mennyfreak Posted June 6, 2011 Posted June 6, 2011 Hallo Leute, Ich habe mir vor 2,5 Wochen eine Nepenthes aus einem Bluemngeschäft gekauft um sie zu retten, da sie sehr kläglich aussah. Nun hat sie sich mehr oder minder erholt, jedoch sind bei 2 Blättern braune Punkte gekommen und das Blatt istrecht wabbelig etc. Was ist da los? Zudem hat die Pflanze nur eine Kanne und es bilden sich keine neuen. An den Blättern ist zwar der Ansatz, der dann aber braun ist und nicht wieterfächst. Sie hat genügend REGENwasser wird aber nicht besprüht. Danke euch
Sven L. Posted June 7, 2011 Posted June 7, 2011 Hallo Leute, Ich habe mir vor 2,5 Wochen eine Nepenthes aus einem Bluemngeschäft gekauft um sie zu retten, da sie sehr kläglich aussah. Nun hat sie sich mehr oder minder erholt, jedoch sind bei 2 Blättern braune Punkte gekommen und das Blatt istrecht wabbelig etc. Was ist da los? Zudem hat die Pflanze nur eine Kanne und es bilden sich keine neuen. An den Blättern ist zwar der Ansatz, der dann aber braun ist und nicht wieterfächst. Sie hat genügend REGENwasser wird aber nicht besprüht. Danke euch Grüß Dich, was die Nepenthes zur Kannenbildung braucht, sagen Dir hier die FAQ. Entscheidend sind u.A. genügend Licht und genügend Luftfeuchtigkeit. Hinsichtlich der Flecken wäre ein Photo hilfreich. Gruß Cap
mennyfreak Posted June 7, 2011 Author Posted June 7, 2011 Sry dass ich erst jezt antworte, aber diese 2 Beitragsregel ist die dümmste Regel die ich je in einem Forum gesehen habe^^ Naja zum Thema: Hier die Blider; http://imageshack.us/g/402/dscf0001es.jpg/
Latrodectus Posted June 8, 2011 Posted June 8, 2011 Hallo Mennyfreak, das gleiche Problem ist auch bei einer meiner Nepenthes aufgetaucht. Ich vermute da eine Pilzinfektion und eine Reaktion des Blattgewebes auf direkte Sonneneinstrahlung an den infizierten Stellen. Ich habe die Blätter meiner Pflanze mit Ortiva (Wirkstoff Azoxystrobin) behandelt und die Stellen haben sich zumindest nicht ausgebreitet bzw. sind nach der Behandlung mit dem Fungizid keine weiteren Flecken mehr aufgetaucht. Bei dir sind offenbar nur alte Blätter betroffen. Auf den jüngeren (oberen) Blättern sieht man diese Verfärbungen ja nicht, so dass das Problem bei dir sich evtl. schon von selbst erledigt hat. Falls neue Stellen - insbesondere an jüngeren Blättern auftreten, würde ich die ganze Pflanze mit einem Fungizid wie Ortiva oder Dithane Neotec behandeln. Ortiva ist eine dickflüssige Substanz zum Verdünnen in Wasser. Bei Dithane weiß ich gerad nicht, ob es ein wasserdispergierendes Granulat oder ein flüssiges Konzentrat ist. Du hältst die Nepenthes in einem glasierten Übertopf? Und der hat wahrscheinlich kein Abzugsloch im Boden für überschüssiges Wasser? Evtl. ist auch das Substrat nicht durchlässig genug. Eine riskante Haltung, weil die Wurzeln der Nepenthes bei Staunässe rasch faulen. Wenn sich die Blätter labbrig anfühlen, kann das schon ein Zeichen für einen schweren Wurzelschaden sein. Die Pflanze kann in dem Fall nicht mehr genug Wasser aufnehmen, um ihre oberirdischen Teile zu versorgen. Nepenthes haben es in der Regel gerne dauerfeucht, aber nicht nass. Auch ist ein luftdurchlässiges (gröberes) Substrat erwünscht. Bei Verwendung von Torf sollte in gleichem Verhältnis Perlite (Agriperl bzw. reine Perlite ohne Zusätze) untergemischt werden, damit das Substrat durchlässiger ist. Man muss bei einer solchen Haltung schon vorsichtiger gießen, so dass sich am Topfboden kein Wasser sammelt. Ich denke, dass bei einer solchen Haltung das Substrat zwischen den Wassergaben einigermaßen abtrocknen sollte, natürlich nicht komplett austrocknen. ;-) Ich will jetzt nicht die Alarmglocke läuten - "sofort umtopfen!" -, schwer zu sagen, ob du sofort etwas unternehmen musst. Du kannst auch erst mal abwarten, wie die oberen Blätter in den nächsten Tagen aussehen und sich anfühlen. Wenn du nach dieser Lektüre nun das Gefühl haben solltest: "Au, Mann, ich glaube, ich habe zu viel gegossen!", solltest du so bald wie möglich in frisches Substrat und in einen Topf mit Wasserabzugslöchern (Drainagelöcher) verpflanzen. Wenn du torfhaltiges Substrat verwendest, sollte die andere Hälfte der Zutaten aus groben Materialien bestehen - z. B. Perlite, Agrofoam (Kunststoffschaum) und Lavalit (Lavagesteinsbröckchen von 5 - 10 mm Durchmesser). Langfaseriges Sumpfmoos (Sphagnum) geht als Hauptbestandteil der Substratmischung natürlich auch. :-) Ich hoffe, ich konnte helfen. Grüße Latro
mennyfreak Posted June 8, 2011 Author Posted June 8, 2011 Hallo, Danke dir erstmal vielmals.... Das war mal aufschlussreich. Puh, ich glaube ich habe bei den beiden Pflanzen sowieso mit Blumenerde alles falsch gemacht es aber gelassen, da die purpurea ja regelrecht explodiert ist.... Zurück zu der Nepenthes, ich glaube ich habe sie außreichend gegossen, aber nicht zu viel, ok etwas zu viel *g* Aber daher hatte ich die Pflanze auch extra ein Stück höher in den Topf eingepflanzt, und nur die unteren stark befallenen Blätter sind so wabbelig. Soll ich nun umtoopfen und auch ein anderes Substrat verwenden? Und danke dir nochmal ;-)
Eve Posted June 8, 2011 Posted June 8, 2011 Normale Blumenerde ist wirklich nicht geeignet - ich würde umtopfen und dabei auch gleich die Wurzeln kontrollieren. Liebe Grüße Eve
Latrodectus Posted June 8, 2011 Posted June 8, 2011 Ich denke, in letzter Konsequenz wäre es für die Pflanze vorteilhafter, in geeigneterem Substrat und in einem geeigneteren Container zu wachsen. Der Container (Topf) sollte Drainagelöcher besitzen, wo überschüssiges Wasser abfließen kann. Als Substratmischung wären - wie schon erwähnt - 50% ungedüngter Weißtorf und 50% Agrarperlite* sehr gut geeignet oder ein Substrat mit langfaserigem, getrocknetem Neuseeland-Sphagnum (oder Chile-Sphagnum) zu 50% mit den anderen 50% bestehend aus Perlite, Agrofoam und Lavagesteinsbröckchen oder eine Mischung aus Torf, Rinde (Pinie oder Kiefer), Perlite, Steinwolle und Agrofoam...also, da gibt es viele Mischungsvariationen - nur, das Substrat sollte locker, luftdurchlässig sein und gröbere Materialien enthalten. Mit Rinde habe ich bei Terrariumkultur die Erfahrung gemacht, dass sie leicht schimmelt. Im Gewächshaus oder offener Zimmerkultur ist Rinde aber wohl kein Problem. Normale Blumenerde ist gewöhnlich vorgedüngt und enthält für Fleisch fressende Pflanzen normalerweise zu viele Nährstoffe. Es mag ironisch klingen, dass ich auf der einen Seite ungedüngten Weißtorf empfehle und andereseits anmerke, dass ich Nepenthes mit Langzeitdüngeperlen versorge. Gibt´s von Celaflor (Osmocote) oder Wuxal u.a. Fabrikate. Wichtig ist, dass der Langzeitdünger zusätzlich keinen Sofortdünger enthält. Das hat nämlich mein Osmocote! :sad: Da ich aber weiß, welche Perlen Langzeitdünger enthalten und welche den "Sofortdünger", sortiere ich letztere einfach aus. :-) Je nach Topfgröße gebe ich 2 bis 8 Perlen gleichmäßig verteilt ins Substrat. Das langt für ein halbes Jahr. Töpfe bis 8 cm Durchm. bekommen 2 - 3 Perlen, bis 10 cm Dm 4 - 5 Perlen, bis 12 cm 5 - 6 Perlen und bis 16 cm Dm 8 Perlen. Größere Töpfe verwende ich derzeit nicht. Diese Dosierung ist ein Bruchteil dessen, was man normalen Zimmerpflanzen verabreicht. Man kann alternativ auch die Blätter der Pflanzen einmal monatlich mit stark verdünntem Flüssigdünger (mind. auf ein Viertel der Herstellerdosierung reduziert) besprühen. Man kann sogar eine Osmocote-Perle in die Kanne werfen - ist praktisch auch wie Beute. Ich habe das alles schon ausprobiert. Düngung bringt natürlich nur was, wenn die anderen Kulturfaktoren - genug Licht, passende Temperaturen und geeignetes Gießwasser - stimmig sind. *Es gab hier letztes Jahr auch eine Diskussion über die Verwendung von Bauperlite als Substratbeigabe. Bauperlite ist aber nur dann geeignet, wenn es keine weiteren Zusätze enthält. Da Bauperlite aber in der Regel mindestens als 50- oder 80-Liter-Säcke verkauft wird, wird man für eine Pflanze wohl doch eher auf eine weitaus kleinere Konfektion von Agriperl zurück greifen, welche der Fachversand für Fleisch fressende Pflanzen anbietet. ;-) Ebenso erhält man dort Fertigmischungen von Spezialsubstraten für Fleisch fressende Pflanzen (Gartenbau Carow, Weilbrenner, Götz Pflanzenzubehör...). Bei Nepenthes könnte aber noch etwas mehr Perlite drin sein. Ich weiß nicht, ob du diesen Aufwand betreiben willst. Du kannst es auch weiterhin in der Blumenerde versuchen. Aber dann solltest du schon so gießen, dass eine Ansammlung von Wasser am Topfboden vermieden wird. Ich hoffe, das Alles war nicht zu verwirrend. Viele Grüße Andreas
mennyfreak Posted June 9, 2011 Author Posted June 9, 2011 Ich weiß nicht, ob du diesen Aufwand betreiben willst. Du kannst es auch weiterhin in der Blumenerde versuchen. Aber dann solltest du schon so gießen, dass eine Ansammlung von Wasser am Topfboden vermieden wird.Ich hoffe, das Alles war nicht zu verwirrend. Viele Grüße Andreas Also natürlich würde ich das für meine beiden Pflanzen tun, da sie mir sehr viel Spaß bereiten. Nochmal zu dem Substrat. Wir haben ja einen großen Kompost mit alles Zerfallsstufen. Was ist wenn ich da duie nur leicht verwesten Sachen nehme? Denn so schnell werde ich nihct an Torf (Hochmoortorf oder Weißtorf) kommen. Zudem werde ich die Nepenthes dann in einen Topf mit Drenagelöschern pflanzen und die purpurea lasse ich, oder? Weil die kann ja sogar im Wasser stehen?!? Danke dir bzw euch. Mfg Maurice
Latrodectus Posted June 10, 2011 Posted June 10, 2011 (edited) Nochmal zu dem Substrat. Wir haben ja einen großen Kompost mit alles Zerfallsstufen. Was ist wenn ich da duie nur leicht verwesten Sachen nehme? :blink: Was? Robert, hilf mir!!! ;-) Äh...ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstehe. Du meinst einen Komposthaufen für abgestorbene Pflanzen, Pflanzenteile, alte Erde, Beerdigungskränze, k. A., was noch alles da rauf kommt, wie ihn Gärtnereien (und Friedhöfe) haben? Ich schätze, der ist bestenfalls dazu geeignet, die Nepenthes dort gleich mit zu kompostieren! Äh...ja...ich glaube, jetzt habe ich den Faden verloren. Also, Karnivorenspezialsubstrat bekommt man z. B. bei Thomas Carow in 2,5 Liter Beuteln. Kann man sich zuschicken lassen. Und dort bekommt man auch alles Weitere wie z. B. Agriperl. :-) Man bekommt dort auch getrocknetes (gehacktes) Neuseelandsphagnum, was auch sehr gut für Nepenthes geeignet ist (wobei ich auch dort wenigstens Perlite mit zwischenmixen würde). Ähnliche Produkte werden auch von anderen Spezialbetrieben für Fleisch fressende Pflanzen angeboten...Plantarara, Gartenbau Weilbrenner, kenne jetzt nicht alle mit Namen. Na, mal Spaß beiseite: Ich habe schon mal davon gehört, dass manche Kultivateure Osmunda-Farnteile in Nepenthessubstrat beimischen. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob nur die Stengel oder auch die Wedel zerhackstückselt verwendet werden. Klassischer Kompost erscheint mir denkbar ungeeignet als Substrat für Nepenthes, auch wenn es auf dem Regenwaldboden natürlich unterschiedlich stark zersetzte Blätter gibt. Aber die Humusschicht ist sehr dünn am Naturstandort. Der Boden ist vor allem arm an Stickstoff - und Kompost klingt für mich ausgesprochen stickstoffhaltig, von anderen, konzentrierten Nährstoffen mal abgesehen. Dann lass die Pflanze lieber in der Blumenerde! ;-) Wenn sich die "Purpurea" in der Blumenerde wohl fühlt, lasse ruhig drin. Bei Sarracenien bin ich bislang nur mit Düngegaben auf die Schläuche mittels eines Drucksprühgerätes gut gefahren. Osmocote mochten meine Sarras gar nicht. Also ich musste mein Sarraceniasubstrat ziemlich nährstoffarm halten. Aber von Kultivateur zu Kultivateur gibt es mitunter sogar vollkommen gegensätzliche Haltungsmethoden, die für jeweils einen bestens funktionieren. Viele Grüße Andreas BTW: Ich könnte zur Not etwas langfaseriges Sphagnum mit Zuschlagstoffen (Perlite, Lava, Agrofoam) entbehren. Edited June 10, 2011 by Latrodectus
mennyfreak Posted June 10, 2011 Author Posted June 10, 2011 Danke dir Andreas... Naja wegen der Komposterde war halt nur so eine Idee, kenne muich ja net so aus. Naürlich möchte ich meine purpurea schnellstens retten, aber da ich recht knapp bei Kasse bin (Schüler) würde ich mur ungerne etwas zuschicken lassen (Horrende Preise). Ich kann mich ja mal bei Pflanzenrichter etc durchfragen obn die was haben und sie in der Zeit in der Bluemerde lassen. Und mal unter uns, ich habe heute nachgeschaut, die Purpurea stand schon in Bluemnerde also ich sie gekauft hatte (also das Ursprungssubstart) :startle: komisch, nich wahr?? Also sie gedeiht prächtig, kann gerne mal wieder Bilder hochladen. Mitlerweile ist der neue Schlauch auch wieder größer und unten sieht man schon wieder 2 neue kommen. Es sieht sehr interessant aus wie die so aus den anderen Stielen wachsen.... Liebe Grüße Maurice
Latrodectus Posted June 11, 2011 Posted June 11, 2011 Und mal unter uns, ich habe heute nachgeschaut, die Purpurea stand schon in Bluemnerde also ich sie gekauft hatte (also das Ursprungssubstart) :startle: komisch, nich wahr?? Ja, das habe ich hier schon ein paar Mal gelesen, dass Fleisch fressende Pflanzen bereits beim Gärtner oder im Blumengeschäft in normale Blumenerde eingepflanzt gewesen sind. Es gibt ein paar robuste Arten/Hybriden, die das ohne Weiteres mitmachen, wenn sie entsprechend vorsichtig gegossen werden. Übrigens fällt mir da noch ein, dass man als nährstoffärmere Alternative Anzuchterde benutzen könnte - vorzugsweise welche auf Torfbasis. Da drin hat eine Mitarbeiterin in der beruflichen Rehabilitationseinrichtung, die ich mal besucht habe, Venusfliegenfallen, Drosera capensis und sogar einen Cephalotus recht erfolgreich gepflegt. Aus Naturschutzgründen haben sich manche Kultivateure - ich lese sowas häufiger im CPUK Forum - schon nach Alternativen zu Torf umgesehen. Produkte auf Kokosschalenbasis haben dabei aber nicht gerade überzeugt. Torf oder Sphagnum sind bei vielen Arten Fleisch fressender Pflanzen wohl doch unverzichtbar. Auf der britischen Insel schwören viele auf "Moorland Gold" - das ist wohl regenerierter Alt-Torf mit irgendwelchen Zusätzen? Habe mich noch gar nicht so intensiv damit beschäftigt, was genau dahinter steht. Weiß auch nicht, ob es ein entsprechendes Produkt auch hier in Deutschland zu kaufen gibt. Ich bin jemand, der gerne bei dem bleibt, was sich einmal bewährt hat. Wobei ich bei manchen Gattungen wie etwa Nepenthes auch lange herumexperimentiert habe, bis ich die Substratmischung gefunden habe, die mich zufrieden stellt. Ähem, also, du musst entschuldigen, wenn ich bei manchen Fragen von dir meine Witzchen mache (also bloß nicht zu ernst nehmen), weil mir manche Überlegungen/Vorschläge aus meiner Sicht als erfahrener Kultivateur dann doch ein wenig sehr schräg vorkommen. Ich kann mir leicht Dinge bildhaft vorstellen und das hat dann etwas Komisches an sich. Nepenthes eingepflanzt in einer Mischung aus verdorrten Chrysanthemen, Heckenabfällen, zwischendrin gucken ein paar Salatblätter und Gurkenschalen raus... Also sie gedeiht prächtig, kann gerne mal wieder Bilder hochladen. In dem Fall besteht ja eigentlich kein Handlungsbedarf. Mit deiner Nepenthes bist du aber nicht zufrieden, wie es scheint. Tatsächlich könnte ein hoher Nährstoffgehalt im Substrat die Pflanze veranlassen, keine Kannen zu bilden. Das wäre ja dann auch nicht notwendig, denn diese Tierfallen machen ja nur dann einen Sinn, wenn eine Pflanze mangels Nährstoffen im Boden einen anderen Weg finden muss, an Nährstoffe heran zu kommen. Karnivorie ist ja eine Anpassungsleistung an die Umweltbedingungen. Andererseits: Wenn ich totes, getrocknetes Sphagnum vermischt mit Perlite und Lavagestein als Substrat nehme und zudem mit destilliertem Wasser gieße, habe ich fast keine Nährstoffe im Substrat. Die Pflanze hat dann nicht mal genug, um überhaupt noch Fangorgane ausbilden zu können. Lava ist zwar sehr mineralienhaltig, aber die Mineralien werden ja nicht mal eben so schnell aus dem Gestein gelöst. Bei einem solchen Substrat macht es schon Sinn, ein klein wenig zu düngen. aber da ich recht knapp bei Kasse bin (Schüler) würde ich mur ungerne etwas zuschicken lassen (Horrende Preise). Ein billiges Hobby sind die Fleisch fressenden Gemüsearten in der Tat nicht! Die Anspruchslosigkeit der Pflanzen stellt uns vor die Herausforderung, künstlich verhältnismäßig lebensfeindliche Umweltbedingungen zu schaffen, an die diese Pflanzen angepasst sind. Wir müssen also einigen Aufwand betreiben, damit diese Gewächse es in Gefangenschaft eben nicht komfortabel haben! Ironisch irgendwie! Viel Erfolg mit deinen neuen Schätzchen! Andreas
mennyfreak Posted June 11, 2011 Author Posted June 11, 2011 Ok, Danke erstmal , du hast mir mit deinen seeehr ausführlichen Antworten auch dementsprechend geholfen ;-) Also ich werde die Pflanzen jezt erstmal weiterhin in der Blumenerde halten, da sie ja wie schon erwähnt vorher auch in Blumenerde waren und du ja gesagt hast das die das dann wahrscheinlich abkönnen. Gleichzeitig halte ich duie Augen nach dem besagten Torf aus, und wenn es der pflanze dann schlechter geht setze ich auf Torf. Der Nepenthes geht es jezt auch wieder besser (es kann sein dass sie sich an mein Klima gewöhnen musste). Es scheint mir so als würde eine neue Kanne wachsen und die Blätter werden auch recht schnell zu großen Latschen. Nur ein Problem habe ich bei beiden Pflanzen, Schimmel auf der Erde! Dagegen hilft ja Moos, aber komischerweise geht mir das flöten. Es hat ja diese Stiele und da kamen dann Samen aus so knubbels aber nun vertrocknet das Moos obwohl die Erde nass ist. Ich muss wegen dem Moos da nochmal schauen^^ LG
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