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Aquarienfilter für Utriterrarium gesucht


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Hallo zusammen,

ich möchte mir in den nächsten Tagen ein neues Terrarium für meine Utricularia einrichten. Im alten Terrarium haben sich immer schnell Algen gebildet, so dass ich alle Pflanzen regelmäßig herausnehmen und das Terrarium säubern musste. Deshalb möchte ich im neuen Terrarium gerne einen Filter einsetzen, damit das säubern des Terrariums nicht mehr ganz so häufig sein muss.

In einem anderen Thread habe ich gesehen, dass die Nano-Filter von Dennerle angepriesen wurden. Hat jemand Erfahrungen mit diesen Filtern? Gibt es ansonsten noch brauchbare Alternativen?

Hoffe mal, dass ihr mir bei der Auswahl helfen könnt!

Viele Grüße

Mike

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Hi Mike,

da ich seit 5 Jahren ein Aquarium besitze kann ich dir vlt ein bisschen weiterhelfen. Ich benutze seit 3 Jahren einen Fluval 105 Außenfilter für ein 120 l Aquarium. Mein Aquarium bleibt so bis zu 3 Monaten sauber (ist aber Obergrenze). Normalerweise putze ich den Filter alle 2 Monate und führe einen Wasserwechsel nach ca. 5-6 Wochen durch. Je nach Wasserqualität.

Vorher hatte ich einen Tetra Innenfilter, der eigentlich auch ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis lieferte und sehr zuverlässig seine Dienste tat. Die genaue Bezeichnung weiß ich leider imom nicht, da dieser im komplettset dabei war.

Vom Geräuschvolumen ist aber mein Außenfilter absolut spitze :D Ich schlafe im gleichen zimmer wie das Aquarium steht und mich stört er absolut nicht. Da war der Innenfilter deutlich lauter.

Ich weiß nicht wie groß dein Aquarium ist aber für größere ist auf jeden Fall ein Außenfilter zu empfehlen.

Ich hoffe ich konnte dir helfen

mfg Yanik

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Hallo,

für ein Utri-Becken ist ein Außenfilter wohl ein bisschen überdimensioniert und meiner Meinung nach Quatsch. Ich hatte mal einen Minifilter von Fluval und war sehr zufrieden mit dem Teil. Bei eBay gibts die öfter ziemlich günstig, dort würde ich mal schauen.

LG

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Hallo!

Ich habe zwar keine Ultris, dafür aber mehrere Aquarien für Fische. Zum Thema Algen kann ich daher foglendes sagen:

- Tageslicht. Ist normalerweise Grund Nummer 1 für zu starkes Algenwachstum!

- zu alte Leuchtstoffröhren. Werden die Leuchtstoffröhren älter, verschiebt sich das Farbspektrum. Dies kann unter umständen zu Algenwachstum führen

- Nährstoffüberschuss! Die Algen können nur wachsen, wenn zu viele Nährstoffe übrig bleiben, die die Pflanzen nicht verwerten.

- Wasserwechsel hilft immer mehr als jeder Filter. In Becken mit Fischbesatz und filter wechselt man etwa jede Woche 30-40%. Ohne Fischbesatz musst du das natürlich nur wesentlich seltener Wasserwechseln.

Aber der Filter ist natürlich schonmal ne Gute Idee. Aber ich halte einen Aussenfilter für stark überdimensioniert. Ein einfacher Schwammfilter dürfte reichen. Auf den Schwamm siedeln sich viele Mikroorganismen an und "säubern" das Wasser.

lg Michi

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Hallo,

danke schon mal für eure Antworten. Ich denke mal, dass ein Außenfilter wirklich ein wenig überdimensioniert wäre. Das Terrarium hat eine Grundfläche von 60cm x 30cm. Da sollte ein Innenfilter wohl genügen. Aber da gibt es leider wie des öfteren eine viel zu große Auswahl. Deshalb bin ich nach wie vor für jeden Tipp dankbar.

Viele Grüße

Mike

Spielmannsfluch89
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In Becken mit Fischbesatz und filter wechselt man etwa jede Woche 30-40%.

Ist zwar jetzt ein anderes Thema aber so ein quatsch sollte keine Verbreitungschance haben. Wie will sich denn da bitte in deinen Becken mal das Microklima einstellen? Je weniger Wasser desto häufiger ist ein Wasserwechsel nötig bei Fischbesatz. Kommt auch auf die Dichte des Besatzes an. In seinem Falle des Terrariums würde ich einmal die Woche ein wenig entfernen. Aber keine 40-60 %! Wasser wechsel führt man zu einem Drittel bis max der Hälfte durch. Nächste stufe des Treppchens sind die Leute die zu mir kommen und fragen warum es den Fischen und Pflanzen nciht gut geht OBWOHL sie alle 3 Wochen das Aquarium komplett leeren und den Kies tauschen oder waschen.

Ein kleiner Innenfilter angemesser der Literzahl ist da das idealste. Den Saubermachen sobald nur noch 50% Förderkraft vorhanden ist und die Sache ist sauber. Ansonsten zu den Algen: UV Licht, ob aus Röhren oder vom Fenster, sind wie schon oben geschrieben worden nummer 1 Grund. Danach kommen Nährstoffüberschüsse. Auch zu hohe Schadstoffwerte tragen dazu bei. Ist grad bei frisch eingerichteten Becken nciht unbedingt selten bis sich alles eingestellt hat. Du kannst im Wasser dann auch noch Hornkraut schwimmen lassen. Das verbraucht dann auch wieder ein paar Nährstoffe. oder Wasserlinsen. Nicht schön weil sie überall hängen aber die brauchen Nährstoffe aus dem Wasser auf.

Posted (edited)

Hallo Benjamin!

Was ich nicht verstehe:

Wieso zitiertst du meinen Satz in dem 30-40 % steht und schreibst dann was von maximal 50 % ? Da lieg ich doch super drinnen. ich glaube du hast dich verlesen :-)

Und noch ganz kurz dazu(sorry für das OT): Das Mikroklima kann sich sehr wohl einstellen. Die Bakterien leben zum größten Teil im Filter, im Kies und auf den Pflanzen. Der Bakterienanteil im Wasser ist vernachlässigbar! Und je nachdem was man für Fische pflegt sind so große Wasserwechsel sogar notwendig. Ein Beispiel: Schmerlen aus Bergbächen: Sie sind extrem sauerstoffreiches und sauberes Wasser gewohnt. Dem muss man versuchen so nahe wie möglich zu kommen und sogar noch größere Wasserwechsel können sich als optimal herausstellen.

Andererseits ist es bei Labyrinthern nicht so wichtig, denn sie haben sich in der Natur daran angepasst in teilweise kleinsten Pfützen zu überleben und können zur Not atmosphärische Luft atmen!

Das 30-40 % ist also natürlich nur ungefähr. Es hängt immer vom Beckenbesatz, Filter, Futtermenge etc. ab. Aber das geht hier im GFP-Forum definitv zu weit. Daher hatte ich diese Prozentzahl nur kurz zum Vergleich gewählt. Und es ist definitv kein Quatsch ;)

Hallo Mike,

Jetzt nochmal zum eigentlichen Thema mit dem Filter:

- Geh am besten in ein Aquaristikgeschäft. Oft laufen die Dennerle-Filter in irgendwelchen Nano-Schaubecken. Halt dein Ohr ans Glas und überleg obs dir zu laut ist ;)

- Dennerle ist natürlich wesentlich teurer. Im prinzip tut es schon irgendein billiger No-Name Filter für 10 Euro.

- Wenn du Glück hast sind sie im Aquaristik-Geschäft so nett und würden dir den ein oder anderen mal anmachen, damit du die Lautstärke hörst

- Ich würde dir auf jeden Fall von Lufthebefiltern abraten. Die machen meist ziemlichen Lärm

- Auf den Verpackungen steht meist die Literanzahl wofür die Filter ungefähr ausgelegt sind. Allerdings hast du ja keinen Fischbesatz drinnen. Du könntest also auch einen etwas kleineren nehmen. aber ich glaub bei deinem Kleinen Becken, wirst du eh die kleinsten nehmen müssen dies gibt. Hast ja nur etwa 50l(ist geschätzt. Die Höhe hast du uns ja nicht gesagt. Vielleicht sind es auch nur 30.)

lg Michi

Edited by michi_1989
Spielmannsfluch89
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Ich hab Heute definitiv zu viel Pflanzenbuchhaltung am PC gemacht ... Großes Entschuldigung für den Verleser und die Anmache!

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Hallo Michi,

danke für deinen Tipp. Das wird vermutlich wirklich am sinnvollsten sein mal in einem Aquaristikgeschäft vorbeizuschaun.

Viele Grüße

Mike

Gordon Shumway
Posted (edited)

Hallo!

Ich schließe mich meinen Vorpostern an, dass Algen vor allem dann entstehen, wenn das Wasser nährstoffhaltig ist.

Tages- bzw. Kunstlich ist natürlich auch ein Faktor, aber logischerweise ebenfalls unabdingbar für das Wachstum der Utris.

Bei einem solchen Becken erscheint mir eine biologische Lösung des Problemes sinnvoll.

Ich würde also versuchen, dass Wasser mit etwas Tümpelwasser anzuimpfen, um ein paar Bakterien und Kleintiere einzuschleusen, die Nährstoffe und Algen vertilgen.

Desweiteren wäre auch der Einsatz von ein paar kleineren Wasserschnecken sicher nicht verkehrt, da diese ebenfalls Algenrasen abweiden, höhere Wasserpflanzen in der Regel aber verschonen. Vielleicht wären sogar ein paar Amano-Garnelen aus dem Zoofachhandel eine Option.

Allerdings sollte man dabei beachten, dass beide Tiergruppen zu niedrige pH-Werte des Wassers nicht vertragen, da sich dann ihr Panzer zersetzt.

Auch ein paar Pflanzen sind eine Option. In meinem Aquaterrarium schwimmt zu diesem Zweck seit neuestem eine Wasserhyazinthe, in einem anderen Becken gedeiht eine Binse. Diese sollen ebenfalls die Nährstoffgrundlage der Algen entziehen und deren übermäßiges Wachstum verhindern.

Wie gut diese Methode funktioniert, muss sich aber noch zeigen...

MfG,

Gordon

Edited by Gordon Shumway
Posted

Hallo,

ich wiederhole auch nochmal, dass ein Filter nicht direkt gegen Algen hilft. Es werden nur gröbere Verschmutzungen herausgefiltert und von Bakterien abgebaut. Je nach Tiefe des Wasserteils würde ich Dir auch zu einem kleinen Innenfilter raten. Wenn Du Zeit zu basteln hast, kannst Du auch eine Mischung aus Hamburger Mattenfilter und Innenfilter probieren. Also keinen Filter aus dem Aquarienhandel sondern eine einfache Wasserpumpe die so ins Becken gesetzt wird, dass angesautes Wasser erst durch eine Filtermatte muss.

Was den Kampf gegen Algen angeht:

In der Aquaristik wirst IMMER hören - zuviele Nährstoffe, Nährstoffungleichgewicht oder es liegt am Licht.

Am Licht kann man recht viel und sehr leicht ändern. Meiner Erfahrung nach hilft es wunderbar gegen bestimmte Algenarten (z.B. kann man Braunalgen oft einfach durch Erhöhung von Lichtdauer oder Lichtintensität bekämpfen). Bei Grünalgen (sowohl Punktalgen als auch die richtig unangenehmen Fadenalgen) hatte ich bisher damit kein Glück.

Nährstoffüberschuss bekommt man durch Wasserwechsel und Pflanzen, welche die Nährstoffe schneller aufbrauchen recht gut in den Griff.

Die Sache mit dem Nährstoffungleichgewicht ist recht tricky. Die Annahme ist dabei: die höheren Pflanzen verbrauchen die Nährstoffe in einem bestimmten Verhältnis. Je nach Bepflanzung, Wasserwerten,... bleiben bestimmte Nährstoffgruppen übrig, mit denen die Algen noch wunderbar wachsen. Je nach Nährstoffungleichgewicht wachsen bestimmte Algenarten besonders gut oder eher schlecht. Die Idee ist also, durch gezielte Düngung das Gleichgewicht so zu verschieben, das möglichst wenig Algen auftreten oder Arten, die man gut in den Griff bekommt. Ein Patentrezept gibt es dabei aber leider nicht.

Gruß

Stephan

Posted

Hallo,

vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Ich war heute im Aquarienhandel und habe mir einen Nanofilter von Dennerle besorgt. Ich hoffe mal, dass er mir das Sauberhalten des Beckens schon ein wenig erleichtern wird, schön leise ist er auf jeden Fall schon mal.

Was die Lichtintensität betrifft wollte ich mein Terrarium entweder mit 3x 36 Watt oder 3x 55 Watt beleuchten. Ich hoffe mal, dass dies genug ist, um die Algen fernzuhalten.

Tiere wie z.B. Schnecken werde ich nicht ins Terrarium lassen. Da hab ich eindeutig zu viel Angst, dass die dann auch an die Utris gehen. Aber um den eventuell vorhandenen Nährstoffüberschuss los zu werden könnte ich mir schon vorstellen, zumindest zeitweise, eine weitere Wasserpflanze ins Becken einzubringen.

Viele Grüße

Mike

  • 2 years later...
Posted

Hey Mike,

 

mich würde mal interessieren, ob du mit dem Dennerle Nanofilter zufrieden bist. Wie sieht deine Wasserqualität aus? Wie oft musst du das Wasser im Becken tauschen?

 

Viele Grüße

Stefan

Posted

Hey Mike,

 

da ich auch seit vielen Jahren Aquarien habe, misch ich mich auch mal in die Diskussion ein. Ich kenn mich mit Utribecken nicht so gut aus, jedoch denke ich mal, dass du keine große Strömung gebrauchen kannst, die jedoch von den meisten Filtern erzeugt wird. Daher könnte ich mir vorstellen, dass ein HMF-Filter (Hamburger Mattenfilter) für dich vielleicht eine schöne Alternative sein könnte. Diese sind leicht selber herzustellen und werden direkt ins Becken integriert...meistens wird dabei eine Filtermatte in eine Ecke des Beckens gestellt und diese kann mit Moos besiedelt werden und fällt dann relativ zügig kaum noch auf. Auch ist die Durchflussrate recht gering, da der Filter biologisch arbeitet und nur gelegentlich gesäubert werden muss.

 

Anleitungen findet man zahlreich im net. Diese hier fand ich besonders hilfreich: http://www.nordlandmalawis.gmxhome.de/hmf.html

 

LG

René

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