masu Posted November 4, 2014 Posted November 4, 2014 Hallo Zusammen, ich habe am 01.10.2014 meine Nepenthes alata x ventricosa "geköpft" und Stecklinge gezogen nach bewährter Plastikbeutelmethode (sauber abschneiden, Blätter stutzen, eintopfen und ab in den Plastikbeutel) Wie im Anhang zu sehen ist, sind jetzt gute 4 Wochen später, die ersten Triebe zu sehen (einer unter dem ersten Blatt, einer direkt unter der Schnittkante) Die Kernfrage die ich sich mir aber stellt: Wie und wann gewöhnt man die neue Pflanze ein? Aktuell lüfte ich alle 3 Tage für ca. 30 min. Die Stecklinge habe ich direkt in die Zieltöpfe gepflanzt, damit sich die Wurzeln erstmal ein Jahr lang ausbreiten können. Meine Recherchen haben ergeben, dass man nach 8 Wochen ca. die Lüftungsintervalle verlängern und intensivieren sollte um somit die Pflanze langsam an ihre Zimmerkultur zu gewöhnen. Ist das richtig? Gibt es Faustregeln wie z.B. "nach 2-3 neuen Blätter: täglich 2 Wochen 30 min lüften, dann 45 min, etc..." ? Welchen Rat habt ihr für mich?
Nicky Westphal Posted November 4, 2014 Posted November 4, 2014 Hallo Masu, ds mit der Eingewöhung würde ich nicht an irgendwelchen Zeiträumen festmachen, ich würd da eher nach der Entwicklung der Pflanzen gehen. Wenn also die ersten neuen Blätter da sind würde ich mit der Umgewöhnung beginnen und die Lüftungszeiten verlängern und die Intervalle nach Gefühl verkürzen. Ist über den Winter wohl etwas langwieriger, da meist die Zimmerluftfeuchtigkeit eher niedrig ist, aber die dem recht robusten Hybriden sollte das klappen. Ich erspare mir das, indem ich die Stecklinge gleich bei normale Zimmerluftfeuchte ziehe. Ich setze diese auch gleich in vorläufige Endtöpfe und stelle diese aber so hoch in Anstau, das der Steckling quasi im Wasser steht. Wenn dann mehrere frische Blätter gebildet wurden gehe ich mit der Bewässerung nach und nach zurück. Grüße Nicky
Daniel No. Posted November 4, 2014 Posted November 4, 2014 Ich habe meine "Ventrata" Anfang März 14 geköpft und die Stecklinge nur in ein Gefäß mit Regenwasser gestellt. Mittlerweile haben sie kleine Wurzeln gebildet. Die Mutterpflanzen sind Mehrtriebig weiter gewachsen und mittlerweile richtig Buschig geworden. Auch produzieren die Pflanzen fleißig Kannen. Ich habe den Pflanzen bzw. den Stecklingen keine besondere Pflege zu teil werden lassen. Ich hatte halt nur darauf geachtet, das ich sie nicht vor sondern nach dem Winter Köpfe, damit mehr Licht zu Verfügung steht.
Rappi Posted November 4, 2014 Posted November 4, 2014 Guten Abend, als meine ventrata dieses Jahr zu groß wurde, habe ich sie auch geköpft und zusammen mit nem miranda Kopfsteckling in ein immer feuchtes Sphagnum-Torf-Gemisch gesteckt. Mittlerweile sind sie für den Winter in mein Terrarium gezogen, im Frühjahr kommen sie aber raus auf den Balkon. Zuerst hatte ich sie auch nur bei normaler Zimmer-LF, aber da sie nun im Terra stehen, bekomen sie ein ordentliches Wachstum. Nebenbei: Das stutzen hat seinen Zweck weit verfehlt, aus einem Trieb wurden jetzt vier! Daher weiß ich nicht, wie lange das noch gut geht... :dntknw: Viele Grüße, Jonathan
Philipp H. Posted November 4, 2014 Posted November 4, 2014 Nicky, lustig, "vorläufige Endtöpfe" hab ich ja noch nie gehört, was denn nu? 2
partisanengärtner Posted November 4, 2014 Posted November 4, 2014 Da bleiben sie erst mal eine längere Zeit. Wirklich endgültiges gibt es bei Pflanzen eher nicht, außer vielleicht die Komposttonne aber die ist auch nur ein Übergang.
Nicky Westphal Posted November 4, 2014 Posted November 4, 2014 Nicky, lustig, "vorläufige Endtöpfe" hab ich ja noch nie gehört, was denn nu? naja, vorläufig, weil der Topf erst mal für eine Einzelpflanze ausreichend ist. Wenn die dann Ableger bildet muss ich umtopfen oder die Ableger entfernen. Darum "vorläufig". Grüße Nicky
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