Marc S. Posted December 30, 2012 Posted December 30, 2012 Nach eineinhalb Tagen Erholung von der Tour auf den Mt. Tambuyukon ging es nun weiter Richtung Nordwestseite des Mt. Kinabalu. Da der Weg dorthin kaum begangen wird und nur ca. eine Gruppe im Jahr zu diesem Standort darf, war dieser an manchen Stellen komplett mit Rattanpalmen zu gewuchert. Dieses Gestrüpp besteht praktisch nur aus unterschiedlich langen Dornen und macht höllisch weh, wenn man sich mal vergreift oder die dünnen Lianen mit den Wiederhaken nicht sieht... Naja, aber unser Guide hat sich da grosse Mühe gegeben, mit der Machete alles aus dem Weg zu räumen. Nach nur einem Tag wandern haben wir unser Camp an einer durch einen Hangrutsch offenen Fläche erreicht. Als wir die Zelte aufgestellt und eine kleine Stärkung zu uns genommen hatten, machten wir uns schon wieder auf den Weg zu den Nepenthes edwardsiana, die ein paar 100 Meter entfernt in einem Wald wuchsen. Es wurde behauptet, dass diese Pflanzen hier etwas kleiner und heller gefärbt sein sollten, dies können wir jedoch nicht bestätigen. Es gab durchaus schöne helle Exemplare, doch diese waren kaum kleiner. Dieser Standort ist etwas geschützter, da der Wald dichter ist und nicht ganz so offen, wie am Mt. Tambuyukon. Wir befanden uns Stellenweise in einem Wald aus Nepenthes edwardsiana. Wir haben wieder eine etwas gesprenkelte Form entdeckt und viele weitere Farbvariationen, wobei wir das eindrücklichste Exemplar wohl erst am nächsten Tag entdecken sollten... 5
Marc S. Posted December 30, 2012 Author Posted December 30, 2012 (edited) Wir hatten nach diesem Ausflug noch etwas Zeit vor dem Essen und entschlossen uns, die Gegend weiter zu erkunden. Denn es gab hier noch viel mehr zu sehen... Nepenthes tentaculata Die dunkel grüne, fast schwarze Nepenthes tentaculata war eine nette Abwechslung dieser sonst sehr verbreiteten Art. Eine Hybride aus Nepenthes tentaculata und Nepenthes reinwardtiana. Nepenthes burbidgeae und eine schöne Oberekanne Dabei handelt es sich entweder um eine cremefarbene rotgesprenkelte Nepenthes rajah oder um eine Kreuzung mit Nepenthes burbidgeae (N. rajah x N. burbidgeae). In dieser Kreuzung wäre dann Nepenthes rajah deutlich stärker vertreten (oder das Weibchen), als in der Naturhybride Nepenthes x alisaputrana, in welcher Nepenthes burbidgeae meines Wissens den weiblichen Part bildet. Eine imposante Nepenthes rajah Und hier vermutlich eine weisse Form von U. striatula (?), die litophytisch wächst. Nach diesen erfolgreichen Funden, liessen wir den Tag bei einem guten Essen und einem kleinen Rest Wodka ausklingen. Zum Teil 2... Edited December 30, 2012 by Marc S.
Carsten Schulz Posted December 30, 2012 Posted December 30, 2012 Der absolute Wahnsinn. Ich war in diesem Jahr auf den Philippinen und hab ne paar Neps gesehen, aber N. rajah und N. edwardsiana live zu sehen muss der absolute Hammer sein. Super Bilder, bin echt neidisch ;-) Liebe Grüße
Jan Z. Posted December 31, 2012 Posted December 31, 2012 Hallo Marc, vielen Dank nocheinmal, dass du uns an deiner Reise teilhaben lässt . Wieder tolle Pflanzen und Bilder, danke fürs zeigen und einen guten Rutsch! Mit freundlichen Grüßen, Jan.
Marc S. Posted December 31, 2012 Author Posted December 31, 2012 Vielen Dank! Wünsche euch allen auch einen guten Rutsch ins 2013 und gutes Gedeihen euer Pflanzen auch im neuen Jahr!!! Viele Grüsse Marc
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