Jump to content

Recommended Posts

Posted (edited)

Hallo zusammen,

zur Zeit habe ich einige Probleme bei den Sarracenien, irgendetwas fühlt sich hier sauwohl und zieht über meine komplette Sammlung her. Die neuen Schläuche wachsen alle nur krüpelartig heran und öffnen sich bereits im juvenilen Stadium...

Kennt einer das Problem und wie man es behandelt???

Ebenso habe ich auch bei roridula gorgonias ein Problem, die Spitze wächst nur noch krüppelartig, was kann ich den hier tun, ausser abschneiden? Da ich wanzen drauf habe, kann ich auch nicht so einfach spritzen...

Hier die Bilder:

 

 

post-749-0-91209800-1319396460_thumb.jpg

 

 

post-749-0-56875000-1319396505_thumb.jpg

 

 

 

 

 

 

post-749-0-25932600-1319396611_thumb.jpg

 

Edited by Mathias Maier
Posted

Hi Mathias,

sowas hab ich zwar noch nicht gesehen - sieht übel aus - aber hast Du mal einen befallenen Schlauch aufgeschnitten? Ich würde ja auf saugende Tiere an der Blattbasis bzw. am Wachstumspunkt tippen (Wolläuse oder Milben?) und dann möglicherweise auch auf eine (sekundäre?) Pilzinfektion an der Blattspitze...(bin mir da aber unsicher). Ich hatte gerade um diese Jahreszeit oft Wolläuse an den Sarracenia, die man mit systemischen Insektiziden gut erwischt....

Jedenfalls würde ich mal eine befallene Pflanze ausbuddeln und richtig sprichwörtlich unter die Lupe nehmen - da finden sich bestimmt Kolonien irgendwelcher Sauger an bodennahen Pflanzenteilen!

Viele Grüße

Feldi

Posted (edited)

Hallo Matze,

in diesem Jahr sind meine Sarras auch komisch gewachsen. Durch das warme Wetter im Frühjar fing es gut an, aber der kalte Sommer hatte zur Folge, daß es dann auch schon wieder zu Ende war mit dem Wachstum. Im Juli hat sich z.B. meine D. obovata komplett eingezogen und ging in Winterruhe. Wurde das GWH im bis zu 5°C kalten Sommer beheizt?

Die Sarra, die ich aus Ulm mitgenommen habe, hat nicht ein einzigen Schlauch mehr produziert.

Gruß

Viktor

Edited by Viktor
Posted

Meine Sarracenien sind aufgrund des Nichtsommers auch etwas eigen gewachsen. Aber sie sehen gesund, wenn auch kompakt aus. Kein Schlauch größer als 20 cm und dieses neue Wachstum ist auch erst seit etwa 1 Monat vorhanden.

Aber: meine Pflanzen sehen gesund aus, im Gegensatz zu den hier gezeigten.

Ich würde deshalb, genauso wie Feldi, empfehlen: Pflanzen mit Lupe absuchen. Auch die Wurzeln kontrollieren. Ich bin mir sicher, daß sich in diesem Bereich was tut. Wären die Schädlinge auf den oberirdischen Teilen der Pflanze, hättest Du sie längst entdeckt.

Liebe Grüße

Eve

Andreas Wistuba
Posted

Hallo zusammen,

zur Zeit habe ich einige Probleme bei den Sarracenien, irgendetwas fühlt sich hier sauwohl und zieht über meine komplette Sammlung her. Die neuen Schläuche wachsen alle nur krüpelartig heran und öffnen sich bereits im juvenilen Stadium...

Kennt einer das Problem und wie man es behandelt???

Ebenso habe ich auch bei roridula gorgonias ein Problem, die Spitze wächst nur noch krüppelartig, was kann ich den hier tun, ausser abschneiden? Da ich wanzen drauf habe, kann ich auch nicht so einfach spritzen...

Hier die Bilder:

Hallo Mathias,

das sieht in der Tat nicht schön aus.

Habt Ihr mit irgendetwas gespritzt, was eventuell nicht vertragen wurde?

Mit den Wurzeln hat das nichts zu tun. Wurzelläuse schwächen Pflanzen, aber diese Verkrüppelungen deuten auf etwas hin, was direkt an den juvenilen Schläuchen angreift.

Von der Symptomatik her bleiben bei tierischen Schädlingen eigentlich nur Blattläuse oder Milben. Thripse haben normalerweise ein anderes Schaubild.

Oder aber ein Spritzschaden. Waren eventuell Herbizid-Reste (auch sehr kleine Mengen) in einer Spritze?

Viele Grüße

Andreas

Posted

Hallo,

also ich glaube kaum, dass es sich um Läuse handelt, die hätte ich gesehen!

Vielmehr eher ein Pilz oder Milben...

Um Spritzschäden kann es sich auch nicht handeln, da erst wochenlang später gespritzt worden ist, nachdem diese Symptome aufgetaucht sind!

Und die Roridula wurden gar nicht gespritzt.

Viele Grüße

Matze

Posted

nachdem ich diesen beitrag gelesen habe , habe ich auch ma ein paar sachen bei mir durchgeschaut, da ich mir vor nem monat, eine schlauchi geholt hatte die sich bei den letzten schönen wochen einfach nicht erholen wollte( die schlechte haltung in Baumärkten ) dachte ich sie brauchte zeit, nimm dir nen messer und stech überall im boden der pflanzen, natürlich ohne die pflanze zu schädigen, wenn du weisse geflechte siehst die spinnenweben ähnlich sieht haste diesen miesen pilz, hab bei mir auch einen gefunden, radikalkur( ausbuddeln vorsichtig, mit sprühflasche erde absprühen und neues substrat, neu eintopfen und beten ), habe früher oft bemerkt das es auch mit der erde aus dem baumarkt zutun hat, die benutzen schwarztorf wenn ich mich nicht irre, und dann die lausige haltung hat oft zufolge das sie es nicht lange aushalten ausser bei einem glücklichen schnellkäufer. Gruß der keimling89

Posted

Kennt einer das Problem und wie man es behandelt???

Ich habe nur wenige Sarracenien und auch kein Gewächshaus, und wegen der Freilandhaltung sehen bei mir meistens sowieso alle Sarracenien bis auf S. purpura var. purpurea eher bescheidener aus als Gewächshauspflanzen, aber mal rein vom logischen Denken her: Wenn es keine oberirdisch sichtbaren Schädlinge gibt, wäre mein erster Gedanke, daß es sich um Schädlinge im Substrat handelt.

Ich habe hier im Freiland jedenfalls (von Jahr zu Jahr unterschiedlich) mit Schnakenlarven (Tipula) zu tun. Die Biester sind im Substrat kaum auszumachen, obwohl die recht groß werden. Ziehen sich in einem Substratklumpen blitzschnell zurück und sind so dunkelbraun gefärbt wie Torf und daher gut getarnt. Und Tipula-Larven fressen meines Wissens nach nachts auch knapp oberhalb der Substratoberfläche, das würde zu Schäden an frisch austreibenden Schläuchen passen.

Und getaucht können die auch eine ganze Weile überleben, die kommen nicht wie Regenwürmer bei Überflutung aus der Erde.

Meistens sehe ich nur die leeren Puppenhülsen, nachdem im Sommer eine neue Generation aus meinen Moorbeetkübeln ausgeflogen ist.

Könnte es vielleicht ein recht starker Tipula-Befall sein?

Die Jahreszeit würde passen, nach Eiablage und kleinen Larven haben diese Biester ab Oktober schon eine ordentliche Größe, und im Gewächshaus verlängert sich die Wachstumssaison ja nicht nur für Sarracenien, sonder auch für Tipula-Larven.

Sind in diesem Sommer vielleicht viele Schnaken zu sehen gewesen, die ihre Eier mitten im Pflanzenbestand abgelegt haben könnten?

Posted

das kann ich dir nicht beantworten da die bedingungen auch bei schnarken unterschiedlich sind, moore seen, löschteiche in der näheren umgebung ? Wenn du einen verdacht auf diese biester hast dann schabe doch ein bissl substrat von der ober fläche und siebe es durch und du wirst sehen was dir durch das sieb auf die unteren boden fällt, und nimm dir eine lupe dazu, das wäre mein vorschlag zu deinem verdacht, gruss der Keimling89.

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue. Weitere Informationen finden Sie in unserer Privacy Policy.