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Welche Drosera Art fängt die größte Beute ?


LiebendePflanzen

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Hallo zusammen,

da ich mich in Droseras verliebt habe und mir ein neues zulegen will, interessiert es mich, welche

Drosera die größte lebendige Beute selbständig(bei gleicher Pflege, gleichem Alter) fangen kann.

Ich will bitte keine Vermutungen etc nur wo ihr wirklich sicher seit bzw. es selbst schon gesehen habt.

Mich würde noch interessieren, ob die Klebekraft von Art zu Art sich bei gleicher Pflege sich verändert.

Was noch gut wäre, wenn ihr mir sagen würdet was so ein drosera maximal fangen könnte.

Also z.b. so ein Hummel sollte doch das Maximum sein oder ,wenn wir annehmen , das es 5-10 Tentakeln berührt. (Mit Vermutungen)

Ich frage dies alles, weil mich Droseras Fangmerthode sehr faziniert hat.

Ich würde mich auf jeden Antwort sehr freuen.

Meine Fragen gelten für handelsübliche durschnitt alte Droseras bei Normalhaltung und keine Antworten jetzt ,in Afrika werden die so und so oder ich habe einen 3Meter langen gesehen bitte wirklich bei

normalen Verhältnisse für jede Art.

Wenn ihr noch dinge beizufügen habt oder Themen was noch dazugehört könnt ihr es natürlich reinschreiben.

Mit freundlichen Grüßen

Dennis

Edited by LiebendePflanzen
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Hallo Dennis,

Was ist bei dir größer? Eine Hummel oder ein Schmetterling?

Eine Hummel wurde bei mir eigentlich noch nie von irgendeiner Drosera gefangen. Das ist aber auch keine typische Beute für Drosera.

Auch Wespen werden eher selten oder garnicht von Drosera gefangen. Diese sind einfach zu stark für eine Drosera.

Größere Fliegen, Mücken und Schnacken sind dann aber schon mal drin. Ansonsten werden noch diverse Falter gefangen.

Gute Fänger unter den Drosera sind bei mir diverse Drosera binata.

Diese sind in der Lage Insekten mit großen Flügeln zu fangen (leider auch mal Schmetterlinge).

Ein weiterer guter Fänger ist Drosera regia. Der Fangschleim ist bei dieser Art besonders effektiv. Dort bleiben auch mal die großen fetten Mücken hängen.

Edited by Tim Beier
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Definitiv Drosera regia... fängt bei mir auf der Fensterbank alle Fliegen aus der Wohnung, besser als jeder Fliegenfänger... Desweiteren fängt sie diverse Wespen, Brummer, Schnaken und auch mal Falter, sofern vorhanden :)

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Bei der D. indica bin ich manchmal auch beeindruckt, was die so alles wegfängt. Ähnlich wie D. regia ist sie aber vermutlich nicht gerade die ideale Anfängerpflanze. Ein Busch aus D. binata ist da sicher besser geeignet (und in der Tat ebenfalls in der Lage, große Beute zu fangen).

Wespen sind oft zu stark für Drosera, auch wenn es gelegentlich mal Ausnahmen gibt. Da wäre Roridula-Leim schon deutlich besser geeignet.

Jetzt möchte ich aber noch eine Frage in den Raum stellen: Unterscheiden sich die Eigenschaften des Schleims bei den verschiedenen Drosera wirklich so wesentlich, oder ist es eher die Größe der Tentakeln und damit die Menge des Schleims, die bei größerer Beute den Unterschied macht? Letzteres wäre eher meine Vermutung, aber damit kann ich auch falsch liegen.

Viele Grüße

Dieter

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Moinsen Dieter,

ich stimme Dir in Deiner Vermutung zu. Wie schon gesagt fängt ein Busch Drosera besser als eine einzelne Pflanze. Bei D. regia beispielsweise sind breite Blätter mit sehr vielen Tentakeln vorhanden. Die meisten Opfer sind vor Erschöpfung gestorben, bevor sie von Blatt herunter sind. Die Menge machts eben :) Falls ich falschliegen sollte bitte ich um Verbesserung.

Chrissi

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LiebendePflanzen

Tim : Für mich ist ein Hummel wesentlich stärker und vom Durchmesser des Körpers größer als ein Schmetterling.

Dieter: Ich würde auf den Schleim tippen und auf die Größe der Fläche wo die Beute klebt.Wenn z.B. ein Wespe nur 2-3 Tropfen berührt,weil die Schleimtropfen so einen großen Abstand haben bei großen Blätter würde ich sagen das er da rauskommen könnte. Aber was interessanter wäre, was würde passieren wenn so eine Wespe auf einen Runden Blatt mit vielen Tropfen aber halt nur mit sehr wenig zwischenraum landen würde. z.B. wenn die Drosera glanduligera 5 mal so groß wäre, dann müsste sie doch auch größere Beute fangen können, da sie ja noch über Schnelltentakeln verfügt.

Wäre Interessant, wenn sich hier mal ein Profi sich äußern würden, die sowas vielleicht mal getestet haben. :thumbsu:

Mit freundlichen Grüßen

Dennis

Edited by LiebendePflanzen
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Also ich hab heuer im Frühling eine richtig grosse Hummelkönigin aus meiner D.binata befreit, weil deren Todeskampf am Fenster doch arg nach "Tierquälerei" ausschaute.. Hab auch Fotos davon gemacht die ich raussuchen könnte. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber wenn ich sie ihrem Schicksal überlassen hätte, wäre das Festmahl perfekt gewesen ;-).

Tatsächlich scheint bei Drosera die Mischung aus Viskosität des Sekrets und Blattstruktur die Beutegrösse zu bestimmen. Beispielsweise wirken die Blätter der 'ganz großen' D.binata multifida extrema wie Spinnennetze oberhalb der umgebenden Vegetation, wobei der Schleim der Art nicht sonderlich gut klebt. Das Sekret vieler Knollendrosera und auch von D.paradoxa scheint wiederum ein super toller 'Leim' zu sein, nur die Blattgröße und Pflanzenstruktur taugt nicht für fette Beute.. (was bei buschig wachsenden und kletternden Knollendrosera aber in der Natur sicherlich anders ist!).

Der Schleim von D.regia erscheint mir auch immer als wenig klebrig und wässrig - hier macht es halt die Masse...

viele Grüsse

Feldi

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Hi!

Dr. regia, filiformis, binata und adelae sind die Droseren, die bei mir auch schonmal ne Bine, oder ein Schmetterling erbeuten.

Desweiteren bin ich wie Chrissi-M. der Meinung, dass Drosera 'Teppiche' um einiges mehr fangen, wie eine einzelne Pflanze.

Achja @ LiebendePflanzen: Ich denke schon, dass Dieter und Tim ziemlich viel erfahrung in Sachen Drosera haben.

Mfg sumpfi.

Edited by sumpfi
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Wäre Interessant, wenn sich hier mal ein Profis mit Erfahrungen sich äußern würden. :thumbsu:

Ich denke solche Äußerungen sind für viele "Profis" der Grund nichtmehr zu antworten.

Wie sumpfi bereits schrieb, hat Dieter sicher weit mehr Erfahrung mit der Kultur von Drosera als das Groß der User hier.

Mich nervt es selbst sehr, wenn ich mit einer Antwort helfen möchte und dann als Erwiderung ein Beitrag wie oben der kommt.. Außerdem hat die "Fangfähigkeit" einer Drosera sicher noch kein "Profi" aktiv untersucht, darauf verwette ich meine 40cm große var. extrema mit aktuell 3 Schmetterlingen und 'ner Schnake!

LG, Florian

Edited by Florian S.
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Jetzt möchte ich aber noch eine Frage in den Raum stellen: Unterscheiden sich die Eigenschaften des Schleims bei den verschiedenen Drosera wirklich so wesentlich, oder ist es eher die Größe der Tentakeln und damit die Menge des Schleims, die bei größerer Beute den Unterschied macht? Letzteres wäre eher meine Vermutung, aber damit kann ich auch falsch liegen.

Von leichten Unterschieden der Viskosität des Schleims gehe ich bei diversen Arten einfach mal aus. Ich würde da aber wohl auch dazu tendieren das die Menge des Sekrets sehr entscheident ist. Beobachtet man den Fang eines Insekts bei D.regia wird sehr schnell deutlich dass die großen Tautropfen enorme Vorteile bringen.

Die Flügel und Beine werden mit zunehmender Gegenwehr immer stärker verklebt. Hinzu kommt das das Insekt auch relativ schnell am Schleim "erstickt", da auch der Kopfbereich schneller als bei anderen Arten vom Sekret benetzt wird.

Der Habitus der Drosera Art spielt wohl auch eine große Rolle bei den Beutetieren.

Bei dicht bepflanzten Töpfen (z.b. D.binata, D. indica, D. madagarsariensis ect.....) spielt dann auch die Menge des Sekrets die Entscheidende Rolle.

Und besonders ein dicht bepflanzter Topf D.indica scheint auch wirklich mehr als effektiv zu sein, Beute zu machen. Da kann ich Dieters Beobachtungen auch bestätigen.

Was noch garnicht berücksichtigt wurde sind Aspekte wie Anlockung durch Duftstoffe oder optische Reize.

Denn wer besser anlockt, hat auch mehr Chancen Beute zu machen.

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Keiner sagt das, wie kommst du darauf?

Ausführlichere Antwort in deinem anderen Beitrag, wo du das gleiche, völlig undeutliche und nichtssagende Bild auch schon gepostet hast.

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