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Welcher Schädling könnte das sein?


michi_1989

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Hallo!

Bei meiner Sarracenia psittaciana Hybride verkrüppeln die neuen Triebe.

Sie werden an der Spitze schwarz und wachsen nicht mehr.

Egal wie sehr ich hinschaue...ich hab die letzten Tage insgesamt nur 3 Tierchen gesehen.

Das eine war zu schnell weg um es näher zu beschreiben( schwarz, ca. 2mm und ziemlich flott unterwegs)

Die anderen beiden waren weiß-gelb länglich und etwa 1- 1,5 mm lang.

Die Beschreibungen und Bilder, die ich zu Thripsen gefunden habe, könnten ja rein äußerlich dazu passen, aber die Pflanze hat keine weißen Flecken und ist erst recht nicht silbrig weiß.

Könnte das trotzdem der Übeltäter sein?

Oder fällt euch noch was ein, was auf die Beschreibung passen könnte? Foto ist unmöglich bei der Größe...so eine gute Kamera hab ich nicht.

Ich könnte natürlich die Pflanze fotografieren, aber da sieht man nichts außer halt die verkrüppelten Treibe und die alten Schläuche.

Und wenn ich dann soweit bin, dass ich weiß welches Mittel ich nehmen muss: Sprühe ich dann alle Pflanzen auf der Fensterbank ein, oder nur diese eine?

Die anderen zeigen bisher keinerlei Symptome.

Gruß Michi

Edit: Ich hab jetzt nochmal ganz ganz genau hingesehen....Es gibt einige wenige weiße Pünktchen, die aber auch einfach nur Staubkörner sein könnten.

Edited by michi_1989
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Benedikt Schmitt

Hi,

also laut der beschreibung wuerde ich auch auf Thripse tippen, hatte das selbe Problem. Hier ma noch n Beitrag, weiter unten hatte ich ein paar Bilder eingefuegt, allerdings waren die bei mir auch nicht am rumrennen, sonder sassen da und taten das was Thripse tun.

http://forum.carnivo...thes-sanguinea/

Achja, weisse Flecken oder aenliches hatte meine Ventrata auch nicht...

Edited by Smir
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Hallo!

Danke!

Jetzt hab ich sogar ein son Viech auf meiner Drosera nidiformis gesehen! Tagelang seh ich nichts und kaum schreib ich hier ins Forum, gehts schalg auf schlag!

Ich hatte mich schon gewundert, warum die so schlecht aussieht(das ging bei der aber innerhalb von vielleicht 4 Tagen. Ich dachte erst sie hätte die plötzliche Sonne nicht so gut vetragen). Die steht direkt neben der S. psittacina (Hybride).

Da jetzt ja schon eine zweite Pflanze was abbekommen hat, tendiere ich jetzt doch dazu alle einzusprühen.

befallen Thripse alle Pflanzen? Dann hab ich ein Problem. Hier steht nämlich ein etwa 2m hoher Zitronenbaum....den kann ich unmöglich einsprühen!

Edit: hab mir grad die Bilder in dem Beitag angesehen. Meine sind nur weiß. Gibt es sowas auch?

Oder werden die mal dunkler?

Gruß Michi

Edited by michi_1989
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Hallo,

Du kannst bei deinem Zitronren Baum auch einfach ein Par Tabletten in die Erde stecken.

Das hat den Vorteil, dass das Mittel länger hält und du das gift nicht in der ganzen Wohnung rumsprühen musst. :thumbsup:

Purpurea

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Ich würde die ganzen Pflanzen im Zimmer behandeln. Wir hatten auch grade ein Thripse-Problem und wir haben erst nur die "befallenen" Pflanzen behandelt. Es stellt sich dann aber schnell raus, das leider auch die vermeindlich unbefallenen Pflanzen mit Thripsen betroffen waren und im nachhinein war es ärgerlich, das nicht gleich alle Pflanzen behandelt wurden....

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Hallo,

Ich habe im Moment auch Thripse. Ich habe lange nichts dagegen unternommen. Erst als die Viecher immer mehr wurden hab ich mich mal informiert.

Bei mir haben sie allerdings nur Nepenthes befallen. Ich habe auch noch nichts von Thrips auf anderen Fleischfressern gehört.

Deshalb weis ich auch nicht ob Thripse wirklich verkrüppelte Schläuche hervorrufen.

Zur Farbe: die Larven der Thripse sind weiß, die erwachsenen Tiere sind dann typisch weiß-grau gestreift.

Dass die Tiere auf andere Pflanzen wie den Zitronenbaum übergreifen halte ich schon für wahrscheinlich.

Thripse sollen ja auch fliegen können, auch wenn ich noch nie einen fliegen gesehen hab. (oder überhaupt in irgendeiner Weise sich bewegen)

Und die weißen Flecken kommen auch erst nach einiger Zeit.

Schöne Grüße, Andre

Edited by LittleB
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Latrodectus

Hallo,

sehen die Tierchen bis auf die Farbe körperlich gleich aus? In weiß ein mal so: http://bisz.suedzucker.de/Pflanzenschutz/Auflauf-Schaedlinge/Springschwaenze/springschwanz-2.gif und in schwarz einmal so...oh, hier haben wir gleich eine ganze Seite voll verschiedener Arten von Springschwänzen: http://www.gabi-krumm.de/springschwaenze.htm :) Deine Beschreibung könnte auch auf Springschwänze zutreffen. Das wäre dann allerdings nicht das Übel, von dem deine Sarracenia betroffen ist. Springschwänze sind eigentlich eher harmlos. Thripsbefall auf Karnivoren mit Fangschleimfallen (Drosera, Pinguicula u. a.) halte ich für relativ unwahrscheinlich. Die bevorzugen doch eher Gewächse mit größerer Laubfläche (Nepenthes, Sarracenia u. a.), zumal sie sich auch bevorzugt an der Blattunterseite verstecken.

Können deine Schädlinge fliegen? Wenn sie weiß sind und fliegen können, evtl. handlet es sich um die Weiße Fliege? Wenn deine Sarracenia verkrüppelte Fallen hat, muss sie natürlich irgendwas haben. Theoretisch wären auch Spinnmilben möglich, wobei diese deutlich kleiner sind als 1 mm. Ich empfehle ja jedem Pflanzenliebhaber, sich eine Lupe mit mindestens 8-facher Vergrößerung zuzulegen, um Schädlinge besser identifizieren zu können.

Wenn wir nicht genau heraus finden können, um welche Plagegeister es sich handelt, kannst du mal mit einem Universalinsektizid über die Pflanzen sprühen. Dimethoat macht so ziemlich alles platt, was kreucht und fleucht. Dieser Wirkstoff ist beispielsweise in Dr. Stähler Danadim oder in Compo Bi58 enthalten. Zudem wirkt es systemisch und wird für einige Wochen im Pflanzensaft gespeichert. Wenn du deinen Zitronenbaum nicht nur zur Zierde hast, würde ich bei dem evtl. ein weniger giftiges Präparat anwenden. Musste dich evtl. mal beim Raiffeisenmarkt schlau machen, was es da gibt. Oder bei Andreas Wistuba, der hat oder hatte ja auch mal ein Faible für Zitrusgewächse.

Sonnentau würde ich nur einsprühen, wenn die mit Sicherheit von Schädlingen befallen sind. Ich habe zwar bisher mit Dimethoat an Sonnentaupflanzen keine schlechten Erfahrungen gemacht, aber Sonnentau sind bekannt dafür, auf Spritzmittel empfindlich zu reagieren. Daher will ich für Sonnentau meine Hand nicht ins Feuer legen. Pinguicula würde ich nach Möglichkeit NIE bespritzen, sondern mit einem Gießmittel (bspw. Calypso oder Axoris) behandeln.

Hoffe, die Antworten von uns helfen dir irgendwie weiter. :)

Viele Grüße

Latro Dectus

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Hallo!

Erstmal danke für eure Antworten!

Es KÖNNTEN rein optisch Springschwänze sein, allerdings bewegen sich die weißen nur sehr langsam(kriechen eher als zu krabbeln) und das schwarze war ziemlich schnell!

Aber wenn du sagst, dass die harmlos sind, kann es das ja nicht sein.

Irgendetwas fliegt hier. Es ist aber nicht weiß, sondern schwarz. Eventuell Trauermücken. Gegen die müsst ich vieleicht auch mal was unternehmen, aber es sind nicht viele und stellen ja auch irgendwie gutes Sonnentau-Futter da. Aber vermutlich ist es riskant solange nichts zu machen bis es zu viele werden.

Aber soweit ich weiß passen Trauermücken nicht zum Schadbild der verkrüppelten Schläuche, oder doch?

Wenn ja dann könnt ich mich ohrfeigen, dass ich nicht schon längst was gemacht habe.

Noch einmal zur Drosera nidiformis: Die habe ich noch nicht lange. Vielleicht 3 Wochen oder so. Es müsste also ein Schädling sein, der sehr schnell Schaden anrichten kann

Der Zitronenbaum ist zum Glück nur Deko. Als Kind hab ich mal einen Kern in die Erde gesteckt und das ist draus geworden. :-) Er trägt aber keine Früchte. Da hätte man irgendwie nen Teil von nem anderen Baum draufpacken müssen oder so(ich glaube das heißt veredeln ? ). Das hab ich als Kind versäumt, aber er ist trotzdem schön!

Im Augenblick befürchte ich, es wird aufs Breitbandmittel hinauslaufen. Aber vielleicht hat ja noch jemand eine Idee.

Gruß Michi

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Latrodectus

Die schwarzen, umher fliegenden Viecher sind dann wohl Trauermücken. Ihre Larven könnten an den Wurzeln deiner Pflanzen knabbern. Da bin ich kein Experte. Es heißt immer, ein Massenvorkommen von Trauermückenlarven könne die Pflanzen schädigen, da der Konkurrenzdruck sie veranlasst, vermehrt an Pflanzenwurzeln zu knabbern. Bei diesem Schadbild kenne ich mich nicht aus. Aber wenn du ein Foto von deiner betroffenen Sarracenia hier einstellst, kann vielleicht ein kundiger Kultivator vom Schadbild auf den Schädling schließen.

Trauermückenlarven sind glasig-weiße Würmer von ca. 1 cm Körperlänge mit schwarzen Köpfen - so wie dieser Kollege hier: http://www.schneckenprofi.de/shops/schneckenprofi/images/products/800000005470/Trauermueckenlarven-02.jpg

Ciao,

Latro

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Hallo!

Ich habe dann mal Bilder gemacht, obwohl ich nicht glaube, dass das viel bringt, aber ich will ja nichts unversucht lassen.

Ach und falls ich heute noch auf was antworten möchte, muss ich diesen Beitrag editieren. Bin bei Beitrag 4 angekommen und darf noch nicht mehr. Also nicht wundern :-)

Gruß Michi

post-3069-0-14772500-1333043851_thumb.jppost-3069-0-23340900-1333043861_thumb.jppost-3069-0-09288300-1333043886_thumb.jp

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Benedikt Schmitt

koennte vielleicht auch Lichtmangel ein Grund sein?

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Latrodectus

Hmm....so ganz eindeutig kann ich immer noch nicht sagen, was da nicht in Ordnung ist. Wenn mehrere Jungschläuche gleichzeitig an der Spitze absterben, oberirdische Parasiten aber nicht feststellbar sind, käme mir noch in den Sinn, dass das Problem unterirdisch liegt. Für Lichtmangel erscheinen mir die Schläuche aber ansonsten ganz gut ausgefärbt. :wacko:

So unglaublich sich das vielleicht anhört: Evtl. hältst du deine Sarracenia zu nass! Natürlich weiß ich, dass S. psittacina am Naturstandort jahreszeitlich bedingt auch überflutet wird. Aber getopfte Pflanzen in Kultur sind ja wieder was ganz Anderes. ;) Ich habe bereits mehrere S. psittacina verloren, weil ich sie längere Zeit zu nass gehalten habe. Der berüchtigte "Welkepilz" hatte jedes Mal zugeschlagen. Vom "Welkepilz" ist hier noch nichts zu sehen, aber möglicherweise haben diese Anzeichen etwas mit beginnender Wurzelfäulnis zu tun. Vielleicht ist das Substrat zu dicht. Ich würde sagen, versuche mal, die Sarracenia etwas trockener zu halten, so dass nicht immer Wasser im Untersatz ist und erst wieder gießen, wenn das Substrat nur noch "mittelfeucht" ist. Mit der etwas trockeneren Methode hatte ich auf der Fensterbank bisher immer noch den größten Erfolg, egal, ob es sich um Sarracenien, Darlingtonien, Cephalotus oder auch Sonnentau handelte.

Wurde die Sarracenia längere Zeit nicht verpflanzt (> 1 Jahr), könnte auch ein Umtopfen in frisches Substrat hilfreich sein. Substrat, das neben Torf zu 50% auch grobe Pflanzstoffe enthält wie bspw. Perlite, Lavagesteinsbröckchen oder Agrofoam (Schaumstoff als Zuschlagstoff für Substrate).

Das ist, was mir zu diesem Problem einfällt. Vielleicht weiß noch jemand mehr. :)

Grüße

Latro

Edited by Latrodectus
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Hallo!

Lichtmangel kann ich ausschließen. Das ist eine Südfensterbank und gerade bei den letzten 2 Wochen Dauersonne mehr als unwahrscheinlich :-)

ALLE neuen Triebe sterben ab. Das sind mindestens 11 (grad kurz gezählt).

Neues Substrat bekommt sie sowieso. Das steht schon länger fest, aber ich glaube nicht, dass es nur daran liegt. Ich denke ich werde irgendein Giesmittel kaufen. Ist mir auch lieber als hier rumzusprühen. Schließlich schlafe ich im selben Raum.

Das mit dem trockener halten werde ich probieren, danke!

Nur seltsam, dass das erst nach 2 Jahren zu Problemen führt, aber möglich ist es natürlich.

Gruß Michi

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