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Ihr habt Ideen wen wir mit einer Spende unterstützen könnten?


Marcus Vieweg

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Marcus Vieweg

Hallo Leute,

 

ihr habt Ideen wen wir mit einer Spende unterstützen könnten? Da wir ja auch nicht immer alles mitbekommen sind wir für (konkretere) Vorschläge, oder auch jemanden der Einsatz zeigt und sich kümmert, sehr dankbar.

 

Diskussionen zu diesem Thema können gern hier rein.

 

LG Marcus

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ich könnt mal beim LBV (Vogelschutzverein) nachfragen, die kümmern sich auch sehr gut im Moore bei uns in Bayern. Vielleicht haben die ja Bedarf.

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Ich spende gelegentlich für Rettet den Regenwald e. V. Die haben verschiedene Projekte in Regionen in denen es auch Carnivoren gibt...

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partisanengärtner

Übernächstes Jahr wird hier in Bayreuth eine Landesgartenschau in den Mainauen veranstaltet. Ein Moorbiotop wird wohl aus Mangel an Finanzen nicht gemacht. Da könnte man mal vorsichtig anfragen. Bei der veranstattenden Firma habe ich relativ gute Kontakte. Wen da der G.F.P. auftritt hat das schon Gewicht. Ich kann da gern mal vorbeigehen und vorfühlen.

 

Auch der hiesige große Botanische Garten hat noch größeren Bedarf. Bei Carnivoren ist er sehr unterbelichtet. Ich habe schon mal vorgefühlt. sie würden schon gerne. Bei den Pflanzen die ich mit Herkuftsangabe habe würden sie gerne zuschlagen. Da wird also vorerst mein Überschuß landen. Wenn die G:F:P. mit Rat und Tat dahinter steht wäre das ultragut.

 

Sie haben in den Freianlagen alle gemässigten Breiten nach Erdteilen eingeteilt und dortige Pflanzengesellschaften ganz gut verwirklicht. Wie gesagt ausbaufähig. Meine S.purpurea purpurea haben sie allerdings in Nordamerika an einem Bachlauf und in der mitteleuropäischen Heide/Moorlandschaft weil da angesalbte Bestände vorkommen. :cool:  Sind also ganz schön erfindungsreich.

LG Axel

Edited by partisanengärtner
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partisanengärtner

Die Landesgartenschau soll nachhaltig gestaltet werden. Also der größte Teil bleibt auch danach in einem großzügigen Auenpark erhalten. Der Rote Main (das dortige Gewässer kommt auf seinem Weg nach Bayreuth nicht durch kalkhaltiges Gebiet. Das sollte einige interessante Möglichkeiten bieten.

Nur der Nährstoffeintrag müsste noch  abgeklärt werden. Da wäre eine Vorklärstufe also eine Schilf Typha kläranlage die geeignete Variante ein dauerhaftes Biotop einzurichten.

Da wäre schon Know How für die eine große Hilfe. Besonders wenn so ein Fachverein dahinter steht.

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Hallo

Also ich finde nicht das die Spendengelder dazu dienen sollten, Moorlandschaften in Parks oder etc. zu erschaffen und die Bevölkerung über Moore aufzuklären. Sondern Standorte von Karnivoren nachhaltig zu schützen, wie etwa das erworbene GFP Moor!

Gruß Roman

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Nicky Westphal

Hallo Roman,

 

naja, das ist sicher Richtig, aber mit der nötigen Aufklärung, müsste man auch nicht soviel schützen. Es nützt nichts wenn nur ein paar Leute, die sich für die Pflanzen unserer Moore interessieren und über die Gefährdung der Arten bescheid wissen. Der Rest benimmt sich im  wahrsten Sinne des Wortes weiterhin wie die Axt im Wald. Je mehr Leute über die Zustände der Morre bescheid wissen, umso mehr versuchen sich vieleicht auch daran, diese zu schützen.

Natürlich sollte ein solches Schaumoorbeet mit Informationsmaterial einen dauerbesuchten Standort haben, sonst ist es sicher eine Fehlinvestition. An einem Standort mit regelmäßigem Publikumsverkehr und dem nötigen Schutz (überwachte Parkanlagen etc.) könnte ich mich auf jeden Fall mit der Idee anfreunden.

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Hallo Nicky,

Ja das ist schon richtig, aber was hilft es hier in Deutschland die Leute für dieses Thema zu sensibilisieren, während Gebiete in Sumatra oder Afrika der Gier zum Opfer fallen? Daher finde ich es besser Gebiete zu erwerben oder Organisation eines solchen Schutzgebietes zu unterstützen.

Gruß Roman

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Nicky Westphal

Halo Roman,

 

ja das ist genauso richtig und auch wichtig, nur kommt man glaub mit ein paar Euro nicht allzuweit, wenn man in Sumatra oder Afrika diese Gebiete schützen will. Dort stehen andere Dinge im Fordergrund. Hätten wir hier nicht diesen "Wohlstand", würde sicherlich auch keiner groß Rücksicht auf die Natur nehmen, wenn er was auf dem Teller braucht. Und, wieviel der ehemaligen Moorflächen sind unserem jetzigem "Wohlstand" zum Opfer gefallen.

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Hallo zusammen,

 

es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten, Geld sinnvoll einzusetzen und es sind auf jeden Fall alle Vorschläge gut und richtig.

Wir haben jedoch auch eher daran gedacht, ein Projekt direkt zu unterstützen wie wir es beispielsweise mit dem Erlös aus der Tombola auf der JHV gemacht haben.

 

Eines der Ziele unseres Vereins ist es jedoch auch, das Wissen über Karnivoren sowie über deren Lebensräume zu verbreiten.

 

Ich habe mich mit einem Freund einmal lange über das Thema Naturschutz und den Umgang der Menschen mit der Natur unterhalten. Eine wichtige und richtige Aussage, die dabei gefallen ist, war: „Was der Mensch nicht kennt, kann er nicht schützen“.

 

Genau dies ist einer der Gründe, warum z.B. der Eisbär die Symbolfigur für die Klimaerwärmung geworden ist. Wen würde denn sonst interessieren, ob die Pole schmelzen, wenn nicht die süßen Verwandten von Knut darunter leiden würden!?

 

Daher halte ich Aufklärung für eines der wichtigsten Ziele der G.F.P.

Mit unseren begrenzten Mitteln können wir nur wenig ausrichten aber vielleicht gelingt es uns, noch viele Anhänger für unseren Verein zu gewinnen, um finanzstärker und somit auch tatkräftiger zu werden. Daher wäre das Geld auch in diesem Fall sinnvoll eingesetzt. Es existiert an keiner Stelle eine Infotafel oder ein G.F.P.-Schild, obwohl ich das für richtig und wichtig halte. Allerdings ist dies auch ein Projekt, das man direkt aus Vereinsgeldern finanzieren könnte.

 

Viele Grüße

Markus

Edited by Markus Welge
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Lieber Andreas,

 

aktive Menschen mit kreativen Vorschlägen wie deinen sind in unserem Verein immer herzlich willkommen! ;)

 

Viele Grüße

Markus

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Nicky Westphal

Junge, das war ne Einladung vom Chef persönlich, da kannst nicht als so mit "vieleicht" ankommen! :cool:

Edited by Nicky Westphal
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Moorlehrpfade wären der beste Platz für GFP Werbung. Evtl. kann man ja was in diesem Bereich tun. Schulklassen besuchen sowas aber auch generell an Natur Interessierte Menschen. Ich denke hier sollte man Anfangen. Die Idee mit einem Moorbeet hat aber auch Ihren Reiz dürfte aber recht kostspielig und aufwendig werden. Das Teil will gepflegt werden...

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Nicky Westphal

Hallo,

 

so ein Beet mit Informationstafel, sollte dann in eine Anlage integriert werden, die generell gepflegt wird. Bei den Kosten sehe ich das nicht so drastisch. Ich denke bei solchen Aktionen werden sich für die Pflanzen sicher auch weitere Spender finden. Ich würde da sicher was beisteuern. Was Arbeitsleistung betrift, gibts sicher auch Freiwillige, die in der Nähe eines solchen Projekts wohnen, die dann beim Bau mithelfen. Arbeitsleistung ist ja nun mal das teuerste an solchen Projekten, die Materialkosten sollten sich eigentlich in Grenzen halten und sich durch noch ein paar Auktionen abdecken lassen.

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Nicky Westphal

Hallo Wolfgang,

 

sowas ist sicher schwer abzuwägen. Wenn da Zeug geklaut wird bringts ja nix! Da kann man auch das Geld in Schilder investieren, wo dann draufsteht

 

"Hier hätte die GFP ein öffentliches Schau-Moorbeet angelegt. Leider ist es aufgrund der Unvernunft unserer Mitbürger, die ein solches Projekt als Selbstbedienungsladen ansehen, nur bei dieser Tafel geblieben!"

 

Grüße Nicky

Edited by Nicky Westphal
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partisanengärtner

Im Bayreuther Botanischen Garten der öffentlich zugängig ist gibt es einen großen Bestand an rundblättrigem Sonnentau. Da ist mir noch nie eine Fehlstelle aufgefallen. Vermutlich sind die braven Oberfranken nicht so gierig. ;) Oder es gibt einfach zu wenige interessierte.

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Hallo zusammen,

ich möchte ein konkretes Projekt für die Spendenaktion vorschlagen, das ich für sinnvoll und vor allen Dingen passend zur GFP halte, wenn ich das so als "Neuling" sagen darf. Durch meinen Mann Christian, den ihr vielleicht schon von hier kennt, habe ich natürlich so einiges mitbekommen. 

 

Das Projekt heißt life-moore. Es wurde 2011 ins Leben gerufen. Aufgrund seines „Erfolges“ ist die Laufzeit verlängert worden und es endet nicht, wie ursprünglich vorgesehen, Ende 2015. Es arbeitet mit angesehen Partnern zusammen, wie NABU und dem Land RLP. Die Nachhaltigkeit der Spende wäre also gesichert. Nicht nur dieses, sondern auch andere von Euch bereits genannten Anliegen vereinigt dieses Projekt (Standorte von Mooren schützen, Öffentlickeitsarbeit etc.).

 

Nun aber zunächst eine kurze Vorstellung von life-moore:

 

Ziel des Projektes ist die Sicherung von Moorstandorten, z. B. Wiedervernässungsmaßnahmen, Entnahme nicht standortsgerechter Bestockung, Ausbreitung der Moorpflanzen, Wideransiedlung des Hochmoor-Perlmutterfalters etc.

Der Projektleiter Herr Schmitt hat mir berichtet, dass zum Beispiel die Samen von Moorpflanzen aus angrenzenden Flächen teilweise entnommen und dann verbreitet werden. Natürlich erwähnte er auch den Sonnentau.

Der örtliche Schwerpunkt liegt unter anderem auf unterschiedlichen Eifelmooren. Meine Familie und ich wohnen mittlerweile in der Eifel, sodass mir dieses Projekt natürlich sehr wichtig ist. Warum sollten wir überregional arbeiten, wenn wir die Moore in unsere Nähe unterstüzen können? Auch wenn ihr nicht aus der Eifel kommt, hoffe ich sehr, dass ihr meinen Vorschlag unterstützt, da wir ganz gezielt helfen können.

 

Hier die konkreten Ideen dazu:

 

Damit das Geld nicht einfach in einem großen Projekt „verschwindet“, können wir zum Beispiel das Nachimpfen des Hochmoor-Perlmutterfalters unterstützen, welches im kommenden Sommer nochmals nötig ist. Falls es gewünscht wird, frage ich auch gerne nach, ob wir das Geld in ein Pflanzaktion (wie oben beschrieben) stecken können. Ich persönlich finde die Idee mit dem Schmetterling aber sehr ansprechend. Wie auch immer, das Geld wird auf jeden Fall gut angelegt sein.

 

Zusätzlich zur finanziellen Spende gäbe es die Möglichkeit, sich tatkräftig an diesem Projekt zu beteiligen. Es könnte eine Gruppe von ca. 10 Personen gebildet werden (es dürfen auch mehr sein), die sich vorstellen können einen Tag in der Eifel im Torf zu buddeln. Das ist aber kein Muss; wir können auch „nur“ spenden.

 

Hier ist die Internetadresse des Projekts, damit Ihr euch nochmals genauer informieren könnt: http://life-moore.de/

 

Ich bin ganz aufgeregt, weil ich so sehr hoffe, dass ich Euch die Wichtigkeit des Projekts darlegen konnte.

Es grüßt Euch herzlich

Eva Voss

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Nicky Westphal

Hallo Eva,

 

auch nen gute Idee, wie alle anderen auch, die helfen die Natur zu schütuen oder oder sie sogar wieder beleben. Ich finde aber, das die Spende eher längerfristig eine Präsenz der GFP (ich bin kein Mitglied) haben sollte. Solche Spenden an andere organisationen sind sicher immer hilfreich, nur bringt es nicht allzuviel, wenn in Vereinsblättern vermerkt wird, das die GFP etwas gespendet hat. So werden nur die Leute erreicht, die sich eh schon mit dem Naturschutz befassen.

Ich würde es besser finden, wenn mehr in Richtung Information & Aufklärung der "Unwissenden". Langfristig gesehen ist es vieleicht effektiver mehr Menschen für den Naturschutz zu begeistern. Mehr Leute schaffen gewöhnlich auch mehr. Sicher fehlen auch im Jetzt und Hier überall die nötigen Mittel um schon laufende Projekte zu erhalten, nur würden sich wohl auch mehr Spender finden, wenn die breite Masse besser informiert ist.

 

Nur mal daher gesponnen. Wieviel Pflanzen verkauft Thomas Carow jährlich in den Baumärkten und wieviel der Käufer haben überhaupt eine Ahnung was sie da kaufen? Ich nenn sie gern die "Totgeweihten"! Warum wisst ihr ja. Falsche Haltungsbedingungen und keinerlei Grund- oder herkunftswissen über die Pflanzen. Ich seh das z.B. beimeiner Mutter, die öffter mal so schönblühende Tropengewächse kauft und den pflanzen nicht das Nötigste bieten kann.

Nun, worauf ich eigentlich hinaus will, vieleicht könnte man ja mal bei Herrn Carow anfragen, ob es möglich wäre auf den Stecketiketten etwas GFP Werbung zu drucken. Sowas würde langfristig tausende Menschen erreichen und vieleicht auch einige dazu animieren, mal die GFP zu googlen und sich mit der Materie zu beschäftigen. Wie gesagt, ist nur dahergesponnen, aber vieleicht ein Ansatz für etwas Langfristigeres.

Egal ob nun Schaumoorbeet oder sowas wie Werbung, es sollte aus meiner Sicht, mehr die breite Masse erreichen und nicht im kleinen Kreis der Naturschützer dahergehen.

 

Grüße Nicky

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Hallo,

Ich würde mich da Wolfgang anschließen, Aufklärung ist ja nicht alles.

viele Grüße,

Jonathan

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Nicky Westphal

Hallo Jonathan & Wolfgang,

 

ich habe auch nichts dagegen, wenn sich Vereine, die sich dem Naturschutz verschrieben haben, gegenseitig unterstützen. Es geht meist gar nicht anders, doch bedeutet sowas soch einen gewissen Stillstand, da einfach immer die gleichen Leute eid selben Vereine unterstützen. Am Ende ist es ein Kreislauf, von dessen Sog von aussen, Niemand mitgerissen wird. Vieleicht kommt dann Einer aus einem anderen Verein zur GFP oder ungekehrt, aber es ändert sich nicht allzuviel. Es bleiben immer die selben Leute, die Projekte solcher Art unterstützen. Vieleicht sehe ich das auch falsch, aber im Moment ist das halt meine Sichtweise.

 

Grüße & ein schönes Wochenende

Nicky

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Christian Voss

Das seh´ ich genauso wie Wolfgang und Jonathan (wahrscheinlich gäb´s auch heute abend Ärger, würd´ ich was anderes sagen :whistling:).

Hier haben wir ein konkretes, lokales Projekt um die Pflanzen (und Tiere) in der Natur zu erhalten und zu schützen.

Das entspricht meiner Ansicht nach auch genau den Zielen unseres gemeinnützigen Vereins.

 

@Nicky

Mal ganz ehrlich für Werbung in eigener Sache gibts unseren Pressesprecher / Infostände / Infoheft ...

Was Du beschreibst ist genau das, wofür das Instrument der Spende in der Wirtschaft fortlaufend missbraucht wird.

Hier geht es doch um das Projekt und nicht um Aufmerksamkeit.

Wenn ich ein paar qm Moorlandschaft renaturiert sehe, finde ich mich und den Verein tausendmal besser repräsentiert als auf hundert Etiketten irgendwelcher Baumarkthybriden.

Es kann ja wohl nicht das Ziel sein, Oma, Mama und Enkel in die Kultur irgendwelcher in Massenproduktion entstandener Baumarkthybriden zu schulen während nebenan ganze Moorlandschaften verschwinden...

Entschuldige bitte die Heftigkeit, aber mir ging das wirklich komplett am Thema vorbei.

 

Ich erinnere mich noch gut an ein anderes Spendenprojekt, als die GFP eine Brücke über, ich glaube es war eine Drosera slackii - Population in Südafrika finanziert hat.

Diese kleinen Projekte gezielt und nachhaltig zu fördern ist das, was der Natur und den Pflanzen um die es uns ja geht am ehesten hilft.

Daher wäre ich auch mit nicht zweckgebundenen Spenden an große Organisationen wie NABU oder andere vorsichtig.

Das sind z.T. gigantische Bürokratiemonster, bei denen die paar Euro fünzig, die bei unseren Auktionen herauskommen, in irgendwelchen Verwaltungskanälen versickern.

 

Daher nochmal ganz klare Unterstützung für´s Eifelprojekt. (..."war das gut so Schatz?")

 

Grüße,

Christian

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partisanengärtner

Hallo Christian Da hast Du glaube ich Nicky etwas missverstanden. Die Spenden sollen sicher nicht für den Druck von Baumarketten verwendet werden. Das kostet Thomas sicher nichts extra wenn er neue Etiketten machen lässt sowas einzufügen. Eher eine günstige Merketingmassnahme die einige neue Liebhaber anziehen könnte.

Sterbende Pflanzen sind ja nicht unbedingt der Bringer wenn man neue Kunden erreichen will.

 

Ich persönlich finde beides wichtig: Populationen zu schützen und Aufklärung. Wenn die Populationen nicht durch eine große öffentliche Aufmerksamkeit für solche Pflanzen im Bewusstsein der Menschen ankommen sind sie sowieso zum Tode verurteilt. Baumassnahmen und andere wirtschaftliche Interessen sind auf Dauer dann immer stärker.

 

Gruß axel

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Nicky Westphal

Hallo Christian,

 

ist kein Thema, ich spreche mich ja nicht gegen eine Unterstützung der Projekte aus. Das mit den Etiketten war nur ein Denkanstoß in Richtung aussenstehende mehr anzusprechen. Was jetzt Vereinswerbung angeht, sehe ich das eben so, das langfristig mehr aufgeschlossen Bürger, vieleicht auch mehr erreichen können. Es ist sicherlich schön, wenn GFP-Mitglieder wissen, was durch ihre Spenden erreicht wird, nur die große Masse, die weiss davon kaum etwas. Ich habe ja auch geschrieben, das für die Projekte jeder Cent nötig ist, aber Aufkärung ist eben auch wichtig.

Es ist aus meiner Sicht schwer, das abzuwägen, da beides dringenst nötig ist! Aufklärung ganauso, wie aktiver Schutz und Renaturalisierung!

 

Grüße Nicky

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Christian Voss

Auch ich würde Drosera anglica gerne auf die Sprünge helfen. Wenn es dazu ein Projekt gibt an dem ich mich beteiligen kann, - gerne!

Was ich damit sagen will ist, dass wir nicht in irgendwelchen Utopien denken sollten.

 

So ein Projekt bewegt sich in Summen von vielen Tausend bis zu Millionen Euro. Es erfordert Kommunikation mit Politik, Wirtschaft, Behörden und muss koordiniert werden.

Dass die GFP von wenigen hundert Euro selber irgendwas in Größenordnungen wie "Renaturierung" oder "Wiederansiedlung" auf die Beine stellen kann ist einfach nicht realistisch.

 

Genauso sehe ich es als utopisch an, dass die GFP mit ihren paar Mitgliedern (wer von euch ist noch nicht als "etwas seltsam" angesehen worden, als er vom Hobby "Fleischfressende Pflanzen erzählt hat?) irgendwann eine ernstzunehmende Lobby darstellt. Und wenn man noch so viel Geld in Aufklärung und Mitgliederakquise investiert, werden wir doch ein Verein bleiben, der ausschließlich ein Sparteninteresse bedient.

 

Das einzige, was man aus dieser Situation heraus, mit den geringen finanziellen Mitteln und dem geringen öffentlichen Interesse tun kann ist punktuell und konkret zu investieren (ich denke da wieder an die Brücke in Südafrika). Was daraus folgt ist, dass wir nicht umhin kommen werden, uns entweder irgendwo anzuschließen, wo das Große Ganze in anderen Händen liegt oder mit "Kleinigkeiten" (...Brücke...) zufriedenzugeben.

 

Eins noch zum Thema "Aufmerksamkeit": Für mich persönlich zählt bei einer Spende das Projekt und nichts anderes. Wenn ich für meinen Beitrag ein großes goldenes Schild geklöppelt bekomme, auf dem ganz groß mein Logo prangt (natürlich nicht ganz so groß wie das des Spendenempfängers), dann weiß ich, dass das Geld in die falschen Kanäle fließt und werde nicht spenden. Ehrlich, was hab ich davon, dass ich von irgendwelchen Medien als Spender genannt werde o.ä.? Mir reicht ein ernstgemeintes "Danke!" und das Bewusstsein, dass meine Spende dem Projekt dient.

 

Soweit ich weiß ,meine Frau hat ja mit dem Herrn von "life-moore" gesprochen, ist der Falter auch nur beispielhaft eines von vielen Unterprojekten. Die Wiederansiedlung und Ausbreitung des Sonnentaus, sowie anderer moortypischer Tier- und Pflanzenarten gehört da natürlich auch zu den Zielen. Ich denke aber, sie wird sich dazu auch nochmal äußern...

 

Schönen Abend und

beste Grüße,

Christian

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Hallo alle zusammen,

 

nur um es vorweg klar zustellen: Mein Mann muss nicht immer meiner Meinung sein, Ärger gibt es sowieso, Irgendwas finde ich ja immer… Nein, so schlimm ist es nicht ganz, also Spaß bei Seite.

 

Ich danke Euch erst mal für Eure Kommentare, sowohl für die ganzen Zustimmungen als auch für die Kritik. Wenn ich es richtig zusammenfasse, ist 1.  der Wunsch nach Öffentlichkeit / Werbung für die GFP und 2. der Wunsch nach ganz gezielter Arbeit mit fleischfressenden Pflanzen geäußert worden.

 

Es ist natürlich nicht einfach, hier etwas zu finden, dass allen zu 100% gefällt, aber ich möchte natürlich möglichst viele engagierte Menschen zufrieden machen.  So hätte ich folgende Ideen, die ich aber noch nicht mit Herrn Schmitt (Projektleiter life-moore) besprochen habe. Wenn ich das Okay bekomme, dann würde ich das natürlich gerne abklären.

 

Zur Öffentlichkeit: Ich kann den Wunsch schon nachvollziehen. Vor allen Dingen finde ich, dass so eine Spendenaktion nicht selbstverständlich ist. Mir geht es immer eher um die Spende und die gute Tat, als um die Werbung, aber das ist nur meine persönliche Sicht. Man kann ja beides verbinden: Natürlich kann man es auch so sehen, dass man nicht nur Gutes tun will, sondern dann auch auf sich aufmerksam machen möchte. Bedenkt  bitte, dass es immer schwer sein wird, Menschen zu erreichen, die so gar nichts mit fleischfressenden Pflanzen am Hut haben.  Deshalb denke ich, dass Naturschützer schon mal ein guter Anfang sind. Spontan fällt mir Folgendes ein: Einige Zeitungen haben bereits über life-moore berichtet und wir könnten uns sicherlich mit diesen nochmals in Verbindung setzen.  Eventuell könnte man auch einen Artikel auf der Homepage des Projektes schalten. Falls es dieses Projekt wird, lassen sich sicherlich noch andere Ideen finden.

 

Zur gezielten Ansiedlung fleischfressender Pflanzen: Den Wunsch kann ich total nachvollziehen, ich fand halt die Sache mit dem Schmetterling so süß. (Ich sehen jetzt schon einige grinsen, die sich denken: Frauen...) Aber ich habe in meinem ersten Beitrag ja auch über die Ansiedlung / Verbreitung von Moorpflanzen und vom Sonnentau geschrieben. Wir können uns auch auf diesen Bereich von life-moore einigen. Ich würde das dann ggf. abklären und nochmal an euch rückmelden.

 

Eine allgemeine Sache möchte ich noch loswerden: Die anfängliche Frage war ja, welches Projekt man unterstützen kann. Meiner Meinung nach macht es auch Sinn, ein Projekt zu unterstützen und nicht ein eigenes hochzuziehen. Das bedeutet nämlich sehr viel Arbeit und auch eventuell hohe Kosten, die auch manchmal erst im Anschluss entstehen. Wenn man nachhaltig arbeiten will, bindet man sich mit einem eigenen Projekt sowohl finanziell und, was noch viel wichtiger ist, auch personell über Jahre. Solche Sachen kann man nicht in einem Winter planen, dass muss genau erarbeitet und strukturiert werden.

 

Ich habe keine Ahnung, wie nachher ein Konsens gefunden wird zwischen den verschiedenen Ideen. Aber wenn sich die Mehrheit vorstellen kann, dieses Projekt zu unterstützen, dann gebe ich mein Bestes, Eure Wünsche abzuklären. Oder entscheidet der Vorstand das? Wie war es bisher?

Es grüßt Euch

Eva Voss

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