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Von Anfang an


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Guest Karl H.
Posted (edited)

Hallo,

 

ich erstelle hier in nächster Zeit eine Dokumentation, von meine Hochlandterrarium. Zudem beschreibe ich drei verschiedene Kühlmethoden, und den Afbau eines Wohnzimmertauglichen LED Strahlers.

 

Manche hier beschriebene Werkzeuge, und speziell der Umgang mit elektrischen Strom können gefährlich sein. Installationen welche mit 230V arbeiten, nur vom Fachman ausführen lassen. Es sind bei einem Nachbau die allgemeinen Sicherheitsregeln zu beachten. Ich übernehme keine Haftung für jegliche Personen, oder Sachschäden.

 

 

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Index

 

update12 28.12.2013

1. Wie alles begann

2. Die Planung

3. Bau der Drainage

3.1 tiefziehen des Ablaufes

4. Bau des Grundgerüstes

5. Einbau der Drainage

6. Styrodur Seitenverkleidung

7.Bau der LED-Strahler

8.Bau des Deckels

 

Das Thema wird immer aktuell gehalten

 

Fragen, Anregugnen, Tipps und Kritik, könnt ihr gerne hier kund tun.

http://forum.carnivo...-an-diskussion/

 

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1.Wie alles began

 

12.05.2012

 

Ich saß gerade am Computer, und sah mir die Bilder der super eingerichteten Hochlandterrarien hier im Forum an. Die Hochlandarten hatten mich schon immer begeistert, vorallen den Heliamphora und Nepenthes bin ich völlig verfallen. Zum diesem Zeitpunkt, kann ich einige Tiefländer mein eigen nennen, aber diese kommen nicht annährend an die Schönheit der Hochlandarte heran. Leider habe ich zu dieser Zeit nicht die Möglichkeit gehabt Hochlandarten zu kultivieren, aber das war nicht immer so. So ist es zum 12.05.2012 ca. anderthalb Jahre her, das mein ersten Hochlandterrarium fatal zu Grunde ging

 

(Rückblick)

21.04.2010

 

Zu diesem Zeitpunkt, war ich hier im Forum noch nicht angemeldet, stattdessen aber ein fleißiger mitleser. Ich habe mir im Forum und im Internet alle Informationen zusammengesucht, und mir ein Hochlandterrarium gebaut. Vorallem Nepenthes (Großteil auch intermediär) haben sich hier wohlgefühlt. Allerdings zum besagten Datum dem 21.04.2010 sollte sich das Blatt wenden. Wie natürlich jeder Erbauer eines Hochlandterrariums habe ich mich viel mit den Thema kühlung beschäftigt. Da ich sowieso stark an Kältetechnik Interessiert bin, habe ich mir eine Kühlung gebastelt. Ich konnte damit ziemlich tiefe Temperaturen realisieren. Ohne thermische Last, und voll Isoliert habe ich Temperaturen von -80°C erreicht. Bei diesen Temperaturen gefriert bereits das Co2 aus der Luft. Strom gebrauch hat der Kühlaggregat nicht viel (Kobination aus Peltierelementen, und einem Hampson-Linde-Krieslauf), aber der Kreislauf lief mit der damaligen Steuerung sehr instabil. Dennoch habe ich mich dazu entschlossen diesen Kühlkreislauf in mein Terrarium einzubauen. Nun um es kurz un knackig zu machen (um hier mit der eigentlichen Doku anfangen zu können), war das ende vom Lied, das ich mir mein Terra tiefgeforen hatte. Die Steuerung hat versagt, und der Kühlkreis lief unter Vollast, bis er schließlich nachdem sich schon Eisblumen im Terra gebildet hatten Zusammenbrach.

 

Nun ja wieder zur Situation am Computer: Ich habe also die Schönheit der bizarren Hochländer bestaunt, und mich gefragt, ob ich mir soetwas nicht auch wieder zulegen wolle. Nun ich hatte jetzt die Erfahrung, mit der größten Schwierigkeit, der Kühlung umzugehen, und die finanziellen Mittel waren auch vorhanden. So machte ich mich mit Eifer an die Planung.

 

 

 

2.Die Planung

 

25.11.2012

 

Eine sehr lange Zeit war nun vergangen, und Weihnachten stand schon (fast) vor der Tür. Zwischenzeitlich, habe ich die Terrarienidee immer wieder verworfen, wieder aufgegriffen, dann mal aus den Augen verloren. Ich hatte währen dieser Zeit viel zu tun, aber komplett ausgelöscht wurde die Idee mit dem Terrarium nie. Und nun als Weihnachten vor der Tür stand war es endlich so weit. Die Planung wurde wieder aufgenommen, und alles als Bastelwunsch zu Weihnachten verpackt.

 

 

Aber nun mussten ersteinmal die Entwürfe her. Entwerfen kann man sowas nur, wenn man ersteinmal die Anforderungen absteck welche man an sein System hat. So geschah dies zuerst.

 

Anforderungen waren/sind die folgenden:

 

  1. das Terrariem musste individuell auf meine Platzverhältnisse angepasst werden

  2. das Terrarium muss gute Isolationseigenschaften aufweisen

  3. es darf kein stehendes Wasser im Terrarium vrohanden sein. (ich habe einen Korkfußboden, bei einem Leck im Terrarium könnte das sehr ungünstig enden)

  4. er Stromverbrauch von Kühlung musste so gering wie möglich sein

  5. nachts dürfen keine störenden Geräusche auftreten, da ich im selben Zimmer schlafe

  6. die Kühlung muss indestens 10°C schaffen

  7. das Terrarium darf keine Lampen mit hoher Wärmeentwicklung/Stromverbrauch haben

  8. die Bewässerung soll automatisch funktionieren

  9. ebenso die Temperatur und Luftfeuchtereglung

  10. das Terrarium muss ein Gewisses maß an "Schönheit" aufweisen

  11. so wenig wie möglich kosten

  12. mechanisch stabil

 

So nachdem nun alle Anforderungen aufgestellt waren, habe ich ersteinmal bemerkt, das da garnicht so einfach wird. :D Um nun heruaszufinden wie ich das am besten anstelle bin ich mal der Reihe nach alles durchgegangen. Angefangen mit dem Terrariumgerüst. Als Grundkörper schied Glas schoneinmal aus, da wenn es Punkt 1. gerecht werden soll, vom Glaser hätte aufgebaut werden müssen, und das kollidiert dann wieder mit Punk 11. Zudem würde ein Glaskörper auch mit Punkt 2. kollidieren. So bin ich mit jedem Material Punkt für Punkt durchgegangen. Diese Systhematische Vorgehensweise dauert lange, und ist Nervenaufreibend, da man denkt man hätte was geeignetes gefunden, und dies dann doch wieder verwerfen muss, da man feststellt, das wieder irgendetwas nicht harmoniert.

Nunja ich für meinen Teil bin zu einem zufriedenstellenden Schluss gekommen. Und die Pläne für das Grundgerüst konnten entworfen werden.

 

 

2.1 Das Grundgerüst

 

 

01.12.2012

 

Nun das Material welches ich für das Grundgerüst ausgewählt habe, ist folgendes:

Zuerst werden vier Kanthölzer auf die Grundplatte aus Sperrholz geschraubt. Diese bilden die primären Stützen. An die Stüzen wird außen Sperrholz mit 5mm dicke geschraubt, um eine gewisse Stabilität zu gewährleisten, und damit man das Terrarium von außen schön an die ästhetischen Ansprüche anpassen kann. Auf das Sperrholz wird nun Styrodur gebracht, um die guten Dämmeigenschaften herzustellen.

Nun wenn man Styrodur im Innenraum verwendet ist dieser selbst nach dem überzug eine Harzschicht nich sonderlich mechanisch belastbar. Man stelle sich nur vor man eckt mit einem spitzen und schweren Dekostein an.

Da musste also etwas anderes her. Die Lösung brachte ein aus dem Modellbau bekanntes Verfahren. Das Glasfaserlaminieren. Dabei wird der komplette Innenraum mit mehreren Schichten Laminiermatten ausgelegt. Jede einzelne Schicht wird mit Epoxydharz auf das Styrodur laminiert. Das Endresultat ist eine mechanisch sehr stabile, und wasserdichte Innenkammer.

 

Die ersten Handgezeichneten Entwürfe sehe so aus. Mittlerweile wurden die Maße zu gunsten ter Pflanzen nach oben korrigiert, aber dazu später mehr.

 

Der Grundaufbau:

 

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Die spezielle Drainage, erkennbar im Profilschnitt:

 

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Der Letzte Plan zeigt wie die Drainage aufgebaut werden soll.

Zuerst werden die Maße der Grundplatte aus eine 50mm Styrodurplatte herausgeschnitten. Diese wiederum wird in acht Segmente unterteilt. Es soll am Ende erreicht werden, das alles Wasser in die Mitte läuft, und in den Bewässerungskreislauf geschleust werden kann. Dazu wird mithilfe einer einfachen Eigenbaukonstruktion (Bauanleitung und Aufbau kommt mit nächstem Update) in die Platten eine Steigung eingeschnitten. Diese steigt von 2cm in der Mitte auch 4,5cm am Rand an. Nun können die eizelnen Segmente auf die Grundplatte geklebt werden, und die Holzstützen für das Lichtraster mit eingebracht werden. Auf das Lichtraster kommt nun ein einfaches Gartenviles, und schlußendlich das Substrat. Wenn nun beregnet wird, sickert das Wasser duch das Substrat, und alles überschüssige Wasser sammelt sich in der Terrarienmitte, und wir abgesaugt.

 

 

2.2 die Kühlung

 

Die Kühlung stellt jede Erbauer eines Hochlandterrariums ersteinmal vor eine große Herausforderung.

Als aller erstes muss ersteinmal festgelegt werden, was für Pflanzen genau man in das Terrarium haben will, und wie die Temperaturen sein müssen. Wenn man sich somit einen Temperaturbereicht abgesteckt hat, muss man noch entscheiden wie viel Spielraum man mit der Kühlung haben will, und ob noch spezielle funktionen vorhanden sein müssen. Mein Temperaturkernbereich liegt bei mindestens 12°C Nachts, allerding nur für die bereits geplanten Pflanzen. Nun sollte man noch einplanen, das man ja eventuell aufrüsten will, und diese Pflanzen vielleicht 10°C Nachts bevorzugen.

Als nächsten Funktion muss man sich noch über eine Tagkühlung Gedanken machen. (zumindest ich musste das tun). Mein Zimmer befindet sich direkt unter einer Dachschrägen, und die Ziegeln welche unser Dach bedecken sind braun. Demnach wird es im Sommer sehr warm in meinem Zimmer. Somit muss die Kühlung auch tagsüber die Temperaturen im Ernstfall auf max. 25°C halten können.

 

Die Lösung brachte ein Kühlschrank. Ein kleiner Kompressorkühlschrank für 90€ im Baumarkt. Das ganze soll so funktiinieren: Der gesamte Kühlkreislauf wird ausgebaut, ohne eine Kupferrohr zu druchtrennen. Der Verdampfer wird in eine kleine Styrodureinschalung verbaut, welche Wassericht versiegelt, und rechts und Link mit zwei Wasseranschlüssen versehen wird. Das ist nun ein kleiner Durchlaufkühler.

 

Nun bis hierher lässt sich alles noch leicht realisieren, nun wirds aber kniffelig. Wie schaffe ich es, das Nachts in meine Zimmer der Kühlaggregat nicht läuft, aber mein Terrarium trotzdem gekühlt wird?

Da gibt´s nur eine Lösung, ein Speicher. So nach einigem hin und her rechnen ergab sich, das der Speicher midestens 30 Liter halten muss.

Das ist eine ganze Menge, an sich aber kein Problem. Man nehme einfach einen 35 Liter Kanister, isolieren diesen gut mit Styrodur und fertig.

Und dann kam auch schon das nächste Problem. In meinem Zimmer habe ich einen sehr Wasserempfindlichen Korkboden. Man stelle sich vor, eine Schlauchanklemmung ist undicht, und die 35 Liter Wasser breiten sich im Zimmer aus. Naja dachte ich mir, mach halt einfach eine Füllstandswarnung rein. Ich habe mich also auf die Suche nach einer sehr genauen Füllstandswarnung begeben. Die Suche war leider nicht erfolgreich. Alle diese im Handel erhältlichen Geräte arbeiten mit Elektroden, und Stromfluss. Was Galvanik und Elektrodenkorrosion angeht, ist ein geschlossener Kreislauf absolut keine gute Idee.

Also musste wohl oder übel ein Eigenbau her. Nun ging das Ausschlussverfahren wieder loswas für Funktionen müssen erfüllt werden? Kosten? Sicherheit?

 

Am Ende kam das dabei raus. Es wird ein Tennisball an eine Plastikstange geklebt. Diese wird in eine Führung eingebracht, und am obersten Ende abgeflacht. An diesm Ende wird mit einem Laser der Brennpunkt auf knapp oberhalb des Endes der abgeflachten Stange fokusiert. Wenn nun die Stange absinkt, wird der Laserstrahl nicht mehr unterbrochen, und dies nimmt eine Fotodiode war, und gibt über eine Elektronik ein Schaltsignal aus. Mit diesem Signal, werden alle Pumpen abgeschaltet. (da diese Funktion nur optional ist, werde ich diesen Aufbau nicht weiter erläutern. Bei Interesse stehe ich gerne per PM zur verfügung)

 

So ich war stehen geblieben bei dem Durchlaufkühler. Also das Wasser aus dem DLK wird nun in den Puffer gepumt, bis dieser 4°C erreicht hat. Man könnte den Verdampfer übrigens auch gleich in den 35 Liter Kanister bauen, muss aber beachten das durch die Kupferrohre am Verdampfer Wärme in den Speicher geleitet werden kann.

Wenn nun nachts gekühlt werden muss, wird einfach das aus dem Speicher durch einen Radiator im Terrarium gepump. Dieser Kreislauft hat sich ja schon bei einigen bewährt.

 

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Die grobe Energierechnung. (Denkfehler verrechnet, nicht nachmachen :D )

 

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2.3 Verkabelung

 

Dazu werde ich nicht groß etwas sagen, da sich ergeben hat, das sich in der Bauphase noch etwas ändern wird. Zudem dient mir der Schaltplan nur als Gedächnisstütze, und ich verkabele meinst sowieso aus dem Kopf heraus. Hier dennoch mal der Funktionsschaltplan, und die Erklärung.

 

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Die Klimadaten im grünen Kasten, speziell was die Temperatur betrifft. Sind nichtmehr aktuell.

 

Wie ihr sicher schon bemerkt habt, hat sich an der Planung während des Aufbaus schon einiges geändert.

 

 

3. Bau der Drainage

 

10.01.2013

 

So es ging an den Bau der Drainage. Normalerweise, wird die Drainage erst eingebracht, wenn der Terrarien Grundkörper fertig ist. Bei mir war es andersrum, ich muss nämlich die Drainage auf das Grundprofil des Terrariums anpassen. Die Planung der Drainage, ist dem obigen Bild zu entnehmen. Es sollen also acht Sektoren ausgeschnitten werden, und diese zur Mitte hin mit einer Steigung versehen werden. Zuerst müssen aber ersteinmal die Styrodurdreiecke ausgeschnitten werden. Dazu habe ich mir etwas gebaut.

 

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Das Funktionsprinzip ist ganz simpel. Ich habe aus einem alten Haarfön (wahlweise funktioniert das auch mit Heißluftfönen, oder alten Toastern) den Widerstandsdraht ausgebaut. Dieser wird nun mithilfe eines vierkant Aluprofils, an welchem eine Gewindestange befestigt ist gespannt. Der Draht wird oben and der Gewindestange einfach mit einer Flügelmutter befestigt, und mit einer Lüsterklemme an ein Kupferkabel angeschlossen. In die Grundplatte auf welcher die Aluprofil-Stütze steht wird ein Loch gebohrt, und der Draht hindurchgeführt. Hierbei muss man darauf achten, das der Draht im gespannten Zustand senkrecht zur Grundplatte steht. Wenn der Draht durch das Loch gefädelt wurde, wird er auch einfach mithilfe einer Lüsterklemme fixiert.

Und nun wird Strom angelegt. Der Strom erhizt wie in dem Fön den Draht auf ein gewisses Maß. Ab einer bestimmten Temperatur schmilzt sich der Draht durch das Styropor, und es kann somit sehr genau bearbeitet werden. Am Anfang erfordert das bei vorallem hohen Teilen ein bisschen übung, mam sollte also vielleicht einfach mal ein bisschen rumschnippseln, und sich mit dem Gerät vertraut machen. Vorallem Kurve sind am Anfang sehr schwer zu realisieren.

 

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Wenn man nun ein bisschen Rumprobiert hat, kann man sich an scharfkantigen Ecken versuchen. Hier mal die Einzelteile für den Ablauf, des zukünftigen Bachlaufes. Er ist so kunstruiert, das ein Xaximstamm darin Platz hat, und städig 4cm im Wasser steht. Der Rest läuft ab. Aber dazu später mehr. ;)

 

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Wenn man nun denkt, man weis wie man mit dem Gerät umgehen muss, kann man sich ans Werk machen, und die eigentlichen Styrodurteile für das Terrarium fertigen.

Ersteinmal heißt es anzeichnen. Hierbei sollte man sehr sorgfältig umgehen, da sich Ungenauigkeiten bei späteren Arbeitsschritten sehr ungünstig auswirken können.

 

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Nun kann man mit dem zuschneiden beginnen:

 

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Ich habe zum zuschneiden ein Alu-L Profil als Führung verwendet, damit werden die Schnitte um einiges gerader:

 

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Auf diese Weise bekommt man Schnitte welche mit einem Cuttermesser oä. undenkbar währen.

 

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So, die Grundmaße sind nun gegeben. Die Platte besteht nun aus acht Einzelstücken.

 

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Aber jetzt wird´s schwierig. Nun muss nämlich die Steigung in die Platte.

Also muss das nächste Schneidegerät her. Vom Prinzip her ist es das selbe wie schon oben erwähnt, nur in liegender ausführung, und mit bereits integrierter Führungsleiste:

 

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Das Gerät besteht aus zwei Winkeln. Einer hat 2cm Höhe und der andere 4cm. Wenn nun der Draht heiß ist, braucht man die Styrodurdreiecke nurnoch an der Führungsleiste entlang schieben, und hat schon eine perfekte Steigung. Achtung, für eventuelle nachbauten, müssen die Abständer der beiden Winkel, der länge des zu bearbeitenden Stückes angepasst werden. Ebenso darf nicht vergessen werden eine Feder ein zu bauen, da sich der Draht beim erwärmen dehnt, er aber für den Schnittvorgang immernoch unter Spannung stehen muss.

 

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So fertig, doch befor nun alles Zusammengebaut werden kann, muss noch ein Ablauf für die Mitte her.

Dafür wird eine 75mm DIN Abflussrohr-Endmuffe verwendet:

 

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Zuerst wird der Rand entfernt (1) Dannach wird ein Loch in die Mitter der Endmuffe gebohrt, und eine Große Schraube mit Beilegscheiben eingeschraubt. Beim zentrieren, hilft der kleine Ansatz, an welchen die Muffe in der Fabrik in die Form gespritzt wurde.

Hat man das erledigt, kürzt man die Muffe noch auf die Gewünschte Höhe.

Wenn das alles erledigt ist, erizt man die Grundplatte bis sie weich ist. Das geht am besten mit einem Heißluftfön, aber mit etwas Gedult und vorsicht auch mit einem Feuerzeug, Bunsenbrenner, oder einer Kerze.

 

Wenn der Kunststoff nun weich ist, zieht oder drückt man auf die Schraube (je nach dem wie man sich leichter tut), und formt somit einen Trichter. Diesen lässt man gut auskühlen. Vorsicht, das dauert eine Weile, aber man muss die Schrube immernoch in Position halten.

Dann sollte soetwas dabei herauskommen:

 

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Und nun kann man mit dem ersten beschriebenen Styrodurschneidegerät, den Ablauf in die schrägen Styrodurdreiecke einpassen.

 

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So die Drainage währe jetzt so weit um in das Grungerüst eingepasst zu werden. Und dieses wird nun gebaut.

 

 

 

4. Bau des Grundgerüstes

 

25.01.2013

 

 

So zuallerst geht´s ab in den Baumark. Es wird eine massive Grundplatte gebruacht, und jedem Menge Sperrholz.

Es ist übrigens sinnig, immer den Messchieber mit in  den Baumarkt zu nehmen, damit sowas nicht passiert:

 

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Das ist ein 37mm Kantholz, und es handelt sich dabei nicht um eine falsche Beschriftung.....

Naja nur so als Tipp am Rande, immer mit den Istmaßen planen.

 

So das ist das Terrariumgerüst. Es muss nurnoch sotiert, und fixiert werden. ;)

 

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Aber bevor das passieren kann, muss noch ein weiterer wichtiger Arbeitsschritt ausgeführt werden. Da das Holz um eine sehr Luftfeuchte Umgebung aufgebaut wird, besteht die Gefahr von Schimmel, und speziell von Bläuepilz. Deshalt müssen alle Holzteile mit einem Bläuepilz-schutz ausgestattet werden.

 

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Diesen Arbeitschritt muss man Draußen ausführen. Das Material muss auch midestens sechst Stunden an freier Luft trocknen, wenn man sich nicht die ganze Bude damit vollstinken will.

 

Wenn alles mit dem Holzschutz bestrichen, und getrocknet ist, können die Stützen bestehend aus dem Kantholz auf die Grundplatte geschraubt werden:

 

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Dazu kommt aus gleich die Leiste für die vordere Blendenbefestigung

 

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Nun wird die Blende angeschraubt, mit Füllstoff (in meinem Fall Glaswolle) versehen, und von vorne Abgeschlossen.

 

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Wenn das nun erledigt ist, verfährt man nach gleichem Prinzip mit den Seitenwänden. Erst die Stützleiste anschrauben, und dann die Seitenwand.

 

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Mit beiden Seitenwänden sieht das dann so aus.

 

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Un zu guter letzt kommt noch die Rückwand:

 

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5. Einbau der Drainage

 

28.01.2013

 

So es wurde mal wieder Zeit für einen Besuch beim Baumarkt. Diesmal standen wieder Vierkanthölzer und 30mm Styrodur auf der Einkaufsliste.

Die Vierkanthölzer werden zum stabilisieren der Sperrholzplatten an der Grundplatte benötigt. Zudem werden noch die Stützbalken für das Lichtraster benötigt, welche später noch eingebaut wird.

 

Ich habe nun also die Stützleisten einmal von oben an der Grundplatte befestigt, mithilfe einer eingesenkten Senkkopfschraube. Zuerst wurde mit einem Zapfensenker das Loch auf die richtige tiefe gesenkt, so das die Schraube nicht wieder aus der Grundplatte auf der anderen Seite heraustritt, und anschließend wurde mit einem Kegelsenker das richtige Profil der Senkkopfschrauben eingesenkt.

 

Nachdem das erledigt war konnten auch schon die ersten Drainage-Dreiecke eingepasst werden:

 

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Bei solchen Arbeiten leistet das Styroporscheidegerät wieder sehr gute Dienste, ein Messer tut es aber bei solchen recht kleinen Schnitten auch noch.

 

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Und am Ende sieht das ganzo so aus. (das Feintuning fehlt natürlich noch)

 

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Die Drainage währe nun soweit um mit dem Laminieren beginnen zu können, aber da ich alle Seiten zugleich laminieren will, muss das wohl noch etwas warten.

 

 

6.Styrodur Seitenverkleidung

 

01.02.2013

 

So nun gehts an die Seitenwände. Das Styrodur steht schon bereit, es muss nurnoch zugeschnitten werden.

Zuerst müssen die Versätze entfernt werden, die eigentlich dazu dienen, das die Styrodurplatten gut ineinander greifen. Aber für meine Zwecke war dieser Versatz nicht zu gebrauchen.

 

Das Styroporschneidegerät tut hier wieder gute Dienste. Wenn man mit Schraubzwingen eine Führung anbringt, ist das im Handumdrehen erledigt.

 

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Nun kann man den abzuschneidenden Streifen einfach abmessen, und dieses Maß auf den Abstand der Führungsschiene zum Schneidedraht angleichen

 

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So nun braucht man nunrnoch Strom anlegen, und das Styrodur mit der Seite des Versatzes an der Führungsschiene entlang ziehen, oder drücken.

 

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Das Resultat ist ein Styrodurssrtreifen mit einem 90° Versatz. Ich werde diesen Streifen aufheben, für einen Wasserfall der sich über eine Seite des Terrariums zieht, aber dazu später mehr.

 

Sieht doch ganz gut aus, der Streifen und der Schnitt

 

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Und passen tuts auch auf Anhieb:

 

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Bis hierhin lief ja alles ganz gut, nur bei der zweiten Seite gab es Probleme.

Diese war nämlich 2mm zu lang. Nun bei einer Dicke von 30mm und einer länge von 90cm sind 2mm selbst bei Styrodur ein Problem. Da hilft alles drücken nichts, die 2mm müssen anders entfernt werden.

Mit der Feile oder der Raspel war das eine riesen Sauerei, und mein Schneidegrät kam bei 2mm an seine Grenzen. Deshalb musste ich es modifizieren. Um solche dünnen Streifen abtrennen zu können, musste ein dünner Draht her. Aber solch einen dünnen Widerstandsdraht hatte ich nicht. Deshalb musste ich den vorhandenen Draht strecken. Das ging einfacher als gedacht:

 

Einfach den Draht in den Schraubstock einklemmen, und das andere Ende mit der Zange packen. Nun wird der Draht unter Strom gesetzt, und zur Rotglut gebracht. Wenn der Draht glüht, einen kräftigen Ruck, und schon ist er nurnoch 0.5mm dick.

Vorsicht, sollte der Draht reißen, schnellt er noch glühend und unter Strom zurück, das kann sehr unangenehm werden!

 

Nunja, der Draht war wieder eingebaut, und die 2mm wurden abgeschnitten:

 

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Sehr flexibel das Styrodur :D

 

Nun konnten endlich alle Seiten fertig gemacht werden - fast!

 

Ich wollte in die Rückwand einen Kabelkanal einlassen, damit die Kabel nicht einfach am Terra herunter hängen. Also habe ich mir einen 20mm hohen Kabelkanal besorgt, um diesen in die Rückwand zu integrieren.

Gemacht habe ich das mit einem neuen Styrodurschneidegerät:

 

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Der Draht musste mehrmals verdrillt werden, da wenn man den Bügel schnell durch das Styrodur bewegt, die Umformung am Bügel so hoch war, das dieser sich nach oben bog. Das führte zu Nuten mit Steigungen. Deshalb musste der Draht verwindungssteif sein.

 

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Deshalb wurde der Draht mehrmals verdrillt, mit dem Nachteil, das dessen Widerstand sank, und ich nur ein Festspannungsnetzteil für hohe Ströme habe.

Also habe ich das Teil bei 3V und 65A in 3 Sekunden durch das Styrodur gezogen. (es gab auch Flammen) Bitte nicht nachmachen

 

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Und nun alles zusammenbauen:

 

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Der Kabelkanal in der Rückwand:

 

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Viele Grüße

Lukas H.

Edited by Lukas H.
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Guest Lukas H.
Posted (edited)

7.Bau der LED-Strahler

 

 

 

1.konfigurieren der Strahler

 

Befor ich mich an den Bau der Strahler machen konnte musste ich ersteinmal überlegen wie diese überhaupt aufgebaut werden sollten.

Zuerst ging es daran grob einzugrenzen welche Leistung der Strahler haben soll.

Ich habe mich dafür durch einige Foren gesucht, in welchen schon viele Erfahrungen mit LEDs gemacht wurden. Grob kam ich zu dem Ergebnis das man mit LEDs ca. halb so viel Leistung einetzen sollte wie bei den konventionellen Leuchtmitteln. Da ich allerdings noch einiges an weiß mit einsetzen werde habe ich da ein bisschen großzügiger kalkuliert.

Die Leistung welche ein LED Strahler besitzen sollte hängt vorallem auch von dessen Spektraler Zusammensetzung ab. So besitzt ein LED Strahler welcher auf die Absorptionsmaxima der Pflanze abgestimmt ist weniger Leistung als ein LED Strahler welcher nur weißen Licht abgibt.

Bei einer weißen LED sind einige Wellenlängen vorhanden welche von der Pflanzen nicht aufgenommen werden können. Zudem sind einige Wellenlängen welche die Pflanze benötig in dem Spektrum einer weißen LED nur wenig vertreten.

Im Umkehrschluss betrachtet bedeuted das folgendes: Jedes Photon welchen von einer LED emittiert wird braucht Energie um erzeugt zu werden. Um nun der Pflanze die gleiche Menge an verwertbaren Photonen zu Verfügung zu stellen wie bei einem PAR getrimmten Strahler, muss demnach auch mehr Energie aufgebracht werden um die gleiche Menge an Photonen plus die nicht verwertbare Menge zu produzieren.

 

Lange rede Kurzer Sinn: Je mehr weiß (oder andere nicht verwertbare Wellenlängen) im LED Strahler vorhanden sind, umso mehr Leistung sollte er besitzen.

 

So alles schön und gut, aber wer sagt welche Wellenlängen verwertbar sind und welche nicht?

Zu diesem Thema gibt es im Internet einige Diagramme. Ich selbst habe mich der Tabelle bedient welche als Grundlage für den PAR Wert gehandhabt wird bedient. Der PAR Wert (Photosynthetically Active Radiation) Ist eine Einheit welcher anders anderer Messgrößen ein Index zu grunde liegt. Der PAR Wert wird meist in µmol/(m²s) angegeben. Hierbei wird eine eine Menge an Photonen (µmol) pro Quadratmeter und Sekunde angegeben. Um nun aber sagen zu können welchen PAR Wert ein Strahler hat muss zuerst festgelegt werden welche Photonen (besser gesagt welche Photonenenergie) als Photosynthetisch aktiv gelten. Diese Tabelle umfasst derzeit 89 Wellenlängen, ist aber im Internet nur begrenzt oder garnicht verfügbar.

 

Nun nach langem suchen und vergleichen verschiedener Tabellen und Erfahrungsberichte stand fest welche Wellenlängen verwendet werden sollen. Also kleine Hilfe hier ein kurze Zusammenfasst nutzbarer Wellenlängen, bereits abestimmt auf erhältliche LEDs:

 

730nm IR                        

660nm Rot         

630nm Rot,         

600nm Orange    

520nm Grün        

460nm Blau          

430nm Blau          

380nm UV               

(7000k weiß)

 

So nun ging es daran die passenden LED Bauformen und hersteller auszusuchen. Bei einer geplanten Gesamtleistung von 260Watt machen SMD und T-Type LEDs überhaupt keinen Sinn. Diese bringen einfach viel zu wenig Leistung. Für solche Zwecke wie LED Strahler kommen nurnoch High Power LEDs in Frage. Einer der führenden Hersteller der HP LED Technologie ist Cree. Diese Firma entwickelt mit die Langlebigsten und effizientesten LEDs auf dem Markt. Von daher viel mir die Entscheinung nicht schwer. Also habe ich mich auf die Suche nach Cree LEDs gemacht.

Ich habe letzten Endes einen großen Teil der LEDs in China und den USA bestellt. Die zwei 30W LEDs habe ich mir anfertigen lassen.

Sie besitzen in der Mitte einen Streifen aus UV LEDs. Diese Cluster-Dioden-Module sind bereits mit blauen LEDs in der Mitte erhältlich, aber wenn man bei den Herstellern anfragt, stehen die Chancen gut, das man auch welche mit UV Dioden in der Mitte angefertigt bekommt. Allerdings muss man sich hier als Firma dierekt bei den Chinesischen Herstellern erkundigen. Mit etwas Glück bekommt man die LEDs auch als "Samples" umsonst.

 

Hier ein Bild der LED. Das weiße Silikon flouresziert bei so hochenergetischem Licht:

 

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Nach langer Wartezeit waren alle LEDs da, in der zwischenzeit habe ich mir genauere Gedanken um den Aufbau des Treiberpultes gemacht.

 

2. mechanischer Aufbau

 

Ich habe geplant die Strahler getrennt aufzubauen, und sie über Stecker mit einem "Universal-Treiberpult" zu verbinden. Das gibt mir die Möglichkeit die Strahler flexibel einsetzen zu können, und zudem einfache Erweiterungen durchführen zu können. So brauche ich bei zu wenig Licht einfach einen weiteren Strahlerkopf an das Treiberpult anschließen. Zudem ist auf diesem Wege eine einfache Trennung zwischen LEDs und Steuerelektronik zu erreichen. Das gibt den Vorteil das die Abwärme der LEDs nicht die Elektronik in Sachen Lebensdauer beeinflusst, und zudem kann ich so auf kleinerem Raum noch ein paar Extrafunktionen in das Steuerpult einbauen.

 

Aber Zuerst zu den Strahlerköpfen.

Diese sind aus massiven Alukühlkörpern aufgebaut. Ein Kühler hat die Maße 160*100*40 mm, und kann nur durch Konvektion (sprich ohne Lüfter) 50W Wärme abführen.

An den Seiten der Kühler soll verzinktes Stahlblech als Reflektor angebracht werden. Diese soll anschließend innen verspiegelt werden.

 

Los geht es mit dem Biegen und Bohren der Aussenwände. Stahlblech zu biegen ist relativ schwer, deshalb habe ich das mit der Abkantmaschiene gemacht.

 

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Anschließend wird das Blech an den Ecken verlötet. Das geht am einfachsten mit einem Butanbrenner. Einfach das Blech an der Ecke heiß machen, und das Zinn aufgeben. Dies fließt dann durch die Kapillarkräfte von alleinen an der Lötnaht entlang.

 

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An der Innenseite wurde der Stabilität wegen noch ein Stahldraht mit eingelötet. Zum Schluss wird alles noch mir Feile und Sandpapier nachbearbeitet.

 

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3. anbringen der LEDs

 

So um die LEDs anzubringen habe ich mich für Wärmeleitkleber entschieden. Eigentlich mag ich dieses Zeug nicht, da es ein Auswechseln der LEDs ziemlich erschwert, und noch andere Nachteile besitzt. Leider ging es aber teilweise nicht anders. Ich verwende Arctic Silver Wärmeleitkleber mit Silberpartikeln für eine optimale thermische Verbindung:

 

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Um nun die LEDs auf zu kleben habe ich zuerst auf Millimeterpapier eine Schablone gefertigt.

 

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Nun verspiegelt man die Kühleroberfläche mit Spiegelfolie:

 

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Erst zu verspiegeln hat den Zweck das man nun die Schablone auf den verspiegelten Kühler legen kann, und mit einer Anreisnadel nun die Mittelpunkte der Kriesausschnitte für die LED einstechen kann:

 

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In die dadurch entstehenden kleinen Löcher in der Spiegelfolie kann man nun wunderbar einen Zirkel ansetzen, und die Umrisse der LEDs zeichnen:

 

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Anschließend schneidet man diese Umrisse mit einem Skalpell aus:

 

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Der Komplette Kühler mit Umrissen:

 

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Jetzt muss man nurnoch den Kleber anmischen und die LEDs aufkleben.

 

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Jetzt muss man die LEDs verbinden. Ich habe dazu Silberdraht verwendet. Hauptsächlich weil er auch gut spiegelt, und zudem Korrosionsfrei ist.

Es empfiehlt sich beim verdrahten kleine Stückchen von Platinen Basismaterial auf die Spiegelfolie zu kleben. So hat man eine gute Führung der Drähte:

 

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Das braune Flussmittel kann man anschließend mit dem Skalpell abkratzen.

Nachdem die LEDs verlötet wurden, folgt ein kleiner Funktionstest:

 

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Der zweite Strahlerkopf wurde parallel angefertigt:

 

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28.03.13

 

Weiter geht es mit den Strahlern. Die Reflektoren müssen nun noch dauerhaft angeschraubt und lackiert werden. Ebenso das Anschlusspanel für die zentrale Steuerung muss noch angebracht werden.

 

Los geht´s mit dem lackieren der Strahlerreflektoren. Da ich Zinkblech mit "Werkstattqualität" verwendet habe muss man hier ersteinmal kräftig reinigen. Bleche welche in der Industrie verwendet werden sind oft leicht eingefettet. Wenn die Farbe aber richtig halten woll, braucht man einen Fettfreien untergrund. Also habe ich ersteinmal die Oberfläche angeraut. Natürlich wird durch das schmirgeln das Fett nicht entfernt, sonder nun von A nach B auf dem Blech gebracht. Deshalb muss nach dem Anrauen nochmal gereinigt werden.

So habe ich mich mit Spülmittel un heißem Wasser befaffnet, und kräftig geschrubbt. Dannach wurde alles noch einmal mit Ethanol und Aceton gespült.

Nun konnte ich lackieren.

dazu muss man denke ich nicht viel sagen. Einfach Sprühlack aus dem Baumarkt besorgen und los gehts.

Das Resultat:

 

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Schnell noch gucken ob auch die Kühler noch passen:

 

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Alles im grünen Bereich, also kanns weiter gehen. Die Anschlusspanels müssen an die Strahler. Dafür habe ich zwei Plastikgehäuse bestellt, und geweils die Löcher für die Stecker und Zusatzkontakte ausgearbeitet.

Da ich noch einen optionalen 12V Anschlussport für diverse Lüfter haben will, habe ich noch zwei Streifen aus Platinen Basismaterial ausgeschnitten und den Schraubkontakt aufgelötet. Zudem wird an diesem über einen Vorwiderstand auch gleich die Signal LED betrieben.

 

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Und noch einkleben:

 

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So nun werden die SUB-D Stecker verlöten und eingeschrumpft:

 

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Nun noch alles Zusammenbauen:

 

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Die weisen Kabel werden nun auf ein dafür angefertigten Anschlussplatz im Strahler verlötet:

 

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Die Strahler wurden innen nun mit Spiegelfolie ausgekleidet.

 

Das war der letzte Arbeitsschritt, die Strahlerköpfe sind fertig:

 

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Bau des Steuerpanels

 

 

Folgende Arbeiten dürfen nicht ohne entsprechende Sachkenntnis durchgeführt werden. Es besteht Lebensgefahr!!

Ich übernehme keine Haftung für jedwegliche Schäden.

 

Anforderungen:

 

Das Steuerpanel dient dazu die LED Strahler zentral ansteuern zu können. Dabei sollen bestimmte Prozesse ausgeführt werden können. Das Steuerpanel welches ich im Anschluss zeigen werde ist ein Quick ´n´ dirty Aufbau, da das Panel mit Microcontroller noch in der Entwicklung ist.

Die Anforderungen sehen wie folgt aus:

 

1. Jede Wellenlänge soll in ihrer Leistung individuell einstellbar sein.

2. Über eine PC Schnittstelle sollen Fabprogramme einprogrammierbar sein.

3. Die Lüfter sollen automatisch nach Temperatur geregelt sein.

4. Das Panel soll über eine Zeitsteuerung verfügen.

5. Man soll die Strahler auch manuell einschalten können.

6. Das Schaulicht soll aktiviert werden sobald man die Tür des Terrariums öffnet.

 

Das das µC Panel noch in Entwicklung ist werden die ersten zwei Punkte vorerst wegfallen.

 

Die Zeitsteuerung ist in der Quick ´n´ dirty Version sehr einfach zu realisieren.

Es gibt für den Gehäuseeinbau fertige Schaltuhren für Hutschienen oder Direktmontage, aber ich habe mich einer billigeren Methode bedient.

Man kann normale Zeitschaltuhren je nach belieben umbauen. Man kann Steuer und Schaltspannung bis auf 12V reduzieren, und allpolig abschaltende Relais einbauen usw.

Der einfachste Umbau jedoch ist zur Einbauschaltuhr:

 

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Mit den Sonderformen an Schraubköpfen tut man sich garnicht lange abgeben, aufbohren ist das einfachste

 

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Noch alles ausbauen....

 

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So jetzt wird sich ersteinmal um die chinesische Lötkunst gekümmert.

Dabei werden die 2,5² Kabel abgelötet und die Lötstellen gesäubert. Zudem wird der kleine NiMH Akku welcher für die Datenspeicherung ohne Netzspannung zuständig ist überprüft und ggf. ausgewechselt.

 

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Zum Schluss wird die fest eingebaute Sicherung durch zwei halter ersetzt, und zwei Kunststoffdistanzbolzen zur Montage der Platine angebracht:

 

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Ich habe leider festgestellt, das die Steuerleitung zur Schlaltplatine zu kurz ist. Leider ist es eine Sehr knifflige Angelegenheit, an der LCD Platine rum zu löten, wenn man keine SMD Station hat. Deshalb habe ich einfach das Kabel durchgeschnitten, und mit einer kleinen Platine ein "Verlängerungskabel" angebracht.

 

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Noch schnell Netzspannung anlegen, um die Batterie auf der Platine zu laden...

 

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funktioniert :D

 

So nun gehts ans Gehäuse. Ich habe zuerst alle Netzschalter, Kaltgerätebuchsen, und Sub-D Buchsen eingebaut. Dazu misst man einfach die Umrisse der Bauteile ab, und sägt sie aus dem Gehäuse.

 

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Mit den Lüftern funktioniert das genau so. Einfach den Durchmesser des Rotors abmessen, und aus dem Gehäuse sägen. Dabei bohrt man auch gleich die Löcher für die Verschraubung der Lüfter:

 

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Und auf der anderen Seite das gleiche:

 

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Als nächstes werden noch die Treiber eingebaut und mit den Sub-D Buchsen verkabelt:

 

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Und ein Netzteil kommt auch noch mit rein.

 

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Nun hatte ich ein bisschen Zeit, da ich auf eine Bestellung warten musste. Deshalb habe ich die Zeit genutzt, und die Schalter, LED, und die Zeitschaltuhr in die Blende ein zu bauen:

 

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Kurzer Funktionstest:

 

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Nun habe ich mit Eagle eine Platine geroutet, und auf Bungard Basismaterial verwirklicht. Ich werde hier nicht weiter beschreiben, wie das von statten geht, da das viel zu sehr in die Tiefe gehen würde.

Wer nicht weis wie man eine Platine herstellt, sollte auch vielleicht nicht mit Netzspannung arbeiten. ;)

 

Per PN stehe ich aber gerne für Fragen zu Verfügung

 

Soooooo nun ist es vollbracht. Die Stahler strahlen. :yahoo:

 

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Die Farbwiedergabe meiner Kamera ist ziemlich schlecht. Aber ich denke man kann erkennen, in welche Richtung es geht.

 

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So damit ist wieder ein großer Punkt abgehakt. Und der nächste wartet schon darauf ebenfalls fertig gestellt zu werden.

 

21.05.13

 

So es geht mal wieder ein bisschen weiter. Bevor ich euch am Wochenende die Resultate meiner Laminierarbeiten präsentiere, wolle ich euch ersteinmal über den "Kleinkram" den ich zwischendurch gemacht habe informieren.

 

Zum Nachmachen:

Modellieren des Bachlaufes. Ich wollte mir eine Bachlauf mit schönen Biegungen aufbauen, ohne große Klebungen zu machen. Ebemso sollte dieser bereits ohne noch etwas an den Stützen ändern zu müssen, über ein Gefälle verfügen.

Ich bin ähnlich verfahren, wie ich im Abschintt zum einbetten des Kabelkanals beschrieben habe.

 

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Es wird dabei einfach ein Drahtbügel durch Strom erwärmt, und dieser wird dann durch das Styrodur gezogen.

Dabei habe ich nun absichtilch einen dünneren Draht verwendet, da sich dieser leichter verbiegt. Wenn man nun den Draht durch das Styrodur zieht, wirkt eine Kraft auf den Draht, welche diesen langsam in richtung Styroduroberfläche drückt. Dadurch entsteht von ganz alleine eine Steigung.

 

Die Form des Bachlaufes:

 

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Hier kann man die Steigung gut erkennen. Der Anfang liegt deulich höher als das Ende:

 

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Nun habe ich mit dem Zirkel gleichmäßig einen Rand angezeichnet, welcher anschließend mit dem Styrodurschneider ausgeschnitten wurde:

 

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Das ganze wird nun noch mit Torf un Latexbindemittel bestrichen. Dazum muss ich aber erst noch einmal in den Baumarkt...

 

Nun habe ich mich mit den Magnethalterungen befasst. Da ich vorhabe einiges an die Terrariendecke anzubringen, musste ich mir ein System überlegen, wie ich bequem und schnell z.B. Düsen für Beregnungsanlagen anstecken kann.

Ich habe mich für Magnethalterungen entschieden. Dafür habe ich 40 N52 Neodymmagnete bestellt. 20 Davon werden in den Deckel eingelassen, und mit überlaminiert. Alle anderen werden mit Epoxydharz eingegossen, und mit Gewinden versehen. So kann ich Lasten bis 5 kg aufhängen.

 

Zuerts habe ich mir einen Dorn gedreht. Dieser wird per Induktionsspulen auf 200° gebracht. Mit diesem Dorn kann ich nun die Vertiefungen für die Magneten in die Decke stempeln.

 

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Nun musste ich die Magneten eingießen.

Dafür habe ich ein Holzbrett mit doppelseitiger Klebefolie ausgelegt, und die Magneten samt (natürlich rostfreien) Schrauben darauf angebracht.

 

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Nun habe ich ein Installationsrohr mit 20mm Durchmesser auf 3cm Lange Stücke geschnitten. Diese wurden nun mittig über die Magneten gestülpt.

Nun konnte ich mit einer Spritze die Vergussmasse einfüllen.

 

Das Ergebnis:

 

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Edited by Lukas H.
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  • 5 months later...
Guest Lukas H.
Posted (edited)

Es ist wieder soweit, die Dokumentation geht nach über drei Monaten weiter.

In der Zwischenzeit ist einiges passiert. Ich musste vieles verbessern/ausbessern, und planen, sowie experimentieren, bevor ich mit dem Bau weitermachen konnte.

Ich fange einfach mal da an wo ich aufgehört habe:

 

Nachdem nun alle Seitenwände des Terrarium passten, und die Zwischenplanung erledigt wurde, habe ich die Seitenwände laminiert.

Dieser Prozess war sehr Nervenaufreibend. Man muss stets darauf achten, das richtige Verhältniss zwischen Härter, und Harz zu finden. Bei zu wenig Härter, härtet das Epoxydharz nicht richtig aus, und verbleibt als klebrige Masse. (Eine sehr unschöne arbeit, dies aus zu bessern)

Deshalb lieber immer zu viel Härter als zu wenig.

Nach ein paar Laminiertests, habe ich nun endlich die beste Methode zum laminieren herausgefunden. Man sollte stets bevor man sich an die eigentliche Arbeit macht, einige Tests durchführen. In diesen sollte man die sparsamste Laminiermethode für sich herausfinden, da es sonst auf einer großen Fläche ganz schön teuer werden kann.

 

Leider existieren von den Laminierarbeiten selbst keine Bilder, da man beim verarbeiten des Epoxydharz-Härter Gemisches stets unter Zeitdruck arbeitet. Das Harz welches ich verwendet habe, hatte eine Tropfzeit von 15min. Innerhalb dieses Zeitraumes, sollte man sein gesamtes angesetztes Gemisch aufgetragen haben. Denn ab diesem Punk, nimmt die Viskosität stark zu.

 

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Nachdem ich nun 12m² Glasfasermatte, und 4Kg Epoxydharz verbraucht habe, ging es nach dem Aushärten der Platten an das Einkleben dieser.

Für diesen Zweck habe ich einfachen Baustoffkleber verwendet. Dier hält auf Holz, sowie Styrodur optimat. Wichtig ist nur, das die zu klebenden Teile gut aneinander gedrückt werden.

Um dies zu erreichen, habe ich das Terrarium auf die Seite gelegt, und die Seitenwände mit 20kg Steinen beschwert. (Wie sich gezeigt hat, ist die Terrarienwand nahezu unzerstörbar, nachdem diese eine Bekannschaft mit einem 5kg schweren Stein, welcher aus 2m viel, ohne Krazer überstanden hatte)

 

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Nun mussten noch alle Fugen abgedichtet werden. Dies habe ich mit Epoxydharz, und einem Füllstoff Namens Aerosil gemacht.

Dieser Füllstoff wird dafür benötigt, das in der vertikalen verpachtelte Fugen, nicht abtropfen.

 

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Die Fugen habe ich dann noch mit dem Dremel bearbeitet.

 

Während die Masse getrocknet ist, habe ich mich mit dem Deckel befasst.

Um diesen gestalten zu können, musste erstteinmal der Kühler aufgebaut werden. Dieser ist sehr simpel aufgebaut. Da ich keinen Radiator im Terra hebn wollte, welche unschön aussieht, und Platz wegnimmt, habe ich die Lüfter, und den Radiator in eine Art Schacht verstaut:

 

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Die Endkappen, habe ich aus Wartungszwecken, aus Styrodur eingepasst. Dort soll auf eventuell noch die Beneblung, oder ein Datenlogger eingebracht werden.

 

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So da nun alle Teile für den Deckel vorhanden waren, konnte ich diese Abmessen, und in den Deckel einpassen. Ich habe die Ausschnitte mit dem Dremel ausgesägt, und anschließend mit Feile und Schmirgelpapier nachbearbeitet.

 

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Kurzer Belichtungstest:

 

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Viele Grüße

Lukas

Edited by Lukas H.
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Berni Toller
Posted

das nenn ich Arbeitseinsatz :)

  • 4 months later...
Guest Lukas H.
Posted

Hallo zusammen,

 

es geht vorran, wenn auch nur langsam.

Ich habe mich über die freien Tage um den Deckel des Terrariums gekümmert.

 

Der Deckel ist eigentlich ganz simpel gefertigt. Ich habe dazu 30mm starkes Styrodur auf den bereits mit den Ausschnitten versehenen Sperrholzdeckel geklebt. Mit einem scharfen Messer welches ich auf 200°C geheizt habe, habe ich nun auch die Ausschnitte in das Styrodur übertragen.

Mit einem Aluprofil habe ich mir wie im ersten Beitrag beschrieben ein 45° Winkel gefertigt. Diese wurden dann rund um die Strahler angeklebt, um nicht zu viel Licht zu verlieren.

 

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nun habe ich die Nuten für die Kabelkanäle aus dem Styrodur geschnitten, und die Kanäle probeweise eingestzt.

 

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Die zwei runden Durchbrücke welche mit 75mm Kanalenddeckeln versehen wurden, dienen mir später als Durchführung für die Schläuche der Beregnungsanlage, und für die Leitungen der Sensorik.

 

Nun habe ich mit einem Stempel welchen ich ebenso auf 200° geheizt habe die Löcher für die Magneten eingestanzt.

 

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Zum Schluss habe ich den gesamten Deckel mit drei Lagen Epoxydharz überzogen.

 

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Die Deckel der Kabelkanäle kann man bequen abnehmen, um z.B. Schläuche zu verlegen.

 

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Auf die Magneten kann man nun das Gegenstück setzten. Dank des M4 Gewindes kann ich so ziemlich alles befestigen, was weniger als 3Kg pro Magnet wiegt.

 

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Der Deckel wird nun noch angestrichen, und mit einer Kokosmatte bedeckt. Dann sieht man von den Magneten und den Kabelkanälen, sowie von dem Styrodurdecken von innen nichts mehr.

 

Der Innenraum ist nun soweit fertig. Die Glasscheiben sind auch bereits unterwegs.

Momentan baue ich die Steuerung mit einem ATmega 2560 Mikrokontroller auf. Ich habe mir für die Steuerung per µC entschieden, da diese am flexibelsten ist und auch im Preis-Leistungs Verhältniss die erste Wahl ist.

 

Bald geht es weiter.

 

Grüße

Lukas

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Christian Ritter
Posted

Alle Achtung... du hast dir ja extrem viele Gedanken gemacht und sieht auch alles sehr professionell aus. Meine Terrarien hab ich einfach ohne Planung aus der Vorstellung gebaut, aber sie funktionieren auch :)

Ich denke gerade bei der Temperatur machst du dir zu viele Sorgen... meine Hochländer wachsen problemlos bei 15-17°C nachts. Entscheidend ist eher die Temperaturdifferenz.

Sonja Schweitzer
Posted

Hallo zusammen,

 

es geht vorran, wenn auch nur langsam.

Ich habe mich über die freien Tage um den Deckel des Terrariums gekümmert.

 

Der Deckel ist eigentlich ganz simpel gefertigt. Ich habe dazu 30mm starkes Styrodur auf den bereits mit den Ausschnitten versehenen Sperrholzdeckel geklebt. Mit einem scharfen Messer welches ich auf 200°C geheizt habe, habe ich nun auch die Ausschnitte in das Styrodur übertragen.

Mit einem Aluprofil habe ich mir wie im ersten Beitrag beschrieben ein 45° Winkel gefertigt. Diese wurden dann rund um die Strahler angeklebt, um nicht zu viel Licht zu verlieren.

 

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nun habe ich die Nuten für die Kabelkanäle aus dem Styrodur geschnitten, und die Kanäle probeweise eingestzt.

 

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Die zwei runden Durchbrücke welche mit 75mm Kanalenddeckeln versehen wurden, dienen mir später als Durchführung für die Schläuche der Beregnungsanlage, und für die Leitungen der Sensorik.

 

Nun habe ich mit einem Stempel welchen ich ebenso auf 200° geheizt habe die Löcher für die Magneten eingestanzt.

 

attachicon.gifDSC_0848 (FILEminimizer).JPG

 

Zum Schluss habe ich den gesamten Deckel mit drei Lagen Epoxydharz überzogen.

 

attachicon.gifDSC_0850 (FILEminimizer).JPG

 

Die Deckel der Kabelkanäle kann man bequen abnehmen, um z.B. Schläuche zu verlegen.

 

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Auf die Magneten kann man nun das Gegenstück setzten. Dank des M4 Gewindes kann ich so ziemlich alles befestigen, was weniger als 3Kg pro Magnet wiegt.

 

attachicon.gifDSC_0853 (FILEminimizer).JPG

 

Der Deckel wird nun noch angestrichen, und mit einer Kokosmatte bedeckt. Dann sieht man von den Magneten und den Kabelkanälen, sowie von dem Styrodurdecken von innen nichts mehr.

 

Der Innenraum ist nun soweit fertig. Die Glasscheiben sind auch bereits unterwegs.

Momentan baue ich die Steuerung mit einem ATmega 2560 Mikrokontroller auf. Ich habe mir für die Steuerung per µC entschieden, da diese am flexibelsten ist und auch im Preis-Leistungs Verhältniss die erste Wahl ist.

 

Bald geht es weiter.

 

Grüße

Lukas

 

 

 

Hallo Lukas,

alle Achtung,das sieht wirklich alles sehr gut durchdacht aus. Was ist denn das für ein Kühler,den Du für das Becken vorgesehen hast und wie funktioniert er?

Guest Lukas H.
Posted

Hallo,

 

freut mich das euch die bisherige Konstruktion gefällt. :)

 

@Christian,

 

ja das die Temperaturdifferenz entscheident ist, habe ich auch gehört. Leider muss ich so weit runter kühlen, da ich sonst keine Differenz zustande bekomme welche groß genug währe. In der Räumlichkeit wo das Terrarium stehen wird gibt es kaum eine Tag/Nacht Differenz. Leider bringen die LEDs auch nicht viel Wärme in das Terrarium. Also muss die Gesamte Temperaturdifferenz durch die Kühlung gestemmt werden.

 

@Sonja,

 

die Kühlung ist mit einem Radiator aus dem PC-Wasserkühlungsbereich realisiert. Ich sauge dafür mit zwei Lüftern die Luft oben im Terrarium an (dort ist sie ja am wärmsten), und leite sie durch den Radiator, durch welchen kaltes Wasser fließen wird.

Das Wasser wollte ich zuerst mit einem Umgebauten Kühlschrank welcher zum Durchlauf-Wärmetauschen abgeändert werden sollte realisieren.

Ich hatte allerdings das Glück günstig einen Hailea DLK zu bekommen.

Diesen werde ich nun bis auf den Kühlkreislauf ausschlachten, und mit einer komplett neuen Elektronik versehen, und diese direkt in meine Mikrokontrollersteuerung einbinden.

 

Falls es noch Fragen gibt, nur her damit. :)

 

Grüße

Lukas

Posted

Hallo Lukas,

 

Schaut alles sehr gut durchdacht aus. :) Freue mich schon, wie das Terrarium aussehen wird, wenn es bepflanzt wurde und sich alles gut eingelebt hat.

 

Gruß

Kevin

  • 1 month later...
Posted

Hoffe es kommt bald wieder ein Update, bin schon echt gespannt wie das Endergebnis wird.

 

Bin am Überlegen ob ich mir auch so etwas baue :)

 

Habe jetzt nur nen stinknormales Aquarium/Terrarium. (Und bin damit nicht so zufrieden, vorallem bei der Beleuchtung hapert es. Benutze Leuchtstoffröhren 3x 39watt t5)

 

Mfg Daniel

Posted

Bin am Überlegen ob ich mir auch so etwas baue :)

 Dann solltest du aber schleunigst anfangen, wenn du nächstes Jahr noch fertig werden willst! :D

 

Aber auch von mir ein Lob, sieht sehr professionell alles aus. Vermutlich hast du am Basteln noch mehr Freude als am reinen Betrieb später ;)

  • 4 months later...
Christoph Hübner
Posted

Hallo Lukas,

 

ich bin eben erst auf deinen Beitrag gestoßen und bin echt beeindruckt vom bisherigen Bau.

 

Nun würde ich gerne wissen, wie es momentan aussieht? Wie weit bist du vorangekommen? Liegt das Projekt etwa auf Eis oder hattest du nur keine Lust mehr jeden Arbeitsschritt zu dokumentieren. Beides fände ich sehr schade. ;)

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