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Was ist mit der Dionaea los?


Kasia

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Das folgende Bild zeigt eine von drei Dionaea von meinem Vater. Alle wurden in einem Bauhaus gekauft, eine Weile bei mir gehalten und haben sich gut entwickelt. Nun wurde die eine Dionaea bei ihm von heute auf morgen gelb und, wie man sieht, wird sie nun schwarz. Gegossen wurde sie immer mit Regenwasser, nicht zu nass gehalten, im Haus bei genügend Licht auf der Fensterbank (wegen Bauhausqualität nicht in die pralle Sonne gestellt). Den anderen beiden geht es gut. Hat jemand eine Idee, was das ist und was man tun kann?

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Hallo,

sieht irgendwie nach zu feuchter Haltung aus. Wenn du die Möglichkeit hast, stell sie nach draußen. Vielleicht tut ihr die frische Luft ganz gut :-)

Zu viel Sonne ist bei VFF übrigens fast nicht möglich. Da isses auch egal ob die Pflanze ausm Bauhaus oder sonst woher kommt.Sieht nämlich auch ein bissl grün aus...

Weiterhin viel Glück mit der kleinen...

LG

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Guest OlliK1983

sieht irgendwie nach zu feuchter Haltung aus.

Hallo Kasia, hallo Sebastian!

Also "zu feucht" ist nach meiner Erfahrung bei der Dionaea auch fast unmöglich... :huh:

Meine Pflanzen werden ausschließlich im Anstauverfahren gehalten, und das immer fast bis Oberkante Topfkante...

Es sieht mir mehr danach aus, als ob nicht nur Regenwasser zum Gießen verwendet wurde, oder vielleicht sogar gedüngt wurde?

Umgetopft wurde die Pflanze auch nicht, oder?

Sonst vielleicht einmal das Substrat auf Schädlinge hin untersuchen!

Liebe Grüße und viel Glück,

Oliver

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Nils Schön

Hallo,

auch eine Dionaea kann man zu nass halten. Vor allem dann, wenn die Lichtverhältnisse nicht stimmen.

Eine Venusfliegenfalle dürfte am Fensterbrett vermutlich immer unter einem gewissen Lichtmangel leiden. Je nachdem, in welche Richtung das Fenster zeigt, kann dieser Mangel sogar erheblich sein. Stehen die Pflanzen dann trotzdem sehr nass, kann es ziemlich schnell zu Fäulnis an den Wurzeln und am Rhizom kommen. Irgendwann kippt die Pflanze dann einfach um. Gleiches gilt auch für viele andere Arten unter den Karnivoren. Vor allem im Winter dürfte das immer wieder einer der Hauptgründe für das Sterben von Fleischfressenden Pflanzen am Fensterbrett sein.

Es sieht auch so aus, als wären alle Fallen geschlossen? Wenn evtl auch noch öfter mal am Fangmechanismus herumgespielt wurde, dann kann das die Schwächung der Pflanze sogar noch verstärken. Das ist jetzt allerdings nur eine Vermutung ... aber soll ja gelegentlich mal vorkommen. ;)

Ich glaube fast nicht, dass diese Pflanze noch zu retten ist, da auch schon das jüngste Fangblatt abzusterben beginnt. Wenn die anderen Pflanzen unter den gleichen Bedingungen stehen, dann sollten sie unbedingt mehr Licht bekommen. Am besten wäre ein Standort im Freien mit möglichst viel Sonne. Venusfliegenfallen sind auf Dauer keine Zimmerpflanzen. Es sei denn, man hat einen Raum zur Verfügung, der im Winter deutlich kühler ist, oder man will eine ziemlich stattliche Beleuchtung auffahren.

Trotzdem aber viel Erfolg mit den anderen Pflanzen!

Viele Grüße

Nils

Edited by Nils Schön
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Die Pflanze ist original aus dem Bauhaus, inkl. Substrat und ich gehe davon aus, dass sie ursprünglich gedüngt wurde. Die neuste Info von meinem Vater ist, dass er kleine, schwarze Würmchen im Substrat gefunden hat. Er hat die VFF umgetopft, meint aber, er hätte keine Wurzeln gesehen :( Nun ja ....

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Hallo Kasia,

dann sieht es übel aus, zumindest ein oder zwei haardünne Wurzeln bis zu 10 cm sollten doch noch zu finden sein. Aber die dürften wohl als Wurmfutter gedient haben.

Auf jeden Fall würde ich so bald wie möglich die anderen Pflanzen, auch die Sarracenia, an die Frischluft versetzen, es ist dabei egal ob Baumarkt oder Spezialgärtnerei, von letzterer kommen sie sowieso alle. Eventuell die ersten paar Tage dann leicht schattieren. Und beim Umtopfen gleich auf einen größeren Topf umsteigen.

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Hallo,

Er hat die VFF umgetopft, meint aber, er hätte keine Wurzeln gesehen

umgetopf in was?

Wenn Du die Möglichkeit hast, dann raus damit ins Freie. Auch wenn sie komplett oberirdisch abgestorben ist, würde ich diese zumindest noch bis Herbst behalten. Eine Pflanze findet immer/meistens einen Weg zum Überleben.

Gruß

Viktor

Edited by Viktor
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Andy Böhnke

Hallo Kasia,

dann sieht es übel aus, zumindest ein oder zwei haardünne Wurzeln bis zu 10 cm sollten doch noch zu finden sein. Aber die dürften wohl als Wurmfutter gedient haben.

Auf jeden Fall würde ich so bald wie möglich die anderen Pflanzen, auch die Sarracenia, an die Frischluft versetzen, es ist dabei egal ob Baumarkt oder Spezialgärtnerei, von letzterer kommen sie sowieso alle. Eventuell die ersten paar Tage dann leicht schattieren. Und beim Umtopfen gleich auf einen größeren Topf umsteigen.

Eigentlich verkraftet eine Dionaea es problemlos, wenn die Wurzeln weg sind. Beim Umtopfen schneide ich die Wurzeln z.B. immer ab. Das hat noch nie einer meiner VFF geschadet. Allerdings weiß ich nicht wie es sich auswirkt, wenn dies dauerhaft passiert. Da es aber sinnvoll ist die VFF umzutopfen, würde mich mal ein Foto des Rhizoms interessieren, um zu sehen, ob es kräftig und gesund ist.

Schöne Grüße

Andy

Edited by Andy Böhnke
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Beim Umtopfen schneide ich die Wurzeln z.B. immer ab.

??? Andy, kannst du mir dafür einen vernünftigen Grund nennen, auch wenn du damit bisher keine Probleme hattest. :dntknw: Zumal diese Pflanze sich nicht in Winterruhe befindet, sondern in einer extremen Stresssituation ist. Für mich ist da das Nichtvorhandensein der Wurzeln kein gutes Zeichen.

Vielleicht hat er aber auch nur diese sehr feinen Teile einfach abgerissen. Und so ganz ehrlich gesagt, der optische Zustand des Substrates sieht auch nicht überzeugend aus auf dem Foto (bissl modrig, oder?)

Gruß Piesl

Edited by Piesl
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Andy Böhnke

Also einen vernünftigen Grund habe ich dafür nicht. Es ist einfach nur "Faulheit". Eine große Dionaea lässt sich ohne die Wurzeln wesentlich bessen topfen. Und da meines Wissens die Wurzeln für Nährstoffversorgung releativ unbedeutend sind, schneide ich sie halt ab. Stressverhalten konnte ich anschließend nicht feststellen. Allerdings topfe ich auch nicht im Sommer um, sondern hauptsächlich im Frühjahr.

Das das Substrat nicht schick aussieht, sehe ich genauso. Daher meinte ich auch, dass es sinnvoll ist die Pflanze umzutopfen. Mich würde dann das Rhizom interessieren.

Eine Dionaea in der abgebildeten Größe hat eigentlich Wurzeln die nicht zu übersehen sind und nicht "versehentlich" abgerissen werden können. Auch bildet die VFF relativ schnell neue Wurzeln aus.

Schöne Grüße

Andy

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LiebendePflanzen

Zitat

Er hat die VFF umgetopft, meint aber, er hätte keine Wurzeln gesehen

umgetopf in was?

Würde mich auch interessieren.

Wenn er es in Blumenerde noch umgetopft hat, kannst du dich gleich von deiner Pflanze verabschieden.

Und ist dir aufgefallen das ihr eventuell etwas mehr kleine Fliegen zuhause habt ?

Weil ich öfters gesehen habe, das Baumärkte immer "Nahrung" für die Pflanzen schon in die Erde reinbuddeln.

Guck mal ob du kleine Fliegen siehst in dem Zimmer wo die Karnivoren sind.

Wenn ja sind die nicht schädlich für die Pflanzen.

Schöne Grüße

Dennis

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Und ist dir aufgefallen das ihr eventuell etwas mehr kleine Fliegen zuhause habt ?

Weil ich öfters gesehen habe, das Baumärkte immer "Nahrung" für die Pflanzen schon in die Erde reinbuddeln.

Guck mal ob du kleine Fliegen siehst in dem Zimmer wo die Karnivoren sind.

Wenn ja sind die nicht schädlich für die Pflanzen.

Also ehrlich, geht es mir nur so, dass ich den Sinn dieses Beitrages nicht so richtig verstehe?

Wenn ich also mehr kleine Fliegen zuhause habe, dann liegt das an dem Baumarkt, der diese als Nahrung für die Pflanzen in der Erde vergräbt?

Und wenn die Pflanze dann bei mir ist, graben sich die kleinen Fliegen wieder aus und schwirren bei mir in der Wohnung rum, wird die Pflanze allerdings nicht verkauft und bleibt noch 2 Monate im Baumarkt, bleiben die Fliegen auch schön brav in der Erde, ja?

Letztlich kann mich mir ja so ungefähr denken, was du vielleicht ausdrücken wolltest, aber ein bisschen bessere Satzbildung wäre doch ungemein hilfreich.

Edited by Wolfgang L.
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Thomas Carow

Hallo,

die Venus hat eine Rhizomfäule und ist nicht mehr zu retten. Wenn Du Dir das Rhizom ansiehst wirst Du sehen, dass es auch an der Spitze faulig und braun ist. Man kann im Endstadium die Blätter einfach herausziehen.

Kommt immer wieder mal vor, vor allem bei Wärme und Nässe.

Grüße

Thomas

Edited by Thomas Carow
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