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Pinguicula - welche(s) Substratgemische(e)


Klaus

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Guten Tag zusammen,

ich habe mir ca. vor 3 Monaten einige Ping. (als Winterknospen) gekauft.

Diese Ping. sollen wegen der speziellen Substrat-Anforderung aber nicht in das große gemeinsame Moorbeet eingesetzt werden.

Auf den einschlägigen Internetseiten finde ich unterschiedliche Angaben:

- wächst auf senkrechten Kalkwänden (P. mundii, P. vallisneriifolia, P. spec. 'Rio Ara', P. ssp. causensis, P. dertosensis) oder

- wächst auf Serpentin (P. macroceras ssp. nortensis) oder

- wächst auf Lava (P. nevadensis x poldinii)

Wie kann ich ein 'kalkhaltiges' Substrat herstellen?

Genügt vielleicht auch gewaschener Quarzkies (Aquarienkies) ???

Danke schon mal für Eure Tipps.

Gruß Klaus

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Hallo Nachbar (komme aus Neukirchen-Vluyn),

höchstwahrscheinlich wirst Du unterschiedliche Antworten bekommen, da es wohl verschiedene erfolgreiche Methoden gibt Substrate für kalkliebende Pings anzufertigen. Ich selber habe P. alpina, P. alpina red und P. vallisneriifolia (normal und weiß blühend) in einem Kalkbeet stehen, dessen Mischung ich aus heutiger Sicht als zu komponentenreich ansehen würde.

In den Seitenbereichen dieses Kleinbeet habe ich die Komponenten der Mischung auch reduziert, und eine Pinguicula steht nur ausschließlich in Travertin-Sand (Kalktuff).

Da ich dieses Beet erst in diesem Frühjahr beflanzt habe, möchte ich hier gar nicht weiter auf breite Hose machen und auch erst mal abwarten wie sich die Pflanzen entwickeln.

Heutzutage würde ich folgende Mischung versuchen: Kalksplitt, Travertinsand und Ton (wobei die Entscheidung zu Gunsten des Travertinsandes auf Erfahrung eines italienischen User beruhen und ansonsten nur ein Bauchgefühl ist, da dieser "Stein" relativ 'weich' ist. Zur Verbesserung der Substratfeuchte und des Mikroklimas würde ich die Oberfläche zusätzlich mit Moos bewachsen lassen.

Den Tonanteil nehme ich als Nahrungs -und Wasserspeicher. Weil er Frost aushalten muss, nehme ich bei 800°C gebrannten Ton - sonst zerfällt er mir zu stark.

Den Kalksplitt habe ich von nachfolgendem Link (http://www.riedel-recycling.de/html/Baustoffe.html -> runter scrollen auf 'Kalksteinprodukte'). Man sagte mir, dass es Dolomitkalksplit wäre. Besser ist aber nochmal nach der Herkunft zu fragen. Aquarienkies geht vielleicht auch, ich würde aber Splitt für alpine Pings bevorzugen.

...aber wie gesagt, bin auch erst am Erfahrungen sammeln.

Edit: Andere Substratbeschreibungen findet man beispielsweise hier -> http://www.pinguicula.org/pages/pages_principales/pictures.htm

-volker-

Edited by Volker S
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Wie kann ich ein 'kalkhaltiges' Substrat herstellen?

Substratvorschlag für winterharte Pinguicula siehe Webseite von www.plantarara.com, dort klicken auf "Shopping-Zubehör-Substrate" und auf der Seite herunterscrollen.

P. macroceras ssp. nortensis halte ich in größerer Anzahl recht erfolgreich im Moorbeetkübel, für diese Art verwende ich reinen Torf der allerbilligsten Sorte.

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Vielen Dank für Eure wertvollen Tipps.

Der Tip zur Firma Riedel ist sehr interessant, da die Firma ihren Sitz ganz in meiner Nähe hat.

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Marcus Vieweg

Hallo Klaus,

nach meiner Erfahrung solltest du nicht allzu viel Augenmerk auf das Substrat legen. Nur eins scheint mir extrem wichtig zu sein, es muss luftig und locker sein! Ich verwende als kalkgbende Komponente Marmorsplitt. Der ist praktisch überall erhältlich, struktugebend und stabil. Mit Dolomitkalksplit dürfte das ähnlich sein denke ich mal. Dazu ist auch Bimskies, Travertin oder Lava zu empfehlen. Diese porösen Materialien sorgen gut für die Durchlüftung des Bodens und lockern auf. Ein geringer Anteil an Torf scheint vorteilhaft, es geht aber sogar ohne den...

Wie gesagt, halte das ganze luftig. Prinzipiell ist es aber eher sinnfrei 100%ige Rezepturen zu befolgen. Das macht in der Natur auch keiner ;)

LG Marcus

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