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Triebe & Fallen werden schwarz


Gordon Shumway

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Gordon Shumway

Hallo Zusammen!

Seit etwa 3 Wochen macht mir meine Dionea Kummer.

Zunächst haben sich alle vorhandenen Fallen, danach auch die Triebe begonnen, sich von der Spitze an schwarz zu verfärben und abzusterben.

p6300018c.jpg

Zwar dachte ich seit ein paar Tagen, sie wäre über den Berg, aber jetzt geht auch der neueste Trieb ein.

Die Pflanze steht seit November bei Raumtemperatur mittig unter 2 39 W T5 LSR mit anderen Pflanzen in einem gemeinsamen Untersetzer, Substrat ist reiner Torf. Gegossen wird mit Regenwasser, von etwa 3 cm Anstau bis zu eintägiger Austrocknung.

Winterruhe hat sie keine bekommen, Licht gabs aber eigentlich genug.

Vor 2 Monaten habe ich die große Pflanze mal mit Fischfutter-Pellets gefüttert.

Außerdem wende ich seit einiger Zeit Celaflor Roxion an, um störrischen Blattläusen Einhalt zu gebieten.

Alle anderen Pflanzen (hauptsächlich Droseras) wachsen eigentlich ganz gut.

Jemand ein Idee, was schiefläuft?

MfG,

Gordon

Edited by Gordon Shumway
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Hallo Gordon,

also ich habe schon oft gehört, dass Dionaea auf dauer nicht ohne Winterruhe auskommt.

Die Symptome würden denke ich passen. Ich habe auch schon versucht Dionaea mit Kunstlicht über den Winter zu bekommen. Das erste Jahr hat es funktioniert, im Frühling nach dem zweiten Winter ist sie eingegangen, wobei sie nach dem ersten Winter auch nicht mehr so kräftig gewirkt hat wie die Pflanzen, die eine Winterruhe bekommen hatten.

Grüße,

Loui

Edited by Loui de carnivore
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LiebendePflanzen

Hallo Gordon,

da muss ich Loui Recht geben.Ich Experimentiere grad sehr sehr viel mit Dionaea und habe auch mit Droseras angefangen zu experimentieren.

Wie lange benutzt du das Celaflor Roxion, weil auf Dauer immer GIFT einzusetzten ist auch nicht der richtige Weg.

Ich würde Vermuten, wenn du es öfters benutzt, dass es daran liegt. Ich weiß ja nicht, in welchen Mengen du es benutzt hast.

Auf jedenfall enthält es Gifte(Dimethoat) die bei mehrmaliger Benutztung in größeren Mengen der Pflanzen schaden kann. Und wenn die Pflanze eh schon geschwächt ist, weil er keine Winterruhe hatte, könnte es ihr deutlich mehr schaden anrichten.

Mit freundlichen Grüßen

Dennis

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Hi Gordon,

probier doch maldie Rosskur: Austopfen, totes Blattwerk und Wurzeln entfernen, völlig frisches Substrat ansetzen und die ganze Pflanze (so du hast noch in Bewurzlungshormone gestippt) einfach neu Topfen und dann in gutes Licht stellen. Ich hab meine Dionaeas schon seit 2009 unter Zimmerbedingungen - im Winter allerdings ohne Kunstlicht, d.h. schon mit "WInterruhe light" aber auch nicht "wie es sein soll", und sie zicken nicht.

Falls es was mit der fehlenden Winterruhe zu tun haben sollte (eher: mit einer Irritation durch die Kunstbeleuchtung), dann würde ein radikales Umtopfen durchaus zum "Reset" und neuem Wachstum der Pflanze führen... Also das würde ICH experimentellerweise an Deiner stelle machen; für den Erfolg übernhme ich keine Gewähr ;-)

viele Grüsse und viel Glück

Feldi

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Andy Böhnke

Außerdem wende ich seit einiger Zeit Celaflor Roxion an, um störrischen Blattläusen Einhalt zu gebieten.

Hallo Gordon,

warum nutzt du Roxion über längere Zeit? Da ist nicht der Sinn eines systemischen Giftes. Ein systemisches Gift wird von der Pflanze aufgenommen und schützt so einige Wochen bis Monate. Meist ca. 2 Wochen nach der ersten Behandlung wendet man das Mittel erneut an. Öfters nicht! Die Blattläuse müssten dann auch relativ schnell danach eingehen. Wenn Du die Läuse seit der Behandlung nicht losgeworden bist, spricht das für eine zu schwache Dosierung. Ein Anwendung über längere Zeit führt denn dazu, dass die Blattläuse immun gegen das Gift sind.

Schöne Grüße

Andy

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Gordon Shumway

Hallo!

Das es an der fehlenden Winterruhe liegt, kann ich mir nur schlecht vorstellen. Ich habe schon mehrfach gehört, dass es bei ausreichender Beleuchtung durchaus möglich ist, auf diese zu verzichten. Auszuschließen ists natürlich nicht!

Ich hab mich mal an den Tipp von Feldi gehalten und die Pflanze ausgegraben und in frisches Substrat neu eingepflanzt. Wie ich finde, macht das Rhizom keinen zu schlechten Eindruck....

p7010022.jpg

Dabei ist mir aufgefallen, dass das Rhizom ziemlich weit unter der Substratoberfläche war und noch dazu von penetrantem Moos regelrecht eingezwängt wurde. Ich meine, es ist auch die selbe Art von Moos, die in meinem Terra den Kampf gegen die Utris immer gewinnt. Kann es sein, dass sich ein Moos derart negativ auf Pflanzenwachstum auswirkt?

Jetzt muss ich halt mal abwarten und beobachten...

@Andy

Hat sich vielleicht etwas missverständlich angehört...ich habe in dieser Pflanzenschale letzten September, diesen Februar und nochmal im Juni (siehe http://forum.carnivo...n-d-nidiformis/) Behandlungen mit Roxion durchgeführt.

Ich führe da also keine nonstop-Dauerbehandlung durch. Dafür riecht das Zeug auch viel zu ekelhaft!

MfG,

Gordon

Edited by Gordon Shumway
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Andy Böhnke

Hallo Gordon,

das Rhizom sieht sehr gut aus.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es an dem Moos liegt. Ich habe das in fast jedem Topf. Selbst die kleinsten VFF kämpfen sich problemlos durch.

Ich habe keine Idee was es sein könnte. Aber es scheint doch, dass weiter neue Fallen gebildet werden und die sehen auf den Fotos auch gut aus.

Also meiner Meinung nach kann man nur abwarten.

Schöne Grüße

Andy

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