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Drosera filiformis ssp filiformis mit Zwergenwuchs


Volker S

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Hi,

m_rest_filiformis01.jpg

m_rest_filiformis02.jpg

...eigentlich sehen die Aufnahmen nach einer Pflanze aus, die kräftig austreibt - wenn man aber weiß, dass es sich hierbei um eine Supermakroaufnahme handelt mit 10-13mm großen Ärmchen (das Moos ist normales Moos und kein Sphagnum / rechts die Steinchen sind Sandkörner auf meiner Kalkbrücke [verklebt mit Silikon]), ist dieser Micro-Austrieb von einer der größten Drosera im Moorbeet doch sehr merkwürdig.

Sie stand immer frei und wurde nie durch Sphagnum überwuchert. Seit 3-4 Tagen steht sie nun auf einen bedeutend trockenerem Platz (ca 20-25cm höher als vorher). Mal schauen, ob da noch was kommt.

-volker-

Bearbeitet von Volker S
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mit 10-13mm großen Ärmchen

Für mich gehört D. filiformis in unserem Klima nicht zu den absolut winterharten Pflanzen.

Die Unterart ssp. filiformis übersteht unsere Winter ungeschützt im Freien aber meist noch gerade eben so, auch wenn der Winter mal temperaturtechnisch etwas unter Durchschnitt ausfällt. Ungeschützt im Freien überwinterte D. filiformis sehen bei mir auch nicht viel anders aus als Deine Pflanze.

Viel besser kommt D. filiformis ssp. filiformis bei mir aber "unter Glas" über den Winter, also mit einem über den Moorbeetkübel drübergestellten Frühbeetkasten. So wie es übrigens auch meine Sarracenien und Venusfliegenfallen am liebsten haben: Dezember und Januar im Vollschatten (hier im Norden gibts im Winter besonders viel Schatten und sehr wenig Sonne), keine Regeneinwirkung aber dennoch hohe Luftfeuchte weil unter Glas, Anstau ca. 15-30 cm unterhalb der Substratoberfläche. Luftdicht ist das Frühbeet nicht, d.h. die Winterknospen bekommen zwar keinen Wind ab, haben aber schon so eine Art Dauerlüftung.

Mit der ab Februar auch wieder einsetzenden Sonnenbestrahlung starten die Pflanzen dann auch gut ins Frühjahr. Meine Unter-Glas-Filiformis haben momentan ca. 20 cm lange Blätter und die erste zeigt Anzeichen eines sich entwickelnden Blütenstiels. Aber meine im Freien in Töpfen in einem Tray nur mit Wintervliesabdeckung überwinterten D. filiformis stehen momentan ungefähr so da wie Deine.

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Hallo Jürgen,

das ist - für mich als Anfänger, der den ersten Winter mit seinem Moorbeet überstanden hat - sehr interessant. Ich hatte mal gelesen, das es Drosera filiformis nicht so feucht mag und deshalb bei Anfängern auch mal schnell wegfaulen könnte.

Schützen würde ich allenfalls mit einem BigBag oder mit einem dickeren Wintervlies (also nur etwas gegen Kahlfrost und etwas besseren Windschutz).

Notfalls würde ich eben auf diese nicht winterfesten Arten verzichten, denn ein größerer Winterschutz wird für mein Moorbeet bestimmt nicht herausspringen, da ich schon genug im Garten zu schützen habe (Palmen, Banane, Granatapfel usw.).

-volker-

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Notfalls würde ich eben auf diese nicht winterfesten Arten verzichten, denn ein größerer Winterschutz wird für mein Moorbeet bestimmt nicht herausspringen, da ich schon genug im Garten zu schützen habe (Palmen, Banane, Granatapfel usw.).

Verzicht bei den Winterharten wäre aber gerade bei D. filiformis sehr schade, denn das ist normalerweise der imposanteste winterharte Sonnentau im Garten mit den längsten Blättern, den größten Blüten und der einzige mit rosa Blüten.

Der macht im Vergleich zu den kleinen einheimischen Arten schon ordentlich was her, rein optisch.

Und was die Winterhärte betrifft: Von den Sarracenien gibt es viele, die sind noch viel weniger winterhart als D. filiformis var filiformis. Eventuell nützt es ja auch schon was, die einfach im Winter nur vor dem in unseren Breitengraden häufigen Regen zu schützen, sowie bei extremer Kälte vor extrem trockenem und austrocknendem Wind. Als "so ähnlich" in der Wirkung wie meinen Frühbeetkasten könnte ich mir z.B. einen drübergestülpten klaren Eimer mit Lüftungslöchern vorstellen.

Meine Idee wäre: Einen Klarsichteimer, am unteren Rand ein paar Lüftungslöcher gebohrt, den Eimer dann umgedreht über den D. filiformis Bestand drüberstellen und gegen das Umwehen mit einem Stein beschweren, sobald im Dezember die Temperaturen auf Dauerfrost gehen oder es längerdauernde Regenperioden gibt. Ggf. noch mit zusätzlich Wintervlies drüber, damit ggf. scheinende Wintersonne den Eimer nicht zu stark aufheizen kann. Die seitlichen Lüftungslöcher so gross, dass genug Lüftung da ist, um Schimmel zu vermeiden und Überhitzung bei Wintersonne, aber doch klein genug, damit sich eine erhöhte Luftfeuchte hält. Also mehr ein reiner Regenschutz und Windschutz, hauptsächlich zwischen Dezember und Mitte Februar. Das sieht in der Zeit dann natürlich nicht besonders dekorativ aus. Aber wenn's hilft?

Das müßte ich hier vielleicht auch mal ausprobieren.

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Hi,

Meine Idee wäre: Einen Klarsichteimer, ...

dass wäre etwas kontraproduktiv. Ein Klarsichteimer (ähnlich eines Glasgewächshaus) ist ein Garant für Kahlfrost. Dann bekommt die Pflanze ca. -3 bis -4°C zusätzlich auf die Mütze (gegenüber der Umgebungstemperatur).

Wenn dann müsste noch zusätzlich ein dünnes Vlies darum geschlagen werden.

Aber ich bin ehrlich: So richtig gefallen mir die großen Drosera-Arten in meinem Minimoorbeet gar nicht und ich bin eigentlich froh, dass die noch größere D. binata ssp. dichotoma noch nicht wieder da ist (und wahrscheinlich auch nicht wieder kommen wird).

Es gibt noch soviel zu probieren, was in einem Moorbeet wächst - bei mir muss das nicht unbedingt eine Karnivore sein. Es gibt auch tolle Begleitpflanzen, die man sonst (ohne Moorimitation) auch nie zu Gesicht bekommt).

-volker-

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  • 4 Wochen später...

Hi,

die Drosera filiformis ssp. filiformis hat es vom Makrokosmos in den Microkosmos geschafft. Sie wächst eigentlich kontinuierlich - nur in einer gänzlich anderen Kategorie, wie sie eigentlich von zu Hause aus mitbringen müsste. Man vergleiche mit den Moosspitzen im Vordergrund - groß ist was Anderes.

m_rest_filiformis03.jpg

...dafür kommt meine tot geglaubte D. binata ssp. dichotoma umso mehr (was mich etwas weniger erfreut)

m_binata.jpg

-volker-

Bearbeitet von Volker S
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die Drosera filiformis ssp. filiformis hat es vom Makrokosmos in den Microkosmos geschafft. Sie wächst eigentlich kontinuierlich - nur in einer gänzlich anderen Kategorie, wie sie eigentlich von zu Hause aus mitbringen müsste. Man vergleiche mit den Moosspitzen im Vordergrund - groß ist was Anderes.

Bei D. filiformis kommt es nur auf die Haltungs- und Überwinterungsbedingungen an, wie gut oder wie schlecht die über den Winter kommen.

Hier mein Vergleichsbild:

D. filiformis links im tiefgründigen, eingegrabenen Baueimer überwintert, Winterschutz durch drübergestellten Klarsicht-Frühbeetkasten von Dezember bis Februar, Anstau 15-25 cm unterhalb Substrathöhe

D. filiformis rechts im kleinen Topf, überwintert in einem frostfesten Tray mit Anstau bis knapp unter Substrathöhe und drübergelegtem Wintervlies von Dezember bis Ende der starken Fröste.

Beide Überwinterungsarten im absolut identischen Klima, der Topf stand zum Überwintern vielleicht drei Meter vom Baueimer entfernt.

post-1473-0-19682400-1308655976_thumb.jp

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Hallo Jürgen,

das Vergleichsbild ist wirklich sehr interessant (deckt sich ja auch mit meinen Erfahrungen). Bemerkenswert ist das Erscheinungsbild der Pflanze, welche ohne großem Schutz überwintert wurde. Meine Drosera hatte ja gar keinen Schutz (noch nicht mal eine Abdeckung) und sie hängt auch Deiner Zwergenform sogar noch ein wenig hinterher.

Das die Pflanze Ihre Proportionen soweit zurückschrauben kann - ohne das sie in der Nahaufnahme eindeutig als 'dem Tode gerade von der Klinge gesprungen' zu erkennen ist, finde ich erstaunlich. Wenn man es nicht genau wüsste, könnte man auch diese Zwergenform als durchaus vital einstufen. Auch Deine kleine D. filiformis sieht doch eigentlich - bis auf die Größe - ganz gut aus.

Wie lange pflegst Du Deine ungeschützte Form schon? Könnte es sein, dass diese Erscheinungsweise des Zwergenwuchses der Pflanze absolut überhaupt nichts ausmacht und sie das einfach 'im Programm' hat. Oder würdest Du eher vermuten, dass die ungeschützte Variante irgendwann ganz verschwindet?

-volker-

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Marcus Vieweg

Hallo,

Volker für mich gibt es so etwas wie eine Zwergenform nicht.

Deine Pflanze ist im Winter einfach zurück gefroren und hat gerade mal so die Kurve vom Tod noch einmal zum Leben geschafft.

Da an der Pflanze nicht mehr viel zum wachsen dran war, bleibt sie jetzt natürlich kleiner. Von zwei unterschiedlicher Formen kann man da aber nicht sprechen.

Gib ihr das nächste Mal einfach mehr Frostschutz und sie wird es dir im nächsten Frühjahr mit besserem Wachstum danken. Ansonsten wird sie wohl den nächsten WInter nicht überstehen.

LG Marcus

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Wie lange pflegst Du Deine ungeschützte Form schon?

Die krüppelwüchsige D. filiformis im Topf war im letzten Jahr eine große, kräftige, blühfähige Pflanze, frisch aus dem Versand von T. Carow und hat im Sommer wunderhübsch geblüht.

Die im Baueimer waren im letzten Jahr erst kleine Jungpflanzen, die noch nicht geblüht haben.

Könnte es sein, dass diese Erscheinungsweise des Zwergenwuchses der Pflanze absolut überhaupt nichts ausmacht und sie das einfach 'im Programm' hat.

Die krüppelwüchsige Pflanze im Topf hat im Winter eindeutig Schaden genommen.

Oder würdest Du eher vermuten, dass die ungeschützte Variante irgendwann ganz verschwindet?

Genau das vermute ich: Irgendwann nach dem Winter ist nichts mehr davon da. So wie die im letzten Jahr gleichzeitig bestellte Drosera filiformis 'California Sunset', die ich auch im Topf im Tray überwintert habe: Von der ist schon in diesem Jahr nichts mehr da, d.h. die ist noch weniger winterhart als die "normale" D. filiformis var. filiformis.

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Schutz werde ich hier nicht verwenden - jedenfalls nicht in dem Umfang wie es Jürgen mit seinem Frühbeetschutzkasten praktiziert. Mehr als eine kleine Abdeckung wird nicht drin sein - dann werde ich im nächsten Jahr wohl ohne D. filiformis auskommen müssen. Eine Pflanze weniger - aber dann auch um eine Erfahrung reicher. Ist auch etwas wert.

-volker-

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Hallo,

ich hab heuer zum ersten Mal eine D. filiformis ssp filiformis. Mir war bekannt, daß sie nur bedingt winterhart ist. Trotzdem wollte ich's mal versuchen. Ich hab mit großem Interesse Eure Erfahrungen gelesen und daher jetzt umdisponiert. Die Pflanze kommt, sobald es dauerhaft unter 0 Grad kalt wird, in einen Topf und wird meinem Schauglas mit Sarracenien am Stiegenhausfenster Gesellschaft leisten. Dort hat es, auch wenn's draußen -20 Grad hat etwa 2-5 Grad. Das müßte dann kühl genug für diese Drosera sein.

Liebe Grüße

Eve

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Marco Ebert

Naja, meine sind das ganze Jahr draussen im Moorbeet und bei uns hats auch über längere Zeiten Frost. Die haben das echt gut überstanden und wachsen grad kräftig mit massig Blüten. Doch wie auch der Rest meiner Pflanzen im Freiland, vllt liegt es auch am Klima, treiben sie relativ spät aus.

Gruß,

marco

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Hallo Marco,

in einem Moorbeet kann's, muß es aber nicht gut gehen, wie man sieht. Kommt, wie Du sagst, auch aufs Klima an. Bei mir kommt jedoch noch dazu, daß es kein Moorbeet gibt, sondern nur Moor-Kästchen vorm Wind exponierten (da wirken -10 Grad gleich doppelt so kalt) Fenster draußen. Die Chance, daß es mit meiner D. filiformis gut geht, ist damit eher gering.

Liebe Grüße

Eve

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Andy Böhnke

Hallo,

ich hab heuer zum ersten Mal eine D. filiformis ssp filiformis. Mir war bekannt, daß sie nur bedingt winterhart ist. Trotzdem wollte ich's mal versuchen. Ich hab mit großem Interesse Eure Erfahrungen gelesen und daher jetzt umdisponiert. Die Pflanze kommt, sobald es dauerhaft unter 0 Grad kalt wird, in einen Topf und wird meinem Schauglas mit Sarracenien am Stiegenhausfenster Gesellschaft leisten. Dort hat es, auch wenn's draußen -20 Grad hat etwa 2-5 Grad. Das müßte dann kühl genug für diese Drosera sein.

Liebe Grüße

Eve

Hallo Eve,

die D. filiformis ssp. filiformis würde ich nicht als bedingt sondern schon als voll winterhart bezeichnen.

Meine D. filiformis ssp. filiformis (3 Stück) haben die letzten beiden Winter im Moorbeet super überstanden und waren die ersten Pflanzen die ausgetrieben sind. In den letzten beiden Winter hatte wir hier Temperaturen von teilweise -15 bis -20 Grad. Ich habe meine Pflanzen nicht geschützt. Ein natürlicher Schutz war mit Schnee manchmal gegeben - aber nicht immer.

Probiere es mal ruhig aus.

Schöne Grüße

Andy

PS: Mein Moorbeet hat im Mai kräftig gelitten, da die Amseln mehrere AAngriffe auf das Moorbeet verübt haben, das gesamte Sphagnum geklaut haben und die Pflanzen ausgebutttelt haben. Aber auch das haben die D. filiformis ssp. filiformis überstanden.

post-1870-0-61424000-1308673145_thumb.jp

Bearbeitet von Andy Böhnke
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Hallo Andy,

das ist ja interessant, dass die Erfahrungen bezüglich der Winterhärte so dermaßen auseinander driften. Meine D. filiformis hat nur ca. -10°C als Spitze gesehen, aber auch Phasen von 2-3 Wochen Dauerfrost (im Mittel dann natürlich viel wärmer). Oft lag auch Schnee drauf - bis zu 20 cm.

Wie weit steht den Deine D. filiformis vom Wasserspiegel entfernt?

-volker-

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Hallo,

wenn ich mich recht erinnere steht D. filiformis am Naturstandort in den Wintermonatten vollkommen überflutet im Wasser.

Und genauso brachte ich auch meine Pflanzen bisher über den Winter, indem ich den Kübel in dem sie standen, bis zum rand mit wasser gefüllt habe, so dass die Pflanzen regelrecht überflutet wurden.

Bei Frost waren sie dann komplett vom Eis eingeschlossen und überstanden so auch Temperaturen von -25°C ohne Probleme.

Wie es in ihnen in Zukunft im Moorbeet ergehen wird, wird sich zeigen.

Gruß,

Robert

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Hallo Robert,

auch diesbezüglich gibt es (mal wieder) unterschiedliche Erfahrungen/Textstellen.

Folgende Links vertreten eher eine trockenere Überwinterung:

Link1

Link2

Link3.

...für mich ist es diesbezüglich nicht besonders schlimm, wenn ich mich als Anfänger falsch entscheiden werde (nach der Krüppelüberwinterung habe ich sie nun definitiv trockener stehen -> 27 cm vom Wasserspiegel). Mir ist sie in ihrer ursprünglichen Form eh zu groß. Aber was wirklich 'Sache' ist, dies herauszufinden scheint bei der filiformis wohl sehr schwer zu sein.

Vielleicht kann Andy etwas mehr dazu bei tragen (nass oder trocken überwintern)?

-volker-

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Hallo Andreas,

mit dem Fluten habe ich hier am Niederrhein definitiv ein Problem. Wir haben hier keinen Winter an einem Stück. Zwischendurch gibt es immer wieder wärmere Phasen in denen das Beet mal wochenweise auftaut (jedenfalls die oberen 5 cm).

Dann würde die filiformis definitiv zu nass stehen.

-volker-

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Hallo Andreas,

diese Überflutung beeinträchtigt doch dann auch andere Pflanzen (nicht nur Carnivoren, sondern auch andere Begleitpflanzen). Weil mein Beet unterschiedliche Höhen hat würden viele Pflanzen überflutet werden - andere aber nicht.

Hast Du da diesbezüglich (Beetflutung bei D. filiformis) schon Erfahrungen? Oder ist diese Überwinterungsform doch eher geeignet, wenn man dies außerhalb des Beetes macht und so spezifischer auf die Pflanze eingegangen werden kann (bei einem Züchter, der beispielsweise einen Tisch voller D. filiformis hat kann ich mir das beispielsweise sehr gut vorstellen.

Auch wenn manche (wohl auch erfahrene User) der filiformis eine volle Winterhärte bescheinigen muss es doch auch ohne Flutung gehen. Andy hat es doch auch geschafft.

PS: ...das wir es wochenweise etwas wärmer haben, sollte nur ein Hinweis darauf sein, dass es evtl. andere Gebiete in Deutschland gibt, welche sich für die Überflutungsmethode vielleicht besser eignen. Denn es gibt schon Unterschiede zwischen Winter und Winter (ortsabhängig eben).

-volker-

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Gordon Shumway

Hallo Volker!

Entschuldige bitte die o.T.-Frage, aber sind die blauen Krümel in deinem Moorbeet, sichtbar auf deinem 4. Bild, etwa Blaukorn?

MfG,

Gordon

Bearbeitet von Gordon Shumway
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Andy Böhnke

Hallo Volker,

ich flute mein Moorbeet und mein Moorkübel nicht. Das regelt sich von alleine sehr gut. Lediglich in langen Trockenperioden (so wie in diesem Mai) helfe ich mal mit Wasser nach. Meine D.filiformis ssp. filiformis wurden also nicht geflutet. Positiv kann natürlich noch das Sphagnum wirken. Dies schütz die Pflanzen ja auch sehr gut. Im Winter war fast das gesamte Moorbeet mit Sphagnum bedeckt.

Also teste es einfach. Nimm dir eine kräftige Pflanze mit mehreren Wachstumspunkten und probiere es. Selbst wenn sie eingeht, ist es ja kein großer Verlust. D.filiformis ssp. filiformis bekommt man ja jederzeit zu kaufen. Winterhart ist sie aber auf alle Fälle.

Schöne Grüße

Andy

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Hallo Andy,

da Du ja (in der Nähe von Lübeck) meist auch nicht so arg kalte Winter hast, interessiert mich noch der ca-Abstand von Deiner D. filiformis zur Wasseroberfläche.

@Gordon,

nein, das ist Schneckenkorn. Die Moororchideen sind da sehr empfindlich, wenn man Denen Ihr erstes Blatt abfuttert. Die kommen dann das ganze Jahr nicht wieder -> erst im nächsten Jahr treiben sie wieder aus. So geschehen im vorigen Jahr. Moororchidee eingesetzt, Blatt abgefressen - das war es (hatte ich gedacht). Nichts tat sich mehr im vorigen Jahr. In diesem Jahr kam diese eine Pflanze dann noch und blüht zur Zeit.

-volker-

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Andy Böhnke

Hallo Volker,

üblicherweise sind die Winter auch nicht so streng bei uns im Norden, aber die letzten zwei Jahre waren da komplett anders. Über den Wasserstand kann ich aber leider nichts sagen. Auch schätzen kann ich ihn nicht. Überflutet war es aber nicht.

Schöne Grüße

Andy

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  • 2 Monate später...

...auch hier mal ein Update

D. filiformis will noch einmal WinkeWinke sagen, bevor sie verschwindet:

m_d_filiformis.jpg. Da bekanntlich Rindenmulch Nähstoffe frei setzt (sie steht hier direkt zwischen dem Kalkbeet und dem Stamm), ist dieser Standort bestimmt auch nicht optimal für eine Drosera.

...falls der Winter diesmal etwas wärmer bleibt, erholt sie sich vielleicht auch wieder.

-volker-

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