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Patchworkmoorbeet, erweiterbares Moorbeet im Baukastenstil


partisanengärtner

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Das Wasser in der Gartenanlage wird erst im April angestellt. Die Leitung ist trocken die Wasseruhr liegt daneben.

In der Wohnung bekomme ich Schwierigkeiten mit meiner Frau denn unser Bad ist winzig und auch die Küche sehr klein.

Alles nicht so leicht. Mit ein paar Wassereimern die am Morgen eine Eisschicht haben wird sich im Moment sowas nicht betreiben lassen nehme ich an.

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OK

 

 

Wenn es mal richtig geregnet hat reicht mein Regenwasser auch für so ein großes Moorbeet. Darum werde ich die Tonnen auch teilweise eingraben und das Beet ist dann sowieso voll am laufen.

 Ambitionen mit Gewächsen die einen PH von über 4 mit Exitus beantworten habe ich sowieso nicht.

Edited by partisanengärtner
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Heute hat mich jemand in der Fränkischen Schweiz eine wunderschöne Landschaft mit malerischen Kalkfelsen (Mit vielen Tropfsteinhöhlen) ganz erstaunt angeschaut als ich ihm sagte das das Brunnenwasser das er für ein Moorbeet nehmen wollte nicht so geeignet ist. In Hollfeld ist das Leitungswasser noch besser.

Bachwasser im Fichtelgebirge und anderen Urgesteinsgebieten  ist sicher OK aber woanders würde ich erst testen.

(Quarzsand und einige Sandsteine sind sicher auch gut, aber trau schau wem)

 

Jetzt wird erst ein Dach gebaut um Regenwasser aufzufangen. Das Moorbeet baue ich dann ein paar Monate später.

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Entschuldige Wolfgang ich bin etwas paranoid mit Kalk. Wenn man Gartenboden einmal gekalkt hat ist man inbezug auf Kalkflieher entweder auf einen großflächigen Austausch angewiesen oder man arbeitet mit Kübeln.

 

Im Forum von  meinem Link wird auch erwähnt das ein Vorteil des Torfes ist das er eine ganze Menge an Kalk abpuffern kann ohne seinen ph Wert groß zu verändern. Der steigt dann schlagartig an wenn die Kapazität als Ionentauscher erschöpft ist.

Das ist wie mit dem Sprung aus dem Hochhaus. Bis zur letzten Etage denkt man es ist ja gut gegangen....

 

Lebendes Sphagnum lagert ja einiges in den Spitzen ab. Wenn man es dann rasiert um es zu vitalisieren säubert man ja das System. Aber das hat sicher auch Grenzen.

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Gegen die lieben schwarzen Rabauken habe ich jetzt noch einen Zusätzlichen Verunsicherer. Wackelkatzen hab ich noch nicht.

Aber diese Viper in Wackel sollte sie schon sehr verunsichern. Na ja vielleicht tut die aus frostfester Keramik auch.

Dann kann ich vielleicht die Fichtenreiser zurückfahren.

Heute ist mir aufgefallen das auf der ganzen Fläche sehr viele meiner Bienen zu finden sind. Sie nehmen das Wasser aus dem Sand, Torf, und Moos auf.

Vielleicht schreckt das die Biester auch ab.

Nachdem das jetzt ein Hochsicherheitszone ist sind noch keine Schäden festzustellen.

 

 

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Edited by partisanengärtner
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Ich kann es gar nicht mehr erwarten. Vorgestern habe ich die meisten draußen in Töpfen und Schalen überwinterten Sarracenien und Dionaeasämlinge ausgepflanzt.

Das Wurzelwachstum bei den Sarracenien ist schon kräftig.

 

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Bei den Dionaeas habe ich eigentlich nur das Moospolster zerteilt und die Stücke gesetzt. Wenn sie sich mal gegenseitig behindern kann ich ja weiter aufteilen.

 

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An einigen Stellen habe ich mit losen Kokosfasern gearbeitet. Das war ein Fehler. Meisen und andere Kleinvögel haben die Wolle aus dem Substrat gezogen.

Wo ein Faden aus dem Moos guckt zupfen sie. Aber wenigstens haben sie das Moos in Ruhe gelassen.

 

Heute war aber nichts. Sie haben sich wohl erschreckt als ich eine Mausefalle damit bestückt habe.

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Seit heute gibts wieder Leitungswasser im Schrebergarten. Es könnte mal wieder regnen. Genug der Regenmagie, aber letztes Mal hat es funktioniert. Die Schlüsselwörter versuche ich zu vermeiden. :sleep:

Hier mal Bilder von heute: Ein hübsche kleine Schachbrettblume blüht seit heute. Sie hat an den Blattstielen Fäden die sie stabilisieren können. Die Einzelblüte ist nur 2-3 cm groß.

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Detail Blüte außen

 

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Innen

 

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Die eine große Zwiebel von Fritillaria kamtschatkensis hat sich geteilt

das kleine Kroppzeug sind Brutzwiebeln die diese Art reichlich bildet. Sie wird allerdings schon ziemlich hoch. Sie blüht schwarz.

Sobald sie etwas Kalk im Substrat hat werden die Blätter gelblich.

 

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Die Orchideen treiben auch schon zum Teil, die asiatischen Cypripedien sind schon da. Von den Amerikanern fehlen noch zwei.

Edited by partisanengärtner
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Hallo Axel,

 

bei deinem Beet ist das immer schwer einzuschätzen - wie groß wird deine Schachbrettblume und kennst du die genaue Art. Die vom Baumarkt werden mir einfach zu groß für mein Beet.

 

Wenn du noch ein paar Regenformeln übrig hast - gerne her damit, aber bitte nicht ausgerechnet über Ostern, da sind die Prognosen schon dürftig genug.

 

Gruß Piesl

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Michael Eikermann

Hallo,

Kannst du ein aktuelles Foto zeigen?

Wo dein Moorbeet komplett zu sehen ist. So eine Frühlings Foto. Dein Patchwork Moorbeet gefällt mir nämlich richtig gut.

Viele Grüße

Michael

Gesendet von meinem XT890 mit Tapatalk

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Die Einzelblüte ist etwa 2-3 cm groß die ganze Pflanze um die 30 cm. Ich muß noch mal genau nachmessen. Bis Ende Mai/Mitte Juni haben sie wohl eingezogen.

Die Art ist vermutlich F. thunbergii.

Ganz habe ich kein Bild aber beim nächsten mal versuche ich es noch einmal.

 

 

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Das Totholz am Abschluß und die Schlenke  links und das Orchideenteil rechts sind noch nicht ganz drauf das habe ich nur als Einzelfotos.

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Die Einzelblüte ist etwa 2-3 cm groß die ganze Pflanze um die 30 cm. Ich muß noch mal genau nachmessen. Bis Ende Mai/Mitte Juni haben sie wohl eingezogen.

Die Art ist vermutlich F. thunbergii.

Ganz habe ich kein Bild aber beim nächsten mal versuche ich es noch einmal.

 

 

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Das Totholz am Abschluß und die Schlenke  links und das Orchideenteil rechts sind noch nicht ganz drauf das habe ich nur als Einzelfotos.

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Die Perspektive kommt hier besser. Die Schlange habe ich auf einen Stein gesetzt damit ich die Gräser alle rupfen kann. Da wo sie sonst ist stört sie etwas.

 

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Danke!

Die Gesamtansicht kommt schon echt gut. Es sieht aus wie bei unseren Bannwaldwanderungen, da fehlt nur noch ein ganzer gestürzter Baum :thumbsup:

Konntest du eigentlich schon eine Wirkung deiner Schlange auf die schwarze Brut feststellen?

 

Piesl

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Das kann ich schlecht sagen da sie nicht die einzige Maßnahme ist. Die gerade nicht sichtbare Fichtenzweigabschreckung nehme ich gerade langsam zurück (zum Fotografieren entfernt). Die Mausefallen werden immer seltener ausgelöst.

Ich glaube alles zusammen verunsichert die schwarzen Vandalen. Wie wenn im Keller das Licht ausgeht und dann noch ein seltsames Geräusch dazu kommt. :D

 

Eine Methode allein würde wohl nicht funktionieren.

 

Einen ganzen Baumstamm bekomme ich nicht in mein Auto, geschweige denn in den Garten. Wäre mit aber durchaus zuzutrauen und gefällt mir natürlich..

Edited by partisanengärtner
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Wegen der Regenformel muß man im Forum nur über ......säure reden. Dadurch entsteht ein elektrisches Potential und ausreichend Wind um selbst, im trockensten Frühjahr, dem gnadenlosen Himmel ein paar Tränen zu entlocken.

Schamanenmethoden gibt es auch, aber die haben noch mehr Nebenwirkungen. :cool:

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mittlerweile habe ich auch zwei Sellaginella Arten bekommen die angeblich winterhart sind. Zwei Arten und eine Hybride aus dem Corydalis flexuosa Komplex  (Blau) sind auch neu.

Sie sollten alle dieses Biotop lieben.

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Es wird ja jetzt angebaut. Projekt Niedermoor. :cool:

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Heute habe ich mal wieder drin rumgepopelt.

Neue Bewohner sind ein jetzt wieder aufgetauchter zweitriebiger Stock Trillium grandiflorum, er wurde letztes Jahr krank und ich dachte schon das wars.

 

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Vielleicht gefällt es ihm dort besser als am alten Platz. Es ist eine kleinwüchsige Waldpflanze aus Nordamerika, die sich zwischen den Cypripedium reginae (Austriebfoto) hoffentlich wohl fühlen wird.

 

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Dann habe ich da noch jetzt zwei Bilder von Sellaginella helvetica und S. involvens, die auch da einen Platz gefunden haben.

 

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Der kleine Eichenfarn war schon in Christians Moorbeeten von mir angesiedelt.

 

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Der Frauenhaarfarn (Blätter beim Trillium) ist ein neuer Versuch. Er war diesen Winter grün und treibt gerade aus.

 

 

 

Den roten Sauerklee habe ich jetzt an zwei Plätzen dort. Es ist eine Form des normalen Waldsauerklees. Am alten Platz war zuviel große Konkurrenz.

 

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partisanengärtner

Jetzt habe ich ein Foto gemacht das eine Übersicht ermöglicht.

Links vorne ist die Schlenke für die ich noch eine Aldrovanda suche. Rechts vorne sind die Cypripedien mit den Sellaginella und der Trillium.

Die Dionaea sind um die Schlange verteilt. Teils unten, teils auf dem Hügelchen am Wasser und dem Kübel gegenüber.

 

 

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Ein Teil der Pinguicula ist in dem  Graben zwischen dem Schlenkenhügel angesiedelt.

 

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Michael Eikermann

Hallo,

 

da ist ja endlich eine komplett Ansicht :rolleyes:

Das ist wirklich ein klasse Einfall von dir gewesen, das Beet so zu gestalten.

 

Viele Grüße

 

Michael

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Hi,

also wenn ich mir so deine Gesamtansicht ansehe, da fällt mir ein ehemaliges Forummitglied ein. Der sagte damals zu mir mit totenstarrer Mine:" hier sieht es aus als wäre jahrelang nichts mehr gemacht worden!" War für mich ein dickes Lob, das beim Sprecher auf völliges Unverständnis traf!  :D

 

Ich darf das hiermit an dich weiter geben.  :bow: Da beneide ich dich um dein Platzangebot. Um noch mal auf den umgestürzten Baum zurück zu kommen - nimm doch den Kirschbaum aus der Nachbarschaft. Der bei mir kommt nun bald zum Ende des Blütenabwurfes -Hallelujahhhh!!! Jetzt müssen nur noch deine Sarras richtig groß werden, doch das kommt von alleine.

 

Ach ja, noch einen schiefen Gruß an deine Dionaeas: jämmerliche Feiglinge! Sich um die Schlange verteilen und den kleineren Droseras die Schutzzone blockieren ...  :thumbsd:

 

Gruß Piesl

Edited by Piesl
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partisanengärtner

Das bei mir ist eine windige kleine Schattenmorelle. Aber gut erkannt :yes:

Danke für das Lob aus diesem berufenen Mund.

Nietzsche sagte mal sinngemäß: Man muß schon einiges an Chaos in sich haben um einen tanzenden Stern zu gebären. Ein richtig uriges Moorbeet hat was davon.

 

Was haltet Ihr übrigens davon etwas Holzasche dort zu verteilen um die Standfestigkeit der Sarras zu erhöhen.

Meine Venusfliegenfallen und die wenigen Sarraceniensämlinge die schon mal was davon abbekommen haben sind damals zumindest nicht eingegangen.

Ich hatte es bei Schimmelbefall mit erfolg angewendet. Die Pottasche soll das Gewebe festigen und unempfindlicher machen gegen Pilzbefall.

Die alkalische Reaktion hat ihnen soweit ich das bemerkt habe nicht geschadet. Wie das Moos drauf reagiert weiß ich allerdings nicht mehr. Kann aber auch nicht gravierend gewesen sein.

 

Ich kam drauf weil die nordamerikanischen Carnivoren nach Bränden besonders üppig wachsen sollen. Dort findet man ja meist schütteren Wald.

Edited by partisanengärtner
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