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Hallo,

Habe fragen bezüglich der überwinterung.

Alle meine pflanzen standen das jahr über draußen, sollten also gut angepasst sein. Ich habe jetzt unterschiedliche Beiträge gelesen, wie die Pflanzen bei Winter zu kultivieren sind.

Ich habe die Möglichkeiten die Pflanzen draußen stehen zu lassen oder in einem 5-8°c kalten Dachboden mit viel licht zu stellen. Was sollte ich bevorzugen?

Meine Pflanzen sidn hautsächlich Dionaeas, Schlauchpflanzen und einige winterharte Drosera.

Sollte ich alle draußen stehen lassen oder nur bestimmte Pflanzen reinholen oder alle reinholen?

Die Dionaeas sollte ich wohl besser reinholen? und den Rest draußen lassen?

Ich besitzte auch noch ein Moorkübel, den kann ich leider nicht reinholen. Was mache ich damit am besten? dort sind Droseras und Dionaeas drin. Ich habe erstmal zwei Windschutzplanen rübergelegt, denke aber das reicht nicht aus, kann ich da noch etwas tun?

Liebe grüße ;D

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abend,

Für die sarras,und dioneas ist der Dachboden perfekt.wenn du filiformis hast würde ich den dort auch hinstellen.Winterharte droseras sind vermutlich anglica,intermedia und rotundifolia.die würde ich draußen lassen.Den Moorkübel noch mit Tannen zweigen und oder Laub bedecken wenn es bei euch sehr kalt wird.Ne dicke Schneedecke ist auch immer ne gute Sache.

grüße,

Anton

  • 2 weeks later...
Posted (edited)

Hab weiterhin die Frage:

Was passiert, wenn man z.B. VFF KEINE Winterruhe gönnt?

Normalerweise wird der Stoffwechsel der Pflanzen doch auf Null runtergeregelt, also ist die Winterruhe keine "Erholungsphase", sondern lediglich eine Wachstumspause.

Warum geht eine VFF ein, wenn sie keine Winterruhe bekommt? Hab zumindest die Erfahrung gemacht, daß VFF nur 2 Jahre überleben ohne Winterruhe. Mit probiere ich dieses Jahr erstmals aus.

Vieleicht kennt ja einer die biochemischen Hintergründe..... (z.b. haben tropische Bäume einfach keine Jahresringe weils sie keine Winterruhe einhalten, mehr Unterschiede sind mir nicht bekannt, ich weiß allerdings auch nicht, ob z.B. mal der Versuch gemacht wurde, eine Eiche oder Birke in den Tropen wachsen zu lassen)....

Gruß Bulf

Edited by Bulf
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Hallo,

ich bin zwar weder Biologe noch Psychologe, doch dürfte die Antwort schlicht und ergreifend in unser aller innerer Uhr liegen. diese wurde im Laufe der Evolution über Jahrmillionen geprägt und wenn dann quasi über Nacht der natürliche Verlauf der Dinge nicht mehr stimmt klappt früher oder später jeder Organismus zusammen. Bären halten beispielsweise auch Winterruhe. Das ist kein Erholungsschlaf, den benötigen sie trotzdem. Sie gehen im Winterschlaf sogar soweit, dass sie die nötige Flüssigkeit in den Nieren reabsorbieren. Die meisten tropischen Bäume machen meines Wissens ebenfalls alle "Jahreszeiten" durch, jedoch nicht koordiniert wie in unseren Breiten. Im Urwald fällt da ein einzelner Baum nicht auf, der gerade alles Laub abwirft. Andererseits gibt es auch bei uns immergrüne Gehölze.

Eine beliebte, weil nicht nachweisbare Foltermethode ist auch Personen dauerhaft zu beleuchten, die geben auch nach einiger Zeit auf. Damit wären wir dann bei 365 Tagen Sommer für die VFF. Deren Saison besteht auch aus Tag, Nacht und Jahreszeiten. tierische Organismen reagieren gewohnheitsmäßig schneller als Pflanzen. Darin dürfte wohl der Grund für cirka 2 Jahre Durchhaltevermögen liegen.

Aber wie gesagt, ich kombiniere das nur aus Überlegungen heraus und lasse mich auch gerne durch einen Experten belehren. :rtfm: :nono:

Gruß Piesl

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Hallo zusammen,

also ich bin ja immer noch "Überwinterungs-Häretiker" - d.h. meine Karnis gehen heuer mangels Alternativen in ihren dritten Winter bei Wohnraumtemperatur (15-23°C). Darunter Sarracenia und Dionea sowie Darlingtonia + Cephi und auch Droser filiformis + rotundifolia...

In den zurückliegenden beiden Wintern hatte ich null Verluste und auch in diesem Jahr zeichnet sich nichts dergleichen ab. Die Pflanzen gehen auch unter meinen Kulturverhältnissen in 'Ruhe', d.h. sie bilden richtige Hibernakel (Drosera) bzw. weniger und kleinere Blätter (Dionaea, Cephalotus) bzw. stagnieren (Sarracenia, Darlingtonia). Sie stehen direkt unterm Dachfenster und erhalten somit einen natürlichen Lichtrhythmus. Wichtig ist im Winter nur, daß man ein möglichst gut durchlüftetes / drainiertes sowie tiefreichendes Substrat hat und mit dem Gießen zurückhaltend ist um Schimmel und Wurzelverrottung zu meiden. Da bei mir auch Sommers nix im Anstau steht, sondern eben in einem großen Pott mit hohem Blähton/Sphagnum-Anteil gibt es auch in der dunklen Jahreszeit keine Probleme.

Aus meiner Sicht gibt es keinerlei Evidenz für diese obskure zwei-Jahres Überlebensrate; es ist lediglich etwas 'riskanter' die Pflanzen im Winter bei wärmeren Temperaturen, dichtem Substrat und zu feucht zu halten...

viele Grüße

Feldi

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