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Verwendbare Metalle


Guest Karl H.

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Guest Karl H.

Hallo liebe community

Ich habe in meinem Terrarium ein kleines Problem. Undzwar ist das Terrarium mit einem geschlossenem Wasserkreislauf aufgebaut. Das Wasser wird unter einem Lochblech im Terrarium angesaugt. Dort ist auch mein Problem entstanden, ich habe nämlich als Drainage ein Alulochblech verwendet welches auf 2cm hohen Kunststoffstützen liegt. Allerdings habe ich das Gefühl das meinen Pflanen das Aluminium nicht gut tut. So habe ich beschlossen auf Edelstahl umzusteigen.

Ich wollte nun einmal Nachfragen ob sich nicht mit Edelstahl das gleiche Problem ergibt wie mit Aluminium?

Hat da vielleicht schon jemand Erfahrungen gemacht?

Vielen Dank!

Grüße Karl

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Mike Becker

Hallo Karl,

inwiefern äußern sich denn die Probleme bei deinen Pflanzen?

Gruß

Mike

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Guest Karl H.

Hallo Mike

Das Aluminium macht bei mir vorallem den Nepenthes zu schaffen. Sie haben trotz guter Kulturbedingungen keine Kannen mehr gebildet und die Blätter sind braun geworden und haben angefangen zu schimmeln. Auch die Droseras haben die Blättern hängen lassen. Ich dachte zuerst an Pilzbefall oder Trauermücken aber Chemie hat nichts geholfen und Trauermücken waren eigentlich auch nicht zu sehen. Nun hat mir ein bekanner Gärtner gesagt das Aluminium für pflanzen nicht so gut sein soll, deshalb will ich jezt nach einer Alternative suchen.

Grüße Karl

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Hallo,

Aluminium oxidiert ja doch recht schnell. Besonders wenn es nicht eloxiert wurde.

Ob dabei allerdings für Pflanzen schädliche Stoffe entstehen kann ich nicht sagen.

V2A und im besondern hoch legierter Edelstahl (V4A) wird in der Nahrungsmittel - und Pharmaindustrie verwendet. Also überall wo es hygienisch sein muss.

Um ganz sicher zu gehen würde ich deshalb immer auf einen Chrom-Nickel Stahl (CrNi- Stahl,Edelstahl, VA ) zurück greifen.

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hi,

eine klaare antwort habe ich nicht...leider.

ich weiss jedoch das dieser gärtner recht hat, irgendwie.

im baseler BoGa wollten die gärtner drosophyllum aufziehen, was aber nicht richtig ging. sie benutzten verzinkte wasserbehälter, in denen ihre pötte standen.

nachdem wir etwas über diesem problem geredet haben, wurden die wasserbehälter entfernt, und seitdem gibt es drosophyllum in Basel...das war so um 2002/2003

es könnte also das selbe problem bei dir geben...

warum nicht plastik unterleg-gitter benutzen ?

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Es gibt viele Nepenthes-Arten, die an leichtmetallsalzreichen Standorten wachsen. Von daher glaube ich weniger, dass das Aluminium der auschlagende Punkt ist. Bei Schimmel ist wahrscheinlich was anderes schuld als das Stück Aluminium...

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Hallo!

Ich denke auch, dass das Aluminium ausschlaggebend, für das Wachstum ist.

Im Jannuer hatte ich Blattlausbefall an einigen meiner Pflanzen das hatte sich jedoch schnell erledigt. Das schlimmere war, dass die Pflanzen, die auf einem Aluminium Podest sttanden, sich nicht erholten, sondern weiter vor sich hingekümmert sind.

Die Pflanzen, die auf dem Plexiglas Podest gestanden haben, haben den Befall dagegen problemlos weggesteckt.

Erst als ich das Aluminium gegen ein Plexiglaspodest ausgetauscht habe, erholten sie sich wieder.

Lg sumpfi

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Andreas Wistuba

Hallo!

Ich denke auch, dass das Aluminium ausschlaggebend, für das Wachstum ist.

Im Jannuer hatte ich Blattlausbefall an einigen meiner Pflanzen das hatte sich jedoch schnell erledigt. Das schlimmere war, dass die Pflanzen, die auf einem Aluminium Podest sttanden, sich nicht erholten, sondern weiter vor sich hingekümmert sind.

Die Pflanzen, die auf dem Plexiglas Podest gestanden haben, haben den Befall dagegen problemlos weggesteckt.

Erst als ich das Aluminium gegen ein Plexiglaspodest ausgetauscht habe, erholten sie sich wieder.

Lg sumpfi

....sorry, aber das gehört in's Reich der Esoterik!

Ein nicht unwesentlicher Teil meiner Pflanzen steht hier auf Alutischen - völlig ohne Probleme und das seit 3 Jahren.

Grüße

Andreas

Edited by Andreas Wistuba
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Feldenberg

Naja Andreas, so GANZ esoterisch scheint das mit dem ALU nicht zu sein; insbesondere bei dem saueren Milieu von torhaltigem Substrat!:

"Aluminium hat allerlei negative Effekte, sowohl auf das Leben an Land, als im Wasser. Die normale Aluminiumkonzentration im Bodenwasser liegt bei etwa 0,4 ppm, da es im Boden vor allem als unlösliches Hydroxid vorhanden ist. Bei einem pH-Wert von unter 4,5 nimmt die Löslichkeit stark zu, wobei die Aluminiumkonzentration auf über 5 ppm steigen kann. Dies ist wiederum auch bei sehr hohen pH-Werten der Fall.

Gelöste Al3+-Ionen sind giftig für Pflanzen, da sie Wurzelschäden verursachen und die Phosphataufnahme verringern. Sie gehen, wie beschrieben, in Lösung, wenn der Boden zu sauer ist. Daher besteht auch ein Zusammenhang zwischen beispielsweise saurem Regen und der Aluminiumkonzentration im Boden. Bei zunehmender Nitratablagerung nimmt der Aluminiumgehalt zu, wohingegen er bei größerer Oberfläche Heide und Landwirtschaft abnimmt. Bei mehr Waldoberfläche nimmt er wiederum zu.

Obwohl Aluminium für Pflanzen nicht essentiell ist, hat es bei manchen Sorten einen positiven Effekt auf das Wachstum. Zudem wird es von allen Pflanzen aufgenommen, weil es im Boden weit verbreitet ist. Gräser können Aluminium sogar bis zu einer Konzentration von mehr als 1% der Trockenmasse akkumulieren."

viele Grüsse

Feldi

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Andreas Wistuba

...ich bezweifele ja nicht die Giftigkeit für Pflanzen. In Deinem Link steht aber auch:

"...Aluminiummetall bildet an seiner Oberfläche schnell eine mikrometerdicke Schicht Aluminiumoxid, die vor der Reaktion mit Wasser schützt...."

Sofern man nicht ständig daran herumkratzt sollte der weitere Oxidationsprozess weitgehend durch diese Schutzschicht verhindert werden. Ich würde selbst keine Verrohrung mit Alu machen oder mein Wasser in Alubehältern lagern aber vom reinen Draufstellen auf ein Alupodest ... sorry aber das glaube ich nie und nimmer...

Grüße

Andreas

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Feldenberg

Vielleicht hab ich eine falsche Vorstellung von Karls Setting, aber er beschreibt doch, wie das Wasser in einem 'geschlossenen Kreislauf' (also wiederholt) unter einem Alu-Lochblech angesaugt und wieder auf die Pflanzen verteilt wird, oder? Wenn man von der Ansäuerung des Wassers beim Sickern durch torfiges Substrat ausgeht, dann ist m.E. es nicht so abwegig, dass sich nicht doch Ionen beim Durchlaufen des Alu-Lochblechs daraus lösen. Ich weiss natürlich auch, dass Alu oxidiert; sonst bräuchte man ja keine Dachrinnen draus machen...Aber auch hier im Forum wurde ja verschiedentlich z.B. von der Verwendung gerade dieser netten "Dachrinnen-Abschnitte mit Füssen" aus dem Baumarkt als Pflanzkübel abgeraten!

Aber möglicherweise haben die Probleme der Pflanzen dann doch andere Ursachen..

Vielleicht kann uns Karl nochmal aufklären?

viele Grüße

Feldi

Edited by Feldenberg
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Andreas Wistuba

Vielleicht hab ich eine falsche Vorstellung von Karls Setting, aber er beschreibt doch, wie das Wasser in einem 'geschlossenen Kreislauf' (also wiederholt) unter einem Alu-Lochblech angesaugt und wieder auf die Pflanzen verteilt wird, oder? Wenn man von der Ansäuerung des Wassers beim Sickern durch torfiges Substrat ausgeht, dann ist m.E. es nicht so abwegig, dass sich nicht doch Ionen beim Durchlaufen des Alu-Lochblechs daraus lösen. Ich weiss natürlich auch, dass Alu oxidiert; sonst bräuchte man ja keine Dachrinnen draus machen...

Aber möglicherweise haben die Probleme der Pflanzen dann doch andere Ursachen..

Vielleicht kann uns Karl nochmal aufklären?

viele Grüße

Feldi

Sorry, ich hatte mich lediglich auf das Alu-Podest bezogen....

Viele Grüße

Andreas

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Guest Karl H.

Hallo

Also Pilzbefall und Trauermücken Blattläuse etc. kann ich ausschließen, da es den Pflanzen in ihren Übergangsterrarium mit neuem Torf zurzeit ziemlich gut geht. Ich konnte auch keine tierischen Schädlinge mit bloßem Auge feststellen. Das Aluminium ist in einem geschlossenem Kreislauf eingebaut also selbst wenn es passiviert können sich ionen im Wasser anreichern. Das Wasser wird alle 2 Wochen gewechselt, aber das ist anscheinend schon zu lange.

Ich habe mal eine Wasserprobe zu einem bekannten in ein Labor gebracht und bekomme die Ergebnisse heute, mal sehen ob die Aluminiumionen Belastung schon im kritischen Bereich liegt.

Grüße Karl

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Guest Karl H.

Hallo liebe community

Ich habe gerade die Wasserwerte bekommen. Also der Ph Wert beträgt 2.96 was zum großteil an der schwefligen Säure liegt die durch lösung von Schwefeldioxid der Industrie im Regen liegt. Die Aluminiumbelastung beträgt 8.78 ppm, was laut Meinung des Laboranten für pflanzliche Organismen schädlich ist. Erstaunlicher weise sind auch Spuren von Cäsium-137 enthalten aber die bewegen sich aber im Rahmen des Durschnitts seit des Chernobyl Unfalls.

Grüße Karl

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Feldenberg

Hallo Karl,

danke für die Info; besonders die Sache mit dem Caesium ist ja interessant ;-). Also solltest Du tatsächlich besser auf Edelstahl oder verchromte Materialien umsteigen.. Den ph von 3 kann ich mir nicht durch Schwefeldioxid allein erklären; sondern es reichert sich eben auch Säure aus dem Torfbestandteil im Wasser an (wie eben auch das Alu). Jedenfalls hoffe ich mal, dass Du nicht in einer Gegend leben musst, wo Regenwasser mit ph 3 vom Himmel fällt... (das wäre ja wie 'damals in Bitterfeld') :-)

viele Grüße

Feldi

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hi,

interressanter tread ! dancke für's mittmachen, mann lernt viel hier.

Ph2.96 : pfiuuu ! das ist aber fast zitronensaft in dem deine nepies wohnen :hot:

das dein wasser ionen aufsammelt, ist ganz "natürlich"....dein wasser läuft in einem kreiss, in metallischen leitungen. schon nur das bewirkt eine bildung von ionen, da braucht mann kein torf...alllerdings, wenn mann noch torf dazubringt, bildet mann einen recht netten generator....vielleicht hilft es, die alu-blächer zu erden ? (ist nur ein halber jux...)

die sache mit dem "alu-rost" :

der oxydationsprozess von aluminium geht sehr rasch voran : mann braucht nur ein stück alu in 2 brechen, sekunden später hat mann eine oxydations-schicht, wenn nicht schneller an der brech-stelle.

dieses alu-oxyd ist extrem hart (ein diamant ist auch hart, ist aber auch zerbrechbar, so ist auch aluminium-oxyd)

>>> desshalb muss mann, um alu zu bearbeiten (maschinel gesehen) , mit sehr hohen umdrehungs-geschwindigheiten arbeiten....desshalb kreischen die

alu-schneide-maschinen vom bau so schrecklich :sleep:

dieses aluminium-oxyd ist stabil in der zeit, sehr hart, bleibt aber auf alu basiert, und kann als austauschicht im ionen "feld" wirken ; und wenn es in einer saueren & feuchten umgebung ist, wird es elektrolytisch zersetzt (ein ganz natürlicher prozess)

dieser prozess wird durch austausch (also bewegung) des elektrolyts (das wasser) beschleunigt...

ps : alu ist vielleicht nicht gut für nepenthes, aber für manche schon : die, die in serpentin-haltigen substraten leben, oder ? (wie heist das auf deutsch ? ultramafic... )

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Warum verwendest du nicht einfach Kunststoff? Plexiglasplatten oder einfach Kunststoffplatten gibts in jedem Baumarkt und entsprechende Verrohrung sollte da auch zu finden sein.

Damit hätte man sämtliche Oxidations/Ionisierungs/elektrolytische Probleme umgangen.

Nicht immer muss Plastik schlecht sein ;-)

Abgesehen davon dürfte 18/10 Stahl (bzw. V2A), wenn man das überhaupt so einfach im Baumarkt findet, extrem teuer sein.

Lg

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Guest Martin E.

Smaragde und Rubine sind Beispielsweise, die einzigen natürlichen, in der Natur vorkommenden Alu-Oxyde und die sind extrem wetterfest ;)

Also rein Metallographisch gesehen kann den Problem nicht am Alu liegen.

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hi,

Smaragde und Rubine sind Beispielsweise, die einzigen natürlichen, in der Natur vorkommenden Alu-Oxyde

du meintest sicherlich saphir und rubin, denn der smaragd ist ein silicat.

du wolltest sicherlich dies sagen :

Saphire und Rubine sind Beispielsweise, die einzigen natürlichen, in der Natur vorkommenden crystalisierten Alu-Oxyde

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