Fleischi - Jenn Posted June 10, 2011 Posted June 10, 2011 Hallöchen ! Ich habe von meiner Pinguicula ein Blatt abgezupft ( so ein dickblättriges Pinguicula ). Ich habe es in Regenwasser gelegt. Nach ein paar Wochen sah man neue kleine Triebe am Blatt. Nun habe ich es schon 2 mal versucht und immer geht das Blatt mit den Trieben ein. Als ich sah, dass Triebe kamen, hab ich noch ein/zwei Tage gewartet und dann auf reinen Torf gelegt( erster Versucht auf Spezial Fleischfressende Pflanzen Erde von OBI), Folie drüber, im Anstau und ab ans Südfenster. Warum geht es immer wieder ein ? Schon jemand Erfahrung ? LG Jenny
Feldenberg Posted June 10, 2011 Posted June 10, 2011 Hi Jenny, Ich mach es immer so, daß ich komplette Blätter mit weißer Blattbasis zuerst ins Substrat stecke (ruhig 1/3 des Blattes unter die Oberfläche versenke). Das Substrat sollte aber eher sandig/luftig und nicht so torflastig sein. Das ganze auch nicht zu staunass halten - sonst schimmelt es. Es klappt es meist schnell, wenn man den Steckling nicht gerade in pralle Sonne stellt. Viel Glück! Feldi
Eve Posted June 10, 2011 Posted June 10, 2011 Ich mache es ähnlich wie Feldi. Die abgezupften Blätter lege ich einfach aufs Substrat des Topfes mit der Mutterpflanze. Wenn dort kein Platz mehr ist, werden die Blätter einfach auf frisches Substrat eines neuen Topfes gelegt. Nix mit in Wasser einlegen und schon gar nicht mit irgendwelchen Abdeckungen drauf. Die normale Luftfeuchtigkeit draußen oder drinnen ist völlig ausreichend für Pinguicula. Die neuen Pflänzchen sind oft schon nach 1-2 Wochen zu sehen, egal welche Jahreszeit. Liebe Grüße Eve
Torian Posted June 10, 2011 Posted June 10, 2011 bei mir hats sogar schon geklappt, dass die blätter auf der relativ trockenen substratoberfläche des fettkrauts stecklinge gebildet haben. Wahrscheinlich zieht es die ganze benötigte Flüssigkeit und stoffe erst mal aus dem blatt selbst, bis es wurzeln bildet.
Bastian M. Posted June 10, 2011 Posted June 10, 2011 Hi, ich persönlich lege die Blätter auch einfach auf's Substrat ohne Alles - und es klappt wunderbar. Ich kann dir auch sagen, warum dein Steckling einging: Wenn du eine Folie über dem Topf hast und ihn ans Südfenster stellst, wird er viel zu heiß. Gruß, Bastian
Abaddon Posted June 10, 2011 Posted June 10, 2011 Wie man das macht ist Geschmackssache, ich persönlich lege die Blätter auf lebendes Sphagnum, Hauptsache feucht. Lass das Blatt mit den Trieben ruhig noch eine Weile länger im Wasser liegen, bis die Ableger Wurzeln gebildet haben. Du kannst die kleinen Pflanzen auch mit einem Stück des Blattes ausschneiden und das Blattstück dann mit Torf bedecken. Und lass mal die Klarsichtfolie weg, das halte ich in den meisten Fällen für unsinnig.
Torsten T. Posted June 12, 2011 Posted June 12, 2011 Hallo Jenny, ich habe zwar aktuell keine Indoor-Salate in Kultur, aber den einen oder anderen Steckling habe ich früher auch produziert. Vermutlich ist das Problem dein weiteres Vorgehen gewesen. Im Topf (vielleicht ein schwarzer Standardtopf?) mit Folie darüber erhält man am Südfenster eine Art Dampfkochtopf. Durch die Folie und die Sonneneinstrahlung erhitzt sich die Luft darunter sehr stark und wenn die feuchte Hitze den Blattsteckling nicht schafft, dann fühlt sich mit Sicherheit die eine oder andere Pilzspore berufen dem Steckling den Gar aus zu machen. Wie die anderen schon geschrieben haben, einfach unter den selben Bedingungen halten wie den Elter.
Fleischi - Jenn Posted June 13, 2011 Author Posted June 13, 2011 Vielen Dank ! Ich werde es mal so probieren ! :thumbsu: ich danke euch allen
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