Friedrich Posted April 29, 2011 Posted April 29, 2011 Guten Tag! Hat meine Mutter im Netz gefunden, ich wills euch nicht vorenthalten: Pinguicula zur Herstellung von Schwedenmilch Viele Grüße, Friedrich 1
Andy Böhnke Posted April 30, 2011 Posted April 30, 2011 Hallo Friedrich, sehr interessant. Da ich Schwedenmilch nicht kannte, habe ich mal gegoogelt. Heutzutage verwendet mam aber wohl kein Fettkraut mehr zur Herstellung der Bakterien. Schöne Grüße Andy
Eve Posted April 30, 2011 Posted April 30, 2011 Ich hoffe, daß es so ist, wie Andy meint. Vor allem, wenn diese Milch im großen Rahmen industriell hergestellt wird. Dann würde der Bestand an Fettkräutern noch weiter abnehmen. Außerdem: sind die nicht geschützt? Liebe Grüße Eve
Redstav Posted May 29, 2011 Posted May 29, 2011 Hi zusammen, also ich kann mir schon vorstellen, dass hierfür extra Pflanzen gezüchtet werden. (Wie auch indirekt im Bericht erwähnt) Alles andere wäre doch viel zu aufwendig. Jedoch ist es ein sehr interessantes Thema. Der direkte Unterschied würde mich doch sehr interessieren. Solange man am Ende nicht an der Flasche kleben bleibt :laughing: Viele Grüße Ulrich
jusch Posted May 29, 2011 Posted May 29, 2011 also ich kann mir schon vorstellen, dass hierfür extra Pflanzen gezüchtet werden. (Wie auch indirekt im Bericht erwähnt) Alles andere wäre doch viel zu aufwendig. Jedoch ist es ein sehr interessantes Thema. Falls Du mehr nachlesen möchtest zu der Story, die der Botaniker Carl von Linné anno 1737(!) zum besten gegeben hat, nachdem er von einem alten Mütterchen in Lappland ein Schälchen dicke Milch vorgesetzt bekommen hat: http://www.carnivorousplants.org/IPSG/IPSG_07.PDF (Dort Seite 16: The use of Pinguicula vulgaris in the Preparation of Tätmjölk) Das ist eine Story über die Herstellung dickgelegter Milch von vor fast 300 Jahren! Bei heute so hergestellter Milch würde jeder moderne Mensch vermutlich umgehend eine schwere bakterielle Durchfallerkrankung mit hämolytisch-urämisches Syndrom, blutigem Durchfall, Nierenschäden und Blutarmut entwickeln. Schon 1996 als das o.g. PDF erstellt wurde, war überhaupt nicht mehr feststellbar, dass dicke Milch noch mit solch archaischen Methoden aus dem Mittelalter hergestellt wird. 1
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