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Verluste bei "Gewächshaus Sarracenien"


Gerd Bachert

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Gerd Bachert

Hallo,

nach diesem Winter mußte ich bis jetzt, über die Hälfte meiner im Gewächshaus gehaltenen Sarracenien, entsorgen und täglich kommen Neue dazu.

So etwas habe ich in all den Jahren nicht erlebt. Sogar Pflanzen, die so manch knackigen Winter ohne Probleme überstanden haben, sind kaputt.

Wenn der Schimmel erstmal zu sehen ist, dann ist es schon zu spät. Die Rhizome sind, bis zum letzten Wachstumspunkt, von innen braun.

Pilzspritzmittel hilf garnichts.

Von einigen anderen Sarracenienliebhaber weiß ich, dass es ihnen genauso ergangen ist und noch weiter so ergeht.

Wer hat nach diesem Winter gleiche Erfahrungen gemacht ?

Viele Grüße

Gerd

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Hallo Gerd

Ich habe diesen Winter mein GWH beheizt, weil ich diverse Utris und Drosera mit ungewisser Überwinterungstemperatur drin habe.

Ich habe mit Absicht die Heizung auf "nur" ca. 2 Grad eingestellt. ich musste dennoch einiges an Gas verheizen.

Das Positive daran war, das alle meine Sarracenien egal welche Größe gut überlebt haben.

Von großen Mutterpflanzen bis hin zu 2jährigen Sämlingen. Ich habe jeden Tag für ein paar Minuten gelüftet, um Schimmelbildung und stehende Luft zu vermeiden.

Ich glaube dieser Winter war schon extrem hart mit seiner langen trockenen Kälte. Es ist immer schmerzhaft wenn man große Sarracenien verliert.

Lass den Kopf nicht hängen.

Gruß Thomas

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Ich habe auch ein paar Pflanzen durch Schimmel mit hellgrauen Sporen verlohren. Es war mein erster Winter im Moorbeet, ich habe keine Erfahrung ob das die Regel ist.

Bisher betroffen ist S. purpurea (2 Pflanzen), D. rotundifolia, intermedia und filiformis.

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Bei mir haben es ausgerechnet zwei S. purpurea ssp. purpurea nicht überlebt. Dionaea habe ich draußen im Moorbeet überwintert aber die treiben jetzt schon wieder munter aus. Dieses Schimmelphänomen habe ich vorallem bei Topfpflanzen

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Pascal Kulms

Hallo

Also Ich habe da ein paar Tips:

- Sarracenien tiefer Pflanzen, nicht das Rhizome oben auf dem Substrat liegen lassen !

- empfindliche Pflanzen zusätzlich im Gewächshaus mit Styropor abdecken , das hilft wunderbar bei Venusfallen !

- Zugluft im Gewächshaus vermeiden

- wenn möglich (bei kleinen Häusern) von innen zusätzlich mit Noppenfolien auskleiden

- Pflanzen im Moorbeet mit Pinienrinde und Tannenzweigen abdecken !!!!!!

Ich habe vor Jahren auch die Hälfte meiner Sammlung verloren, weil ich den Winter unterschätzt Hatte

Jetzt stehen sie im Doppelverglassten Gewächshaus, seid dem nur noch seltene Ausfälle !

Pascal

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nach diesem Winter mußte ich bis jetzt, über die Hälfte meiner im Gewächshaus gehaltenen Sarracenien, entsorgen und täglich kommen Neue dazu.

Das ist natürlich extrem bitter, von einem ganzen Gewächshaus voller wunderschöner Sarracenien, von den ausgewähltesten Sarracenienzüchtern in Europa zusammengesammelt, mehr als die Hälfte zu verlieren.

So etwas habe ich in all den Jahren nicht erlebt. Sogar Pflanzen, die so manch knackigen Winter ohne Probleme überstanden haben, sind kaputt. Wenn der Schimmel erstmal zu sehen ist, dann ist es schon zu spät. Die Rhizome sind, bis zum letzten Wachstumspunkt, von innen braun.

Das mit den zu braunem Matsch verfrorenen Rhizomen kenne ich vom Prinzip her auch, allerdings in viel kleinerem Rahmen und aus Freilandhaltung mit nur wenigen Pflanzen in den letzten Jahren: Ich versuche mich ja ein bischen an der Haltung von Sarracenien im Freien (habe nur wenige), und je nachdem, was ich mir da eingekauft hatte und wie der Winter ausfiel, hatte ich schon einiges an Verlusten. Das "braun matschige" Rhizom im Frühjahr ist das typische Zeichen für "Rhizom bei starkem Frost verfroren". In diesem Frühjahr war da bei mir keine verfrorene Sarracenie dabei. Der vorherige Winter (2010/11) war ja viel härter als dieser gewesen ist, in dem ist mir z.B. sogar S. purpurea var. venosa verfroren, also die südlichere Variante von S. purpurea, der ja allgemein keine allzu große Frostempfindlichkeit nachgesagt wird.

Diverse andere wie S. alata und diverse Hybriden sind mir schon nicht durch vorherige mildere Winter gekommen und waren schon vor dem knackigen Winter 2010/11 zu braunem Matsch geworden.

Pilzspritzmittel hilf garnichts.

Das stimmt. Wie ich festgestellt habe, gibt es bei Sarracenien, wenn sie an die Grenze ihrer Winterhärte kommen, nur zwei Möglichkeiten:

1. Das Rhizom übersteht es gut (neue Schläuche treiben aber ggf. mehr oder weniger lange sehr krüppelig aus)

2. Das Rhizom ist zu braunem Matsch verfroren (das tote Gewebe wird dann von Schimmel befallen)

eine dritte Möglichkeit

3. Das Rhizom ist teilweise beschädigt, aber es sind noch lebende Teile enthalten, die man retten kann, gibt es praktisch nicht. Wenn das Rhizom an einer Sarracenie erstmal verfroren ist, dann ist es fast immer komplett verfroren und ich konnte fast nie noch irgendwas lebendes in dem braunen Matsch entdecken, das zu retten gewesen wäre.

Leider, leider.

Von einigen anderen Sarracenienliebhaber weiß ich, dass es ihnen genauso ergangen ist und noch weiter so ergeht.

Wer hat nach diesem Winter gleiche Erfahrungen gemacht ?

Ich schätze mal, dass von Verlusten praktisch nur Leute mit ungeheizten Gewächshäusern betroffen sind. Und Hauptursache dafür der extrem, extrem späte Wintereinbruch ist. Im Freiland war der Winter für Sarracenien ja eher vergleichsweise mild (im Vergleich zum Winter davor) und für Sarracenien in geheizten Gewächshäusern war der Winter wie immer.

Die Widerstandsfähigkeit von Sarracenien (und anderen winterharten Gewächsen) gegen Frost ist keine absolute Größe, sondern veränderlich im Laufe der Wachstumssaison. Die Pflanzen bilden zum Winter hin während im Herbst die Temperaturen langsam fallen ihre eigenen "Frostschutzmoleküle". Sie bauen ihre gesamten Speichervorräte um, ich glaube von Einfachzuckern (hohe Frostempfindlichkeit) hin zu Mehrfachzuckern und Stärke (hohe Widerstandsfähigkeit gegen Frost). Manche Pflanzen können das besser als andere, die haben dann eine bessere Winterhärte. Aber am Ende des Winters bauen die Pflanzen ihre Vorräte wieder chemisch um: Die Stärke kann nicht in Wasser gelöst und transportiert werden, sondern bevor die Pflanzen ihre Blüten und Blätter entwickeln können, müssen die Stärkevorräte wieder zu wasserlöslichen Zuckervorräten umgebaut werden, dann kann der Frühjahrsaustrieb erfolgen. Dadurch sinkt allerdings die Widerstandsfähigkeit gegen Frost wieder ab.

Dieser Winter hier verlief ja hier in der Gegend bis zum 28.01.2012 praktisch durchgängig mit Plusgraden, teilweise +5...+10°C im Freien, auch den ganzen Januar hindurch. In ungeheizten Gewächshäusern dürfte die Temperatur viel höher gelegen haben (10-18°C, ich weiß nicht?), und dadurch hatten viele Sarracenien schon "auf Frühjahr umgeschaltet", als dann der plötzliche Temperatursturz in den Bereich -10-15°C gekommen ist.

Und dieser Temperatursturz Ende Januar war der heftigste Starkfrosteinbruch seit vielen Jahren. Das konnte man am Verkehr der Eisbrecher und dem Eisgang auf der Elbe beobachten. Und daran, dass es in diesem Winter in Hamburg das erste offizielle Alstereisvergnügen seit 15 Jahren gab, als zum ersten mal seit 15 Jahren auf der Außenalster wieder Eisdicken bis 22cm gemessen wurden.

Tödlich gewesen sein dürfte die Kombination, wie sie in ungeheizten Gewächshäusern aufgetreten ist: Die Sarracenien hatten im Januar wegen der hohen Temperaturen bereits wieder auf Frühling geschaltet und dadurch ihren Frostschutz verloren und mit dem Austrieb begonnen, dann kam der heftigste Stark- und Spätfrosteinbruch seit 15 Jahren bis runter auf -15°C, wegen der langen Frostdauer ist der auch voll in die Gewächshäuser durchgeschlagen und hat den Pflanzen den garaus gemacht.

Eine seltene Wetterkapriole dieses Winters. Davon dürften andere Besitzer ungeheizter Gewächshäuser wohl auch betroffen sein, in Gegenden, in denen der Winter so verlaufen ist wie hier oben im Nordwesten.

Hier im Freien hatte ich nur vergleichsweise geringe Verluste an winterharten Pinguicula, was bei mir die am frühesten austreibenden Pflanzen des Jahres sind. An die 20 Stück P. macroceras und fast 10 Stück P, grandiflora in blühfähiger Hibernakelgröße und mit nahezu dem gesamten Ansatz an Brutknospen sind mir in diesem Jahr verforen. Und zwar nur welche "in Töpfen". Das dürfte dieselbe Ursache haben: Ende Januar hatten die Winterhibernakel in den Töpfen schon leicht angefangen auszutreiben, d.h. die Pflanzen waren aus der Winterruhe erwacht. Dadurch war die Widerstandsfähigkeit gegen Frost gesunken, dann kam der heftige Frosteinbruch.

Extremer Spätfrost nach Beginn des Austriebs, das kann viele Arten an sich winterharter Arten dahinraffen.

Hast Du im vergangen Jahr Deine Pflanzen bestäubt und im Herbst reichlich Samen von Deinen Pflanzen geerntet? Samen sind ja das "Backup" der Natur gegen eintretende Katastrophen. Viele Sarracenien setzen reichlich Samen an, besonders bei Kreuzbestäubung zwischen verschiedenen Hybriden, aber auch bei Eigenbestäubung bekommt man eigentlich immer Samen. Wenn Du Samen hast und nun ja auch reichlich Platz, wäre das ja eine Chance, kräftig auszusäen in viele kleine Töpfe. Vielleicht einfach mal eine ganze Armada von Winzlingen züchten und dann selbst in ein paar Jahren ein paar Hybriden als eigene Klone selektieren? Zum Aussäen wäre für diese Saison ja wohl noch locker Zeit.

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Extremer Spätfrost nach Beginn des Austriebs, das kann viele Arten an sich winterharter Arten dahinraffen.

Ja, das kann man wohl sagen. Schwer beeindruckt bin ich davon, dass bei mir im Garten eine ganze Menge Narzissen erfroren sind, die in der Nähe des Hauses standen und schon offensichtlich zu weit ausgetrieben waren, als der Frost kam. Weiter weg vom Haus haben die Pflanzen besser überlebt, sind aber auch erst in den letzten 1-2 Wochen ausgetrieben.

Und ja, bei den Sarracenien und vor allem den Dionaea gab es bei mir auch so einige Verluste. Seufz. Noch kann ich aber nicht einschätzen, was alles die Frostphase gut überstanden hat (naja, die Drosera schon, denn die hatte ich aus dem Wintergarten geholt). Die eine oder andere unerfreuliche Überraschung kann da noch kommen, obwohl die meisten betroffenen Pflanzen jetzt zumindest schon entsprechende Anzeichen zeigen sollten.

Die absolute Tiefstemperatur im Wintergarten war in den letzten Jahren noch ein Stückchen tiefer. Daran hat es dieses Mal in der Tat nicht gelegen, sondern eher daran, dass es so spät im Winter nach einem bis dahin sehr warmen Winter kam.

Die Pflanzen bilden zum Winter hin während im Herbst die Temperaturen langsam fallen ihre eigenen "Frostschutzmoleküle". Sie bauen ihre gesamten Speichervorräte um, ich glaube von Einfachzuckern (hohe Frostempfindlichkeit) hin zu Mehrfachzuckern und Stärke (hohe Widerstandsfähigkeit gegen Frost). Manche Pflanzen können das besser als andere, die haben dann eine bessere Winterhärte. Aber am Ende des Winters bauen die Pflanzen ihre Vorräte wieder chemisch um: Die Stärke kann nicht in Wasser gelöst und transportiert werden, sondern bevor die Pflanzen ihre Blüten und Blätter entwickeln können, müssen die Stärkevorräte wieder zu wasserlöslichen Zuckervorräten umgebaut werden, dann kann der Frühjahrsaustrieb erfolgen. Dadurch sinkt allerdings die Widerstandsfähigkeit gegen Frost wieder ab.

Ich bin ja nun Chemiker und kein Botaniker/Biologe, insofern mag ich völlig daneben liegen. Aufgrund dessen, was ich vor vielen Jahren mal gelernt habe, würde ich das Ganze anders herum erwarten: Die Gefrierpunktserniedrigung ist abhängig von der Anzahl der gelösten Teilchen, nicht von deren Größe oder anderen Parametern. Wenn die Stärke in seine Einzelteile zerlegt wird, sollte der größte Effekt erreicht werden, wenn die größte Anzahl an einzelnen Teilchen, also Einzelzucker, produziert werden.

Viele Grüße

Dieter

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Die absolute Tiefstemperatur im Wintergarten war in den letzten Jahren noch ein Stückchen tiefer. Daran hat es dieses Mal in der Tat nicht gelegen, sondern eher daran, dass es so spät im Winter nach einem bis dahin sehr warmen Winter kam.

Full ACK.

Ich bin ja nun Chemiker und kein Botaniker/Biologe, insofern mag ich völlig daneben liegen. Aufgrund dessen, was ich vor vielen Jahren mal gelernt habe, würde ich das Ganze anders herum erwarten: Die Gefrierpunktserniedrigung ist abhängig von der Anzahl der gelösten Teilchen, nicht von deren Größe oder anderen Parametern. Wenn die Stärke in seine Einzelteile zerlegt wird, sollte der größte Effekt erreicht werden, wenn die größte Anzahl an einzelnen Teilchen, also Einzelzucker, produziert werden.

Stimmt, Du hast recht: Wenn man nur Stärke und Zucker in Wasser betrachtet, dann führt der gelöste Zucker zu einer stärkeren Gefrierpunkterniedrigung, die Stärke für sich ist gegenüber Zucker kein Vorteil, sondern eher ein Nachteil. Da habe ich wohl etwas irgendwann Gelesenes stark verkürzt behalten und dann oben falsch Wiedergegeben. Und man kennt es ja auch: Kartoffelknollen sind zwar voll mit Stärke, aber überhaupt nicht frostfest, die verfrieren in unseren Breitengraden, wenn man sie über Winter in der Erde läßt. Ein hoher Stärkeanteil allein macht nichts frostfest, sondern das Gegenteil ist eher der Fall.

Durch die Gefrierpunkterniedrigung von Zucker in wässriger Lösung läßt sich die Winterhärte der Pflanzen allerdings auch nicht vollständig erklären, denn ein Zuckergehalt verringert den Gefrierpunkt nur um relativ wenige Grade nach unten, während im Winter auch sehr starke Minusgrade auftreten.

Also nochmal nachgelesen, und zwar hier:

http://www.uni-duess...bmat/Frostr.pdf

Da ist nicht die Rede von Stärke, sondern von "Stärke-Eiweiß-Komplexen" in den Zellen, und der Frostschutzeffekt tritt nicht durch eine Erniedrigung des Gefrierpunktes ein, sondern durch eine Reduktion des Wassers in der Zelle, da "die Kohlenhydratkomponente die -OH Gruppen des Wassers zu binden vermag". Die Frostsprengung der Zellen durch Ausdehnung des gefrierenden Wassers wird dann nicht dadurch verhindert, dass der Gefrierpunkt herabgesetzt wird, sondern dadurch, dass innerhalb der Zellen der Wasseranteil stark verringert wird, so dass beim Einfrieren nichts passiert. Und in den wieder austreibenden Pflanzen, in denen "die Säfte wieder fließen", ist eben der Wasseranteil in den Zellen schon wieder so stark erhöht, dass sich die Zellen bei starkem Frost soweit ausdehnen, dass die Zellwände gesprengt und damit die Zellen komplett zerstört werden. Deshalb ist der sehr starke und erst sehr spät im Winter auftretende Frost nach dem Austreiben in diesem Winter so schädlich gewesen - für die Pflanzen, die zu diesem Zeitpunkt schon nennenswert ausgetrieben waren.

Wie hätte man das wohl am besten vermeiden können?

Entweder durch "alle Schotten auf" im Gewächshaus im Januar bei frostfreiem Wetter, so daß die Temperatur im Gewächshaus auf Außentemperatur gehalten worden wäre und man damit das Austreiben der Sarracenien vor Februar verhindert hätte?

Oder durch ausnahmsweise Heizung des Gewächshauses während der starken Frostperiode?

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Hi,

bei mir sind 10 kleine Dionaea im Moorbeet eingegangen,

eine Sarracenia flava und 3 Hybriden. :sad:

LG

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Gerd Bachert

Hallo,

vielen Dank für Eure netten Worte und vielen Tipps.

Ganz besondern Dank an jusch. Durch Deine tatkräftige Unterstützung

beim Wiederaufbau meiner Sammlung,

konnten nun einige Lücken im Gewächshaus wieder geschlossen werden.

Vielen Dank dafür !!!!!

Viele Grüße

Gerd

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