon die Pflanze (im vorigen Frühjahr abgefressen) würde gar nicht mehr da sein - aber dieses Jahr ist sie doch noch gekommen (nun mit Blütenansatz).

...aber das nur nebenbei, denn hier würde ich gerne nur über Erfolge/Misserfolge des Kalkhabitat reden.

Ein Bild habe ich noch (vorerst das letzte Bild, da ich noch nicht genau weiß welches Substrat ich verwenden werde. Zur Zeit laufen auch Versuche mit Katzenstreubeimischungen an Brutzellen-Nachwuchspflanzen).

m_kalk_011.jpg

...Torf bis fast auf obere Kalkflächenebene aufgeschüttet. Wird zwar etwas absacken, aber das Verstecken des Störenfriedes wird wohl Sphagnum, Cranberries und Co übernehmen.

-volker-

Edited by Volker S
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  • 3 months later...

Hallo Volker, geschickt fotografiert!? ;)

Ne kommt schon super rüber. Und wenn man den oberen Teil des Threads nicht gelesn hat, ist die Brücke fast nicht mehr wahrnehmbar.

Also bis zum nächsten Update!

Gruß Peter

Edited by Piesl
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Hi Peter,

nö, eigentlich nicht vorteilhaft fotografiert - aber eigentlich war es eher geplant, dass Cranberry drüber wuchert und nicht Sphagnum. Der müsste doch eigentlich vor dem Kalk zurück'schrecken'.

Bin mal gespannt, wann das Sphagnum an der Brücke stoppt. Das nächste Update kommt zwar bestimmt - dauert aber nun etwas länger. Augenblicklich stehen dort kleine kaum bewurzelte Pflänzchen drin. Das Substrat ist auch hier noch zu neu (2 Monate alt). Falls sich nächstes Jahr Moose dort ausbreiten (oder Algen?) erst dann starten weitere Versuche.

-volker-

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Servus Volker,

war ja auch nur spaßig gemeint mit dem vorteilhaften Foto. Also wenn ich von meinem Sphagnum so ausgehe, wette ich, dass es das Rennen vor den Cranberries locker gewinnt und die Brücke dicht macht. Ausreichend Regen und keine Vögel vorausgesetzt. Wenn es dicht genug ist lässt sich da ja vielleicht auch eine robuste Sarracenia reinpflanzen.

Gruß Peter

Edited by Piesl
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