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Heute ist mal wieder so ein Tag...


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an dem ich aus der Haut fahren könnte. Endlich kommt eine Gewitterfront - es blitzt und donnert. 10km nördlich, 5 km östlich und 20 km südlich von uns singen sie "I'am singing in the rain". Und hier neigen sich meine Tonnen allmählich zur Neige. Bin mir gerade am überlegen, ob es Sinn macht die hier durch fahrenden regennassen Autos anzuhalten und abzuwischen. Ob die Insassen dafür wohl Verständnis hätten, wenn ich Denen was über mein trockenes Moor(beet) erzähle? Der dessert storm ist bald nicht mehr weit.

 

Suche Voodoo - Priester - brauche Regen :)

 

 

-volker-

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HI Volker,

 

ich kann mitfühlen... in nahen Gemeinden sind laut Radio bereits Keller vollgelaufen. Hier bei uns gab es vom ganzen Dach gerade mal eine halbe schmale Regentonne, vllt. 50 Liter für ein ganzes Dach? .... das ist echt ärgerlich... so muss ich weiter mit den Gießkannen zum Fluss laufen... das Wasser ist nicht optimal, aber was soll man machen :-)

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Nicky Westphal

Hallo Philipp

 

guckt du hier: http://www.osmose-billiger.de/ Findest sicher hier im Forum auch einige beiträge drüber!

 

So ein Ding war so ziemlich das erste was ich mir angeschafft habe, da es mir auf dauer lästig war alle paar Tage 10l Wasser in den 5ten Stock zu tragen!

 

Grüße Nicky

Bearbeitet von Nicky Westphal
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Bei uns waren die beiden 1000L Tanks komplett leer, haben sich aber binnen 4 Stunden komplett gefüllt, echt heftig wie es geregnet hat :D 

Aber mein Moorkübel siehst echt verwüstet aus und meine Sarracenia hat Einschusslöcher vom Hagel...

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...das mit der Umkehrosmoseanlage hört sich erst mal gut an. Könnt Ihr mir noch schnell sagen, wie lange man ca braucht um 10L Osmosewasser herzustellen? Was fallen denn so an Folgekosten an und nach wieviel Litern braucht man eine neue Membran?

 

Schadet das, wenn man die Anlage mal 6 Monate ungenutzt stehen lässt?

 

Was ist denn mit Vollentsalzern?

 

Bei der Umkehrosmoseanlage stört mich so manches - beispielsweise der Wasserverbrauch -> um 10 Liter Osmosewasser herzustellen kippt man 30-40 Liter weg. Das ist ja sehr umweltbewusst :(

 

 

[Edit:]

 

So, ich habe mich nun mal ein wenig schlau gemacht. Effizienter scheint normalerweise eine UOA zu sein, bloß brauch ich so ein Ding tatsächlich nur für mein Moorbeet - und zu sonst überhaupt nichts. Daraus resultierend auch nur in Notsituationen, die bisher - seit 2010 - noch nicht eingetreten sind. Das bedeutet also, dass die Anlage mitunter sehr lange Standzeiten ohne Betrieb durchstehen muss.

 

Dem gegenüber stehen 2 Alternativen:

Ein weiteres Regenfass für 16,-€ oder einen 1L Vollentsalzer (der wohl bei 15°dH ca. 100L Reinstwasser schafft). Falls der verbraucht ist, kostet mich das Austauschquarz ca. 7,-€. Eine dritte Regentonne wäre natürlich die beste Alternative, nur bringt mir das jetzt nichts. Aber noch kann ich ca. eine Woche abwarten.

 

 

-volker-

Bearbeitet von Volker S
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Marcus Pautsch

Bei der Umkehrosmoseanlage stört mich so manches - beispielsweise der Wasserverbrauch -> um 10 Liter Osmosewasser herzustellen kippt man 30-40 Liter weg. Das ist ja sehr umweltbewusst :(

 

Hi Volker,

 

das ist natürlich richtig, aber wenn Du nicht so riesige Mengen benötigtst, kannst Du das Restwasser ja mit Eimern auffangen. Ich nutze es z.B. für die "Toilettenspülung".

Bei größeren Mengen geht das natürlich nicht, sonst steht das Bad mit Eimern zu ;)

 

Gruß

 

Marcus

Bearbeitet von Marcus Pautsch
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...das mit der Umkehrosmoseanlage hört sich erst mal gut an. Könnt Ihr mir noch schnell sagen, wie lange man ca braucht um 10L Osmosewasser herzustellen?

 

Das hängt vom Durchsatz der Membrane ab. Die Membranen sind genormt in der Einheit "Gallons per Day" (Gallonen pro Tag) erhältlich, abgekürzt GPD. Die kleinsten Anlagen haben 50 GPD (190 Liter pro Tag) oder 75 GPD (270 Liter pro Tag) Membranen. Wobei der Nenndurchsatz nur bei maximalem Wasserdruck (6bar) und tropischer Wassertemperatur (20°C) erreicht wird, was nicht gerade die Werte sind, mit denen Trinkwasser in Deutschland aus der Leitung fließt.

 

In der Praxis kannst Du mit 100 Liter pro Tag bei einer 50 GPD Anlage und 150 Liter pro Tag bei einer 75 GPD Anlage rechnen, wobei der genaue Wert in extremem Maß von Deinem örtlichen Wasserdruck abhängt.

 

Was fallen denn so an Folgekosten an und nach wieviel Litern braucht man eine neue Membran?

 

Das hängt von der Größe der Membran ab, und vom Mineraliengehalt des Ausgangswassers. Normalerweise solltest Du mehrere tausend Liter Osmosewasser erhalten, bevor die Membrane hinne ist.

 

Schadet das, wenn man die Anlage mal 6 Monate ungenutzt stehen lässt?

 

Ja, die Lebensdauer der Membrane leidet. Da die Gehäuse der einfachen Anlagen weiss und lichtdurchlässig sind, solltest Du wenigstens Algenbildung während der Standzeiten vermeiden, also die Anlage kühl und komplett dunkel aufbewahren. Ich selbst hatte meine Anlage erst vor drei Tagen mal wieder in Betrieb, nachdem mein 300l-Regenfass leer war. Da ist die Anlage zum ersten mal nach über 2 Jahren wieder gelaufen, zuletzt hatte ich sie Anfang Mai 2011 benutzt.

 

Was ist denn mit Vollentsalzern?

 

Bei Vollentsalzern hantierst Du entweder mit hochgefährlichen Chemikalien zur Regenerierung der Granulate. Salzsäure und Natronlauge, möglichst in einer Laborumgebung. Oder Du schmeißt teure verbrauchte Granulate weg, was die Kosten in utopische Höhen treibt. Oder Du entscheidest Dich für ein Tauschsystem mit Kartuschen, bei dem Du verbrauchte Entsalzungsgranulate zur Regenerierung zurückgeben kannst, um gegen Bezahlung dann wieder eine regenerierte Granulatkartusche zurückzuerhalten.

 

Bei der Umkehrosmoseanlage stört mich so manches - beispielsweise der Wasserverbrauch -> um 10 Liter Osmosewasser herzustellen kippt man 30-40 Liter weg. Das ist ja sehr umweltbewusst :(

 

Wenn ich mal alle zwei Jahre meine UOA anwerfe, um zusätzlich 50 Liter Osmosewasser für meine Moorbeetpflanzen zu erzeugen, weil meine 300L Regentonne leer ist, dann ist aber auch der Rest des Gartens sowas von knochentrocken, dass die 200L "Abwasser" natürlich aufgefangen und für die Bewässerung des übrigen Gartens verwendet werden. Apfelbäume und Obststräucher, Blumenbeete und ruckzuck sind die 20 Kannen Wasser weg, und zwar nicht unnütz weggespült, sondern als Gießwasser im übrigen Garten verwendet.

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Hallo Jürgen,

 

betreibst Du Deine UOA im Garten mit Brunnenwasser, oder hängt sie im Haus und fütterst sie mit Leitungswasser? Da ich sehr eisenreiches Wasser in meinem Brunnen habe, würde ich da wohl einen erhöhten Verschleiß der Membrane in Kauf nehmen müssen.

Die Schlepperei von Gieskannen von der Küche bis zu meinem Moorbeet wären dann aber auch mindestens 50m - und da ich von Grund auf eher der gemütliche Typ bin, würde ich das wohl mal mit Brunnenwasser probieren. Druck habe ich da ca. 3 bar (da der Kessel im Keller 4 bar hat - das heißt Druckverluste sind also nur geschätzt).

 

Auch ich hätte wohl eine sehr lange Standzeit ohne Betrieb der UOA. Bei 2-3 Jahren in der Ecke stehen könnten sich aber eine Menge Keime (Schleim) an der Membrane gebildet haben - das gilt natürlich auch für einen Mischbettvollentsalzer (den ich nicht selber regenerieren kann). Einzig ein Vollentsalzer aus Ani - und Kati - Ionenaustauscher kann durch sein basisches/saures Milieu dem entgegen steuern. Auch halten die Quarze (wenn sie feucht gehalten werden) sehr lange.

 

Bei dem ganzen wenn und aber, werde ich es wohl doch letztens so lassen wie es ist. Falls die Tonnen sich leeren, wird mit Teichwasser (was leider - zusätzlich zur Düngung durch Fische - auch kein reines Regenwasser ist) weiter bewässert.

 

 

-volker-

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betreibst Du Deine UOA im Garten mit Brunnenwasser, oder hängt sie im Haus und fütterst sie mit Leitungswasser?

Ich habe keinen Brunnen und kein Hauswasserwerk, also Leitungswasser.

Da ich sehr eisenreiches Wasser in meinem Brunnen habe, würde ich da wohl einen erhöhten Verschleiß der Membrane in Kauf nehmen müssen.

Dann solltest Du unbedingt eine Anlage "mit Spülventil" nehmen. Das Eisen oxidiert ja erst zu unlöslichen Verbindungen, wenn es mit Sauerstoff in Verbindung kommt. Bis dahin sind es ja ganz normale gelöste Mineralien, die mit einer UOA entfernt werden können. Damit Du nur wassergelöstes Eisen durch die Anlage jagst, also am besten vorher Wasser aus dem Kessel ablaufen lassen, dann die UOA anschließen und zunächst mit geöffnetem Spülventil das alte Wasser herausspülen, dann das Spülventil schließen und los geht es. Oder beim Wegpacken die Anlage aufschrauben und das Wasser rausgießen.

 

Die Schlepperei von Gieskannen von der Küche bis zu meinem Moorbeet wären dann aber auch mindestens 50m - und da ich von Grund auf eher der gemütliche Typ bin, würde ich das wohl mal mit Brunnenwasser probieren. Druck habe ich da ca. 3 bar (da der Kessel im Keller 4 bar hat - das heißt Druckverluste sind also nur geschätzt).

Die Möglichkeit zum Verlegen von 50m Gartenwasserschlauch existiert. Da die Fließgeschwindigkeit des Wassers wegen des geringen Durchsatzes nahe Null ist, tritt praktisch keinerlei Druckverlust im Schlauch auf und der Druck an der UOA ist exakt derselbe wie am.Wasserkessel (abzgl.statischer Druckverlust von 0,2 bar, wenn sich die Pumpe im Keller befindet und das Schlauchende 2m höher im Garten).

Auch ich hätte wohl eine sehr lange Standzeit ohne Betrieb der UOA. Bei 2-3 Jahren in der Ecke stehen könnten sich aber eine Menge Keime (Schleim) an der Membrane gebildet haben

Trinken würde ich das Wasser aus einem Filter, der so lange gestanden hat, natürlich nicht.

 

Bei dem ganzen wenn und aber, werde ich es wohl doch letztens so lassen wie es ist. Falls die Tonnen sich leeren, wird mit Teichwasser (was leider - zusätzlich zur Düngung durch Fische - auch kein reines Regenwasser ist) weiter bewässert.

Solange es nur für den Notfall ist, kann ein trockenes Moorbeet natürlich auch einmal im Jahr mit Leitungswasser gewässert werden, ohne dass es davon gleich versalzen wird.

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...alles klar.

 

Hier mal eine Gegenüberstellung von Osmose -und Vollentsalzeranlage (kein Mischbettquarz) -> http://www.ebay.de/gds/Osmose-oder-doch-lieber-Vollentsalzer/10000000002137180/g.html'>Link.

 

Ich denke mal, dass eine UOA bei hoher Benutzung wirtschaftlicher ist. Falls ich mich für einen Wasseraufbereiter entscheiden würde, wäre es - auf Grund sehr hoher Standzeiten ohne Betrieb - wohl der Mischbettvollentsalzer. Da habe ich auch recht schnell mein Reinstwasser und brauche nicht 2 std. auf 30L Wasser warten (der Wert schwankt natürlich, aber bei überschaubaren Investitionen ist ein Vollentsalzer in der Herstellung des Reinstwassers immer schneller / da direkter Durchfluß).

 

-volker-

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Bei uns waren die beiden 1000L Tanks komplett leer, haben sich aber binnen 4 Stunden komplett gefüllt, echt heftig wie es geregnet hat :D

Aber mein Moorkübel siehst echt verwüstet aus und meine Sarracenia hat Einschusslöcher vom Hagel...

hi,

hier bei mir braucht es "nur" 7 Minuten um mein 250 liter Reservat zu füllen...wir haben halt Aequator-Regen !

 

Im Monat Mai hattten wir zb. an einem tag 182 mm vom Himmel fallen gesehen....

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Andreas Wistuba

...das mit der Umkehrosmoseanlage hört sich erst mal gut an. Könnt Ihr mir noch schnell sagen, wie lange man ca braucht um 10L Osmosewasser herzustellen? Was fallen denn so an Folgekosten an und nach wieviel Litern braucht man eine neue Membran?

 

Schadet das, wenn man die Anlage mal 6 Monate ungenutzt stehen lässt?

 

Was ist denn mit Vollentsalzern?

 

Bei der Umkehrosmoseanlage stört mich so manches - beispielsweise der Wasserverbrauch -> um 10 Liter Osmosewasser herzustellen kippt man 30-40 Liter weg. Das ist ja sehr umweltbewusst :(

 

 

[Edit:]

 

So, ich habe mich nun mal ein wenig schlau gemacht. Effizienter scheint normalerweise eine UOA zu sein, bloß brauch ich so ein Ding tatsächlich nur für mein Moorbeet - und zu sonst überhaupt nichts. Daraus resultierend auch nur in Notsituationen, die bisher - seit 2010 - noch nicht eingetreten sind. Das bedeutet also, dass die Anlage mitunter sehr lange Standzeiten ohne Betrieb durchstehen muss.

 

Dem gegenüber stehen 2 Alternativen:

Ein weiteres Regenfass für 16,-€ oder einen 1L Vollentsalzer (der wohl bei 15°dH ca. 100L Reinstwasser schafft). Falls der verbraucht ist, kostet mich das Austauschquarz ca. 7,-€. Eine dritte Regentonne wäre natürlich die beste Alternative, nur bringt mir das jetzt nichts. Aber noch kann ich ca. eine Woche abwarten.

 

 

-volker-

 

 

Das stimmt so nicht ganz:

 

Wenn Du statt mit dem Leitungswasserdruck zu arbeiten, eine Umkehrosmose mit Druckerhöhung nimmst und das Rohwasser vor-enthärtest, dann kannst Du die Effizienz auf 75% steigern.

 

Im Hochsommer brauche ich an manchen Tagen 2000 Liter und mehr (...).

 

Bei einer Kapazität meiner Anlagen von insg. 300 l/h ist das von der Menge her kein Problem.

 

Das Konzentrat geht in die Regenwasser-Zisterne und kann bedingt zur Gartenbewässerung genutzt werden. 

 

Grüße

Andreas

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Hallo Andreas,

 

du kannst Deine Maßstäbe aber nicht so ohne Weiteres auf mein kleines Schattenmoorbeet übertragen. Ich habe im Sommer einen Verbrauch von ca. 10 Litern/Tag. Bei 35°C sind es vielleicht 15 Liter. Vergleichbar mit Deinem System (und Deinen Anforderungen) ist das ein Witz. Bei so einem geringen Verbrauch muss ich nicht unbedingt wirtschaftlich rechnen sondern kann da ganz locker nach Geschmack entscheiden.

 

Klar wenn man 2000l/Tag braucht, sieht das natürlich ganz anders aus. Ein Mischbettvollentsalzer würde Dir die Haare vom Kopf fressen :)

 

 

-volker-

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Andreas Wistuba

Hallo Volker,

Bei den Mengen brauchst Du zwar keine Druckerhöhung, aber da kleine Anlagen mit Pumpe auf eBay gar nicht so teuer sind, ist es angesichts der bedeutenden Wasserersparnis schon eine Überlegung wert. Außerdem produzieren diese Anlagen auch viel schneller!

Grüße

Andreas 

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