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Marcus Vieweg

Ihr habt Ideen wen wir mit einer Spende unterstützen könnten?

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Marcus Vieweg

Hallo Leute,

 

ihr habt Ideen wen wir mit einer Spende unterstützen könnten? Da wir ja auch nicht immer alles mitbekommen sind wir für (konkretere) Vorschläge, oder auch jemanden der Einsatz zeigt und sich kümmert, sehr dankbar.

 

Diskussionen zu diesem Thema können gern hier rein.

 

LG Marcus

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Berni Toller

ich könnt mal beim LBV (Vogelschutzverein) nachfragen, die kümmern sich auch sehr gut im Moore bei uns in Bayern. Vielleicht haben die ja Bedarf.

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Maik Rehse

Ich spende gelegentlich für Rettet den Regenwald e. V. Die haben verschiedene Projekte in Regionen in denen es auch Carnivoren gibt...

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Andreas S.

Hallo,

 

Ein öffentliches Moor-Beet vielleicht in einer Park-Anlage wär doch nett. Der Moor-Beet-Bau wird durch die zusammengekommenen Gelder finanziert, dazu eine kleine Info-Tafel, GFP-Schildchen usw. Das Beet könnte im öffentlichen Raum, z.B. einer Parkanlage stehen oder auch in einem Botanischen Garten, vielleicht auch in einen Zoo. Am besten dort, wo nicht sofort mit mutwilliger Zerstörung und Randale zu rechnen ist. Würde das Thema "einheimisches Moor" gut finden, also eine Art Schau-Beet, mit Informationstafeln usw. Das würde ganz gut zu einem deutschen Karnivoren-Verein passen und es könnte auch eine Art Visitenkarte des Vereins sein (und auch für den Verein und dessen Ziele werben). Natürlich wären dann auch weitere Spenden in Form von Arbeitskraft nötig.

 

Gruß

Andreas

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partisanengärtner

Übernächstes Jahr wird hier in Bayreuth eine Landesgartenschau in den Mainauen veranstaltet. Ein Moorbiotop wird wohl aus Mangel an Finanzen nicht gemacht. Da könnte man mal vorsichtig anfragen. Bei der veranstattenden Firma habe ich relativ gute Kontakte. Wen da der G.F.P. auftritt hat das schon Gewicht. Ich kann da gern mal vorbeigehen und vorfühlen.

 

Auch der hiesige große Botanische Garten hat noch größeren Bedarf. Bei Carnivoren ist er sehr unterbelichtet. Ich habe schon mal vorgefühlt. sie würden schon gerne. Bei den Pflanzen die ich mit Herkuftsangabe habe würden sie gerne zuschlagen. Da wird also vorerst mein Überschuß landen. Wenn die G:F:P. mit Rat und Tat dahinter steht wäre das ultragut.

 

Sie haben in den Freianlagen alle gemässigten Breiten nach Erdteilen eingeteilt und dortige Pflanzengesellschaften ganz gut verwirklicht. Wie gesagt ausbaufähig. Meine S.purpurea purpurea haben sie allerdings in Nordamerika an einem Bachlauf und in der mitteleuropäischen Heide/Moorlandschaft weil da angesalbte Bestände vorkommen. :cool:  Sind also ganz schön erfindungsreich.

LG Axel

bearbeitet von partisanengärtner

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partisanengärtner

Die Landesgartenschau soll nachhaltig gestaltet werden. Also der größte Teil bleibt auch danach in einem großzügigen Auenpark erhalten. Der Rote Main (das dortige Gewässer kommt auf seinem Weg nach Bayreuth nicht durch kalkhaltiges Gebiet. Das sollte einige interessante Möglichkeiten bieten.

Nur der Nährstoffeintrag müsste noch  abgeklärt werden. Da wäre eine Vorklärstufe also eine Schilf Typha kläranlage die geeignete Variante ein dauerhaftes Biotop einzurichten.

Da wäre schon Know How für die eine große Hilfe. Besonders wenn so ein Fachverein dahinter steht.

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Roman.P

Hallo

Also ich finde nicht das die Spendengelder dazu dienen sollten, Moorlandschaften in Parks oder etc. zu erschaffen und die Bevölkerung über Moore aufzuklären. Sondern Standorte von Karnivoren nachhaltig zu schützen, wie etwa das erworbene GFP Moor!

Gruß Roman

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Nicky Westphal

Hallo Roman,

 

naja, das ist sicher Richtig, aber mit der nötigen Aufklärung, müsste man auch nicht soviel schützen. Es nützt nichts wenn nur ein paar Leute, die sich für die Pflanzen unserer Moore interessieren und über die Gefährdung der Arten bescheid wissen. Der Rest benimmt sich im  wahrsten Sinne des Wortes weiterhin wie die Axt im Wald. Je mehr Leute über die Zustände der Morre bescheid wissen, umso mehr versuchen sich vieleicht auch daran, diese zu schützen.

Natürlich sollte ein solches Schaumoorbeet mit Informationsmaterial einen dauerbesuchten Standort haben, sonst ist es sicher eine Fehlinvestition. An einem Standort mit regelmäßigem Publikumsverkehr und dem nötigen Schutz (überwachte Parkanlagen etc.) könnte ich mich auf jeden Fall mit der Idee anfreunden.

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Roman.P

Hallo Nicky,

Ja das ist schon richtig, aber was hilft es hier in Deutschland die Leute für dieses Thema zu sensibilisieren, während Gebiete in Sumatra oder Afrika der Gier zum Opfer fallen? Daher finde ich es besser Gebiete zu erwerben oder Organisation eines solchen Schutzgebietes zu unterstützen.

Gruß Roman

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Nicky Westphal

Halo Roman,

 

ja das ist genauso richtig und auch wichtig, nur kommt man glaub mit ein paar Euro nicht allzuweit, wenn man in Sumatra oder Afrika diese Gebiete schützen will. Dort stehen andere Dinge im Fordergrund. Hätten wir hier nicht diesen "Wohlstand", würde sicherlich auch keiner groß Rücksicht auf die Natur nehmen, wenn er was auf dem Teller braucht. Und, wieviel der ehemaligen Moorflächen sind unserem jetzigem "Wohlstand" zum Opfer gefallen.

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Markus Welge

Hallo zusammen,

 

es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten, Geld sinnvoll einzusetzen und es sind auf jeden Fall alle Vorschläge gut und richtig.

Wir haben jedoch auch eher daran gedacht, ein Projekt direkt zu unterstützen wie wir es beispielsweise mit dem Erlös aus der Tombola auf der JHV gemacht haben.

 

Eines der Ziele unseres Vereins ist es jedoch auch, das Wissen über Karnivoren sowie über deren Lebensräume zu verbreiten.

 

Ich habe mich mit einem Freund einmal lange über das Thema Naturschutz und den Umgang der Menschen mit der Natur unterhalten. Eine wichtige und richtige Aussage, die dabei gefallen ist, war: „Was der Mensch nicht kennt, kann er nicht schützen“.

 

Genau dies ist einer der Gründe, warum z.B. der Eisbär die Symbolfigur für die Klimaerwärmung geworden ist. Wen würde denn sonst interessieren, ob die Pole schmelzen, wenn nicht die süßen Verwandten von Knut darunter leiden würden!?

 

Daher halte ich Aufklärung für eines der wichtigsten Ziele der G.F.P.

Mit unseren begrenzten Mitteln können wir nur wenig ausrichten aber vielleicht gelingt es uns, noch viele Anhänger für unseren Verein zu gewinnen, um finanzstärker und somit auch tatkräftiger zu werden. Daher wäre das Geld auch in diesem Fall sinnvoll eingesetzt. Es existiert an keiner Stelle eine Infotafel oder ein G.F.P.-Schild, obwohl ich das für richtig und wichtig halte. Allerdings ist dies auch ein Projekt, das man direkt aus Vereinsgeldern finanzieren könnte.

 

Viele Grüße

Markus

bearbeitet von Markus Welge

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Andreas S.

Hallo!

 

@Roman: Ich halte viel von dem Spruch, "man soll erstmal vor der eigenen Haustür kehren". Es gibt unendlich viele Organisationen, die sich um die Rettung des Regenwalds bemühen, was auch wichtig und notwendig ist. Wir zeigen gern mit den Finger auf die Natur-Frevler in der 3. Welt, die ihre Natur zerstören und wir vergessen dabei leider, dass wir unsere Natur längst vernichtet haben und wir nur noch einen winzigen Rest davon betrachten können. Für die meisten Leute ist Moor gleich Sumpf oder Matsch, vielleicht auch ein heimtückisches Relikt aus fernen Zeiten, das zum Glück durch goldene Kulturlandschaften ersetzt wurde.

 

Ich finde, dass die GFP allgemein relativ unbekannt ist und nur Randgruppen im Bereich des Pflanzen Sammelns ein Begriff ist und zudem nicht mit Naturschutz in Verbindung gebracht wird, da würde man an BUND oder Nabu denken, auch wenn das natürlich viel größere Vereine sind. Ich hätte ja sowieso den Rundblättrigen Sonnentau, als charakteristische deutsche Karnivore zum Emblem gemacht und nicht das bei Leien unbekannte Taublatt, das nur als Randbemerkung. Aber das ist das mit den Dingen, die die Leute kennen und schätzen. So etwas fördert das Verständnis - das ist das gleich wie mit dem von Markus angesprochenen Eisbär. Die GFP hat glaub ich 3 Punkte als Ziele auf ihrer Website genannt und davon gehören 2 Punkte zum Bereich Natur- und Artenschutz. Sicher wurde auch einiges getan, nur hört man davon nichts. Es soll sogar ein GFP-Moor geben, aber man macht daraus ein Betriebsgeheimnis, man muss da wohl lückenloser Taublatt-Sammler sein, um nach langen stöbern dann etwas darüber zu finden.

 

Gruß

Andreas

bearbeitet von Andreas S.

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Markus Welge

Lieber Andreas,

 

aktive Menschen mit kreativen Vorschlägen wie deinen sind in unserem Verein immer herzlich willkommen! ;)

 

Viele Grüße

Markus

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Andreas S.

Lieber Andreas,

 

aktive Menschen mit kreativen Vorschlägen wie deinen sind in unserem Verein immer herzlich willkommen! ;)

 

Viele Grüße

Markus

 

 

Was nicht ist, kann immer noch werden :happy: obwohl ich nicht der Mensch bin, der sich schnell für Vereine begeistern lässt. Ich meine es auch mehr als konstruktive Kritik, es sollte nicht als meckern aufgefasst werden ;)

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Nicky Westphal

Junge, das war ne Einladung vom Chef persönlich, da kannst nicht als so mit "vieleicht" ankommen! :cool:

bearbeitet von Nicky Westphal
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Daniel No.

Moorlehrpfade wären der beste Platz für GFP Werbung. Evtl. kann man ja was in diesem Bereich tun. Schulklassen besuchen sowas aber auch generell an Natur Interessierte Menschen. Ich denke hier sollte man Anfangen. Die Idee mit einem Moorbeet hat aber auch Ihren Reiz dürfte aber recht kostspielig und aufwendig werden. Das Teil will gepflegt werden...

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Nicky Westphal

Hallo,

 

so ein Beet mit Informationstafel, sollte dann in eine Anlage integriert werden, die generell gepflegt wird. Bei den Kosten sehe ich das nicht so drastisch. Ich denke bei solchen Aktionen werden sich für die Pflanzen sicher auch weitere Spender finden. Ich würde da sicher was beisteuern. Was Arbeitsleistung betrift, gibts sicher auch Freiwillige, die in der Nähe eines solchen Projekts wohnen, die dann beim Bau mithelfen. Arbeitsleistung ist ja nun mal das teuerste an solchen Projekten, die Materialkosten sollten sich eigentlich in Grenzen halten und sich durch noch ein paar Auktionen abdecken lassen.

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Nicky Westphal

Hallo Wolfgang,

 

sowas ist sicher schwer abzuwägen. Wenn da Zeug geklaut wird bringts ja nix! Da kann man auch das Geld in Schilder investieren, wo dann draufsteht

 

"Hier hätte die GFP ein öffentliches Schau-Moorbeet angelegt. Leider ist es aufgrund der Unvernunft unserer Mitbürger, die ein solches Projekt als Selbstbedienungsladen ansehen, nur bei dieser Tafel geblieben!"

 

Grüße Nicky

bearbeitet von Nicky Westphal
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partisanengärtner

Im Bayreuther Botanischen Garten der öffentlich zugängig ist gibt es einen großen Bestand an rundblättrigem Sonnentau. Da ist mir noch nie eine Fehlstelle aufgefallen. Vermutlich sind die braven Oberfranken nicht so gierig. ;) Oder es gibt einfach zu wenige interessierte.

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Andreas S.

Hallo,

 

ich denke, wenn es ein recht großes Moorbeet wird und es es nicht mit Pflanzen überladen wird, sodass es sich auch selbst entwickeln kann, braucht so ein Moorbeet auch nicht wahnsinnig viel Pflege. Wenn ich natürlich unbedingt zig Wollgras- und Heidekarautgewächse drin haben muss, egal wo deren Ursprungsland ist, nur deshalb, weil sie frosthart sind, dann muss man sich nicht wundern, wenn alles verkrautet. Auch sollte man es nicht mit alle möglichen Sphagnum-Arten überladen, es sollte dann von selbst etwas entstehen. Viele Arten werden sich auch von selbst ansiedeln. Man darf es nur nicht zu gut meinen und dem Moor ein paar Jahre lassen. Trotzdem muss es dann natürlich einen Verantwortlichen geben, der öfters mal vorbei sieht und die Entwicklung dokumentiert, kann mir nicht vorstellen, dass das niemand machen will.

 

Thema Pflanzenklau: Wenn man es auf einheimische Arten beschränkt, glaube ich auch nicht das das das zu einem großen Problem wird. Kommt auch auf den Standort an, Bayreuth scheint ja da schon mal ein Vorschlag zu sein.

 

Viele Grüße

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Eva V.

Hallo zusammen,

ich möchte ein konkretes Projekt für die Spendenaktion vorschlagen, das ich für sinnvoll und vor allen Dingen passend zur GFP halte, wenn ich das so als "Neuling" sagen darf. Durch meinen Mann Christian, den ihr vielleicht schon von hier kennt, habe ich natürlich so einiges mitbekommen. 

 

Das Projekt heißt life-moore. Es wurde 2011 ins Leben gerufen. Aufgrund seines „Erfolges“ ist die Laufzeit verlängert worden und es endet nicht, wie ursprünglich vorgesehen, Ende 2015. Es arbeitet mit angesehen Partnern zusammen, wie NABU und dem Land RLP. Die Nachhaltigkeit der Spende wäre also gesichert. Nicht nur dieses, sondern auch andere von Euch bereits genannten Anliegen vereinigt dieses Projekt (Standorte von Mooren schützen, Öffentlickeitsarbeit etc.).

 

Nun aber zunächst eine kurze Vorstellung von life-moore:

 

Ziel des Projektes ist die Sicherung von Moorstandorten, z. B. Wiedervernässungsmaßnahmen, Entnahme nicht standortsgerechter Bestockung, Ausbreitung der Moorpflanzen, Wideransiedlung des Hochmoor-Perlmutterfalters etc.

Der Projektleiter Herr Schmitt hat mir berichtet, dass zum Beispiel die Samen von Moorpflanzen aus angrenzenden Flächen teilweise entnommen und dann verbreitet werden. Natürlich erwähnte er auch den Sonnentau.

Der örtliche Schwerpunkt liegt unter anderem auf unterschiedlichen Eifelmooren. Meine Familie und ich wohnen mittlerweile in der Eifel, sodass mir dieses Projekt natürlich sehr wichtig ist. Warum sollten wir überregional arbeiten, wenn wir die Moore in unsere Nähe unterstüzen können? Auch wenn ihr nicht aus der Eifel kommt, hoffe ich sehr, dass ihr meinen Vorschlag unterstützt, da wir ganz gezielt helfen können.

 

Hier die konkreten Ideen dazu:

 

Damit das Geld nicht einfach in einem großen Projekt „verschwindet“, können wir zum Beispiel das Nachimpfen des Hochmoor-Perlmutterfalters unterstützen, welches im kommenden Sommer nochmals nötig ist. Falls es gewünscht wird, frage ich auch gerne nach, ob wir das Geld in ein Pflanzaktion (wie oben beschrieben) stecken können. Ich persönlich finde die Idee mit dem Schmetterling aber sehr ansprechend. Wie auch immer, das Geld wird auf jeden Fall gut angelegt sein.

 

Zusätzlich zur finanziellen Spende gäbe es die Möglichkeit, sich tatkräftig an diesem Projekt zu beteiligen. Es könnte eine Gruppe von ca. 10 Personen gebildet werden (es dürfen auch mehr sein), die sich vorstellen können einen Tag in der Eifel im Torf zu buddeln. Das ist aber kein Muss; wir können auch „nur“ spenden.

 

Hier ist die Internetadresse des Projekts, damit Ihr euch nochmals genauer informieren könnt: http://life-moore.de/

 

Ich bin ganz aufgeregt, weil ich so sehr hoffe, dass ich Euch die Wichtigkeit des Projekts darlegen konnte.

Es grüßt Euch herzlich

Eva Voss

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Nicky Westphal

Hallo Eva,

 

auch nen gute Idee, wie alle anderen auch, die helfen die Natur zu schütuen oder oder sie sogar wieder beleben. Ich finde aber, das die Spende eher längerfristig eine Präsenz der GFP (ich bin kein Mitglied) haben sollte. Solche Spenden an andere organisationen sind sicher immer hilfreich, nur bringt es nicht allzuviel, wenn in Vereinsblättern vermerkt wird, das die GFP etwas gespendet hat. So werden nur die Leute erreicht, die sich eh schon mit dem Naturschutz befassen.

Ich würde es besser finden, wenn mehr in Richtung Information & Aufklärung der "Unwissenden". Langfristig gesehen ist es vieleicht effektiver mehr Menschen für den Naturschutz zu begeistern. Mehr Leute schaffen gewöhnlich auch mehr. Sicher fehlen auch im Jetzt und Hier überall die nötigen Mittel um schon laufende Projekte zu erhalten, nur würden sich wohl auch mehr Spender finden, wenn die breite Masse besser informiert ist.

 

Nur mal daher gesponnen. Wieviel Pflanzen verkauft Thomas Carow jährlich in den Baumärkten und wieviel der Käufer haben überhaupt eine Ahnung was sie da kaufen? Ich nenn sie gern die "Totgeweihten"! Warum wisst ihr ja. Falsche Haltungsbedingungen und keinerlei Grund- oder herkunftswissen über die Pflanzen. Ich seh das z.B. beimeiner Mutter, die öffter mal so schönblühende Tropengewächse kauft und den pflanzen nicht das Nötigste bieten kann.

Nun, worauf ich eigentlich hinaus will, vieleicht könnte man ja mal bei Herrn Carow anfragen, ob es möglich wäre auf den Stecketiketten etwas GFP Werbung zu drucken. Sowas würde langfristig tausende Menschen erreichen und vieleicht auch einige dazu animieren, mal die GFP zu googlen und sich mit der Materie zu beschäftigen. Wie gesagt, ist nur dahergesponnen, aber vieleicht ein Ansatz für etwas Langfristigeres.

Egal ob nun Schaumoorbeet oder sowas wie Werbung, es sollte aus meiner Sicht, mehr die breite Masse erreichen und nicht im kleinen Kreis der Naturschützer dahergehen.

 

Grüße Nicky

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Rappi

Hallo,

Ich würde mich da Wolfgang anschließen, Aufklärung ist ja nicht alles.

viele Grüße,

Jonathan

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Nicky Westphal

Hallo Jonathan & Wolfgang,

 

ich habe auch nichts dagegen, wenn sich Vereine, die sich dem Naturschutz verschrieben haben, gegenseitig unterstützen. Es geht meist gar nicht anders, doch bedeutet sowas soch einen gewissen Stillstand, da einfach immer die gleichen Leute eid selben Vereine unterstützen. Am Ende ist es ein Kreislauf, von dessen Sog von aussen, Niemand mitgerissen wird. Vieleicht kommt dann Einer aus einem anderen Verein zur GFP oder ungekehrt, aber es ändert sich nicht allzuviel. Es bleiben immer die selben Leute, die Projekte solcher Art unterstützen. Vieleicht sehe ich das auch falsch, aber im Moment ist das halt meine Sichtweise.

 

Grüße & ein schönes Wochenende

Nicky

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Christian Voss

Das seh´ ich genauso wie Wolfgang und Jonathan (wahrscheinlich gäb´s auch heute abend Ärger, würd´ ich was anderes sagen :whistling:).

Hier haben wir ein konkretes, lokales Projekt um die Pflanzen (und Tiere) in der Natur zu erhalten und zu schützen.

Das entspricht meiner Ansicht nach auch genau den Zielen unseres gemeinnützigen Vereins.

 

@Nicky

Mal ganz ehrlich für Werbung in eigener Sache gibts unseren Pressesprecher / Infostände / Infoheft ...

Was Du beschreibst ist genau das, wofür das Instrument der Spende in der Wirtschaft fortlaufend missbraucht wird.

Hier geht es doch um das Projekt und nicht um Aufmerksamkeit.

Wenn ich ein paar qm Moorlandschaft renaturiert sehe, finde ich mich und den Verein tausendmal besser repräsentiert als auf hundert Etiketten irgendwelcher Baumarkthybriden.

Es kann ja wohl nicht das Ziel sein, Oma, Mama und Enkel in die Kultur irgendwelcher in Massenproduktion entstandener Baumarkthybriden zu schulen während nebenan ganze Moorlandschaften verschwinden...

Entschuldige bitte die Heftigkeit, aber mir ging das wirklich komplett am Thema vorbei.

 

Ich erinnere mich noch gut an ein anderes Spendenprojekt, als die GFP eine Brücke über, ich glaube es war eine Drosera slackii - Population in Südafrika finanziert hat.

Diese kleinen Projekte gezielt und nachhaltig zu fördern ist das, was der Natur und den Pflanzen um die es uns ja geht am ehesten hilft.

Daher wäre ich auch mit nicht zweckgebundenen Spenden an große Organisationen wie NABU oder andere vorsichtig.

Das sind z.T. gigantische Bürokratiemonster, bei denen die paar Euro fünzig, die bei unseren Auktionen herauskommen, in irgendwelchen Verwaltungskanälen versickern.

 

Daher nochmal ganz klare Unterstützung für´s Eifelprojekt. (..."war das gut so Schatz?")

 

Grüße,

Christian

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