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Schlechter Sommer fuer Karnivoren


Andy Böhnke

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Andy Böhnke

Hallo,

hier an der Ostseeküste ist schon seit etlichen Wochen miserables Wetter. Fast jeden Tag Regen und Temperaturen unter 20 Grad. Das spiegelt sich im Aussehen meiner Karnivoren wieder. Die Sarracenien bilden nur noch Phyllodien, die winterharten Droseras bilden Hibernakel, meine D. binatas ziehen sich in die Erde zurück und auch fast alle meiner winterharten Pings befinden sich bereits in der Winterknospe und das alles Anfangs August. Ist das deprimierend und das trotz Gewächshaus. Zum Glück habe ich seit 2 Wochen ein Mittelhochland-Terrarium und kann mich wenigstens über die wachsenden Nepenthes freuen.

Habt Ihr dieses Jahr auch so unter diesem "Sommer" zu leiden?

Meine Pflanzen kamen dieses Jahr schon sehr spät aus der Winterruhe. Nach einem sehr milden Winter kam noch einmal ein richtig frostiger Februar, der den Pflanzen ganz schön zugesetzt hat. Ich glaube das ist die kürzeste Karnivorensaison die ich erlebt habe....

Schöne Grüße

Andy

Bearbeitet von Andy Böhnke
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Tröste dich, mir geht es ähnlich.

Ich leihe dir aber gerne mal ein paar

ä

ö

und

ü

:-)

Oh, jetzt im Antworten Feld sehe ich, dass das systembedingt ist, oben Hieroglyphen wie im anderen Thread beschrieben, unten dein richtig geschriebener Text.

Und ich wollte eben schon fragen, wo die lustigen Fragezeichen in der Raute herkommen.

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Da bist du nicht der einzige!

Im Gewächshaus ist esnoch garnicht so schlimm, dort ziehen nur die Drosera langsam ein.

Unsere Moorbeete, hats dieses Jahr umso heftieger getroffen Durch die Starken Unwetter, welche dieses Jahr hier um einiges heftieger ausgefallen sind wie die letzten Jahre, (innerhalb einer Woche Hagel so groß, wie Golfbälle), gleichen die Beete einem Trümmerfeld!

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Daniel Eveslage

Hallo Andy,

ich habe in diesem Jahr dieselben Erfahrungen machen müssen, dass dieser Sommer nicht ideal für Karnivoren ist. Es ist bei mir aber nicht so extrem das die Drosera schon einziehen. Ich habe aber das Gefühl, dass es nicht mehr lange dauern wird. Meine Sarracenien sind kaum ausgeferbt, klar bei so wenig Sonne, geblüht haben sie auch kaum. Eigentlich nur S. flava, diese aber reichlich. Auch der häufige Wind wirkt sich nicht grade vorteilhaft aus. Man merkt einfach, dass dieser Sommer zu kalt und zu verregnet ist, ich habe diesen Eindruck nicht nur bei meinen Karnivoren, sondern auch bei einigen anderen Pflanzen im Garten.

Naja was soll man machen? Das Wetter können wir nicht beeinflussen. Bleibt uns also wohl nur zu hoffen, dass das nächste Jahr besser wird.

Viele Grüße

Daniel

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Hi,

das trifft für die Rheinebene zum Glück nicht zu, aber hier ist i.d.R. eh ein anderes Wetter, wie im restlichen Deutschland.

Wir haben viele Sonnenstunden und kaum Regen, meine Wasserspeicher im Moorkübel sind gerade mal zu 20% gefüllt, fast zu wenig.

Die Pflanzen wachsen sehr gut. Beobachtungen gelten für diverse Dionaea, winterharte Drosera und Sarracenia im Moorbeet.

Viele Grüße

Daniel

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Andy Böhnke

Andy ich kann das ,für' in dem thementitel nicht lesen da steht ein a mit komischem Strich in einem Dreieck.

Ich hatte beim Thema erstellen Probleme mit dem Forum. Nun geht es und ich habe Text und Titel bearbeitet.

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Hallo,

Also bei mir bilden die Drosera zwar noch keine Hibernakel, meine Sarracenia flava trieb allerdings erst Anfang Juni aus, momentan öffnet sie ihren ersten Schlauch...

Gruß,

Matthias

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Hi Andy,

bei uns ist es nicht anders...zu wenig Sonne...zu kalt...sehr regnerisch!

Zwei winterharte Droseras haben bereits ihre Winterknospen gebildet, Ausfärbung bei den Pflänzchen...

brauchen wir nicht drüber zu sprechen...

Hoffentlich wirds nächstes Jahr besser! ._.

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Also ich habe soeben gesehen, dass sich meine erste Drosera draußen im Moorkübel komplett in ihre Winterknospe zurück gezogen hat. Die Samen sind noch nicht mal reif, schon traurig so ein Anblick.

Und das im August

Und das, wo ich ab Montag endlich mal zwei Wochen Urlaub habe. :-(

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Ok, am Kaiserstuhl war der Sommer auch etwas kühler (besser: erträglicher) als sonst, aber auf der Fensterbank hat noch keine temperierte Art bislang eingezogen. Drosera rotundifolia, anglica und intermedia wachsen gut uns haben Farbe. Ich habe ja nur eine Sarracenia leucophylla Hybride, die beendet grade die Sommerpause und schiebt junge Schläuche. Was mir aber wirklich aufgefallen ist, sind die verringerten Wachstumsraten der australischen petiolaris-Drosera. Da hat sich trotz Südfenster heuer nicht viel getan. Die werd ich den Winter über wohl beleuchten müssen, damit sie wieder zulegen (hatte sie trocken überwintert und beim Austrieb ging dann nicht mehr viel). Achja, gut ist, dass es heuer keine Probleme mit der Überhitzung bei Darlingtonia und Heliamphora (Welkpilzangriffe) gab. Also ich bin nicht wirklich bös über den "miesen" Sommer ..

Grüssle ausem sonnigen Breisgau

Feldi

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Bei mir ist es ähnlich ,wie bei euch.

Sarracenien sehen schlimm aus.kaum wirkliche Schläuche.

die Drosera gehen ,aber ich kenne es anders.Dionaea wächst nicht richtig.teils verkrüppelte Fallen oder überhaupt kein Wachstum.

Hab schon ein paar Pflanzen rein geholt,die sich langsam erholen.

Aber traurig mit an zusehen,wie sich das Grün quält.

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Selbst hier im sonnenverwöhnten Karlsruhe haben sich meine Pinguicula schon fast alle in die Winterknospe zurückgezogen, und Drosera rotundifolia und linearis machen auch schon Anstalten dazu...

Immerhin D. intermedia und anglica sind noch einigermaßen ansehnlich.

Allerdings mache ich mir Sorgen, dass da noch eine warme Phase kurz vor dem Winter kommt und die alle wieder austreiben wollen.

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Bei mir im Beet sieht die Sache recht geteilt aus. Während U. intermedia nach dem Winter nie mehr auftauchte und die Normalform von Dionaea im wahren Ministadium zurück kehrten, haben sich die roten Formen überhaupt durch nichts beeindrucken lassen. Purpurea ist nach ihrer oberirdischen, winterlichen Totalvernichtung regelrecht explodiert. Flavas, psittacinas, rubra und minor stehen normal bis kräftig, die Hybriden dagegen eher zurückhaltend. Lediglich meine anfängliche "Enttäuschung" nur 49 Blüten zu haben ist verblichen; es werden immer noch neue getrieben. Der sonst alles überwuchernde Binata wirkt zierlich im Vergleich zu filiformis und den Europäern. Rotundifolia bildete diesen Sommer nie da gewesene Größen aus.

Am Besten fühlen sich logischer Weise die verschiedenen Sphagnumarten; sehr dichter massiger Wuchs.

Fazit: nach dem Winterchaos das passende Sommerwirrwar.

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Hi

Ich bin gerade auf Ibiza und komme erst in einer Woche von hier zurück,aber wenn ich die Bilder von euren Moorbeetern so sehe hoffe ich meins hat es nicht so.hat erwischt.Hoffentlich erholen sich die Pflanzen bald wieder.

lG Leo

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Hier im Rhein-Main-Gebiet kann ich mich nicht beklagen. Bisher gab es vor allem nur eine Woche mit Temperaturen im absolut unerträglichen Bereich, und die war ich zum Glück im Urlaub bei deutlich angenehmeren Temperaturen.

Meine Pflanzen zeigen auch deutlich, dass es dieses Jahr nicht so heiß ist, wie es oft in den letzten Jahren der Fall war. Die D. indica sind z. B. deutlich später gekeimt und wachsen auch langsamer. Ähnliches gilt für die D. burmannii. Dafür sind aber die Zwerge weitgehend durchgewachsen und sehen dadurch schöner aus als es in einem heißen Sommer der Fall wäre.

Dass sich die temperierten Drosera um diese Zeit zurückziehen, ist hier nicht so ungewöhnlich. Das tun sie auch - oder gerade erst recht - nach einer Hitzewelle.

Und sonst? Die erste Euroschale mit austreibenden Knollendrosera und Südafrikanern ist fast voll. Da die Pflanzen während der Ruhephase kühl stehen, ist das alle Jahre wieder der Fall (nur werden es noch immer jedes Jahr mehr Töpfe). Noch stehen die Pflanzen schattig im Garten, damit es ihnen in der prallen Sonne nicht zu warm wird.

Die Unterschiede in Temperature,n Sonnenstunden und Niederschlagsmengen zwischen meiner alten Heimat (Bremen) und vielen südlicheren Bereichen der Republik sind mit während des Studiums so richtig deutlich geworden, z. B. als meine Eltern mal wieder über einen verregneten Sommer klagten und ich über die Hitze in Karlsruhe.

Viele Grüße

Dieter

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Hier habe ich selbiges Trauerspiel. Meine Pings bilden bereits Winterknospen, D. rotundifolia hat das Wachsen eingestellt und bildet die Überwinterungsknospe. Manche Sarracenien haben extrem wenig Schläuche bisher gebracht...

Aber am Wetter können wir nix ändern.

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Thomas Ravensburg

Hallo Zusammen,

... dann bin ich froh dass ich meine Kübel im sonnigen Süden stehen bzw. eingegraben habe...

Der Sommer hatte dezente Startschwierigkeiten - Montag 25°C, Dienstag 15°C etc und das über mehrere Wochen.

Seit aber - glaube 2 Monaten - ist das Wetter relativ konstant bzw. warm.

Mein 'Unkraut' das in den Sommerquarrteren im Garten war, wuchert wie verrückt - hatte anfangs die ein oder andere missgebildete Falle

aber unterm Strich bin ich zufrieden. Habe 3 kleinere VFF die von ca. 1,5-2cm großen Fallen auf ca. 3-4cm große 'umgestiegen' sind.

Hatte ich vergangenes Jahr z.B. nicht.

Gegen die heftigen Regenschauer (1x auch Hagel mit Tischtennisball-großen Körnern) wehre ich mich seit nunmehr 2 Jahren erfolgreich

mit einem doppelt gelegten V/Wespennest über meinen 4qm.

Netz muss nach dieser Saison zwar aussgetauscht werden da der krasse Hagel das Netz schon teils zerfetzt, aber was sind 25€ für ein Netz im Vergleich zu ca. 30 Pflanzen?!

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Also ich kann mich eigentlich nicht beschweren. Das Wetter hier R (Dortmund) ist annehmbar. Im Gewächshaus habe ich täglich mindestens 25 Grad, meist aber über 30. Und meinem Moorbeet geht es auch noch gut. Keine Hibernakel und keine Winterknospen D. Binata ist auch noch in voller Pracht zu bewundern.Vor allem aber geht es P. Alpina sehr gut. Hoffentlich bleibt es auch noch so.

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