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Diskussions-Thread zu Naturschutz und Wildentnahmen in der Meerwasser-Aquaristik


helmutpre

Empfohlene Beiträge

Ein paar Wildentnarmen habe ich auch im Garten:

Weiße Nazissen, die haben Verwandte vor etlichen Jahren(mindestens vor 20 Jahre oder noch länger) von einer Waldlichtung mitgenommen, kennt jemand die genaue Art?

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Und Frühlingsknotenblumen, die ich als Kind zusammen mit meiner Oma und Tante mitgenommen habe.

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Beide Arten scheint es im Garten gut gefallen, da sie sich zahlreich vermehrt haben. Also falls sie am Natursandort mal verschwunden sind leben sei zumindest im Garten weiter.  Mittlerweile rede ich es der Verwandschaft aber aus Frühlingsknotenblumen zu pflücken oder Knollen auszugraben, leider nicht immer mit Erfolg.

 

Zum Thema Wildfang, seit 2013 habe ich einen Spatz.

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Habe ihn im Sommer 2013 gefunden, er(beser gesagt sie, es ist ein Weibchen) konnte nicht fliegen. Nachdem er nicht von Altvögeln gefüttert wurde und ich eine Katze habe zog er in einen Vogelkäfig um. In der Hoffnung das er doch noch das Fliegen lernt.

 

Bei einem Gewitter fand ich einige Zeit später einen weiteren Spatz in der Garage, dieser war kleiner als der zuerst gefundene. Es hat sehr viel geregnet, zudem wurde es bereits dunkel. Darum war kein Altvogel der ihn füttern könnte zu sehen. Und in der Garage konnte er nciht bleiben.

Ich habe ihn zu dem anderen Spatz in den Vogelkäfig gesetzt den ich in meinen Pflanzenüberwinterungsraum gestellt habe und wollte am nächsten Morgen den Käfig rausstellen um zu sehen ob er gefüttert wird.

Doch am Nächsten morgen kamen mir die Vogeleltern schon zu vor. Durch das gekippte Fenster gelangten sie in den Raum und haben ihn gefüttert.

 

Ich ließ in trotzdem noch ein paar Tage im geschützen Käfig nachdem sie ihn trotz Käfiggitter fütterten, wie gesagt ich habe eine Katze, zudem waren auch schon mal mehrere Iltise im Garten. Als er anfing mit den Flügeln zu flattern, das der bereits größere Spatz nie gemacht hat, der ist wenn er mal von der Stange in seinem Käfig gestürzt ist, wie ein Sein zu Boden gefallen, habe ich den "neuen" Spatz in die Freiheit entlassen.

Dachte der kommt sicher nicht wieder. Doch dieser hat dann jeden Tag seinen flugunfähigen Kollegen im Käfig besucht.

 

Mittlerweile ist der flugunfähige Spatz in einer Voliere, habe ihn mal zu einer Wildtierauffangstation gebracht, dort wussten sie leider auch nicht was er hat und man hat mir geraten ihn in Gefangenschaft zu lassen. Fliegen  kann er immer noch nicht, aber zumindest fällt er nicht mehr wie ein Sein zu Boden. Da er nun etwas mehr flattert um seinen Fall zu bremsen.

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partisanengärtner

Deine Narzisse ist eine Form der Narzissus poeticus. Vermutlich lässt sich das noch genauer sagen wenn man die genaue Herkunft kennt. Waldlichtung kann aber auch heißen. das da jemand seinen Gartenabfall entsorgt hat. Schau mal auf Verbreitung dieser Art. Sehr schöne Form

Verwilderungen sind nicht selten. Es kann auch eine Hybride mit der Art sein. "Actaea" ist es nicht, also wohl eher eine richtige Wildform.

Deine Spatzengeschichte finde ich sehr schön.

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Hallo "Seitinger",

 

die Spatzenstory mag ich irgendwie...

Von einen ähnlichen Fall einer "Naturentnahme" aus dem letzten Jahr hatte ich vor einigen Monaten erst erfahren.

Dabei ging es um eine "Schwalbe", die als Jungtier aufgefunden und hochgepäppelt wurde.

Sie wurde sehr zahm um flatterte - wie ein domestizierter Wellensittich- in der Wohnung umher.

 

Eines Tages entwischte das Tier durch ein Fenster und wurde nach wenigen Metern von einer Katze erwischt.

 

Die Schwalbe wurde also zweimal der Natur entnommen...

 

 

Viele Grüße

 

Helmut

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Könnte wirklich diese Art sein, werde mal nachfragen ob meine Verwandschaft noch weiß von wo genau sie die Nazisse gefunden hat. Wenn ich mich nicht täusche hat sie mal gesagt von St. Kathrein, aber es gibt mehrere Orte hier in Österreich die so heißen. Am ehesten denke ich sie meint St. Kathrein am Hauenstein das wär von der Entfernung her am nächsten.

 

einzig vom Österreichischen Vorkommen steht von diesr Art nichts von diesen Ort

 

In Österreich gibt es wilde Bestände im Ausseer Land und im oö Salzkammergut

 

von dieser Seite http://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Haus-_und_Gartenpflanzen/Narzissen

 

Zahm ist der Spatz leider nicht geworden, wenn der mich sieht läuft und springt der flügelfaltternd davon. Sieht schon witzig aus (für den Spatz zwar nicht dem wär es sicher lieber wenn er fliegen könnte) als ob er versucht Anlauf zu nehmen um in die Luft zu kommen. aber weiter als 30 cm in der Höhe und nicht mal einen halben Meter weit schafft er nicht, außer er klettert das Volierengitter hoch, dann schafft er etwa 2 Meter weit aber im schrägen Sturzflug

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Hallo Andreas,

 

 

Frag mich nur, was das noch mit dem Thema zu tun hat.

 

in beiden Fällen geht es um Tiere der freien Natur, die sich schließlich unfreiwillig in menschlicher Obhut befanden, also um eine Wild(tier)entnahme aus der Natur.

Beide Fälle haben nichts mit Mehrwasseraquaristik zu tun, in sofern ist Dein Einwand ok. Allerdings ist das Thema von Anfang an sehr

viel breiter diskutiert worden, die genannten Beispiele passen nicht nur gut in diesen Thread, sie vervollständigen ihn  sogar.

 

Viele Grüße

 

Helmut

 

 

 

 

Viele Grüße

 

Helmut

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Moin Andreas,

 

Spatzen, Schwalben, Bambis usw. hin oder her, ...

 

 

Im Grunde geht es doch hier jetzt nur noch um die Relativierung irgendwelcher Natur- und Artenschutzgesetze.

 

... dem kann ich durchaus zustimmen.

Relativierung bedeutet für mich nämlich "Augenmaß", das ich bei einigen Naturschutz-Organistationen vermisse.

 

Viele Grüße

 

Helmut

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Andreas Wistuba

 

Bevor hier noch jemand vom blinden Eichhörnchen-Baby oder von Klopfer dem lahmen Häschen anfängt - diese Storys erzählt euren Kindern - sie haben nichts mit der alltäglichen Realität zu tun!

 

 

Das ist wohl wahr, ist aber auch kein echtes Problem. Problematisch ist aber die Realitätsferne vieler "Blüten", die die Naturschutzgesetze treiben....

Grüße

Andreas

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Hallo Andreas,

also ganz ehrlich, Du machst mir Spaß! Du beklagst Dich darüber, dass es im Naturschutzgebiet zugeht wie
auf einem Rummelplatz, dabei gehörst Du doch selber zu den Rummelplatzbesuchern ! Nicht nur das, Du verlässt
sogar die Wege, obwohl Du weißt, dass es nicht erlaubt ist. Dabei hast Du mit hoher Wahrscheinlichkeit
Tiere gestört und Pflanzen zertrampelt und dadurch Schaden angerichtet. Andererseits drohst Du allen,
die sich ein paar Samenkörner mitnehmen. Sorry, aber so etwas bezeichne ich als doppelte Moral.


viele Grüße

Helmut

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Hallo Andreas,

 

 

Und wie gesagt, ich laufe auch nicht mit dem Gesetzbuch unter dem Arm durch die Gegend....

 

...genau den Eindruck erweckst Du aber, ich ziere mal:

 

 

Natürlich muss man solche Orte schützen und wenn ich da jemanden beim Samenklau erwischen würde, dann würde ich ihm ne Beule in den Bart beißen

 

Ich finde es schon sehr befremdlich, dass Du Dir anmaßt, in welchem Umfang man geltendes Recht verletzen darf. Deine Sünden sind so gerade noch ok,

aber die der anderen sind verwerflich oder was? Entweder man hält sich an die Gesetze oder nicht, und wenn jemand es nicht tut (so wie Du), dann sollte er nicht mit erhobenem Zeigefinger herumlaufen, sonst ist eben leider das Kriterium der doppelten Moral erfüllt.  Selbst Dein aktueller Beitrag (in Verbindung mit dem von gestern) offenbart Deine merkwürdige Sichtweise:

 

 

Ich halte Gesetze für den Naturschutz für wichtig, erkenne sie an und habe die Bereitschaft, mich an ihnen zu halten.

 

und warum tust Du es dann nicht ?

 

 

...Ich habe im Naturschutzgebiet auch schon mal die Wege verlassen,...

 

Meine Aussage bzgl. Deines gestrigen Beitrags ist also demnach nicht primitiv, sondern das Ergebnis einer sorgältigen Analyse, also eine Art  Gutachten

(Dafür verlange ich normalerweise Geld, aber keine Sorge, geht diesmal auf´s Haus.)

 

Und falls Du Probleme mit meiner Haltung gegenüber der Natur hast, stelle ich noch einmal klar: Ich bin für die Einhaltung von Natur-und Tierschutzgesetzen, allerdings auch für eine nachhaltige Nutzung der Natur und bin strikt dagegen, dass Politiker Gesetze verabschieden, die immer mehr Mauern zwischen Mensch und Natur aufbauen und an anderer Stelle großangelegte Naturzerstörungen tolerieren oder sogar subventionieren. Dies und vieles mehr habe ich und andere Forennutzein diesen Thread

längst geschrieben und begründet.

 

Viele Grüße

 

Helmut

 

Editiert: kleine Rechtschreibkorrektur: nachaltig  --> nachhaltig

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Hallo Andreas,

 

wir können uns noch weiter zerfleischen, das ist aber nicht im Sinne des Forums und auch nicht dieses Threads. Damit er also nicht von

einem meiner Moderatorenkollegen geschlossen wird, werde ich nicht auf Deinen letzten Beitrag antworten und hoffe statt dessen auf

konstruktive Beiträge.

 

Viele Grüße

 

Helmut

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Andreas Wistuba

Hallo Helmut,

 

ich habe Dich auch nicht anders eingeschätzt. Zum anderen sind meine Vergehen keineswegs OK gewesen. Leute wie Du glauben eben, über die Natur verfügen zu dürfen und ich versuche mich in Ihr zu bewegen und zu beobachten. Das ist der Unterschied, Du konsumierst, greifst ab und vereinnahmst es für Dich - willst es besitzen und am besten einen Zaun drum ziehen. Deine Versuche, mich auf deinem Niveau runter zu ziehen sind ekelerregend und schauerlich!

 

Viele Grüße

Andreas

 

 

Einfach mal locker bleiben - mit solchen Vorwürfen und Beschimpfungen kann man jede Diskussion abwürgen. 

Schade, aber vielleicht ist Dir schon 'mal aufgefallen, dass nach solchen Beiträgen häufig nicht mehr viel nachkommt. 

Und das hat nicht unbedingt mit der Überzeugungskraft zu tun. Überzeugen geht anders...

Grüße

Andreas

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Martin Hingst

 

Deine Versuche, mich auf deinem Niveau runter zu ziehen sind ekelerregend und schauerlich!

Andreas S., ich schau mir das schon wieder eine Weile an, aber nicht mehr lange.

 

Ich bin inzwischen überzeugt, dir geht es nur um die Provokation, um unsere Grenzen auszutesten. Deshalb möchte ich dir diesen Gefallen gerne tun. Bei deiner nächsten Entgleisung.

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partisanengärtner

Das geht mir ähnlich Wolfgang. In dem Thread habe ich nicht mehr geschrieben, da mir der Ton nicht gefallen hat.

Aber einen Grund für die Löschung konnte ich auch nicht aus seinem letzten Beitrag ersehen. Ich teile seine Meinung nicht, aber das Recht sie in angemessenem Ton zu äußern sollte er schon haben.

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Nicky Westphal

Hä, ich hatte doch vor zwei Stunden oder so hier noch einen langen Beitrag von Andreas gelesen, oder? Also so betrunken bin ich noch lange nicht, als das ich mich da irre. Und ehrlich gesagt, so wahnsinnig schlimm fand ich den nicht, da waren weder Beleidigungen noch sonstwas dabei, er hat nur seine Meinung geäußert (die halt abweichend von Helmut's Meinung ist).

Da möchte ich jetzt ganz persönlich mal meinen Unmut äußern, einfach so Beiträge zu löschen, die meiner Meinung nach weder gegen die Forenregeln verstoßen noch irgendwie anders anstößig sind. Das heißt nicht, das ich Andreas Ansicht teile (genauso wenig aber auch die von Helmut, zu dem Thema äußere ich mich momentan nicht), aber erstens finde ich, das hier jeder seine Meinung frei vertreten darf und auch sollte/muss, zweitens streite ich selber auch gerne und drittens lehne ich jede Form von Maulkorb (und das ist einer, wenn jemand einem die mühselig getippten Antworten löscht) ab.

 

He Leute, ich habe mich mit einigen anderen hier schon wesentlich schlimmer gefetzt und die Beiträge sind immer noch nachzulesen. 

 

 Hallo,

 

Andreas S. hat mich gebeten, da er wegen wiederholter Provokation, Beleidigungen und Unterstellungen für 30 Tage von der Nutzung des Forums ausgeschlossen wurde, für die, die über PN in Kontakt zu ihm stehen, sich bei ihren Anliegen über seine anderen Mailadressen in Verbindung zu setzen. Er möchte nicht, das hier einer denkt, das er keine Lust hat auf die Unterhalungen zu antworten!

 

Ich persönlich schließe mich zum Thema Beiträge löschen Wolfgangs Meinung an, es ist ein schwieriges Thema und hier in diesem Thread gehen die Ansichten sehr weit auseinander, so kommt es sicher auch zu persönlichen Auseinandersetungen. Wie sonst soll man seine persönliche Einstellung kund tun, wenn man das Tun anderer Leute nicht kritisieren darf? Sicher geht das auf viele Arten und sicher auch diplomatischer. Aber um ehrlich zu sein, läd das Thema Naturschutz, Wildentnahmen etc. auch zu solchen Konfrontationen ein. Es ist einfach viel zu abhängig, in welchen Relationen man das betrachtet. Ich habe mich deswegen hier auch nicht geäusert, da es jeder mit sich selbst klären muss, was er davon hällt. Andern kannst du Niemanden, das muss jeder selbst tun!

 

Grüße Nicky

 

PS: Bestünde die Möglichkeit seitens des Forums, die ausgeschlossen Mitglieder wenigstens über PN freizuschalten? Es ghet ja oft auch um Terminabsprachen etc, wo es sinvoll wäre, das sie die Leute noch melden könnten und nicht jeder hat die priv. Mailadressen für solche Fälle!

Bearbeitet von Nicky Westphal
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Martin Hingst

Hallo,

 

nur kurz von mir an dieser Stelle:

 

Es geht nicht darum, Meinungen abzuwürgen. Im Gegenteil: wir haben diesen Thread hier extra geschaffen (durch Abtrennen aus michaelpl's Meerwasser-Thread),  um den Meinungsaustausch aktiv voran zu treiben. So schwierig das manchmal zu moderieren ist.

 

Aber: persönliche Beleidigungen sind Gift für jede Diskussion.  Schon wenn nur einer rumgiftet, wird schnell ein ganzer Beitrag komplett verdreckt.

Wenn der angegiftete dann zurück giftet, und sich ein dritter mit angegriffen wird...das geht exponentiell in die Höhe. Das haben wir zu oft erlebt.

 

Also gehen wir entschieden gegen persönliche Angriffe vor. Allerdings nicht ohne vorher mehrfach um Mäßigung zu bitten.

 

Viele Grüße

 

Martin

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Nicky Westphal

Hallo Martin,

 

nix für ungut, aber wenn ich den gestrigen Beitrag von Helmut lese, wo einzelen Textstellen zitiert werden, da würde ich mich auch provoziert fühlen wenn man meine Aussagen für eigene Zwecke zusammenstreicht und sicher nicht nur mit einem Lächeln antworten.

Die Beiträge gehören dann wohl genauso entfernt, da teilweise ja die Bezüge zu den Posts fehlen. Es entstehen so falsche Eindrücke von den eigentlichen Aussagen! Es wäre für mich auch ein unterschied, ob ich im Naturschutzgebiet den Weg verlasse oder mir dort die Taschen vollpacke. Wie gesagt, das muss jeder für sich selber wissen. Wenn hier Posts gestrichen werden passt was nicht. Beleidigungen etc. könnt ihr ja einschwärzen, aber wenn komplette Texte fehen, entsteht über manche Aussage einfach ein falscher Eindruck.

 

Grüße Nicky

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Martin Hingst

Hallo Nicky,

 

Die Beiträge gehören dann wohl genauso entfernt

 

Kann ich zum Teil nachvollziehen - wenn die Originale gelöscht werden, müssen auch die Beiträge weg, die die Originale zitieren.

Ist hier aber nicht der Fall - der Original-Beitrag, den Helmut zitiert, kann jeder noch nachlesen. Steht direkt darüber.

 

 

 

Beleidigungen etc. könnt ihr ja einschwärzen, aber wenn komplette Texte fehen, entsteht über manche Aussage einfach ein falscher Eindruck

 

Sorry - das ist Berufsrisiko. Wer wiederholt beleidigt, muss mit dem Streichen seiner Beiträge und den Konsequenzen rechnen. 

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Hallo Wolfgang, Partisanengärtner & Nicky,

 

wenn jemand im Forum behauptet, ein anderes Mitglied würde dazu aufrufen, Gesetze zu missachten, dann fliegt er hochkant aus dem Forum, da gibt es überhaupt keine

Diskussion.

 

Viele Grüße

 

Helmut

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Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll... am besten der Beitrag wird gelöscht damit nicht noch mehr Streit entsteht. Gruß Michael

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Andreas Wistuba

Beleidigungen etc. könnt ihr ja einschwärzen, aber wenn komplette Texte fehen, entsteht über manche Aussage einfach ein falscher Eindruck.

 

 

Ich bin ein Freund von angeregten Diskussionen, bei denen es auch ruhig mal hoch hergehen darf. Bissige Bemerkungen, Sarkasmus, ... , all das ist ok. Aber Beleidigungen gehen gar nicht. Wer andere beleidigt, disqualifiziert sich zwar in erster Linie selbst aber hier in der Öffentlichkeit schädigt er auch den Ruf des ganzen Forums und nimmt anderen die Lust, sich zu beteiligen.

Warum sollte sich die Moderation denn die Mühe machen, Textstellen zu schwärzen? Es gibt Foren-Regeln, die jeder von uns bei der Registrierung akzeptiert hat. Das sind sozusagen unsere "Gesetze" hier. Wer die nicht einhält, muss mit Sanktionen rechnen und wenn ich an den Satz "...Deine Versuche, mich auf deinem Niveau runter zu ziehen sind ekelerregend und schauerlich!..." denke, halte ich eine zeitlich begrenzte Sperre für absolut fair und eher milde. Jemanden, der im Myrmecophyten-Forum, das ich moderiere und administriere so über ein anderes Mitglied herfiele, würde ich wahrscheinlich komplett löschen.

 

Grüße

Andreas 

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Ich denke mal, jeder hat sich ein Bild beider 'Kontrahenten' machen können. In Schutz nehmen, und mich damit auf eine Seite stellen, werde ich Keinen. Allerdings ist sich jeder - und das meine ich jetzt für Alle - seiner gelebten Moral am Nächsten und man muss nicht darauf in einem Forum darauf herum reiten, wer die Gesetze nun am Besten lebt (das ist Förmchengelaber und hört nicht in ein öffentliches Forum, weil eben Jeder seine gelebte Einstellung dazu hat).

 

Es gab im Mai 2005 auf Bundesebene rund 2.100 Gesetze mit knapp 46.000 Einzelvorschriften und 3.140 Rechtsverordnungen mit fast 41.000 Einzelvorschriften,
und es kommen immer mehr neue Gesetze hinzu. Jeder mündige Bürger hält sich nach seiner Moral daran (zu Hause kiffen ist i.O, Schwarzfahren nicht = individuelle Sicht der Dinge), keiner lebt 100% nach diesen Gesetzen. Ich hoffe, dass ich nicht jetzt auch gesperrt werde, weil hier jemand in meinen Sätzen ein Aufruf zum Gesetze brechen sieht. Ich habe das nämlich in keinster Weise bei Eurer Kommunikation so gesehen (und das Naturschutzgesetz ist auch nur ein Gesetz, was bestimmt in vielen Sachen diskussionswürdig ist, aber nicht mit "ich mach das besser" - "nein ich").

 

...aber das Andreas nach Provokationen, Beleidigung sich abkühlen darf, ok - Euer Wohnzimmer (mit der Begründung kann ich noch am Besten konform gehen, wenn mich einer fragen würde).

 

 

-volker-

Bearbeitet von Volker S
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partisanengärtner

Das mit dem Abkühlen finde ich auch in Ordnung, manchmal hilft halt nichts anderes, das machen wir im Gartenforum auch nicht anders. Dort gibt es allerdings einen Bereich in dem nicht moderiert wird. Fachthreads die so entgleisen landen dann dort. Wir nennen es den Keller.

Threads von dort tauchen im Portal nicht explizit auf. Da kann sich dann die Diskussion austoben.

Das Löschen des Beitrags den ich gelesen habe ist für mich diskutabel, ist aber euer Wohnzimmer wie Volker sagte. Macht die Maßnahmen aber nicht nachvollziehbarer.

Vielleicht sollte man solche Threads auch eine Zeit lang stilllegen.

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Welche Einschränkungen oder Nachteile werden denn nun befürchtet, oder sind schon eingetreten?
 
Gibt es nicht ganz andere Baustellen, für die Gesetze erlassen werden von der EU, die lächerlich sind?
 
Gehört nicht das Naturschutzgesetz zu den wichtigeren Gesetzen?
 
Selbstbestimmung/kontrolle oder auf den "Menschenverstand" zu setzen ist schön und gut, funktioniert nur leider nicht.
Hier war zu lesen: nur was der Mensch kennt und schätzt, würde er schützen (Thunfischpizza). Das hat dem Kabeljau bei den 
Fischstäbchen wenig geholfen und wird dem Thunfisch auch nicht helfen.
 
Wir leben in einer überregulierten Welt. Nur beim Naturschutz ist das plötzlich ein Problem? 
 
Ich verstehe diese negative Haltung gegenüber Naturschützern und Naturschutzgesetzen nicht. 
Steht diesem Forum auch nicht gut. Wo man sich doch dem Naturschutz verpflichtet fühlen sollte.
 
Aber trotzdem verstehe ich nicht welche Nachteile für euch entstehen?!
Abgesehen von den Händlern, ob nun schwarz oder nicht... 
deren Pflanzen doch erst wirklich wertvoll werden, wenn sie nicht mehr einfach so aus der Natur entwendet werden.
 
Ich verstehe es nicht.
 
Vielleicht kann mir ja doch noch jemand einen wirklichen Nachteil des Verbotes von Wildfängen nennen.

 

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Hallo Hans,

 

vielleicht sind in der hitzigen Diskussion die wirklichen Ansichten nicht so klar rübergekommen.

Ich bin sicher, niemand hier im Forum hat ein Interesse daran, die Natur zu schädigen. Leider ist in vielen Teilen der

Welt (besonders bei uns) die Natur bereits stark geschädigt, die wenigen Rückzugsgebiete müssen natürlich umso mehr

geschützt werden, dafür gibt es Gesetze und das ist gut so.

Einen gesetzlichen Schutz genießen auch Tiere (und Pflanzen) aus exotischen Ländern in Form der CITES-Regelungen. Je nach

Gefährdungsstand werden die Arten mehr oder weniger geschützt. Ohne diesen Schutz würden sich wahrscheinlich tatsächlich

viele Urlauber "die Taschen vollpacken". Diese Gesetze sind sicherlich nicht perfekt (Schmuggel), aber dennoch sehr wirksam.

 

Viele Spezies sind glücklicherweise nicht gefährdet. An der Frage, ob es ok ist, Individuen solcher Spezies der Natur zu entnehmen,

scheiden sich in der Tat die Geister. Welche Position da die beste ist, weiß ich auch nicht, ich glaube aber, sie liegt irgendwo in der Mitte.

Die geplanten Totalverbote verkennen völlig, dass sich in den letzten Jahrzehnten sehr viel zum Positiven entwickelt hat.

 

In diesem Zusammenhang gab es vor Kurzem ein interessantes Interview mit einem Nicola Lutzmann, einem promovierten Biologen und

als Parteimitglied der Grünen u.a. in der Arten- und Naturschutzpolitik engagiert. Ich war etwas überrascht, dass er in dieser Position

keine fundamentalistische Haltung vertritt, sondern sich (mit Einschränkungen) für Wildfangimporte ausspricht und eine Reihe guter Argumente liefert.

Dazu zählte, dass in den Entwicklungsländern, in denen Tiere von Einheimischen für den Export gefangen werden, Wildtiere mehr und mehr als Ressource

gesehen werden, deren Bestand und deren Lebensgrundlage nicht zerstört werden darf, so dass die Leute lernen, ihre Natur zu schützen.

Den Entwicklungsländern vorzuschreiben, diese Ressource nicht nutzen zu dürfen, bezeichnet er als "Form von neuem Kollonialismus".

Besonders überrascht hat mich die Aussage (in diesem Interview sowie in anderen Teilen der Zeitschrift,

in der es abgedruckt ist), dass zahlreiche Spezies bereits in Farmen nachgezüchtet werden, sogar Chamäleons und Warane. Das ist absolut sinnvoll und

erfolgversprechend, weil die Tiere gedeihen können, ohne dass viel Technik und Energie eingesetzt werden muss.

Solche Tiere sind i.d.R. wesentlich gesunder und deshalb für den Käufer deutlich interessanter als Wildfänge.

 

Ein anderer Artikel befasst sich mit einem der Großhändler für Terrarientiere, dessen Anteil verkaufter Wildfänge im Jahr 2012 nur noch 40% betrug,

gegenüber 59% im Jahr 2009. Erwähnenswert ist auch, dass das Unternehmen einen eigenen Tierarzt beschäftigt und (auch ohne gesetzliche Vorschriften)

auf den Handel mit verschiedenen Arten verzichtet.

 

In den vergangenen Jahren hat sich sehr vieles getan, einiges davon hat der Markt, anderes haben Gesetze geregelt. Es ist noch bei Weitem nicht alles perfekt, 

aber auf einem guten Weg, so dass extreme Gesetzesverschärfungen (ich spreche nicht von den aktuellen Gesetzen) unangebracht sind.

 

Es gibt durchaus auch Gründe für eine Einschränkung des Wildtierhandels. So wird in dem Interview am Beispiel der Langschwanzeidechsen geschildert,

dass zahlreiche Wildfänge jedes Jahr importiert werden, obwohl die Art als züchtbar gilt. Ein Importverbot würde entsprechend zu mehr Nachzuchten führen und die Spezies

dem Handel zurückgeben. Dr. Lutzmann befürchtet deshalb, dass ein Verbot des Wildtierhandels nicht dem "Normalterrarianer" , sondern eher

die echten Spezialisten unter den Terrarianern und nicht zuletzt der Wissenschaft schadet.

 

Eine sinnvolle Regelung, die ich mir vorstellen könnte, wäre eine Einschränkung von Wildtierimporten in Form von Kontingenten, die durchaus knapp bemessen sein

können. Das wird z.T. auch schon so gehandhabt und wäre ein wirkungsvolles Instrument, um zu verhindern, dass Tiere zu Ramschpreisen

"verhökert" werden. Das Interesse, einmal erworbene Tiere nachzuziehen würde damit deutlich steigen.

 

Ich habe hiermit einige Aspekte für einen (geregelten) Wildtierhandel genannt bzw. zitiert, und würde mich freuen, auch (weiterhin) gegenteilige Meinungen und Argumente 

zu hören.

 

Das oben erwähnte Interview ist übrigens in der "Reptilia", Ausgabe April/ Mai 2014, abgedruckt.

 

Viele Grüße

 

Helmut

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