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Drosera, braune Blätter, kein Kleber


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Hallo,

ich hoffe ihr könnt mir helfen, meine Drosera besitze ich schon seit ca 1. nem Jahr und bis vor einer Woche gings ihr auch immer gut, sie hat sich auch ziemlich stark vermehrt. Aber seit kurzer Zeit, sind sehr viele braune Blätter vorhanden und was noch merkwürdiger ist, es ist fast kein "Kleber" mehr auf den Blättern zu erkennen. An was liegts????

habe auch schon Stecklinge von ihr gezogen denen geht es wunderbar.

Ich halte die Pflanze immer schön feucht (abgestandenes Leitungswasser, wie gesagt bis vor einer Woche gings ihr gut)

Sehr viel Licht. Kann sie auch zuviel Sonne bekommen haben??

Ist der Topf zu klein, die Wurzeln kommen langsam unten raus?? (Aber warum gehts ihr dann auf einmal schlecht?)

ich gieß jetzt jedenfalls ab sofort nur noch mit Regenwasser.

bitte helft mir...

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Das mit dem Regenwasser ist schonmal ne gute Idee. Ich würde deinen Sonnentau mal umtopfen, da ich mir ziemlich gut vorstellen kann, dass das Substrat verkalkt ist. Zuviel Sonne sollte ein Sonnentau aus Afrika eigentlich nicht kennen, ausser du veränderst die Beleuchtung von einem Tag auf den anderen von schattiertem Nordfenster zu praller Südsonne...

Warum das jetzt so plötzlich kommt weiß ich nicht, könnte mir nur vorstellen, dass es an deinem Wasser lag, er vielleicht empfindlich wurde und ihm jetzt irgendwas nicht gepasst hat. Wie gesagt, einfach umtopfen und nach Möglichkeit auch die Erde etwas von den Wurzeln abmachen (das sollte er gut vertragen können, immerhin wächst er auch ganz ohne Wurzeln wieder an) und dann nur noch mit Regenwasser giessen. Du wirst nie alles Kalk rausbekommen, durch abstehen setzt sich davon nur ein kleines bischen ab..

LG

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Hi,

abgestandenes Leitungswasser ist nicht besser als "frisches" bzw. nicht ausreichend. Vielleicht hat sich einfach zu viel Kalk im Substrat angesammelt. Zuviel Sonne kann sie gar nicht bekommen, außer zu schneller Standortwechsel von z.B. Nordfenster zu Südfenster mit voller Sonneneinstrahlung. Vielleicht hast du sie aus dem warmen Haus ins noch (nachts) kalte Freie gestellt und die Pflanze denkt, es ist Winter angesagt. War nämlich bei mir schon mal der Fall, wenn auch nicht mit D. capensis. Wenn's daran nicht liegen kann, dann gib der Pflanze neue Erde (natürlich Torf/"Spezialerde") und spül die Alte vorher von den Wurzeln ab.

Gruß,

Bastian

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Hi,

abgestandenes Leitungswasser ist nicht besser als "frisches" bzw. nicht ausreichend. Vielleicht hat sich einfach zu viel Kalk im Substrat angesammelt. Zuviel Sonne kann sie gar nicht bekommen, außer zu schneller Standortwechsel von z.B. Nordfenster zu Südfenster mit voller Sonneneinstrahlung. Vielleicht hast du sie aus dem warmen Haus ins noch (nachts) kalte Freie gestellt und die Pflanze denkt, es ist Winter angesagt. War nämlich bei mir schon mal der Fall, wenn auch nicht mit D. capensis. Wenn's daran nicht liegen kann, dann gib der Pflanze neue Erde (natürlich Torf/"Spezialerde") und spül die Alte vorher von den Wurzeln ab.

Gruß,

Bastian

Darf ich mich jetzt etwas kopiert, bzw. wiederholt fühlen ;)

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Oh, irgendwie habe ich deinen Beitrag überlesen. Tut mir leid und du darfst dich zu Recht kopiert fühlen, aber die Sache mit dem "Wintereinbruch" hast du nicht drin. :cool:

Gruß,

Bastian

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Joa, is ja net so wild ;) Aber irgendwie glaub ich nicht, dass es daran liegen könnte, zumal ja die Tagtemperaturen zu hoch warn und ne D. capensis bringt ausser Trockenheit nix zu schhnell um (vllt auch falsches Substrat oder so oder halt falsches Wasser)..

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Hi,

bei mir war es so, dass meine Zwergdrosera Blattläuse hatten, also habe ich sie auf die Terasse gestellt (zum Sprühen, man soll das Zeugs ja nicht einatmen) und dort die Nacht über vergessen, wieder rein geholt und sie haben ein paar Tage später im Mai - war es damals glaube ich - Brutschuppen gebildet, weil sie vielleicht "gedacht" haben, dass der Winter anfängt?

Gruß,

Bastian

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Hallo Alex,

ganz generell sehen die Pflanzen gar nicht sooo schlecht aus. Dass sich mit dem Leitungswasser ein hoher Kalkanteil eingeschlichen hat, kannst Du an den Ablagerungen auf dem Substrat und dem Topf erkennen. Frisches Substrat wäre da sicher nicht von Nachteil, auch wenn ich nicht glaube, dass das der Grund für das Aussehen der Pflanzen ist.

Die fehlenden Tautröpfchen können schon alleine durch zu geringe Luftfeuchtigkeit verursacht sein. Immerhin hatten wir in den letzten Tagen in einigen Regionen recht trockene Luft.

Wenn die Pflanze zu viel Sonne bekommen hätte (ist durchaus möglich, wenn sie vorher dunkler stand), die zu Verbrennungen führt, würdest Du das daran erkennen, dass zunächst die der Sonne zugewandten Blattseiten geschädigt werden, die abgewandten Teile hingegen nicht. Das ist hier nicht der Fall.

Wenn die Pflanze aber erst einmal an die Lichtintensität gewöhnt ist, dürften keine Schäden durch zu viel Licht mehr auftreten. Meine Pflanzen stehen draußen in der vollen Sonne und das schon seit Jahren von Frühjahr bis in den Herbst. Ich kann Dir versprechen, dass wir hier nicht zu viel Licht für die Pflanzen bekommen.

Ganz generell bildet D. capensis ständig neue Blätter und alte sterben irgendwann ab. Soweit ich die Pflanzen auf dem Photo richtig einschätze, haben die noch eine ganze Menge aktiver Blätter (wenn eben auch ohne Tautropfen), so dass ich mir wegen der toten Blätter keine Sorgen machen würde.

Ein größerer und tieferer Topf würde den Pflanzen nicht schaden. Schon allein, um mehr Verdungstungsfläche für eine lokal höhere Luftfeuchtigkeit zu erhalten. Nimm dann noch überwiegend Regenwasser zum Gießen und dann sollten die Pflanzen auch weiterhin gut wachsen.

Viele Grüße

Dieter

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Hi Alex,

es wundert mich, dass die Pflanze mit abgestandenem Leitungwasser überhaupt so lange überlebt hat. Gib ihr neues Karnivorensubstrat, schneid alles weg, bis auf die Strünke und giess in Zukunft nur noch mit Regenwasser, dann erholt sie sich bestimmt wieder. Und versuch doch mal, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Und viel Licht, was du ja machst. Falls das Verkümmern an zu viel Sonne liegt, werden sich die neuen Blätter daran anpassen. Und falls die Pflanze es nicht schafft, hast du ja noch deine Stecklinge. Aber die solltest du auch nur noch mit Regenwasser gießen, sonst die auch bald hin.

Viel Glück.

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also erst mal danke für eure vielen Beiträge.

Einen Standortwechsel habe ich nicht gemacht, die Pflanze steht so wie immer am Dachfenster. Also am Standort kann es nicht liegen denke ich.

Ich werde sie mal umtopfen und nur noch mit Regenwasser gießen.

PS: mein Fettkraut auch seit ca. 1-nem Jahr in meinem Besitz bekommt (bekam) auch die ganze Zeit abgest. Leitungswasser und die Pflanze steht da wie eine 1.

Lukas Volkmer
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Hi

ich habe auch schon seit 1 Jahr ein Drosera capensis . Bei mir war es einmal so,dass die Pflanze von Läüsen befallen war. Vielleicht solltest du dir mal einfach die Mühe machen, deine Pflanze auf Schädlinge zu untersuchen. Als Gegenmittel für die Läuse habe ich Brennesseltee benutzt. Danach hat sie sich schnell wieder erholt

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Hallo Alex,

die meisten Fettkräuter sind sogar kalkliebend, ich glaube nicht, dass man eine einfache Fettkrauthybride so schnell mit abgestandenem Leitungswasser umbringen kann. Das mit den Läusen wäre natürlich auch noch eine Option, wobei ich die häufig auf den Blüten habe..

LG

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