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Hallo zusammen,

ich hab seit einiger Zeit ein Problem mit meinen mexikanischen Pinguiculas. Ich hab im Spätsommer schon bei einigen Pflanzen rotbraune "Verkrustungen" entdeckt. Da die Stellen wirklich klein und bei allen Pflanzen waren hab ich mir mal nichts schlimmeres dabei gedacht. Als ich jetzt vor ein paar Tagen für Weihnachten heim gekommen bin, hab ich entdeckt, dass bei ein paar Töpfen die Verfärbungen dunkler und größer geworden sind. Die schwarzbraunen Stellen befinden sich ausschließlich um die Sprossachsen herum. Da es sich schwer beschreiben lässt häng ich mal zwei Bilder an. Ich hab keine Ahnung um was für ein Problem es sich dabei handelt, kann mir jemand weiter helfen? Ich wäre für jeden Tipp dankbar!

LG

Tina

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Spielmannsfluch89
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Sind sie denn hart? Du sprichst von Verkrustungen.

Für mich sieht es eher nach einem Pilz aus.Hat sie Wasser in die Blattrosette bekommen das dort dann stand?

LG

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Hallo,

für mich schaut es erstmal auch nach so einer Art "Braunfäule" aus, die vom Zentrum der Pflanze ausgeht. Schau mal in diesen Thread:

viele Grüße

Feldi

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Sind sie denn hart? Du sprichst von Verkrustungen.

Für mich sieht es eher nach einem Pilz aus.Hat sie Wasser in die Blattrosette bekommen das dort dann stand?

Naja es ist schon fest, aber man kann es zwischen den Finger zerreiben. Wasser in der Rosette kann eigentlich nicht sein, da die Pflanzen immer im Anstau bewässert werden.

Hallo,

für mich schaut es erstmal auch nach so einer Art "Braunfäule" aus, die vom Zentrum der Pflanze ausgeht.

Die Verfärbungen sind zwar auch an der Sprossachse, aber bei meinen Pflanzen verfärbt sich nicht das Pflanzengewebe, es ist vielmehr so als dass das Zeug aufliegt. Man könnte es theoretisch entfernen, aber manchmal hängt es so fest auf den Blättern und ist vorallem so tief zwischen den Blättern/ in den Sprossachse dass die Pflanze wohl komplett auseinander fallen würde, wenn ich versuchen sollte alles zu entfernen.

Und wenn die Pflanzen selbst faulen würden, wären sie nach so langer Zeit mit Sicherheit schon tot. Hätten die Verfärbungen sich bei ein paar Pflanzen nicht verschlimmert hätte mich das wohl gar nicht beunruhigt, aber wie man auf dem linken Bild sieht, scheint es den stark befallenen Pflanzen gar nicht mehr gut zu gehen... :sad:

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Wasser in der Rosette kann eigentlich nicht sein, da die Pflanzen immer im Anstau bewässert werden.

Das ist für typische Mexiko-Pings in der Winterrosette viel zu nass.

Solche Pings in Winterrosette mit den kleinen, fleischigen Winterblättern benötigen im Winter überhaupt kein Wasser. Faustformel: Vom 15.11. bis 15.02. überhaupt nicht gießen!

Allenfalls wenn die Töpfe in sehr trockener Luft und bei Zimmertemperatur ohne Winterabsenkung stehen, dann vielleicht in dieser Zeit ein Schnapsglas Wasser pro Monat(!) pro Topf geben.

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Das ist für typische Mexiko-Pings in der Winterrosette viel zu nass.

Solche Pings in Winterrosette mit den kleinen, fleischigen Winterblättern benötigen im Winter überhaupt kein Wasser. Faustformel: Vom 15.11. bis 15.02. überhaupt nicht gießen!

Allenfalls wenn die Töpfe in sehr trockener Luft und bei Zimmertemperatur ohne Winterabsenkung stehen, dann vielleicht in dieser Zeit ein Schnapsglas Wasser pro Monat(!) pro Topf geben.

Ich hab mich etwas falsch ausgedrückt. Ich meinte; immer wenn die Pflanzen gegossen werden, werden sie von unten bewässert. Im Winter bekommen sie natürlich viel weniger Wasser als im Sommer. Aber diese rotbraunen Stellen gibt es ja schon mindestens seit August. Wenn auch nicht so ausgedehnt und so dunkel wie jetzt...

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Hallo Tina,

ich denke, dass die Verfärbungen von (durch Humusstoffe) eingefärbtem Wasser kommen, welches bei nassem Substrat durch Kapillarwirkung in die Rosetten gelangt sein könnte.

Dafür sprechen zumindest die beiden Blätter der linken Rosette auf dem ersten Bild, an denen braune Ränder im unteren Drittel der Blätter zu sehen ist. Unter dieser braunen Linie sieht man auch wieder grünes Blattgewebe.

Auf dem 2. Bild links unten kann man diesen braunen Belag auf den Seramissteinchen erkennen. Genau diese braunen Rückstände meine ich, sind dafür verantwortlich.

Ansonsten machen die Pflanzen ja doch einen recht gesunden Eindruck.

LG, Heiko

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Hallo,

Ich persönlich würde weniger gießen bzw. ein durchlässigeres Substrat (weniger Torf mehr Sand) verwenden.

Bei meinen Exemplaren sah es auch so aus und einige Wochen später sind sie eingegangen. Bei diesen Pflanzen verwendete ich ein reines Torf-Substrat und hielt sie im Anstau. Was nach meiner heutigen Meinung vermutlich auch dazu führte, dass die Pflanzen schlussendlich eingingen...

Meine aktuellen Pflanzen sind in einem sehr sandigen Substrat und werden nur noch sehr sparsam gegossen. Bisher hat das auch geholfen, da sie ein vitaleres Aussehen haben als die vorherigen Pflanzen.

mfg Matthias

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