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Nebler , Erfahrungen und Qualitätsratschläge, bitte.


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Guest GelberDaumen
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Hallo ich bin neu hier und auf das Forum gestossen weil ich momentan für Nebler und deren häufige und frühzeitige Ausfälle Interessiere.

Nun habe ich jedoch schon häufiger gelesen das diese leider oft sehr schnell Kaputt gehen, in einem Beitrag las ich jedoch das es meist ein Sensor ist der die Wärme des Wassers misst, zu saures Wasser das Metalle Oxidiert oder halt das übliche Membran-Problem.

Ich möchte nun ungern 20 Stück kaufen um im Notfall alle paar stunden einen auszutauschen bis mir was eingefallen ist.

Daher die Frage, hat hier einer Erfahrungen und Ratschläge, bin für jede Hilfe dankbar.

Grüsse

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Hallo,

Ich habe einen Nebler aber ich glaube das ich nicht das nach dem du sucht :) Er ist groß und aus plastik und heisst Super fog und ist von Lucky Reptile.

Gruß gecko

Eike Matthias Wacker
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Wofür brauchst du denn einen Nebler? Karnivoren kann man auch gut ohne Nebler kultivieren.

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Hi,

ich hatte über 5 Jahre den Burg BH-840E mit 7L Tank bevor er das Zeitliche segnete.

Ich war Immer sehr zufrieden mit ihm. Leider gibt es ihn nicht mehr zu Kaufen.

Das Nachfolgemodell BCM-5300 hat auch einen 7L Tank, ist aber recht schwer zu bekommen und kostet neu ca. 170 Euro.

Wie gut er ist kann ich allerdings nicht sagen, ich habe mir selber erst kürzlich einen bestellt und warte noch auf die Lieferung.

Gruß,

Robert

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Also mit dem Super fog von Lucky Reptily bin ich zu frieden man kann da sogar die stärke vom Nebel einstellen was man glaube ich nicht bei den meisten kann oder?

Gordon Shumway
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Hallo!

Ich hatte längere Zeit den Lucky Reptile 'Super Foggy' und vorher ein anderes Modell von einem angeblich deutschen Hersteller (weiss aber nicht mehr die Marke, ist inzwischen auch pleite...). Jedenfalls keine Billig-Dinger.

Mit schöner Regelmäßigkeit hat den Nebler alle paar Monate das Zeitliche gesegnet, worauf ich ihn immer umgetauscht habe. Deshalb habe ich keine allzu hohe Meinung von diesen kleinen metallenen Ultraschallzerstäubern. Abgesehen davon ist liegt deren praktischer Nutzen in den allermeisten Fällen weit hinter dem dekorativen Effekt.

MfG,

Gordon

Guest GelberDaumen
Posted

@Gecko um ehrlich zu sein geht es nicht um Karnivoren, allerdings findet man sehr schlecht Informationen oder Leute mit Erfahrungen in dem Bereich.

Genau genommen entwickle ich gerade (hobbymässig) im kleinen masse Automatisierungs Hard und Software im Bereich Horticulture.

Ziel ist es eine möglichst einfache, kostengünstige, reperaturunanfällige, automatisierte Anlage zu entwikeln die sich über den PC Programmieren lässt und Autark über einen AVR (mikroprozessor) gesteuert und überwacht wird.

Von der Beleuchtung über die Klimaregulierung bis hin zur Ernährung.

Gerade die letzten 2 Punkte sind etwas Komplizierter.

Der Nebler soll einerseits zur Klimaregulierung (Relative Luftfeuchtigkeit) eingesetzt werden, wofür ihn hier ja auch einige Nutzen.

Anderseits, und hier kommt der Punkt wo die Haltbarkeit sehr wichtig ist, sollen die Wurzeln in einem Geschlossenen Gehäuse einer Art Aeroponik mit Nährstoffen Versorgt werden, nach Langem suchen und Grübeln bin ich halt auf den Nebler gestossen. welcher die sauberste und bequemste Lösung darstellt.

Ich hoffe ich werde jetzt nicht Gesteinigt... manche Leute haben halt komische Hobbys ;)

@Rest

Danke für die vielen Ratschläge Tipps und Links, ich werde mir sowohl den Super fog als auch mal diverse Luftbefeuchter unter die Lupe nehmen.

Ich habe Gestern selber nochmal Rumgesucht, da ich auch einen Nebler Selbstbau in Erwägung ziehen würde.

Allerdings lassen sich nur die Billigmembranen halbwegs Kostengünstig auftreiben selbst der Fachhandel hat entweder nur Billigmembranen oder Sauteure Industrie Ultraschallgeber die allerdings zur Materialmessung gedacht sind.

Eine Frage noch zu den Luftbefeuchter Modellen, Produzieren die auch Nebel oder erhöhen die lediglich die Luftfeuchtigkeit?

Weil Ich denke schon das man eine Gewisse Tröpfchengrösse braucht um auch die Nährstoffe transportieren zu können.

Grüsse

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Achso :) wie meinst du das mit "Komische hobbys" ?

Guest GelberDaumen
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Achso :) wie meinst du das mit "Komische hobbys" ?

Naja, ich bezog das auf mich, Elektronik, Informatik und Garten/Pflanzen/Gewächshaustechnik findet man vermutlich im Hobbybereich nicht so oft, ich zumindest kenne da keinen.

Übrigens falls es wen Interessiert, nach suchen und Googlen und über den Tipp mit dem Burg Luftbefeuchter bin ich über einige Umwege auf eine art Ersatzteilseite für genau diese Burg (jetzt Honeywell) Luftbefeuchter gestossen.

Das hier ist beispielsweise der Ultraschallzerstäuber http://www.farnell.com/datasheets/81205.pdf welcher in den Meisten Ultrasschall Luftbefeuchtern (nicht nur denen von Honeywell) steckt.

Ich habe zwar noch andere, ähnliche Produkte gefunden aber nur der oben verlinkte ist zumindest auch ohne Anfrage beim Hersteller "bestellbar"... Allerdings lässt alleine schon der Preis von über 10$ (wohlgemerkt bei Großhändler Mengen) lässt schon vermuten das die verarbeitung eine andere ist als bei Asiatischen Produkten wo das ganze Gerät keine 5$ kosten (inklusive lightshow).

Wie dem auch sei, ich bedanke mich für eure Hilfe und Anregungen die mir wirklich weiter geholfen haben.

Grüsse

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Kleiner Nachtrag zu meinem Post von oben...

Mein Nebler (Burg BCM-5300) ist vorgestern geliefert worden und und ich konnte ihn gestern Abend das erste mal in Betrieb nehmen.

Nach ein paar Minuten (er Produziert deutlich mehr Nebel als seine Vorgänger!) war das Gewächshaus bereits komplett vernebelt (siehe Bild).

Nebel-im-gwh.jpg

Ich kann ihn, wie seine Vorgänger auch, nur empfehlen!

Gruß,

Robert

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Ich halte Nebler für vollkommen unnötig. Diese bergen das Risiko, dass sie sehr schnell zu Dreckschleudern verkommen so weit man sie nicht peinlichst sauber hält. Es ist außerdem zu beachten, dass nach dem Nebeln für viel Belüftung gesorgt wird damit keine Wasserrückstände in den Blattachseln verbleiben. Dies führt sehr schnell zu einer Stammfäulnis und man kann seine Pflanze auf den Biomüll verfrachten. Bei dieser Belüftung danach ist auch zu beachten, dass die Pflanzen nicht zu eng stehen damit auch wirklich alle Pfanzenstämme belüftet werden. Diese Gefahr besteht natürlich auch ohne Nebler aber das Risiko ist um ein vielfaches geringer.

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Posted (edited)

Hallo Boris,

sorry dass ich dir jetzt erneut widersprechen muss, aber in vielen tropischen Regenwäldern "steht" die Luft manchmal wochenlang trotz täglicher Regengüsse. Da trocknet auch nichts ab, ganz im Gegenteil, viele Pflanzen haben sich sogar darauf spezialisiert, dass ständig Regenwasser in ihnen steht.

Und Pflanzen, die aus den Tropen (Subtropen) mit häufigen Niederschlägen kommen und kein stehendes Wasser z.B. in den Blattachseln vertragen, haben ihre Blattachseln so ausgebildet im Laufe der Evolution, dass dort auch kein Wasser stehen bleibt.

So sehe ich das zumindest.

Hallo Wolfgang,

Das sehe ich anders: Da die meisten Karnivoren Pionierpflanzen sind, mussten sie sich im Laufe der Evolution nicht gegen Achselnässe ;) schützen.

Edited by Boris
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Leute, das wird hier jetzt ein bisschen zu sehr Offtopic!

Thementitel lautet "Nebler , Erfahrungen und Qualitätsratschläge..." und nicht "Probleme durch Achselnässe bei Nepenthes..."

Also wenn ihr gute Nebler kennt und sie weiterempfehlen könnt, seit ihr hier richtig!

Für alles andere dann bitte ein neues Thema eröffnen!

Danke!

Gruß,

Robert

  • Haha 1
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Ich hätte nun auch eine Neblerfrage (aber bitte ohne das Thema Achselnnässe wieder los zu treten ;) )

Ich habe keine Ahnung von den Dingern, ausser das, was ich bisher hier gelesen habe. Also im allgemeinen gehen die Dinger schnell kaputt, was meistens an der Membrane liegt.

Nun einfach mal so aus Interesse. Was haltet ihr von so nem Ding? http://www.ebay.de/i...=item3371c6b01f

LG Janine

Posted

So einen ähnlichen Nebler benutze ich im Moment auch noch, hauptsächlich weil er so günstig war. Ist natürlich nicht so komfortabel zu benutzen wie die größeren Geräte, erfüllt aber für kleinere Terrarien seinen Zweck. Wenn gleichzeitig mit dem Nebler ein Lüfter läuft, verteilt sich das ganze auch gut :-)

Nachteil ist auch hier, dass die Membrane recht schnell den Geist aufgibt. Meine erste hat grad mal einen Monat durchgehalten. Zum Glück kann man die aber neu kaufen, und das auch in wesentlich besserer Qualität (ca. 6€ das Stück). Die neue hat dann etwa 5 Monate gehalten und mein Nebler läuft jede halbe Stunde für 2 Minuten.

Beim Neukauf muss man nur darauf achten, welchen Durchmesser die Membran hat, da gibts einige verschiedene Größen.

Chris

Posted

Hallo,

wegen der Haltbarkeit der Membran stellt sich mir die Frage, was für Wasser verwendet ihr für den Nebel?

Ich hatte Anfangs so einen Mininebler 3 Jahre im Dauereinsatz ohne dass die Membran den Geist aufgegeben hat.

Verwendet habe ich für den Nebel immer Dest. Wasser, jetzt nur noch Osmosewasser und habe bis jetzt nie Probleme mit größerer Verschmutzung usw. gehabt.

Gruß,

Robert

Posted

Hallo Robert,

genau die Frage wollte ich auch gerade stellen.

Ich nutze zwar kein Nebler für ein Terrarium sondern fürs Wohnzimmer.Anfangs habe ich destiliertes Wasser genutzt. Nach dem ich aber tägl. 6 Liter Wasser verbraucht habe bin ich auf Leitungswasser umgestiegen. Ich habe aber extrem kalkreiches Leitungswasser. Trotz eingebauten Kalkfilter ist der Luftbefeuchter schon ordentlich verkalkt und verstaubt (durch typischen "weißen Niederschlag". Nun ist meine Überlegung abgekochtes (wegen Keime) gefiltertes Regenwasser zu verwenden. Gefiltert habe ich mit herkömmlichen Kaffeefiltern. Ob das die Dinger abkönnen?

Schöne Grüße

Andy

Martin Hingst
Posted

Hallo,

leider muss ich aus Erfahrung sagen, dass gerade dest. Wasser bei mir immer zu Korrosion der Membranen und der Gehäuse dieser Mini-Nebler geführt hat. Mit hartem Wasser und den befürchteten Kalkablagerungen gabs viel weniger Schwierigkeiten.

Grund ist, dass sehr mineralarmes Wasser sehr sauer ist, da die Kohlensäure, die sich aus dem CO2 der Luft bildet, nicht abgepuffert werden kann. Und im Sauren korrodieren sowohl die meisten Metalle, und auch das zum Schutz aufgebrachte Titannitrid leidet darunter.

Ich hatte hinterher die Membranen mit Blattgold beschichtet. Was fürn Aufwand… und brachte auch nur bedingt Erfolg.

Viele Grüße

Martin

Posted

Mit den "goldenen" Membranen habe ich keine so guten Erfahrungen gemacht, aber sie hielten immerhin knapp ein Jahr beii 6 Stunden Laufzeit am Tag.

Die "weißlichen" Membranen, welche man neuerdings erwerben kann, halten bei mir noch sehr viel länger. Nach über 14 Monaten sind überhaupt keine Spuren von Korrosion sichtbar.

Benutzt habe ich immer nur destilliertes Wasser und seit einigen Monaten Osmosewasser.

Viele Grüße,

Daniel

Posted

"Weißliche" Membranen? Aus was für einem Material sind die? Hört sich nach einer guten Alternative an.

Macht es für die Membranen denn eigentlich einen Unterschied, ob man dest. Wasser oder Osmosewasser benutzt?

Mir scheint aber allgemein, daß hier sehr unterschiedliche Erfahrungen mit dem Wasser gemacht wurden.

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