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anwurzeln


Fleischi - Jenn

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Fleischi - Jenn

Hallo,

Ich ernte schon seit dem Frühjahr relativ große Triebe meiner Nepenthes alata, doch immer überleben es nur manche und manche nicht. Ich halte sie nach dem Entfernen der Mutterpflanze im Gewächshaus ( 25°C, sehr hohe LF., im leichten Anstau und relativ sonnig, in reinem, ungedüngtem Torf ! ) Aber was mache ich falsch, dass sie immer wieder welche eingehen ?!?!

LG

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Hi,

Ich sorge immer dafür, dass das Substrat zum Anwurzeln so nass wie möglich ist.

Dabei stehen sie sogar in gewisser Weise "vernachlässigt" irgendwo bei mir im Zimmer ohne gute Werte an Licht und Luftfeuchte. (Solange bis sie angewurzelt haben)

Ich habe bei meinen Stecklingen so immer 100 %ige Erfolgsquote. Oder kann es vielleicht sein, dass relativ groß einfach nicht groß genug ist?

Schöne Grüße, LB

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Hallo,

Du kannst um bessere Erfolge zu erziehen die Blätter etwas einkürzen, ca. um die Hälfte, das verringert die Verdunstungsfläche.

Oder wenn die Stecklinde noch intakte Kannen haben, die Kannen mit Wasser auffüllen, das verbessert den Wasserhaushalt der Pflanze und steigert die Überlebenschancen.

Es kann aber auch sein, dass es einfach nur am Substrat liegt.

Ich hatte früher auch immer Torf zum Bewurzeln verwendet, das hat mal mehr mal weniger gut funktioniert, zumindest bei Nepenthes. Seit ein paar Jahren verwende ich für Nepenthes-Stecklinge ausschließlich lebendes Spagnum und habe damit sehr gute Erfolge.

Vielleicht solltest du es mal damit versuchen.

Gruß,

Robert

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Ich ernte schon seit dem Frühjahr relativ große Triebe meiner Nepenthes alata, doch immer überleben es nur manche und manche nicht.

Wie groß sind "relativ große Triebe"? Mehr als drei fertige Blätter?

Den größten Erfolg mit Kopfstecklingen erzielst Du mit Abmoosen (Neudeutsch: "Air layering").

Beschrieben z.B. hier:

http://www.fug-verlag.de/on1575

Das geht mit Nepenthes exakt so wie beim Gummibaum, also wie dort auf der Seite beschrieben mit dem schrägen Schnitt bis halb durch den Stamm (die dort ebenfalls beschriebene "Ringelmethode" mit Abfriemeln der Rinde ist nur für Bäume mit Baumrinde geeignet).

Zum Offenhalten des Schnitts (damit er nicht wieder zuwächst) am besten aber kein Holz verwenden, sondern Plastikfolie oder ein zurechtgeschnittenes kleines Stückchen vom Plastik-Joghurtbecher. Als Substrat zum Abmoosen mußt Du auch nicht unbedingt Sphagnum nehmen, wenn die Art in Torf wächst, geht Torf zum Abmoosen genauso.

Tipp: Das eingewickelte Substrat an der Abmoosstelle muß einige Wochen lang feucht gehalten werden, bis sich Wurzeln gebildet haben, z.B. nach sechs Wochen. Das Feuchthalten geht ganz praktisch mit einer Einwegspritze, damit kann man sehr gut etwas Wasser durch die Folie in das Substrat injizieren.

Nach sechs Wochen nimmst Du die Folie ab und es sollten sich Wurzeln gebildet haben. Erst dann trennst Du den bereits teilweise bewurzelten Kopfsteckling endgültig ab und pflanzt ihn ein.

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