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PfuetzenPirat

Durchlaufkühler und co

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Cassian

gelöscht
 

Edited by Cassian

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Cedrik Sikora
vor 10 Minuten schrieb Cassian:

 

Ein Gefrierschrank wäre natürlich effizienter. Ich würde aber Temperaturen über Null Grad nehmen, weil sich sonst Eis am Radiator bilden könnte. Kann man die über Null grad einstellen? Kühlschränke gehen bis 0Grad, wären daher bestimmt auch noch okay.

 

Grüße, Cassian

 

 

 

Sicher das sich da so schnell eis bildet?

Ob man die Geräte manipulieren kann in Bezug auf die Temperatur weiß ich nicht. Ich habe ja einen kleinen Mini Gefrierschrank für Lebensmittel. Und dort kann ich nichts einstellen auf den ersten Blick.

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Christian Carle
23 minutes ago, Cedrik Sikora said:

 

Keine Ahnung was du meinst, ab das kalte Wasser soll aus dem Gefrierbehälter in ein Peltier Element gepummt werden. Am Perltier Element hängen dann Lüfter.

 

Du verwechselst hier Peltierelement mit Radiator.

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Christoph Hübner
Am 19.6.2018 um 22:14 schrieb Beautytube:

Konkretes Beispiel:

Wir haben ein Terrarium mit 1 m² Oberfläche.

Das Glas sei 5 mm dick.

Die Wärmeleitfähigkeit von Glas ist ca. 1 W/m/K.

Wenn der Temperaturunterschied ca. 5°K beträgt (20°C Raumtemperatur, 15°C Terrarium Temperatur)

so verlieren wir pro m² Oberfläche:

1 W/m/K * 5K * 1m² / 0.005m = 1000 W = 1 kW

Hallo Peter,

 

dein Beispiel kann ich dann doch nicht so ganz stehen lassen, da sich ein Wärmedurchgang nicht nur aus der Wärmeleitung, sondern auch aus zwei Wärmeübergängen (hier Luft zu Glas und Glas zu Luft) zusammensetzt. Neben Lambda brauchen wir also noch zwei Alphas 😉 und diese sind leider nicht so leicht zu bestimmen.

 

Ich habe nun einige Thermodynamik- und Wärmepumpen-Vorlesungen gehört und bin dadurch etwas vorsichtiger mit quantitativen Angaben. Allein schon, weil hier alle unterschiedlich große Terrarien aus unterschiedlichen Materialien haben, diese unterschiedlich isoliert sind und vor allem auch an unterschiedlichen Orten stehen. Die verwendeten Wärmepumpen und Radiatoren sind dann auch noch mal eine ganz andere Baustelle. 

 

Seitdem ich durch meine Terrariumsautomation mit einem Raspberry Pi (wird vielleicht mal im Taublatt vorgestellt) alle Daten loggen kann, bekomme ich einige interessante Erkenntnisse zu meinem Kühlsystem und werde das vielleicht noch mal irgendwann hier zusammenfassen. Im Moment bin ich aber erst mal froh, dass ich meine Terrarien über Luftschläuche mit Außenluft kühlen kann. Das ist vielleicht nicht im Moment, aber an wohl mindestens 80% aller Tage im Jahr die beste Lösung.

 

 

Viele Grüße

Christoph

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Tizian
Am 19.6.2018 um 21:56 schrieb Cassian:

ich finde die Idee mit dem Kühlschrank anstatt des Durchlaufkühlers, die Cedrik am Anfang genannt hat, interessant. Ich würde aber nicht Wasser direkt in den Kühlschrank füllen, sondern einfach eine Metallbox, die mit Wasser gefüllt ist in den Kühlschrank stellen, und diese dann mit WasserSchläuchen mit dem Radiator verbinden. Eventuell muss man Löcher in den Kühlschrank bohren. Den Kühlschrank würde ich dann ganz normal in Betrieb nehmen, vielleicht kann man sogar noch ein paar Lebensmittel nebenbei kalt stellen. 

Das ist kostengünstiger als ein Durchlaufkühler und wesentlich leiser. Wäre mal einen Versuch wert.

Hallo an alle,

 

ich habe selbst vor einiger Zeit mal jene Methode ausprobiert und umgesetzt. Ich hatte damals einen kleinen Kühlschrank, eher eine Minibar übrig und wollte mir den teuren Durchlaufkühler sparen. Also habe ich auch einen ~8L Behälter mit Wasser befüllt dort reingestellt und einen kleinen Radiator mit Schläuchen und einer Pumpe daran angebracht. Dadurch dass ich nicht allzu viel kühles Wasser hatte und nur einen kleinen Radiator gelang es mir natürlich nicht mein großes Terrarium (1,20x60x60) zu kühlen, jedoch funktionierte dies wunderbar mit einem kleineren (60x40x40). Hier erreichte ich Temperaturen von 13°C. Die Zeit tagsüber, in der der Radiator aus ist, reicht auch völlig aus um das Wasser wieder auf ca. 5-7°C zu kühlen.

Ich denke also dass dies mindestens genauso machbar wäre mit einem größeren Kühlschrank und Wasserbehälter für ein größeres Terrarium. 🙂

 

Liebe Grüße,

Tizian

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Beautytube
Am ‎19‎.‎06‎.‎2018 um 22:32 schrieb Beautytube:

In obigem Beispiel fehlen übrigens die Grenzschichten innen und außen im Aquarium. Das kann ganz schön was ausmachen aber eher nur einen Faktor 10 (heißt wir brauchen "nur" ca. 500 l Luft pro Sekunde).

@Christoph Hübner: Das berücksichtigt die Grenzschichten.

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Beautytube
vor 19 Stunden schrieb Christoph Hübner:

Alphas 😉 und diese sind leider nicht so leicht zu bestimmen

Geht einfach mit dem VDE Wärmeatlas!

Habe das schon öfter gemacht und hat dann gut mit dem Experiment zusammengestimmt.

 

Sollte auch nur eine Abschätzung sein. Wenn das aber nur Ansatzweise richtig ist, braucht man ganz schöne Luftmassen.

 

Wie gesagt, man sollte das mal rechnen, bevor man bastelt. Habe aber auch null Bock mich dazu mal hinzusetzen.

 

BT

 

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Stefan M.

Ein DLK ist wie ein Kühlschrank eine Wärmepumpe (nur oft nicht gut isoliert), welche mithilfe eines Kompressors und einer Drossel einen Temperaturgradienten erzeugt, um im jeweiligen Fall zu kühlen.

Will man auf einfachem Wege eine möglichst effiziente Kühlung erreichen, so sollte man so wenige Systeme wie möglich benutzen, da beim Wärmetransport immer Verluste entstehen.

Stellt man seine Pflanzen in einen Kühlschrank hat man das ganz einfach erreicht. Tipp: diese 2m Kühlschränke mit Plexiglastür die man in der Gastronomie oft sieht. Oben ein Loch bohren für die Lichtstrahler& Temperaturregler, Pflanzen rein, fertig. Bitte nicht die Gummidichtung der Türe beschädigen, da diese in den meisten Fällen als Verschließmechanismus dient. Effizient, schön beschaubar und einfach selber zu machen.

Geht das nicht, ist die Idee mit einem Wassertank im Kühlschrank mit Pumpe und Radiator auch eine gute Idee (bzw DLK direkt an Radiator). Ich benutze im Winter ein Regenfass von 30 l das vor dem Kellerfenster steht, Schwabe² sozusagen 😉 Bereits mit ~10°C kann ich mein quasi-nicht isoliertes growtent auf 14/15°C ohne die Pumpe lange laufen zu lassen. Man braucht also keine Tiefkühltruhe mit Frostschutzmittel (das den Wärmetransport übrigens verschlechtert)

Man kann auch einen DLK/Kühlschrank benutzen um via Pumpe 1 einen Wasserspeicher zu kühlen, aus dem dann mit Pumpe 2 der Radiator versorgt wird.

 

Ein Kühl- oder Gefrierschrank ist ein relativ gut isoliertes, geschlossenes System. Je mehr Kreisläufe ihr danach schaltet desto mehr Verluste müsst ihr hinnehmen bzw desto mehr Masse muss gekühlt werden was also mehr Energie verbraucht.

Luft (generell Gase) als Kühlmittel zu verwenden ist deutlich ineffizient aufgrund des geringen spez. Wärmekoeffizienten. Dieser gibt an wieviel Wärmeenergie ein Medium speichern kann. Flüssigkeiten sind darin wesentlich besser, allen voran reines Wasser.

 

Zur Rechnung:

Die Widerstände der Grenzschichten (Wärmeübergangskoeffizient alpha) und der Glaswand (lambda) sind bereits im Wärmedurchgangskoeffizienten k vereint [W/m²/K] und liegen eher im 1-2-stelligen Bereich bei Glas. Der Wärmeübergangskoeffizient ist aber sehr schwer bestimmbar, da man die Strömungsbedingungen außen und innen kennen muss (Konvektion).

Zur Luft komm ich gerade nicht mehr da ich los muss, da ist ist aber ein Fehler mit den Einheiten (1/s/kg/m² statt kg/s/m²). Guck ich mir am Montag nochmal an^^

 

Grüße Stefan

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Cedrik Sikora
Am 22.6.2018 um 20:16 schrieb Stefan M.:

Tipp: diese 2m Kühlschränke mit Plexiglastür die man in der Gastronomie oft sieht. Oben ein Loch bohren für die Lichtstrahler& Temperaturregler, Pflanzen rein, fertig. Bitte nicht die Gummidichtung der Türe beschädigen, da diese in den meisten Fällen als Verschließmechanismus dient. Effizient, schön beschaubar und einfach selber zu machen.

Geht das nicht, ist die Idee mit einem Wassertank im Kühlschrank mit Pumpe und Radiator auch eine gute Idee (bzw DLK direkt an Radiator). Ich benutze im Winter ein Regenfass von 30 l das vor dem Kellerfenster steht, Schwabe² sozusagen 😉 Bereits mit ~10°C kann ich mein quasi-nicht isoliertes growtent auf 14/15°C ohne die Pumpe lange laufen zu lassen. Man braucht also keine Tiefkühltruhe mit Frostschutzmittel (das den Wärmetransport übrigens verschlechtert)

Man kann auch einen DLK/Kühlschrank benutzen um via Pumpe 1 einen Wasserspeicher zu kühlen, aus dem dann mit Pumpe 2 der Radiator versorgt wird.

 

Ein Kühl- oder Gefrierschrank ist ein relativ gut isoliertes, geschlossenes System. Je mehr Kreisläufe ihr danach schaltet desto mehr Verluste müsst ihr hinnehmen bzw desto mehr Masse muss gekühlt werden was also mehr Energie verbraucht.

Luft (generell Gase) als Kühlmittel zu verwenden ist deutlich ineffizient aufgrund des geringen spez. Wärmekoeffizienten. Dieser gibt an wieviel Wärmeenergie ein Medium speichern kann. Flüssigkeiten sind darin wesentlich besser, allen voran reines Wasser.

 

Zur Rechnung:

Die Widerstände der Grenzschichten (Wärmeübergangskoeffizient alpha) und der Glaswand (lambda) sind bereits im Wärmedurchgangskoeffizienten k vereint [W/m²/K] und liegen eher im 1-2-stelligen Bereich bei Glas. Der Wärmeübergangskoeffizient ist aber sehr schwer bestimmbar, da man die Strömungsbedingungen außen und innen kennen muss (Konvektion).

Zur Luft komm ich gerade nicht mehr da ich los muss, da ist ist aber ein Fehler mit den Einheiten (1/s/kg/m² statt kg/s/m²). Guck ich mir am Montag nochmal an^^

 

Grüße Stefan

 

Ich glaube irgendeiner hier im Forum hat Pflanzen in so einen Getränkekühlschrank stehen 🙂

 

Warum ist Frostschutzmittel ineffizient? Nimmt es nicht die zum Beispiel -18Grad eines Gefrierschrankes an?

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Tina
Stefan M.

@cedrik: Die Wärmekapazität vom Frostschutzmittel ist ca die Hälfte von Wasser. Da wir keine Temperaturen unter 0°C zum Kühlen brauchen verschlechtert  ein Frostschutzmittel also den Wärmetransport.

 

@Tina: genau das meinte ich mit 2m Kühlschränke aus Plexiglas^^

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