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Topfkultivierung auf Schnellkomposter


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Matthias Jung

Hallo liebe Fangemeinde :)

Ich war schon lange nicht mehr aktiv - bin aber derzeit dabei, mein langjähriges Hobby so wissenschaftlich und genau zu betreiben, wie bisher noch nie.

Ich habe jetzt mal eine Frage und möchte einfach nur wissen, was ihr davon haltet, welche Risiken es gibt und... ach lest einfach:

Als der Sommer 2012 wieder Einzug hielt, konnte ich auch diesmal nicht anders, als nach Karnivoren zu suchen und schwupps - dieses Jahr habe ich einige wirklich tolle Prachtexemplare gefunden: Dionaea, Sarracenia, Drosera - die üblichen Verdächtigen, aber in besonders schöner Form.

Einige davon pflanzte ich auch in größere Töpfe, mit sandiger Kakteenerde (ungedüngt) versehen. Die meisten fühlen sich seither darin recht wohl, ich kann quasi 10-minütlich irgendeinen Fangvorgang feststellen.

Aber:

3 meiner 5 Drosera bilden keine Tröpfchen mehr, die Tentakeln sind trocken und manche werden an der Spitze braun.

2 der 3 UMGETOPFTEN Dionaea werden langsamer, 1 wird an den Blättern sogar ungesund aussehend rot/ziegelrot/bräunlich.

Jetzt zu meinem eigentlichen Thema, das auch durchaus allgemeiner durchgesprochen werden darf:

Können die Mangelerscheinungen daran liegen, dass die Töpfe mit Untersetzern auf den Schnellkompostern stehen? Alles Südseite. Ich achte auf Feuchtigkeit auf den Deckeln der Komposter als auch in den Untersetzern.

Aber da diese Schnellkomposter selbstverständlich sehr, sehr heiß (innen) werden, werden die Deckel natürlich auch recht warm. Nicht brütend heiß, aber warm. Ich war der Meinung, dass das garnicht so schlecht sein könnte - zudem ist eben genau da am meisten Flug- und Krabbelbetrieb, weshalb meine Pflanzen fast alle Fallen fast ständig geschlossen oder belegt haben. Besser könnten Sie es also eigentlich nicht haben - dachte ich.

Also zusammenfassend: Für welche Wurzeln ist es extrem schädlich, wenn von unten viel Wärme kommt?

Dass meine bald eintreffenden Kobralilien dort nicht hingehören, ist mir natürlich klar :)

Danke + viele Grüße,

Matthias

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Hallo Matthias,

meines Erachtens völlig falsches Substrat, Kakteenerde muss sehr trocken sein, so ist sie auch angemischt, dass ja keine Feuchtigkeit stehen bleibt. Und ausgerechnet da pflanzt du Sumpfpflanzen ein?

Umtopfen in Torf mit Kies, das hilft.

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Matthias Jung

Hallo Wolfgang, hallo Oskar :)

Ich vermutete, dass die erste Antwort so lauten würde und war selbst nicht ganz zufrieden. Ich werde wieder rücktopfen. Ich habe Torf und lebendes Sphagnum.

Die Wärme an den Wurzeln siehst du als unkritisch?

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Nein, auch nicht so unkritisch, aber ich denke, wenn die Pflanzen immer genügend im Anstau stehen, mag das eventuell klappen.

Orientiere dich am besten an der Natur, da ist es oberhalb des Substrates auch immer wärmer als unter der Erde, da haben sich Pflanzen seit Millionen von Jahren drauf eingestellt, kann also nicht ganz verkehrt sein.

Wenn der Standort allerdings richtig gut ist (wegen Sonne und Betrachten), dann pack doch die Töpfe mit den Pflanzen in einen geschlossenen Balkonkasten o.ä. und stopf die Zwischenräume mit Sphagnum aus, das sieht gut aus und kühlt die Wurzeln gleichzeitig.

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Die im Handel erhältliche Kakteenerde ist eigentlich für Kakteen meist ungeeignet da hier oft fast ausschließlcih Torf verwendet wird und nur ein bisschen Sand druntergemischt wurde. Obwohl Kakteen eher ein mineralisches Substrat brauchen und man sie nicht in Torfsubstrate pflanzen soll.

Deshalb denke ich das es für Karnivoren garnicht so ungeignet ist, solange die Erde nicht aufgedüngt ist.

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Hallo,

Ich habe das auch mal irgendwo in einen Buch gelesen das man auch Kakteenerde nehmen soll. Ich hab das mal mit Drosera capensis ausprobiert,sie wuchs anfangs großartig, doch nach einen halben Jahr fing sie an braun zu werden und ging langsam ein, ich denke die Erde war gedüngt.

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Die im Handel erhältliche Kakteenerde ist eigentlich für Kakteen meist ungeeignet da hier oft fast ausschließlcih Torf verwendet wird und nur ein bisschen Sand druntergemischt wurde.

Deshalb denke ich das es für Karnivoren garnicht so ungeignet ist, solange die Erde nicht aufgedüngt ist.

Also irgendwie widerspricht sich deine Aussage, oder?

Wenn Kakteenerde fast auschließlich aus Torf besteht, ist sie doch auch gut für Karnivoren geeignet, oder?

Besteht sie meiner Meinung nach allerdings nicht, zumindest nicht bei Neudorff.

http://www.gardopia.de/NeudoHum-965-Kakteenerde-5-Liter

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Spielmannsfluch89

<p>Servus

Wolfgang du hast einen kleinen Dreher drinnen. So wie Seitlinger schrieb und du eigendlich auch markiert hast ist es richtig :)

Kakteenerde:

Für KAKTEEN UNgeeignetFür Karnivoren GEeignet. Bzw auf Dauer nicht sehr wegen der leichten Düngung. Etwas Grunddüngung ist mit drinnen. LG

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