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Problem mit mexikanischen Pings


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Liebe Ping-Freunde,

ich mache mir nun doch etwas Sorgen um meine Schale mit den Mexikanern. Ich war über die Osterwoche außer Haus und hatte die Schüssel gut gewässert am Südfenster stehen lassen...

Als ich wiederkam hatten einige Pflanzen arg an Blättern durch Verdorren eingebüßt (P.kondoi vor allem) und alle hatten diese seltsame gelbliche Farbe angenommen, die die Fotos nicht so gut wiedergeben ... aber ich find die schaut nicht gut aus...

Ich hab das Ganze jetzt erst mal ans Ostfenster verbracht, Wasser in leichten Anstau nachgefüllt und schau mal was sich tut. Was meint ihr - ist das eher ein Zeichen von Überhitzung / Verbrennung oder von falschen Mineralien im Gießwasser (ich gieße zu etwa 50% mit Leitungswasser und hab auch Kalkstensplitter im Substrat). Also: Sollte ich die Pflanzen alle gleich umtopfen oder reicht die Reduzierung des Mittagslichtes bzw. der Temperaturen?

viele Grüße und danke schonmal für jeden zielführenden Hinweis...

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Abend!

Ich finde das sieht ganz normal aus.

Die gelbliche Färbung könnte an dem guten Wetter(viel Sonne) liegen, der Ansatz von Rotfärbung.

Da ich aber nicht der Ping-spezialist bin, solltest du mal abwarten was die sagen.

Friedrich

Posted (edited)

Hi!

Ich würde sagen:

1. Das sieht nicht normal aus. Denn bei einer Rotfärbung bleibt die Pflanzenmitte immer noch grün/grünlich.

2. Ich nehme stark an das durch das sehr lockere Substrat mit viel Steinen nicht viel Wasser aufgenommen werden kann. Dies führt dazu das bei viel Sonne dementsprechend viel Wasser verdampft.

War denn bei deiner Ankunft noch Wasser im Untersetzer oder war das Substrat sehr trocken, bis ich hier noch mehr schreibe?

Edited by Sergej R.
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Hi,

nein, das Wasser war eben völlig verdunstet ; d.h. es kann tatsächlich zu einer Überhitzung gekommen sein... Die Blätter sind aber noch stabil und haben großteils auch noch Sekret... und die blühenden Pflanzen blühen halt auch noch... Mal schauen ob es bleibende Schäden gibt?

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Die gelben Blätter werden sich kaum erholen.

Doch die neuen Blätter sollten wieder grün und normal aussehen, zudem sind ja noch die Klebetröpfchen da, und das ist ein gutes Zeichen das die Pflanzen durchkommen.

Standen die Pflanzen vorher mit weniger Sonne oder unter Kunstlicht?

Weil, wenn die die ganze Zeit auf der Südfensterbank standen, hätten sich die Pflanzen langsam an die Sonne gewöhnt.

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Sie standen über den Winter eher trocken am Ostfenster und seit März in leichten Anstau am Südfenster - also eigentlich mit Eingewöhnungzeit... Mir kommt es aber schon so vor als sei die Sonne zu hart gewesen. Am selben Südfenster hab ich aktuell nur noch D.falconeri und andere blühende Petiolaris...

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Also ich dachte auch mal, ich hätte es geschafft ne Pinguicula umzubringen und die Pfalnzen haben so ähnlich ausgeschaut nach einem Experiment in vollster Sonne :D Das Ergebnis waren in einem Monaten viel größere rote Blätter. Ich glaube jetzt kannste nur noch warten..

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Hallo Rene,

wegen der hohen Temperaturen würde ich die Pflanzen jetzt eher an ein Ostfenster oder ähnliches verfrachten.

Selbst wenn die Pflanzen über ein Wochenende knochentrocken gestanden haben sollten, macht denen das so schnell nichts aus. Die vertragen Trockenheit in aller Regel sehr gut und das mit Einschränkunge auch über längere Zeiträume (mehrere Monate). Was sie weit weniger mögen, ist die Hitze. Dann verdorren aber nicht die Blätter von außen nach innen, sondern die Braunfäule (?) schlägt der Mitte der Pflanze zu. Hier ein paar Informationen.

Viele Grüße

Dieter

Feldenberg
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Hallo Dieter,

danke für den interessanten Link. Ans Ostfenster hatte ich die Pings natürlich sofort (d.h. lam etzten Dienstag) umgestellt, als ich das Mallheur sah. Bislang ist dann aber auch nicht mehr viel mit den Pflanzen passiert, d.h. sie "stagnieren". Die von Dir angemahnte Braunfäule hat sich aber bei keiner Pflanze gezeigt und zwei, drei Stück scheinen auch wieder grünliche Jungblätter im Rosettenzentrum zu entwickeln.

Der Großteil macht aktuell aber einfach "gar nix" - d.h. auch die gerade aus der WInterrosette ausgreibenden Arten (D.gypsicola, D.laueana usw.) haben den Austrieb eingestellt. Ich bin aber mittlerweile optimistisch, daß sie sich erholen werden. Am Süd-Dach-fenster habe ich von 10 Uhr bis fast Sonnenuntergang aktuell volle Sonne und um die 30°C im Substrat - das war wohl einfach zuviel des Guten..

viele Grüße

Feldi

Feldenberg
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Nachtrag: Bei genauerer Betrachtung hab ich nun doch ein paar Indizien für Braunfäule an einzelnen Pflanzen entdeckt:

(P. ehlerisia x cyclosecta) und P. kondoi..

mal schauen ob sie es überleben ;-)

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Hallo Rene,

zupf mal bitte vorsichtig ein oder mehr der noch aktiven älteren Blätter von der Pflanze. Wenn die Blattbasis braun (statt weiß) ist bzw. braune Stellen zu sehen sind, hat die Pflanze ein ernstes Problem. Oft ist das Ganze Innere der Pflanze betroffen, bevor man deutliche Anzeichen an den äußeren Stellen findet.

Passende Fotos habe ich leider nicht gefunden, die das Ganze gut zeigen.

Das Blatt bzw. die Blätter (falls nicht betroffen) dann wieder unter die Pflanze schieben und ein paar Wochen warten. Dann entwickeln sich daran auch gleich ein paar Ableger.

Bisher habe ich eher die Vermutung, dass einzelne Blätter unter den Bedingungen gelitten haben, nicht aber die ganze Pflanze betroffen ist.

Viele Grüße

Dieter

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