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Venusfliegenfalle kriegt Falle an der Blüte


Nimpe

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Hallo,

ich bin eigentlich kein Neuling im Bereich der fleischfressende Pflanzen, aber sowas hab ich noch nicht gesehen. An meiner Venusfliegenfalle wächst am Blütenstiel eine neue Falle aus...Wie kann sowas kommen? Was soll ich da machen? ich hätte das Pflänzchen gern als Absenker. Einfach vorsichtig unten abknicken oder einfach lassen? Bitte um Ratschläge :-)

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Hi,

den Grund warum sowas passiert hat unser "lieber" jusch bereits genannt. Ich denke, da gab es schonmal einen Thread vor kurzer Zeit zu diesem Thema. Wenn du nach "Venusfliegenfalle Blüte Ableger" oder sowas in der Richtung suchst, könntest du den Thread finden. Ich würde die Pflanze an der Blüte einfach noch ein wenig wachsen lassen und dann in einen Topf mit Torf setzen (Aber keine Garantie das es klappt, hab sowas noch nie gehabt).

Gruß,

Bastian

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Hallo Sebastian

Dieses komische Schauspiel kommt ab und zu vor. Man kann es aber nicht steuern, oder beeinflussen. Ich hatte acuh schon diesen Fall, bei mir sah es so aus.

https://picasaweb.google.com/lh/photo/l0xdwr5x9Res9TpzvFARKw?feat=directlink

Du kannst es solange dran lassen, bis der Ableger kleine Wurzeln gebildet hat und dann vorsichtig abtrennen und ab in die Erde. Nach meiner Erfahrung versucht der Ableger mit seinem mini Rhizom und Wurzeln nach unten zu wachsen. Wenn du dann den Ableger dann mit der Hand abtrennen kannst ist er bereit.

Viel Spass damit.

Gruß Thomas

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  • 3 Wochen später...
partisanengärtner

Ich hatte das vorletztes Jahr an einer Pflanze die ich zu betreuen habe. Da war es zwei Büschel am Blütentrieb. Einer zwischen den Blüten und ein zweiter auf halber Höhe.

Die habe ich bis zum August gelassen. Wurzeln haben sie keine gebildet, aber kurze Ansätze.

Als sie leicht abgingen habe ich sie einfach gepflanzt. Es waren so 5 oder 6 Pflänzchen mit fast halbzentimeter Fallen. Die zerfielen in mehrere Teile beim abtrennen.

Sie sind problemlos weitergewachsen. Allerdings habe ich die nicht draußen überwintern lassen bis auf ein Exemplar das ich neben die Elterpflanze steckte. Das hat den Winter auch gut überlebt mit den üblichen Blattverlusten unter meinen Klimabedingungen.

Heuer sehe ich keinen Unterschide zwischen den Ablegern und den Elterpflanzen.

Diese Erscheinung ist bis jetzt nicht wieder aufgetaucht, also eine einmalige Angelegenheit.

Bearbeitet von partisanengärtner
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  • 1 Monat später...

Sowas nennt man ADVENTIVSPROSS - kommt auch bei anderen Pflanzen wie z.B. Heliamphora oder Drosera vor. Nach Abtrennen des bewurzelten Ablegers wächst dieser eigenständig weiter. Eine tolle Art der vegetativen Vermehrung!

Bearbeitet von robinberlin
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Boah, Robert!!! :ai:

Das ist ja eine hammergeile Venusfliegenfalle! Davon will ich einen Ableger! :thumbsu: Dieses Verhalten ist bei diesem Klon doch hoffentlich stabil! Hast du diesen Klon schon als Kultivar registrieren lassen?

Eine kletternde VFF...ein Traum! :wub: Danke schon mal im Voraus für den Ableger, Rob!

Grüße

Latro

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  • 5 Jahre später...

Hey mal ne Frage,

 

Das ist hier zwar schon über 5 Jahre her, aber hat sich dieses Verhalten jetzt durchgesetzt? Ich würde so eine nämlich auch sehr gerne mein Eigen nennen können :)

 

LG, Tim.

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  • 8 Monate später...
Donnerkoettel

Ich finde diese "Verkrüppelungen" sehr interessant!

Fallen, die am Blütenstängel oder in einer Falle wachsen...

Wie geil ist das den?

Kann man das wirklich Qualzucht nennen?

Ist es schlimm für die Pflanze?

Ich hätte voll gern so einen Mutant!! <3

Bissauf den, mit dem verkrüppeltem Fressgeschir...:crazy:

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Donnerkoettel, was hab ich denn im letzten Post dieses Threads am 06.01. geschrieben?

Und bitte sag mir mal Deinen richtigen Namen, damit ich Dich nicht noch einmal mit einem Fäkalnamen anreden muss.

Thomas --> übrigens mein richtiger Name

Bearbeitet von Thomas M.
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Donnerkoettel

 

@Thomas M.

Zitat:

[das hat nichts mit einer genetischen Veränderung bzw. einem bestimmten Klon zu tun und kann bei jeder Venusfliegenfalle vorkommen.]

 

Hab ich gelesen, und freut mich, das auch meine eine so coole Mutation wagen könnte.

 

Aber ist es auch ungefährlich für eine Venus?

Das habe ich diesem Thread nicht entnehmen können.

Sorry, wenn ich etwas Begriffstutzig bin.

 

 

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Beautytube
vor 12 Minuten schrieb Donnerkoettel:

Kann man das wirklich Qualzucht nennen?

Ist es schlimm für die Pflanze?

Ich entschuldige mich das Wort Qualzucht hier im Forum (in einigen Threads) aufgebracht zu haben. Das war scherzhaft gemeint und ist natürlich Nonsens, "da ein Nervensystem, das ein Quälen erlauben/ermöglichen würde nicht existiert", obschon ich mir nun bewusst bin, die Philosophen dieses Forums auf den Plan zu rufen, die da nun Eifrig dagegen halten werden. Will das Thema der Reaktion von Pflanzen auf die Umwelt aber nicht breit treten, da das wirklich extrem kompliziert ist und viele Ausprägungen zeigt (bis hin zu Hardrock Fans und der den Nepenthes :) ).

 

Kurzum: Vergesst das Wort Qualzucht im Zusammenhang mit den Pflanzen. Bei Tieren (Fischen z.B.) gibt es das durchaus.

 

Es ist nicht schlimm für die Pflanze, lediglich eine Frage der Energiebilanz (wie auch bei den vielen Dionaea Formen mit funktionsuntauglichen Fallen).

 

vor 16 Minuten schrieb Donnerkoettel:

Ich hätte voll gern so einen Mutant!!

Leider treten solche Erscheinungen nicht stabil (bei meinen Dionaeas) auf, so wie bereits oben erwähnt. Scheint nix mit genetischer Mutation sondern eher mit genetischer Veranlagung zu tun zu haben. Es gibt Dionaea wo ich das noch nie gesehen habe. Bei manchen tritt es auch ab und an auf.

 

Peter.

 

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Donnerkoettel

Achso, jetzt kapier ichs.

Eigentlich nicht schlimm, steckt aber viel mehr Energie in den Blütenstängel, da auch noch Fallen dran wachsen.

Ergo wäre es besonders ratsam den zu kappen, nehm ich mal an.

Hmm...

Ich würds so lassen, find ich ziemlich cool!

Danke PeterZeller.

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Beautytube
vor 10 Minuten schrieb Donnerkoettel:

Ergo wäre es besonders ratsam den zu kappen, nehm ich mal an.

Is egal (zumindest bei meinen Dios).

Du kannst die Fallen an den Blütenstängeln füttern. Dann bekommst Du 5 mm Samen (Scherzerl) :) :

 

Habe schon mal abmoosen probiert (auch bei Heliamphora, die Kelche an den Blütenstängeln getrieben haben). Hat aber nie geklappt. Wahrscheinlich weil mein Werkzeug nicht steril war. Hab's aber nicht ernsthaft probiert.

 

Peter

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Nicky Westphal
vor 52 Minuten schrieb PeterZeller:

Habe schon mal abmoosen probiert (auch bei Heliamphora, die Kelche an den Blütenstängeln getrieben haben). Hat aber nie geklappt. Wahrscheinlich weil mein Werkzeug nicht steril war. Hab's aber nicht ernsthaft probiert.

Hallo Peter,

 

naja, bei Dionaea ist wohl Abmoosen etwas verkompliziert, oder? Den Stiel einfach abschneiden und in Sphagnum stecken funktioniert prima. Bei Helis hab ich das noch nicht probiert.

 

Grüße Nicky

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Christian Voss

Hi Nicky,

 

hat das bei Dir schon häufiger funktioniert?

Ich hab' diesen Sommer nämlich auch drei dieser "Stiel-Ableger" gehabt, abgeschnitten und, OK, nicht in Sphagnum, aber einfach in's feuchte Substrat gesteckt.

Die haben's alle drei nicht geschafft. Hat zwar lange gedauert, aber nach etwa drei, vier Monaten waren dann alle drei schwarz und hatten keine Wurzel gebildet.

 

Hat das sonst schon mal jemand erfolgreich ausprobiert?

 

Grüße,

Christian

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Nicky Westphal

Hallo Christian,

 

ich habe die in lebendes Sphagnum gesteckt und sehr nass gehalten. Also, der Reststiel vom Steckling stand im Wasser, sozusagen. Hatte dabei keine Ausfälle. Sind ja am Ende auch nur Stecklinge, die schon ein paar Blätter haben.

 

Grüße Nicky

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Christian Voss

Hallo Nicky,

 

vor 14 Minuten schrieb Nicky Westphal:

Sind ja am Ende auch nur Stecklinge, die schon ein paar Blätter haben.

 

... eben deshalb hat's mich ja gewundert, dass es nix geworden ist.

Aber dann standen sie wohl einfach nicht nass genug. Werd's nächstes Jahr nochmal versuchen.

Ein paar von den Stängel-Pflanzen hab' ich eigentlich jedes Jahr...

 

Danke für die Info und viele Grüße,

Christian

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