Andre S. Posted August 27, 2011 Posted August 27, 2011 (edited) Hallo, Ich habe eine Pinguicula-Hybride aus dem Baumarkt , die ich zur Zeit in einem kleinem Gewächshaus halte. In den letzten paar Tagen hat es auf einmal braune Flecken bekommen. :sad: Die Flecken sind eher in der Mitte der Blätter und reichen teilweise bis ins Zentrum der Pflanze. (Soweit ich es erkennen kann) Den Pflanzen könnte in den letzten Tagen vieles zu schaffen gemacht haben. Die Temperatur, das Licht oder auch das Wasser. Was wirklich Ausschlag gebend für die Flecken ist weiß ich aber nicht. Da vor allem die neuen Blätter so schlecht aussehen und diese schon ganz verkrüppelt aussehen und nicht weiter wachsen hoffe ich, dass ihr mir helfen könnt. Schöne Grüße, LittleB Edited August 27, 2011 by LittleB
jusch Posted August 27, 2011 Posted August 27, 2011 Ich habe eine Pinguicula-Hybride aus dem Baumarkt , die ich zur Zeit in einem kleinem Gewächshaus halte. Ein kleines Gewächshaus wäre sowas http://www.amazon.de/Einhell-36-532-06-Gewächshaus-ET-ALU-STAR-3/dp/B0011527EA/ und es steht im Garten. In so einem "Gewächshaus" hast Du jetzt also diese Pinguicula stehen, wenn ich Dich richtig verstehe?
Andre S. Posted August 27, 2011 Author Posted August 27, 2011 Es ist ein wirklich richtig kleines Mini-Gewächshaus (um genau zu sein das), aber die Pflanze steht da auch nur so ohne wirklichen Grund drin. Das Gewächshaus ist auch nur in der Nacht zu, damit nicht irgendwelche Tiere wie die Nachbarskatze rein können. Ich bezweifle, dass das Gewächshaus etwas damit zu tun hat. Kann es sein, dass ich es zu viel gegossen habe?
jusch Posted August 27, 2011 Posted August 27, 2011 Ich bezweifle, dass das Gewächshaus etwas damit zu tun hat. Kann es sein, dass ich es zu viel gegossen habe? Das kann einerseits totgegossen sein. Andererseits kann auch das Gewächshaus etwas damit zu tun haben, z.B. könnten durch die tagsüber geöffneten Türen des Gewächshaus Schnaken ihre Larven in das Substrat abgelegt haben. Solche wie http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Tipula_leatherjacket_Emelt.jpg&filetimestamp=20051010122210 Die Larven von Schnaken leben recht lange in der Erde, lieben extrem nasses Moorsubstrat und können genau so lang werden wie die ausgewachsenen Schnaken, die fressen im Wurzelbereich ganz schön was weg. Und angefressene Wurzeln können dann durch Bakterien- und Fäulnisbefall ruckzuck weiter geschädigt werden, so daß anschließend auch die Blätter Schäden zeigen. Andererseits könnte durch die starke Abkühlung nachts bei geschlossenen Türen auch Kondenswasser am Dach des Gewächshauses zusammenlaufen und auf die Blätter tropfen. Oder Du gießt beim Gießen mit zu kaltem Gießwasser mitten ins Herz der Pflanze. Also ich würde mal abchecken: - Sind Topfballen/Substrat mit Schnaken-Larven befallen? - Liegt ein extremer Trauermückenlarven-Befall vor? - Kann Tropfwasser nachts auf die Pflanze tropfen? - Temperatur des Gießwassers nicht wesentlich unter Substrattemperatur? - Gießwasser nichts ins Herz der Pflanze giessen - Nicht totgiessen, sondern Substrat nur feucht halten - Mexikanische Arten und Hybriden zum Herbst/Winter hin immer weniger gießen und im Winter recht sogar recht trocken halten Und irgendwann im Herbst dürfte es für mexikanische Hybriden in einem ungeheizten Gewächshaus auch etwas zu kalt werden.
Bastian M. Posted August 27, 2011 Posted August 27, 2011 Hi, bei mir ist es genauso wie bei Christian. Gruß, Bastian
Viktor Posted August 27, 2011 Posted August 27, 2011 Hallo, bei mir ist es genauso wie bei Christian. So seh ich das auch. Schattig stellen und einfach abwarten. Meine war zu Anfang der Freilandsaison auch der Sonne ausgesetzt und ruck-zuck verbrannt. Allerdings erholte sie sich superschnell. Gruß Viktor
Eve Posted August 28, 2011 Posted August 28, 2011 Gibt's einen bestimmten Grund, die Pinguicula in dieses Minigewächshaus zu setzen? Der gefällt es im Freien nicht nur besser, die Gefahr der Überhitzung sowie Verbrennungen durch diese Abdeckung fällt auch weg. Sollte dieses Gewächshaus zum Schutz vor Schneckenfraß aufgestellt worden sein, dann würde ich eine Unterbringung an einer besseren Stelle und ohne Zimmergewächshaus wählen. Liebe Grüße Eve
Gordon Shumway Posted August 28, 2011 Posted August 28, 2011 (edited) Hallo! Bin auch auch der Meinung, das die Pflanze im Minigewächshaus vermutlich einfach 'dampfgegart' wurde. Was ich aber eigentlich nicht verstehe ist, was ihr immer alle für Probleme und Ängste um eure Pflanzen wegen Katzen und anderen Tieren habt??? Ich habe meine Pflanzen draußen immer ungeschützt rumstehen und bei uns laufen draußen neben etlichen Katzen auch ein Hund, Igel, Frösche, Schildkröte, Mäuse, Marder, Schnecken, Insekten aller Art, Vögel und früher sogar Meerschweinchen herum. Und bisher hat (abgesehen von Schnecken und ein paar Mal einer Amsel) wirklich NIEMAND meinen Pflanzen etwas getan. Und eine Katze, die Auslauf im Garten hat, würde sich schon gar nicht für ein stinklangweiliges (mögen mir die Ping-Fans verzeihen, ich spreche hier aus Katzensicht) Fettkraut interessieren! Hol die Pflanze aus dem Gewächshaus raus und stelle sie an einen mittags schattierten, hellen, geschützten Ort und sie wird sich wieder schnell erholen. Anbei noch ein paar Bilder aus meinem Fundus als Beweis für eine mögliche friedliche Koexistenz von Pflanzen und Tieren: Soweit meine Erfahrung und Meinung, mfG, Gordon Edited August 28, 2011 by Gordon Shumway
Andre S. Posted August 28, 2011 Author Posted August 28, 2011 Erst einmal danke für die vielen Antworten! @ Eve Das Gewächshaus stand halt in unserem Garten mit ein Paar Tomatenpflanzen. Dann war noch Platz und ich dachte mir da stell ich mal ein paar meiner Pflanzen rein. Einfach so ohne irgendeinen größeren Sinn. Und ich kann dich beruhigen. Nächsten Jahr stell ich sie nicht mehr rein. @ Gordon Es war auch nur so ein Gedanke (und er kam nicht mal von mir). Es ist auch so gedacht, dass die Katze aus Neugierde ins Gewächshaus gehen und die Töpfe dabei umstoßen könnte. Also nicht dass sie einen Hass auf die Pflanzen entwickelt und auf sie losgeht. Meinen Pflanzen im Moorbeet geht es ja schließlich auch gut. Zur Pflanze selbst: An falscher Überwinterung wird es wohl im Sommer nicht liegen. Eine wirklich große Hitze oder Luftfeuchtigkeit entsteht im Gewächshaus nicht. Ich habe ihr auch nicht ins Herz gegossen und das Wasser ist auch nicht kälter als sonst. (Es ist Regenwasser aus einer Regentonne bzw. zwei Eimernl.) Das Substrat habe ich auch überprüft. Da ist auch alles in Ordnung. Mir ist aber aufgefallen, dass die Pflanzen garnicht mehr richtig auf dem Substrat saßen sondern auf einem "Wurzelstamm". Das Tropfwasser auf die Pflanze tropft kann ich vollkommen ausschliesen. Ich hab sie wohl entweder zu viel gegossen (was ich nur zu gern mach) oder, was ich für am wahrscheinlichsten halte, dass sie zu viel Sonne abbekommen hat. Ich hab sie mittlerweile aber schattiger gestellt und werde mal mit dem Gießen ein Bisschen mehr aufpassen. Mal sehen wie sie sich entwickelt. Schöne Grüße, LB
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