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partisanengärtner

Gibt es eigentlich Zwergformen von S. flava?

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partisanengärtner

Die Sarracenia flava (var. rubricorpora)Sämlinge die ich im Patchworkmoorbeet habe haben momentan eine Höhe zwischen 10 und 20 cm mit voll ausgebildeten Schläuchen. Gibt es eigentlich auch adulte Pflanzen die so klein bleiben?

Abgesehen von der Standfestigkeit wären die sicher schöner in einem der üblichen Kleinbiotope.

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romero

Eine eigene Zwergform gibt es meines Wissens nach nicht. Ich habe allerdings gelesen, dass S.flava var ornata etwas kleiner bleiben soll als andere Varietäten, tatsächlich bleibt zB S. flava var ornata "Superornata" bei mir konstant bei 30 cm im Beet. S. flava  - gerade auch die wärmeliebenden Varietäten - dürfte aber eh kein Riese von 1m und mehr in heimischen Beeten werden... Aber es gibt ja auch schöne Formen von S. rubra :yes:

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Alexander Fisch

Hallo

Es gibt eine flava die kleiner bleibt:

 

Sarracenia flava Short Tube from Potterton & Martin

Alexander

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Andreas Peschel

Hallo

also die Flava var. ornata ist bei mir noch 10-15 cm größer als var. cuprea und die hat schon 40-50 cm, die Wuchshöhen haben aber auch einen von...bis Spielraum wobei Pflanzen in Kulturtöpfen meist kleiner bleiben als ausgepflanzt (war bei mir so), kannst ja mal die Topf im Kleinbiotop Methode probieren.

 

Gruß Andreas

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partisanengärtner

Danke Alexander das ist mal ne Spur.

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carniman

Pflanz sie einfach in einen viel zu kleinen Topf und buddel sie dann ein...

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jusch
Am 26.6.2014 um 20:28 schrieb partisanengärtner:

Die Sarracenia flava (var. rubricorpora)Sämlinge die ich im Patchworkmoorbeet habe haben momentan eine Höhe zwischen 10 und 20 cm mit voll ausgebildeten Schläuchen. Gibt es eigentlich auch adulte Pflanzen die so klein bleiben?

Abgesehen von der Standfestigkeit wären die sicher schöner in einem der üblichen Kleinbiotope.

 

Viele S. flava Varianten sind für die ganzjährige Freilandhaltung im Moorbeet meiner Meinung nach nur bedingt geeignet, da diese teils nicht vollständig winterhart in unserem Klima sind, oder ihre charakteristische Färbung aufgrund kühler Temperaturen im Sommer nicht ausbilden und die Schläuche im Sommer dennoch so hoch wachsen, dass sie im Wind leicht umfallen.

 

Als deutlich kleiner bleibende "ähnliche" Art möchte ich Dir daher fürs Moorbeet in Freilandhaltung mit ausgezeichneter Winterhärte S. oreophila vorschlagen. Deren Schläuche sehen sehr ähnlich denen von S. flava aus, bleiben aber mit den Schläuchen vergleichsweise kurz. Bei mir in 90-Liter-Kübel erreichen die Schläuche adulter Pflanzen ca. 35-40cm Höhe. Im Herbst bildet die Art die noch viel kürzeren sichelförmigen Phyllodien aus, eine nicht-karnivore Sonderblattform, mit 5-25cm Blatthöhe.

 

Inzwischen ist ja bald wieder Pflanzzeit.  S. oreophila kann ich als Art mit recht kurzen und flava-ähnlichen Schläuchen sehr empfehlen.

 

Die Art kannst Du dabei je nach Lust und Laune entweder weitgehend ohne Pflegemaßnahmen sich selbst überlassen und verwildern lassen, dann hast Du um diese Jahreszeit ein wildes Durcheinander von umgefallenen alten Schläuchen und alten mit frischen Phyllodien gemischt, das mehr "naturnah" als "gepflegt" aussieht. Oder Du greifst nach Belieben mehrmals im Jahr mit ordnender Hand ein, und trimmst Ende Herbst die unansehnlich gewordenen Schläuche und Ende Frühjahr die unansehnlich gewordenen Phyllodien immer weg.

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partisanengärtner

Die Art habe ich sowieso dort. Aber die teilweise schon im sommer einsetzenden Phyllodien sind wenig attraktiv.

S. flava ist in den Moorbeeten die ich bis jetzt gesehen habe auch bei Wintern um die -25 Grad bei entsprechender Pflanzung winterhart.

Das mag für die rubricorporaformen vielleicht nicht gelten. Die kenn ich noch nicht so lange in Freilandkultur.

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jusch
vor 57 Minuten schrieb partisanengärtner:

Die Art habe ich sowieso dort. Aber die teilweise schon im sommer einsetzenden Phyllodien sind wenig attraktiv.

S. flava ist in den Moorbeeten die ich bis jetzt gesehen habe auch bei Wintern um die -25 Grad bei entsprechender Pflanzung winterhart.

Das mag für die rubricorporaformen vielleicht nicht gelten. Die kenn ich noch nicht so lange in Freilandkultur.

 

Ich glaube einige britische Züchter halten ihre S. flava als "Mager-Models", damit die gut aussehen.

 

Also erstes mal:

- im Gewächshaus halten , das Wind und Regen und die meisten Insekten abhält, und für mollige Florida-Temperierung sorgt

- sobald sich Schläuche bilden, die Öffnungen mit Wattebäuschen verstopfen (damit sich die Schläuche nicht mit Insekten füllen)

- dann bleiben die Schläuche leer und leicht, und mangels Regen und Wind, knicken selbst hohe Schläuche nicht ab

- zum Ausgleich wegen der fehlenden Insektennahrung dann aber das Substrat düngen

 

Und zum Fotografieren das Magermodel in Pose brringen, also den Wattebausch aus der Schlauchöffnung für das Fotoshooting kurz mal entfernen.

 

Gute Fotos = gute Preise

Egal wie krüppelig die dann bei Outdoor-Haltung in Deutschland am Ende aussehen.

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stefan barth

Hi Axel,

 

explizit kleine flava Formen kenn ich nicht. Auch die Bonsai-Methode "kleiner Topf - kleine Pflanze" funktioniert nicht.

Am schönsten und größten sind meine flavas (gerade die roten Varianten) wenn Sie in kleinen, vollständig durchwurzelten Töpfen stehen.

 

Von leucophylla gibt es kleine Varianten. Ich habe eine davon in Kultur, die nennt sich dann bezeichnender Weise "short + stocky". Die wird tatsächlich auch ausgewachsen nicht höher als 30cm. Da kann ich Dir was von abgeben.

 

Ansonsten müsste man für flava entsprechende Kreuzungen selektieren...

Sollte klappen. Hat halt noch niemand gemacht, weil der Markt dafür nicht sonderlich groß ist. Die wollen ja alle immer riesen Pflanzen...

 

Viele Grüße

Stefan

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Alexander Fisch

Habe es zwar schon einmal geschrieben aber das wäre eine wirklich klein bleibende Sarracenia flava. Ich habe sie schon sehr lange in Kultur und sie wird definitiv nicht grösser als ca 25cm

Sarracenia flava Short Tube from Potterton & Martin

Edited by Alexander Fisch

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