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Kalk im Moorbeet


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Hallo!

 

Ich habe gestern beim gießen den Moorbeets (ich gieße mit Regenwasser) festgestellt, dass dich an manchen Stellen am Rand des Beckens kleine Kalkablagerungen gebildet haben, die durch Verdunstung des Wassers entstanden sind.

 

Jetzt zu meiner Frage: Kann ich irgendetwas machen, um den Kalkgehalt zu reduzieren. Gibt es irgendwas, was den Kalk aus dem Moorbeet "zieht" beziehungsweise, wie ich ihn anderwertig reduzieren kann.

 

Danke für eure Antworten.

 

Viele liebe Grüße, Daniel!

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partisanengärtner

Habe ich auch bei einem Freund gesehen. Wie man sowas in einem lebenden Moorbeet ohne Schäden für die Pflanzen entfernt kann ich mir auch nicht vorstellen.

Abgesehen natürlich vom mechanischen entfernen der Verkrustungen.

 

Allerdings habe ich in einem anderen Froum eine Diskussion bezüglich des Ansäuerns von Substraten für kalkempfindliche Pflanzen gelesen. Inwieweit das empfindliche Carnivoren vertragen entzieht sich meiner Kenntnis. Ich habe es noch nicht versucht.

 

Siehst Du auch Schäden an Deinen Pflanzen?

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Nicky Westphal

Hallo Daniel,

 

ich bezweifle das es sich bei den Ablagerungen um Kalk handelt! Ich weiss jetzt nicht, wie da jetzt soviel Kalk in dein Beet gekommen sein soll?

Wenn du nicht wochenlang mit kalkhaltigem Wasser gegossen hast (und davon bedarf es einige Liter um sichtbare Ablagerungen zu haben), sind die Ablagerungen wohl Pollen oder was anderes. Um allerdings Sicher zu gehen müsstest du die Ablagerungen testen!

 

Grüße Nicky

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Philipp H.

Hallo Daniel,

womöglich ist es jetzt schon zu spät, aber kannst du nicht noch ein paar Bilder der Verkrustungen zeigen?

Das würde mich echt interessieren.

lg Philipp

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  • 3 Wochen später...
Stefan H.

Hallo Daniel,

 

für mich sehen die braunen Ablagerungen eher nach Salzen bzw. Mineralien aus. Hatte ich auch mal in einem kleinen Terrarium. Nach einem Substratwechsel war das weg und ich hatte das Gefühl, die Pflanzen würden besser wachsen, kann natürlich auch EInbildung gewesen sein. Ich hatte mit dem gleichen Wasser (Regenwasser aus Wassertonne) weiter gegossen. Eventuell lag es bei mir am Torf wo doch schon einiges drin war laut Verpackung. Danach habe ich anderen genommen und es wurde besser. Kann aber auch sein, dass das Wasser dann bessere Qualität hatte nachdem ich die Wassertonne mal leerte.

 

Viele Grüße

Stefan

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Hallo Daniel,

 

ich schließe mich da Stefan an, sieht aus wie die Ablagerungen, die Sphagnum unter schlechten Bedingungen absondert. Wenn du auf Kalk testen willst, einfach etwas abkratzen und in einem Becher mit Zitronen-, oder Ameisensäure oder Essigessenz beträufeln. Alles handelsübliche Entkalker. Wenn es schäumt enthält es Kalkanteile. Aber ich glaube es wird sich nichts tun.

 

Gruß Piesl

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Ich wuerde villeicht mit einer SEHR Stark verduennten Essig Essenz loesung giessen, 

denn Essigsaure loest Calciumcarbonat unter bildung von Calciumacetat und Kohlensaure auf. Die Kohlensuere zerfaellt bei Lichteinfluss zu H2O und CO2.

Moore sind eh immer leicht Sauerlich und die Saeure wird ja durch die Reaktion mit dem Kalk quasi neutralisiert, Sollte also keinen Grossen Schaden anrichten.

Inwiweit Calciumacetat (leichter in Wasser loeslich und damit leichter auswaschbar als Kalk) fuer Pflanzen schaedlich ist weiss Ih aber nicht.

Gruesse,

Anton

 

PS: Um herrauszufinden ob die Ablagerungen wirklich Kalk, oder was anderes sind, wuerde Ich etwas HCL oder ne andere Saeure drauf tropfen, wenn es blubbert ist es mit grosser Wahrscheinlichkeit Kalk. ( Piesl war schneller ;) )

Bearbeitet von anton
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Junge, was hast du den fuer ein Problem? 

Kunstbeleuchtung, Nebler, Nachtabsenkung, 35 grad im Winter fuer Petiolaris hat auch nicht direkt was mit Natur zu tuen. Normalerweise regelt das Moor Kalkeintrag selbst in dem Pflanzen (z.b. Sphagnum) selbst ein saures Millieu schaffen und den Kalk beseitigen, da aber nunmal die wenigsten ein 3 Hektar Moor ihr eigen nennen muss man es nunma "Kuenstlich" unter kontrolle bringen. 

MfG,

Anton

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Guten Abend,

ich würde einfach mal alles so belassen wie es gerade ist, außer du bemerkst das es deinen Pflanzen nicht bekommt.

Nur nicht zu voreilig handeln, wenn du nicht weißt was es ist und ob es schädlich ist.

Solange alle Pflanzen fröhlich vor sich herwachsen passt doch alles :)

 

Zu Andreas S.

Ich finde es schon ganz schön hart was du dir hier wieder raus nimmst, man müsste meinen du hast aus deiner Sperre gelernt, aber dem scheint leider nicht so zu sein...

Wenn dir die Leute und ihr Umgang, sowie wie sie mit ihren Pflanzen umgehen und sich sorgen, nicht passen und du nicht in der Lage zu sein scheinst dich geordnet auszudrücken, dann denke ich bist du hier in diesem Forum fehl am Platz.

 

Grüße,

Daniel

Bearbeitet von SarrDro
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Guten Abend,

 

Hossa, hier geht's aber ab wie bei Schmidt's Katze! :blink:

 

Die von Daniel (Danielsan) gezeigten Ablagerungen sind meines Erachtens nicht besorgniserregend. Da braucht man keine Säure ins Beet zu kippen oder so. :-) Ich habe bei meinen Töpfen auch diese Ablagerungen, wenn auch schwach ausgeprägt, aber den Pflanzen kümmert es nicht - sie wuchern einfach vor sich hin, wie es sein sollte. Ich gieße mit Osmosewasser.

 

Solange die im Beet befindlichen Pflanzen keine Anstalten machen, ist alles ok. Und falls doch, ist ein Substrattausch viel besser. Wer langfristig das Zuviel an eingetragenen Nährstoffen ins Beet wieder rausholen will, entfernt am besten regelmäßig abgestorbene Pflanzenteile.

 

Gruß

Kevin

 

PS: Daniel (SarrDro) war schneller...

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Zu Andreas S.

Ich finde es schon ganz schön hart was du dir hier wieder raus nimmst, man müsste meinen du hast aus deiner Sperre gelernt, aber dem scheint leider nicht so zu sein...

Wenn dir die Leute und ihr Umgang, sowie wie sie mit ihren Pflanzen umgehen und sich sorgen, nicht passen und du nicht in der Lage zu sein scheinst dich geordnet auszudrücken, dann denke ich bist du hier in diesem Forum fehl am Platz.

Grüße,

Daniel

Sorry aber so denke ich langsam auch. Du bekommst Sperren und trotzdem geht es direkt danach wieder hier ab wie Schmidts Katze. Ich denke wenn so etwas zu oft passiert sollten so Accounts gang einfach gelöscht werden. Ich denke da stimmen einige zu.

MfG Henrik

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Hallo Andreas,

schön wenn du deine eigenen Ansichten hast. Es ist natürlich auch Sinn, diese Ansichten zu teilen aber auf sachliche Weise und nicht so wie du es hier machst. Wenn dich dieses Thema nervt, kann ja mal vorkommen, dann musst du auch nicht antworten. Entweder konstruktiv oder gar nicht. Das man mal den ein oder anderen belehren muss is ja voll ok, sofern man es sachlich macht!

Du willst zwar niemanden beleidigen aber gerade das machst du immer wieder.

Bleib bitte auf dem Boden dann passt das. Du darfst gerne kritisieren aber nicht mit solchen Kommentaren!

So viel dazu.

Jetzt hoffe ich, dass wir alle das Thema doch noch abarbeiten können. :)

Gruß

Toby

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Warum schließen? Die Debatte hat sich doch schon längst wieder gelegt ;)

Mich würde interessieren, ob bei den Tests noch irgendetwas rausgekommen ist.

Würde mich stark wundern, wenn es Kalk wäre. Es sei denn, irgendwer hat den Rasen in unmittelbarer Nähe mit Leitungswasser gegossen und es mit der Grenze zum Beet nicht so genau genommen.

Gruß

Toby

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Nicky Westphal

Hallo,

 

da ist man mal 2-3 Stunden nicht da und los gehts, klasse. Ich denke man kann die Ablagerungen testen lassen um rauszufinden was es ist, aber jetzt zu versuchen, das mit Chemie ins lot zu bringen ist wirklich die letzte Idee, die man da haben sollte, da sitmme ich Andreas S zu. Bevor man überhaupt weiss  was es ist, werden Ratschläge gegeben es zu mit Säure zu neutralisieren. Kalk? Salze? Mineralien? Naja, kann klappen, aber vieleicht neutralisiert man das ganze Beet und es kostet auch die Pflanzen.

 

Also, erst mal wissen was es ist und dann handeln! Und wenn das Beet zu stark Kalk belastet sein sollte, dann doch einen lieber Substratwechsel machen! Es weiss doch keiner was bei dem Experiment rauskommt! Ich bin zwar schon lange aus der Schule, nur bei Chemie sollte die Anwendung hunderprozentig passen, sonst kommt sonstwas raus. Oder warum steigen den die Schadstoffbelastungen in unserem Grundwasser? Da sollte man vieleicht drüber nachdenken, bevor man rät Chemie in den Boden zu kippen!

 

Grüße Nicky

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Im Prinzip ist alles Chemie, und wie Ich bereits geschriebn habe soll er natuerlich erstmal testen wass es denn ist (kann ja auch nur Vogelscheisse sein) und dann habe Ich die Idee geaussert das da doch eine SEHR schwache Essigloesung ( keine harte Chemie sondern fast noch ein Naturprodukt,) da Abhilfe schaffen koennte da das Moor in der Natur sich ja auch ein saures Millieu schafft, was natuerlich im Moorbeet nicht klappt weil mann keine 3 Hektoliter Sphagnum und 10 Jahre Zeit hat. 

Gruesse,

Anton

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Nicky Westphal

Im Prinzip ist alles Chemie, und wie Ich bereits geschriebn habe soll er natuerlich erstmal testen wass es denn ist (kann ja auch nur Vogelscheisse sein) und dann habe Ich die Idee geaussert das da doch eine SEHR schwache Essigloesung ( keine harte Chemie sondern fast noch ein Naturprodukt,) da Abhilfe schaffen koennte da das Moor in der Natur sich ja auch ein saures Millieu schafft, was natuerlich im Moorbeet nicht klappt weil mann keine 3 Hektoliter Sphagnum und 10 Jahre Zeit hat. 

Gruesse,

Anton

Hallo Anton,

 

ist ja gut und schön, nur gibt es Leute, die nehmen das falsch auf und machen soche Experimente auch mit harter Chemie. Natürlich kann man Basen mit Säure neutralisieren, nur in dem Substrat befindet sich nicht nur die Kalklösung die mit der Säure in Kontakt kommt. Es ist vieleicht möglich, das Gießwasser so zu entkalken, aber im Boden triffst du alles Andere auch!

Bezüglich natürlicher schwacher Säure, saurer Regen sollte doch das schon erledigen!

 

Nicht falsch verstehen, ich mal nicht der Vollöko oder so! Wir sind alle keine Engel mit der Kultur unserer Pflanzen (Torfabbau, Energieverbrauch und Schädlichgsbekämpfung) und es gibt Dinge, die sind notwendig und bei manchen Sachen sollte man nachdenken welche anderen Konsequenzen es haben könnte.

 

Grüße Nicky

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  • 4 Wochen später...

Hallo liebe Freunde!

 

Ich habe versucht die Ablagerungen in 25 %iger Essigsäure (vorsicht Chemie :-) ) aufzulösen, konnte aber keine Reaktion feststellen.

 

Habt ihr eine Idee um was es sich sonst dabei handeln kann?

 

Danke

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Nicky Westphal

Hallo,

 

wie in den Antworten vorher mehrfach geschrieben, kann es sich bei den Ablagerungen um alles Mögliche handeln. Nicht alles was einen weissen Belag bildet ist gleich Kalk. Wenn es nicht mit Säure reagiert ist es auch kein Kalk. Wenn diese Anschwemmumg am Rand Kalk wäre, würden sich selbige Ablagerungen auch auf dem Substrat bilden. Um eine solche Ablagerung mit Kalk hinzubekomen, hättest du jahrelang mit Leitungswasser geißen müssen. Ich habe Glasbehälter an meinen Heizkörpern als Luftbefeuchter, die ich schon Jahre nutze und da ist die Ablagerung zwar sichtbar, aber mit deiner Verkrustung absolut nicht vergleichbar.

 

Ich vermute es handelt sich einfach um Verkrustungen von Pollen & Dreck, die durch Regen eingebracht und an den Rand gespühlt wurden. Lege dort einfach mal einen PH-Messstreifen auf dein Beet und seh wo dein Wert ist.

 

Grüße Nicky

Bearbeitet von Nicky Westphal
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  • 5 Jahre später...

Hallo ihr Lieben, 

habe ein ähnliches Problem. Auch auf meinem Substrat bilden sich diese gelblichen Ablagerungen. Nach einer Zeit scheinen diese aber auch wieder zu verschwinden/ abgebaut zu werden (siehe scorpioides-Topf) . 

Größere Pflanzen stört das nicht, Sämlinge aber denke ich schon und es passiert meistens wenn ich neues Substrat nehme. 

Werde es wohl in Zukunft noch mehr durchwaschen bevor ich es nehme aber wollte mal fragen ob in den vergangenen 6 Jahren jemand mehr Erfahrungen dazu gesammelt hat 😄

 

LG David 

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