Frank S. Posted February 1, 2013 Posted February 1, 2013 Hallo Gemeinde, vor einigen Tagen wurde an einer Nepenthespflanze quasi über Nacht, ein vorher gesundes Blatt zu so etwas: Wie man sehen kann ist es kein altes Blatt, die daran befindliche Kanne wurde frisch ausgebildet. Am nächsthöheren Blatt erkannte ich einige dunkle/schwarze Stellen, habe die Pflanze mit Gemüsepilzfrei Saprol (Azoxystrobin) behandelt, das scheint die Ausbreitung wohl erstmal verlangsamt zu haben: Meine Frage ist nun, was hatt die gute sich da genau eingefangen und wie werde ich es am besten wieder los? (andere Wirkstoffgrupe von Fungizid vllt probieren?) Ich halte meine Pflanzen eher trocken als feucht, tagsüber 55-65% LF und nachts ca 70-90% LF, gesprüht wird nicht. Viele Grüße, Frank
Spielmannsfluch89 Posted February 1, 2013 Posted February 1, 2013 Also ich kann dir nur erstmal raten sie in Quarantne zu stecken bis man weiß was es ist. Mehr kann ich dir leider nicht helfen!
Sarah H. Posted February 1, 2013 Posted February 1, 2013 Hallo Frank, Die Bilder zeigen leider wirklich nichts gutes. Das selbige Problem habe Ich momentan an Hälfte meiner Nepenthes. Selbst Kannen, welche kurz vor dem Öffnen stehen, werden schwarz und sehen aus, als wären sie von einem schwarzen Schimmel befallen. Andere Nepenthes werden innerhalb weniger Tage schwarz, wie auf deinen Bildern, und sterben ab. Meine Handlung bestand bisher darin ein Fungizid zu sprühen. Leider weis Ich auch nicht weiter! Ich habe bisher schon drei Nepenhes an dieses komische Zeug verloren. ist das ein Pilz? Schädlinge? Alles zusammen) Viele Grüsse, Sarah
Tim Beier Posted February 2, 2013 Posted February 2, 2013 Hallo, Also ganz sicher bin ich mir nicht, hätte da aber eine Vermutung. Ich vermute ein Problem mit den Wurzeln. Vieleicht Wurzelläuse? Lässt sich ja relativ leicht durch umtopfen herausfinden.
Frank S. Posted February 2, 2013 Author Posted February 2, 2013 Hallo Tim, hmmm ich denke Wurzelläuse sind das eher nicht. Die Pflanze wurde im November erst umgetopft, Wachstum etc ist ja auch bis auf die Blattschäden normal und im Boden/Substrat habe ich beim "rumpuhlen" nix ungewöhnliches entdeckt. Es scheint irgend ein Erreger zu sein der sich im Blattgewebe breit macht, soweit ich das beobachten kann. Ich werde nochmal versuchen mit dem Microskop etwas genauer hinzuschaun, vllt hilft eine genauere Beschreibung des Blattgewebes bei der Bestimmung. Ui Sarah, das bei dir hört sich um einiges schlimmer an als das was meine Pflanze da "quält". Ich hoffe mal nicht, das es bei mir in diese Richtung geht. :wacko: Gruß, Frank
Janine B. Posted February 2, 2013 Posted February 2, 2013 Ich fürchte, mich hats auch erwischt :wacko: . Jedenfalls entdeckte ich heute an meinen beiden lowiis (zwei kleines Pflanzen in einem Topf) auch so komische, pechschwarze Flecken, die vor wenigen Tagen definitiv noch nicht da waren. Alle anderen Neps im Terra sind glücklicherweise (noch) nicht betroffen. Die betroffenen Blätter sind unterschiedlich alt, die Pflanzen wachsen beide normal. Ich tippe mal auf einen Pilz, aber was könnte es sein und vorallem, WAS dagegen tun? Welches Mittel? Oh mann, im Moment macht die Nepenthes Kultur keinen Spaß mehr :sad:
Kevin G. Posted February 2, 2013 Posted February 2, 2013 Hallo, Ich würde tatsächlich auf einen agressiven Pilz tippen. Welcher es genau ist kann ich aber nicht sagen! :sad: Schwarze Flecken, die am Vortag nicht da waren: Klingt sehr gruselig! Frank hat aber mit Azoxystrobin (z. B Neudorff Fungisan, Celaflor Gemüse-Pilzfrei Saprol) scheibar erste Erfolge erzielt. Gruß Kevin
Andreas Wistuba Posted February 6, 2013 Posted February 6, 2013 Hallo zusammen, ich bekomme ja auch schon Hilferufe per Mail, Chat oder PM aber bin offen gestanden ratlos. Klar, man könnte jetzt alle Keulen auspacken und wahllos Fungizide versprühen. Ob's helfen würde, wer weis.... Da das Ganze aber ziemlich bedrohlich aussieht und ich fast das Gefühl habe, eine für Nepenthes neue Krankheit dabei ist, sich zu etablieren, würde ich Euch raten, Proben an die zuständigen Landwirtschaftsämter zu schicken. Man sollte das Ganze von Anfang an eindämmen. Das kann in Deutschland jeder und es kostet EUR 20,- oder 25.- Für Baden Württemberg kann ich gerne die zuständige Adresse vermitteln. Viele Grüße Andreas
Urs Zimmermann Posted February 6, 2013 Posted February 6, 2013 Hallo zusammen Ich hatte dasselbe Schädlingsbild. ich hatte selber einige seltene und schöne Pflanzen innert kürzester Zeit verloren. Auslöser bei mir, das die Plfanzen zumindest geschwächt hat (oder gar den Pilz übertragen??) , waren Weichhautmilben, dageben hilft z.B. Vertimec oder etwas weniger gut Spomil. Danach, einige Tage später habe ich die Pflanzen mit einem Pilzmittel besprüht, bei uns in der Schweiz habe ich Hortosan verwendet http://www.maag-garden.ch/de/produkte/hortosan.html Achtung Hortosan und nicht Hotosan Z, ich weiss aber nicht, obs das in Detuschland auch gibt. Zuvor jedoch die betroffenen Pflanzen alle isolieren und die befallenen Blätter abschneiden und vernichten! Viel Glück! Gruss Urs
Andreas Wistuba Posted February 6, 2013 Posted February 6, 2013 Hallo Urs, hast Du 'ne Ahnung, welche Stelle (Lanwirtschaftsamt o.Ä.) in der Schweiz Diagnosen macht? In D hat jedes Bundesland eine Stelle. Für Baden Württemberg: Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg -Außenstelle StuttgartReinsburgstraße 10770197 Stuttgart Vorher Probenbegleitzettel besorgen: https://www.landwirtschaft-bw.info/servlet/PB/show/1047382/Probebegleitzettel_LTZ%202010.pdf Grüße Andreas
Andreas Wistuba Posted February 6, 2013 Posted February 6, 2013 P.S. ...ich weiss, ich wiederhole mich..... ...aber ich empfehle dringend, bei seltsamen Symptomen den Service zu nutzen. Alles andere ist oft Kaffeesatz-Leserei. Und mit planlosen chemischen Rundumschlägen züchtet man nur resistente Schädlinge. Grüße Andreas 1
Urs Zimmermann Posted February 7, 2013 Posted February 7, 2013 Hallo Andreas Nein, weiss ich nicht, ich habe den Dienst in der Schweiz noch nie in Anspruch genommen. Ich stimme Dir bei, ist sicherlich am besten, wenn man sich fachkundige Hilfe holt. Bloss bei mir ging das sterben - nachdem ichs richtig realisiert hatte - dermassen schnell vonstatten, dass ich meine Erfahrungen für eine "Sofortlösung" nicht vorenthalten wollte. Beste Grüsse Urs
Andreas Wistuba Posted February 7, 2013 Posted February 7, 2013 Hallo Urs, das Hortosan enthält den Wirkstoff Azoxystrobin. Der wirkt ziemlich breitbandig und ist sicherlich erste Wahl, wenn es schnell gehen muss und man möglichst viele Erreger "erschlagen" will. In Deutschland enthalten folgende Präparate, die teilweise auch für Haus- und Kleingarten zugelassen sind Azoxystrobin (Quelle: https://portal.bvl.bund.de/psm/jsp/): Mittel-Liste Suche Seite 1 von 1 Seiten Anzahl Mittel: 20 Suchbegriffe: Azoxystrobin; Handelsbezeichnung Zul.-Nr. Zul.-Ende Wirkstoff Wirkungsbereich in Haus und Kleingarten zulässig Amistar 005090-00 30.06.13 Azoxystrobin Fungizid AMISTAR Opti 005748-00 31.12.16 Chlorthalonil + Azoxystrobin Fungizid ASKON 006902-00 31.12.21 Difenoconazol + Azoxystrobin Fungizid COMPO Ortiva Rosen Pilz-frei 024560-67 31.12.20 Azoxystrobin Fungizid ja COMPO Ortiva Rosen-Pilzschutz 024560-65 31.12.20 Azoxystrobin Fungizid ja COMPO Ortiva Spezial Pilz-frei 024560-72 31.12.20 Azoxystrobin Fungizid ja COMPO Ortiva Universal Pilz-frei 024560-68 31.12.20 Azoxystrobin Fungizid ja Detia Pflanzen Pilz-frei 024560-70 31.12.20 Azoxystrobin Fungizid ja Fungisan Gemüse-Pilzfrei 024560-63 31.12.20 Azoxystrobin Fungizid ja Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei 024560-69 31.12.20 Azoxystrobin Fungizid ja Fungisan Rosen-Pilzfrei 024560-61 31.12.20 Azoxystrobin Fungizid ja Gemüse-Pilzfrei Saprol 024560-66 31.12.20 Azoxystrobin Fungizid ja HERITAGE 006488-00 31.07.21 Azoxystrobin Fungizid Ortiva 024560-00 31.12.20 Azoxystrobin Fungizid ja Ortiva Pilz-frei 024560-71 31.12.20 Azoxystrobin Fungizid ja Priori Xtra 005481-00 31.12.18 Cyproconazol + Azoxystrobin Fungizid Rosen Pilz-Frei Boccacio 024560-62 31.12.20 Azoxystrobin Fungizid ja Rosen- und Gemüse-Pilzfrei Rospin 024560-64 31.12.20 Azoxystrobin Fungizid ja Rosen-Pilzfrei Saprol 024560-60 31.12.20 Azoxystrobin Fungizid ja UNIVERSALIS 005491-00 31.12.16 Folpet + Azoxystrobin Fungizid Mittel-Liste Suche Seite 1 von 1 Seiten Anzahl Mittel: 20 Azoxystrobin wirkt auch gegen Phytophtora. Das ist der Erreger, auf den ich zurzeit tippe. Viele Grüße Andreas Ganz interessant: http://de.wikipedia.org/wiki/Strobilurine
Andreas Wistuba Posted February 7, 2013 Posted February 7, 2013 (edited) Hallo Andreas Nein, weiss ich nicht, ich habe den Dienst in der Schweiz noch nie in Anspruch genommen. Ich stimme Dir bei, ist sicherlich am besten, wenn man sich fachkundige Hilfe holt. Bloss bei mir ging das sterben - nachdem ichs richtig realisiert hatte - dermassen schnell vonstatten, dass ich meine Erfahrungen für eine "Sofortlösung" nicht vorenthalten wollte. Beste Grüsse Urs Klar - hätte ich auch gemacht. Aber es wäre schon super, wenn jemand bei der "Epidemie", die wir wohl gerade haben, VOR dem Spritzen Proben entnehmen und einschicken würde, so dass wir für die Zukunft wissen, mit welchem Erreger wir es zu tun haben. Grüße Andreas Edited February 7, 2013 by Andreas Wistuba
Janine B. Posted February 7, 2013 Posted February 7, 2013 Andreas hat mir gestern folgenden Link geschickt: http://www.agroscope.admin.ch/index_phytosanitaire/05793/index.html?lang=de Vermutlich ist diese Stelle in der Schweiz zuständig, ich weiß jedoch nicht, inwiefern dieser Dienst auch Privaten mit ihren Zierpflanzen zur Verfügung steht. Mit Sicherheit wird es aber wohl sehr teuer sein. Desweiteren bietet die Firma Gesal einen kostenlosen Diagnosedienst an (zumindest in der Schweiz). ZB in der Landi gibt es das dazugehörige Formular plus Material, um Blätter oder Schädlinge einzuschicken. Wie gut die sind, weiß ich nicht, habs nun einfach mal ausprobiert und zwei befallene Blätter eingeschickt. Hoffe auf eine möglichst rasche und professionelle Antwort! In der Zwischenzeit wird aber sicherheitshalber schon mal mit Axoxystrobin gesprüht.
maizy Posted February 25, 2013 Posted February 25, 2013 Ich les das erst jetzt. Ich glaube, ich hatte das auch! Meine beiden Lieblingsnepenthes habe ich verloren. Ich hatte sie schon seid einigen Jahren in einem großen Kugelglas. Ich habe die Blätter immer abgeschnitten und gehofft sie erholen sich wieder. Leider musste ich am Ende beide Neps wegwerfen.
Henrik J Posted February 28, 2013 Posted February 28, 2013 Gibt es denn schon Neuigkeiten? Denn bei meinem ventricosa Steckling taucht das gleiche auch auf.
Andreas Wistuba Posted February 28, 2013 Posted February 28, 2013 Hallo, Falls niemand Proben eingeschickt hat und es eilt, würde ich mit Azoxystrobin spritzen. Ich bin zwar ein Verfechter von Diagnosen.... Grüße Andreas
Janine B. Posted April 2, 2013 Posted April 2, 2013 Hallo Der Vollständigkeithalber hier mal ein kurzer Zwischenbericht, genau 2 Monate nachdem das Elend seinen Lauf genommen hat: Inzwischen mußte ich gut 2/3 meiner Hochländer entsorgen. Trotz Hortosan (Wirkstoff Azoxystrobin), welches ich ungefähr alle 10 Tage sprühe, haben vorallem die weichlaubigen Neps und die kleineren Pflanzen enorm unter dem Pilz gelitten. Er fraß sich in das Herz der Pflanzen hinein oder befiel die jüngsten Blätter (obwohl ich alle befallenen Blätter entfernte) und damit waren die Pflanzen endgültig dem Tode geweiht. Da war nichts zu machen. Die wenigen verbliebenen Pflanzen zeigen zwar ebenfalls leichte Schäden, diese bleiben seit einiger Zeit jedoch konstant und evtl (ich hoffe es), schaffen es die Neps, weiter zu wachsen und wieder zu gesunden. Weiterhin sprühe ich regelmässig das Fungizid, um das ganze im Schacht zu halten. Ob es mir gelingt, wird sich zeigen. Leider ist es mir nicht möglich, hier in der Schweiz Blätter zu einer Analyse einzuschicken. Trotz Telefonaten mit diversen Stellen (ua auch mit Agroscope in Wädenswil, welche eigentlich für Pflanzenschutzdiagnostik zuständig ist), konnte ich keine Stelle finden, welche solche Analysen durchführt. Dadurch ist leider weiterhin unbekannt, um was es sich hier genau handelt. Schade, daß sich hier keiner der Betroffenen mehr gemeldet hat. Wäre schon interessant zu wissen, wie es sich bei den anderen entwickelt hat. LG Janine
Schdäff Posted April 2, 2013 Posted April 2, 2013 (edited) Hallo zusammen, ihr habt ja schon viele gute Tipps parat, aber eine Idee hätte ich noch. Wir haben bei uns im Ort einen Blumenladen, dessen Chef nicht nur einfach Florist, sondern vollwertiger Biologe ist. Der nimmt kostenlos jede Probe eines befallenen Blattes und schickt sie selbst an die richtigen Stellen zur Untersuchung. Der hat sogar ein eigenes kleines Labor. Ich war damals nur wegen einer Orchidee mit komischen Flecken dort, und die haben gleich entdeckt, dass ein gefährlich ansteckender Grauschimmel dran war. Das hat meine Pflanzen vor dem Tod bewahrt! Das kann jetzt für mich ein riesen Glücksfall sein, aber vielleicht hat der eine oder andere Blumenhändler auch in eurer Nähe so eine gute Connection zu den Behörden. Einfach mal fragen! Blatt abschneiden, in einen Gefrier-Zipbeutel stecken und hinfahren. Ich hatte am nächsten Tag ein Ergebnis und auch gleich eine Empfehlung, was zu tun sei. Je mehr Infos man mitbringt, desto besser (Fotos, oder die ganze Pflanze mitnehmen, Wann hat es angefangen, Standort, Kulturbedingungen, Veränderungen...). Eine ähnliches Krankheitsbild hatte ich auch im Winter bei meiner Nep. miranda. Aber die schwarzen Flecken kamen da von den Blattspitzen (Kannenlos war sie eh) und frassen sich zum Stamm durch, schneller als neue Blätter wuchsen. Diese Pflanze ist nun tot, daher fühle ich mit, wenn ich diese Bilder sehe.. Da fällt mir ein, ich war nicht so schlau, dass ich dem Biologen mal die kranke Nep. gebracht hätte. Könnte mich selbst ohrfeigen. :wallbash: MFG Steffi Edited April 2, 2013 by Schdäff
Jürg B. Posted April 2, 2013 Posted April 2, 2013 Hallo Janine In der Schweiz bietet Gesal einen kostenlosen Beratungsservice an. http://www.composana.ch/content.aspx?menu=289,156,298 Die erwähnten Versandcouverts erhälst du u.a. in den Gartenabteilungen von Coop. a Gruess Jürg
Andreas Wistuba Posted April 2, 2013 Posted April 2, 2013 (edited) Hallo Janine In der Schweiz bietet Gesal einen kostenlosen Beratungsservice an. http://www.composana.ch/content.aspx?menu=289,156,298 Die erwähnten Versandcouverts erhälst du u.a. in den Gartenabteilungen von Coop. a Gruess Jürg Hallo Jürg, wenn mich nicht alles täuscht, waren das die Helden, denen Janine eh eine Probe geschickt hat. Deren Diagnose war "Blattfeckenpilz". Das ist natürlich eine grandiose Aussage: Blattflecken + Pilz = Blattfleckenpilz :laughing: Grüße Andreas Edited April 2, 2013 by Andreas Wistuba
Sarah H. Posted April 2, 2013 Posted April 2, 2013 Hallo, Da meine Pflanzen auf ein drittel der ursprünglichen Anzahl gesunken sind und auch immer noch sinken, werde Ich das Problem von Deutschland aus mal angehen. Wenn Ich Samstag meine Klausur los bin, werde ich etwas verschicken. Der angesprochene Wirkstoff wirkt nur begrenzt. Scheint den Pilz einzudämmen, aber nicht richtig zu bekämpfen. Ich melde mich, wenn ich mehr weiß. Grüße
Janine B. Posted April 2, 2013 Posted April 2, 2013 @ Sarah: :hug: Hoffen wir, da kommt jetzt endlich etwas hilfreiches bei raus. @Jürg: Danke für den Tipp. An die habe ich mich als erstes gewandt (wurde mir in der Landi empfohlen). Super schnell waren die mit der Antwort, aber leider konnten mir die nur sagen, daß es ein Blattfleckenpilz sein soll, der wohl keine Fruchtkörper gebildet hat. Habe dann zurück gefragt, ob die das nicht genauer analysieren können, aber mehr als ein Mikroskop haben die da wohl auch nicht. Ich denke, für 0815 Schädlinge und Pilze ein guter Service, aber man kann natürlich keine aufwändige Analysen erwarten bei einem Gratisdienst. Sarah hats genau richtig beschrieben- der Wirkstoff Azoxystrobin scheint den Pilz einzudämmen, aber doch nicht endgültig auszurotten. Hoffentlich finden wir noch irgendwas, was diesem Mist endlich den Garaus macht!
Janine B. Posted September 28, 2013 Posted September 28, 2013 Kleiner Nachtrag, knapp ein Jahr nach den ersten Symptomen. Der Pilz hat praktisch den ganzen Terrariumbestand ausgerottet. Von 10 Pflanzen überlebte eine (N.truncata). Auf die anderen beiden Terrarien hat es Gott sei Dank nicht übergegriffen. Mit Azoxystrobin ließ es sich zwar etwas eindämmen, aber nicht komplett aufhalten- es gab bis zum späten Frühling immer wieder kleinere Ausbrüche. Das Fungizid hat dem Spaghnum stark geschadet, kam auch nicht mehr richtig. Auch bei den Pflanzen hatte ich das Gefühl, daß ihnen die ofte Fungizidanwendung nicht besonders gut tat. Was genau es war, woher und warum es kam, weiß ich nach wie vor nicht. Ich hoffe nur, daß ich es nie mehr in meinen Terras habe, den es ist ein schwieriger und sehr verlustreicher Kampf. Sollte irgendwer irgendwann mehr Infos dazu haben, was es ist, wie man es effektiv bekämpfen kann, wäre ich um eine Meldung sehr dankbar.
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