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Cedrik Sikora

24. Fremdwörterlexikon

Empfohlene Beiträge

Cedrik Sikora

Hallo,

Hier sind ein paar Fachbegriffe aufgeführt, die immer wieder im Forum, bzw. in der Welt der Fleischfressenden Pflanzen vorkommen. Danke noch an Andreas Fleischmann, der einen Teil der Punkte beigesteuert hat!

Stratifizieren:

Begriff für die Vorbehandlung von Samen um die bei manchen Arten (z.B.

Sarracenien und Knollendrosera) zu brechen. Dies kann z.B. durch Hitze,

Kälte und Chemikalien (z.B. GA3) geschehen.

Annuell (einjährig, englisch: annual)

Die Pflanze stirbt nach der Samenreife ab und überdauert als Samen. z.B.

Utricularia inaequalis (obligat annuell), Drosera burmannii, Pinguicula

lusitanica (fakultativ annuell).

Perennierend (ausdauernd, perennial)

Pflanze stirbt nach der Blüte nicht ab. z.B. Drosera capensis, alle

Gattungen von Kannenpflanzen.

Petiolus (Blattstiel, petiole)

Der Blattstiel, der die Blattspreite trägt. Kann groß und spreitenartig

ausgebildet sein (und übernimmt dann den Hauptteil der Photosynthese),

z.B. bei Nepenthes, Dionaea, Aldrovanda, z.B. Drosera pulchella. Oder

kurz und unscheinbar (Pinguicula, Sarracenia, Heliamphora, Drosera venusta).

Lamina (Blattspreite, lamina)

Bei allen bekannten Karnivoren (außer Utricularia!) wird die eigentliche

"Falle" von der Blattspreite gebildet.

Sproß (Stamm, Stängel, stem)

Trägt i.d.R. unten Wurzeln, oben Blüten und Blätter. Kann in

unterschiedlichsten Formen abgewandelt werden.

Stolone (Kriechsprosse, stolons)

i.d.R. horizontal wachsende oberirdische Sproße, tragen meist

Jungpflanzen. z.B. bei Darlingtonia, Pinguicula vallisneriifolia,

Genlisea violacea.

Rhizom (rhizom)

meist unterirdisch wachsender, i.d.R. horizontaler Sproß, der Wurzeln

und Blätter trägt. Sarracenia, Darlingtonia, Heliamphora, Drosera regia,

Cephalotus haben Rhizome.

Knolle

Verdickter (i.d.R. unterirdischer und rundlicher)Sproß zu

Speicherzwecken. Im Englischen wird unterschieden zwischen tuber und

corm, anatomisch gibt es da wenig Unterschiede, es sind beides

Sproßknollen. Werden sowohl Blätter/oberirdische Sprosse als auch

Wurzeln an der Knollenoberseite gebildet, ist's meist "tuber", werden

apikal Blätter/Sproß und basal Wurzeln gebildet, sagt der Angelsachse

"corm". Knollendrosera haben demnach "Knollen" (und KEINE Zwiebeln!),

Krokuse "corms". Knollen können nicht nur aus Sprossen gebildet werden,

sondern auch aus Wurzeln (Dahlie).

Zwiebel

Hier ist der eigentliche Sproß ganz kurz und scheibenartig, das

Speicherorgan wird von den dicken, fleischigen Blattbasen gebildet. Die

umhüllen sich mehr oder weniger gegenseitig, älteste außen, jüngste

innen. Das ist auch der Grund, warum eine Küchenzwiebel (Zwiebel) beim

Querschneiden in Ringe zerfällt, eine Kartoffel (Kolle) aber nicht. Auch

bei den Karnivoren gibt es Zwiebeln: Dionaea hat eine, Pinguicula

medusina und Verwandte verbringen die Trockenzeit als Zwiebel. Es gibt

auch Zwiebeldrosera! z.B. D.falconeri oder D.kenneallyi, hier ist das

Speicherorgan während der Trockenzeit eine Zwiebel, keine Knolle!

Der eigentliche Sproß beim Lauch oder Zwiebel ist nur der kurze "Strunk"

unten, an dem die Wurzeln hängen, und den wir wegschneiden . Was wir

essen, sind eigentlich die Blätter (bzw. der untere Teil der Blätter).

Stipel oder Stipula (Nebenblatt, stipule)

Die Nebenblätter werden vom Blattgrund (einem Teil des Petiolus)

gebildet, und dienen meist dem Schutz der Knospe. Sind meist häutig,

können aber bei einigen Pflanzen auch grün sein, evtl. auch abfallen.

Bei Karnivoren gibt es Nebenblätter nur bei Drosera (genauer: Nur bei

höher entwickelten Drosera, die auch Schelltentakel besitzen).

Adventivknospen

Das sind sogenannte Überwinterungsknospen, die in den Wintermonaten

Ausläufer für die Vermehrung bilden. Diese Ausläufer nennt man

Adventivknospen. Beobachten kann man es bei Winterharten Pinguiculas,

wie z.B. P.grandiflora.

Bestäubung(Pollen):

selbstfertil

mit eigenem Pollen bestäubar

selbststeril

nicht mit eigenem Pollen bestäubar

autogam

selbstbefruchtend = bestäubt sich ganz ohne Hilfe (Insekten, Pinsel) mit

eigenem Pollen

kleistogam

besondere Form der Autogamie: selbst befruchtend bei geschlossener Blüte!

Die Blüte:

Petalen

Kronblätter = Blütenblätter

Sepalen

Kelchblätter

Anthere

Staubbeutel (beinhaltet die Pollen)

Stamina

Staubgefässe (komplette männl. Blütenteile)

Karpellen

Fruchtblätter (komplette weibl. Blütenteile)

Pistill

Stempel

Stigma

Narbe (Oberer Teil des Stempel

bearbeitet von Gast
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Alexander Fisch

Hallo

Da die Frage zu selbstfertil und selbststeril schon zwei mal diese Woche kam hier mal ein etwas größeres Nachschlagewerk mit den wichtigsten Begriffen die euch im Laufe der "Karnivorenliebhaberei" vielleicht mal über den Weg laufen.

Wußte nicht wo ich es posten sollte also im Zweifelsfall bitte verschieben.

 

Fremdwörter:

 

Abaxial

Auf der Sproßachse abgewandten Seite gelegen zB Blattunterseite

Adaxial

Auf der Sproßachse zugewandten Seite gelegen zB Blattoberseite

Adventivwurzeln

Wurzeln die sich an Sproßachsen oder Blättern entwickeln

Angiospermen

Bedecktsamer.Abgeleitete Großgruppe der Höheren Pflanzen.Typischist die Samenbildung innerhalb des Fruchtknotens,

im Gegensatz zu den Gymnospermen (Nacksamer),zu denen die Nadelgehölze gehören.

annuell

einjährig

Antheren

Staubbeutel

Anthese

Zeitraum während der Blütenentwicklung,vom aufbrechen der Knospe bis zu ihrem Verblühen.

Apomikten

bilden Samen aus, welche nicht geschlechtlich gebildet werden (es findet keinerlei Befruchtungsereigniss statt, 

es ist also keine sexuelle Fortpflanzung, sondern es handelt sich um vegetative Vermehrung über klonierte Samen

Art (Spezies,spec.)

Systematische Kategorie;Grundeinheit des Systems.Sie umfasst alle Individuen,die in ihren wesentlichen Merkmalen 

übereinstimmen und untereinander Kreuzbar sind

Autogam

Selbstbefruchtend bestäubt sich ganz ohne Hilfe

Basal

Grundständig ,einer Basis am Boden eines Organs entspringend.

Blattachsel

Winkel zwischen Blatt und Sproß

Blattspreite (Lamina)

Der meist flächig verbreiterte Teil des Blattes

Blütenstand (Infloreszenz)

Der Blütenbildung dienender und meist auffällig vom vegetativen Bereich des Sprosses abgesetzter Sprossteil.

Braktee

Tragblatt in dessen Achsel eine Blüte steht

Calyx

siehe Kelch

Chasmogam

offenblütig;der Fremdbestäubung zugänglich.Gegensatz zu Kleistogam

Corolla

siehe Krone

Dimorphismus

Das Vorhandensein zweier verschieden gestalteter Formen bei der selben Pflanzenart

Edaphisch

bodenbedingt

Endemiten

Pflanzen die  nur in einem eng begrenzten Gebiet einheimisch sind.Gegensatz zu Kosmopolit

Endosperm

Nährgewebe im Pflanzensamen

Ephemere

kurzlebige Pflanze

Epiphyt

Aufsitzerpflanze.Pflanze,die auf anderen Pflanzen wächst,sich aber selbstständig ernährt.

Fertil

Fruchtbar

Forma (f.)

Niedrigste systematische Kategorie,unterhalb der Varietät,umfasst die Pflanzen,die in einer einheitlichen Gruppe meist mit 

nur einem Merkmal abweichen

Fruchtblätter (Karpelle)

Bei den Bedecktsamern (Angiospermen) bilden die Fruchtblätter - entweder jedes für sich oder zu mehreren verwachsen - 

geschlossene Hohlräume,die Fruchtknoten.

Fruchtknoten (Ovarium)

Gebildet aus einem,meist mehreren Fruchtblättern (Karpellen),in deren Hohlräume die Samenanlage zu finden sind.

Gattung (Genus,gen.)

Systematische Kategorie oberhalb der Art.Eng verwandte Arten mit gemeinsamen Merkmalen gehören zu einer Gattung.

Gegenständige Beblätterung

Paarweise in gleicher Höhe an der Sprossachse gegenüberstehende und dem selben Knoten entspringende

Gemmae

Aus den Nebenblättern entstandene Brutkörper zur vegetativen Reproduktion bei den Pygmy-Drosera

Griffel (Stylus)

Der stielförmige Abschnitt zwischen Fruchtknoten und Narbe

Hybriden

Durch Kreuzung verschiedener Arten entstandene Bastarde

Infloreszenz

siehe Blütenstand

Internodium

Der zwischen zwei Stengelknoten (Nodien) liegende Teil der Sprossachse

Karpelle

siehe Fruchtblätter

Kelch (Calyx)

Der äussere,meist aus grünen Kelchblättern (Sepalen) gebildete Kreis einer doppelten Blütenhülle

Kleistogam

geschlossenblütig;der Selbstbestäubung unterliegende sich nicht öffnende Blüte

Knollen

verdickte Sprosse

Knoten (Nodium)

Verdickte Stelle am Sproß,an dem das Blatt ansetzt

Kommensalen

Tischgenossen.Pflanzen,die in einer Ernährungsgemeinschaft nebeneinander leben können.

Kosmopoliten

Pflanzen,die über die ganze Erde verbreitet sind

Krone (Corolla)

Der von Kronblättern (Petalen) gebildete innere Kreis einer doppelten Blütenhülle

Lamina

siehe Blattspreite

Mimikry

Nachahmung;Phänomen,das ein Tier oder eine Pflanze in Färbung und Form mit der Umgebung ähnlich wird.

Narbe (Stigma)

Das oberste,zur Aufnahme der Pollenkörper bestimmte Ende der Fruchtblätter bei den Angiospermen

Naturhybriden

Durch Kreuzung verschiedener Arten ohne menschliche Nachhilfe in der Natur entstandene Bastarde

Neophyt

Pflanze,die in einem ihr ursprünglich fremden Gebiet eingebürgert ist

Nodium 

siehe Knoten

olfaktorisch

den Geruchssinn betreffend

Ovarium

siehe Fruchtknoten

Oyula

Samenanlage

Peltat

schildförmig

Perennierend

mehrjährig

Peristom

Gezähnter,kragenförmiger Rand der Gleitfallen,z.B. bei Nepenthes oder Cephalotus 

Petalen

Blätter mit Blütenkrone

Pistillum

siehe Stempel

Rhizom

Meist unterirdisch wachsender,oft Wurzeln tragender Spross.Durch Vorhandensein von winzigen,schuppenförmigen Blättern 

(sogenannte Niederblätter) von den Wurzeln unterschieden.

Selbstfertil

selbstfruchtbar;kann mit Pollen von Blüten der gleichen Pflanze bestäubt werden

Selbststeril

kann nicht mit Pollen von Blüten der gleichen Pflanze bestäubt werde.Man braucht eine zweite Pflanze.

Sepalen

Blätter des Blütenkelchs

Staminodien

rudimentäre,sterile Staubblätter

Stempel (Pistillum)

Das weibliche Fortpflanzungsorgan einer Blüte.Gebildet aus einem bis mehreren,mit ihren Rändern verwachsenen 

Fruchtblättern;bestehend aus Fruchtknoten,Griffel und Narbe

Stigma

siehe Narbe

Stolon

Ausläufer

Stylus

siehe Griffel

Subspecies (subsp.)

siehe Unterart

Synonym (Abk. syn.)

nicht gültiger Nahme

Taxon,pl. Taxa

Gruppe,Systemeinheit verschiedenster Rangstufe,z.B. Art,Gattung.

Tentakel

gestielte Drüsen

Testa

Samenschale

Turgor

Zellinnendruck

Turionen

Ruhe- oder Winterknospen

Unterart (Subspezies,subsp.)

Systematische Kategorie unterhalb der Art.Die Unterarten einer Art sind durch einige Merkmale voneinander unterschieden 

und meist räumlich voneinander getrennt.

Varietät (var.)

Systematische Kategorie unterhalb der Unterart.Varietäten einer Art unterscheiden sich durch wenige Merkmale und  

sind weder räumlich noch zeitlich voneinander getrennt.

Wechselständige Beblätterung

Blätter,die nur in Einzahl am Knoten stehen

Zonobiom

großer,klimatisch einheitlicher Lebensraum;Klimazone

Zygomorph

zweiseitig - symmetrisch;Blüten mit nur einer Symmetrie-Ebene.

Grüße Alexander

bearbeitet von Alexander Fisch
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Spielmannsfluch89

Sehr schön!!  Danke

Ich denke das muss auf jedenfall angepinnt werden. Vielleicht ncoh zusammen mit dem was cih zur Schreibweise der Arten und Hybriden gepostet habe .. Muss ich mal suchen wo des war.

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Philipp H.

Hallo Alexander,

wow, du hast dir aber viel Mühe gemacht, recht herzlichen Dank dafür!!

Die ganze Liste wede ich mir gleich ausdrucken (wenn du nix dagegen hast), die kommt in meinen Fleischie-Ordner.

Natürlich könnte man noch viele Begriffe hinzufügen, je nach persönlichem Bedarf.

Viele Grüße,

Philipp

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Feldenberg

Sehr hilfreich! Danke Dir Alexander - unbedingt unter die "Pflichtlektüren" bzw. Basics hier am Board pinnen!!

 

liebe Grüsse


Feldi

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Janine B.

Danke Alexander!

 

Sollte unbedingt entweder in die FAQs oder zumindest in die Lesenswerten Artikel (wink an die Mods ;) )

 

Nachtrag: wär natürlich nett, wenn es sich mit weiteren Begriffen erweitern ließe. Auch mit Begriffen der einzelnen Gattungen. Aber ohne, daß es durch x Beiträge verschiedener User unübersichtlich wird.

bearbeitet von Janine B.

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Grit

Vielen Dank !!!

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Piesl

Ganz toll gemacht, danke!

 

Gruß Piesl

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Spielmannsfluch89

Familie: Lentibulariaceae

Gruppe mit einer oder mehreren Gattungen, die gemeinsame Merkmale besitzen. Familiennamen enden auf –aceae. Die Abgrenzung von Familien ist oft strittig.

Gattungen (Genus, Genera): Pinguicula

Gruppe mit einer oder mehr Arten, die viele gemeinsame Merkmale besitzen. Gattungsnamen werden kursiv und groß geschrieben. Hybridgattungen werden mit einem x vor dem Namen gekennzeichnet

 

Art (Species): grandiflora

Gruppe von Pflanzen, die sich fruchtbar fortpflanzen und ähnliche Nachkommen hervorbringen. Artnamen bestehen aus zwei Wörtern, die kursiv geschrieben werden; das erste, groß geschriebene ist die Gattung, das zweite Wort, das Artepitheton, unterscheidet die Art von anderen Arten der selben Gattung.

 

Unterart (Subspecies): grandiflora ssp. rosea

Natürliche Variante einer Art, häufig mit isoliertem Vorkommen. Wird mit einem normal geschriebenen  >>ssp.<< und dem Unterartnamen in kursiver Schrift an den Artnamen angehängt.

 

Varietät (Varietas) und Form (Forma): grandiflora var. pallida 

Kleinere Unterteilungen der Art, die nur schwach abweichen. Sie tragen ein normal geschriebenes >>var.<< oder >>f.<< und kursiv geschriebene Varietät- oder Formnamen.

 

Kultivare: Pinguicula „Aphrodite“

Natürliche oder künstliche Varianten von Arten, Unterarten, Varietäten, Formen oder Hybriden. Sie tragen einen normal geschriebenen Namen, der in einfachen Anführungszeichen steht, z.B. Calluna vulgaris „Firefly“. Bei unklarer oder schwieriger Abstammung kann der Kultivarname dem Gattungsnamen folgen, z.B. Rosa „Goldfinch“.

 

 

Quelle; Enzyklopädie:  http://www.amazon.de/Die-gro%C3%9Fe-Pflanzen-Enzyklop%C3%A4die-von-Zimmerpflanzen/dp/3831017298

bearbeitet von Spielmannsfluch89

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MatthiasF

Hallo Benjamin,

 

Bei dir hat sich da ein Fehler eingeschlichen:

Art (Species): grandiflora

Gruppe von Pflanzen, die sich fruchtbar fortpflanzen und ähnliche Nachkommen hervorbringen. Artnamen bestehen aus zwei Wörtern, die kursiv geschrieben werden; das erste, groß geschriebene ist die Gattung, das zweite Wort, das Artepitheton, unterscheidet die Art von anderen Arten der selben Gattung.

 

[...]

 

Kultivare: Pinguicula „Aphrodite“

Natürliche oder künstliche Varianten von Arten, Unterarten, Varietäten, Formen oder Hybriden. Sie tragen einen normal geschriebenen Namen, der in einfachen Anführungszeichen steht, z.B. Calluna vulgaris „Firefly“. Bei unklarer oder schwieriger Abstammung kann der Kultivarname dem Gattungsnamen folgen, z.B. Rosa „Goldfinch“.

 

"grandiflora" ist das Art-Epitheton. Die Art selbst muss immer mit Gattung + Epitheton angegeben werden: Pinguicula grandiflora.

 

Zu den Kultivaren könnte noch hinzugefügt werden, dass offizielle Kultivare in einfachen Anführungszeichen stehen. Alles andere sind zusätzliche Angaben.

 

mfg Matthias

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Nils Schön

Hallo, 

 

vielen Dank für diese schöne Zusammenstellung! 

 

EDIT: Nachdem ich gerade festgestellt habe, dass es (hätte mich sonst auch etwas gewundert) schon ein ähnliches Thema in der FAQ gibt, habe ich die beiden Themen nun zusammengefügt. Das Thema von Alexander ist nun ein Teil von "24. Fremdwörterlexikon". 

Ein Teil war bereits im damaligen Thema aufgeführt, es sind aber nun so viele neue Begriffe erklärt, dass das Thema so am besten erhalten bleibt, ohne dass direkt zwei ähnliche Themen im Forum herumgeistern. 

 

Viele Grüße

Nils

 

PS: Ich hoffe mal, du nimmst es mir nicht übel, Alexander, dass du nun nicht mehr der Ersteller des Themas bist ;) 

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