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Aquarium & Bewässerung


Empfohlene Beiträge

Hallo allerseits,

ich bin im Moment dabei mir ein Terrarium (40x25x25 LxBxH) aus einem Aquarium zusammenzubasteln und habe mir die Frage gestellt, wie ich am besten die Bewässerung hinbekomme, da sich nun mal das Anstauverfahren bei fleischfressenden Pflanzen bewährt hat.

Ich hatte vor eine Drainageschicht aus Seramis einzubringen, oberhalb dann das Substrat. Da ich die Pflanzen in das Substrat einpflanzen wollte, ist es schwierig die Pflanzen von unten zu bewässern im Gegensatz zu Töpfen, die man ohne Weiteres ins Becken stellen kann.

Meine Idee war einen offenen Zylinder senkrecht ins Becken zu stellen, um das Wasser in die Drainageschicht zu leiten.

Habt Ihr andere Vorschläge oder kann ich mir das alles sparen indem ich die Pflanzen von oben bewässere???

MfG

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Marcus Vieweg

Hallo,

so ein Rohr ist gängig und wird oft verwendet. Das kannst du genau so machen, obwohl es auch ohne geht. Es bietet den Vorteil das nicht so viel Material des Substrates mit nach unten gerissen wird und den Wasserspeicher verstopft.

Bei weiteren Fragen würde ich dich bitten das Unterforum Kulturformen und -methoden für Anregungen zu durchforsten. Da gibt's extrem viele Tipps. ;)

LG Marcus

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Hallo,

ich gieße meine Terrarien auch über ein Gießloch. Habe unter dem eigentlichen Substrat eine Schicht Blähton. Mein Gießloch ist ein kleiner ebenfalls blähtongefüllter Container im Substrat, auf den ich das Wasser gieße. Das funktioniert bei mir sehr gut!

Viele Grüße,

Sarah.

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Daniel Buchen

Hallo.

Zur Bewässerung auch eine kleine Frage: Ich werde mir ebenfalls eine Drainageschicht aus Blähton anlegen (mit Blähtoncontainer als Wassereinleitung, guter Tipp, danke Frau Sarah Müller) ...

Wie viel Wasser muss ich nun einleiten? Hat der Blähton ausreichend kapillare Wirkung um das Wasser ins Substart zu befördern oder muss ich so viel Wasser zufügen, dass das Wasser das Substrat berührt? Ich habe auch von sogenannten Dochten in der Drainageschicht gelesen, dazu werden in Höhe der Drainageschicht abgeschnittene Blumentöpfe mit Substrat gefüllt und zwischen den Blähton gestellt um das Wasser ins eigentliche Substrat zu leiten. Macht das Sinn?

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  • 1 Monat später...

Hallo, danke für die Blumen ;) Ich hatte in meinem Terrarium zuerst immer das Problem, dass das Gießwasser immer alles weggeschwemmt hat... Irgendwo hatte ich dann das mit dem Gießloch gelesen - das macht sich doch ganz gut. Ich habe ein Terrarium, in dem ich den Blähton im Gießloch noch mit Pinienrinde gemischt habe, so dass es ein bisschen unauffälliger wird. Noch ein paar robuste Drosera rundrum gepflanzt und fertig ist die perfekte Tarnung :-) Bei mir wächst dort rundrum Drosera capensis, die nehmen es nicht so übel, wenn sie mal durch's Gießen nass werden.

Naja, ich vertraue dem Ton immer nicht so ganz, dass er genügend Wasser hochleitet. Ich gieße in größeren Abständen immer so, dass auch das Substrat großzügig nass wird. Ist das Substrat erst einmal gut druchfeuchtet, hält es das Wasser selbst recht lang, auch wenn der Wasserstand wieder bis auf den Ton absinkt. Ich gieße etwa alle 2 Wochen, denke ich, aber das hängt auch von der Größe des Terrariums ab, glaube ich.

Das mit den umgedrehten Blumentöpfen habe ich auch schon gehört, aber noch keine Erfahrung damit. Ich finde, der Torf allein hat so eine geniale Wasserspeicherkapazität, dass man nicht ganz so viel Angst vor einem schnellen Austrocknen haben muss ;)

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Die Antwort kam etwas spät, trotzdem danke ;)

Das mit den Dochten habe ich nun doch bleiben lassen, mein Substrat bleibt wunderbar feucht, obwohl der Wasserstand nicht mal das Substrat selbst berührt hat ... Es ist auch jetzt noch feucht an der Oberfläche und ich weiß nicht mal wann ich das letzte mal gegossen habe ... funktioniert supergut :) ... ich weiß nur nicht, ob Drosera auf diese Art und Weise genug Wasser abbekommt.

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