Stefan H. Posted January 22, 2015 Posted January 22, 2015 (edited) Hallo, heute möchte ich euch mal eine Begleitpflanze für das (etwas größere) Terrarium zeigen: Impatiens kilimanjari. In der Kultur ist sie in meinem Hochlandterrarium nicht besonders anspruchsvoll und wächst besser in Blumenerde als in Torf. Sie wuchert eher ganz schön rum, weswegen ich sie immer wieder zurück schneide. Dann wird sie auch schön buschig. Leider brauch sie etwas Platz nach oben, da sie schnell recht hoch wird. Aber wie bereits geschrieben, mit einer Schere kann man das ganz gut in Griff bekommen. :-) Die Blüten leuchten sehr schön mit diesem knalligen rot und etwas gelb zwischen drin. Leider sind diese recht klein und kurzlebig, zum Vergleich habe ich mal ein Bild hochgeladen, wo sie zusammen mit Blüten von H. ionasii x heterodoxa zu sehen ist (leider etwas dunkel). Dafür sieht es wirklich entzückend aus, wenn an mehreren Stellen diese kleinen knallend leuchtenden Blüten erscheinen. Viele Grüße Stefan Edited January 22, 2015 by Stefan H. 2
partisanengärtner Posted January 23, 2015 Posted January 23, 2015 (edited) Macht es Samen? Könnte man doch mal im Moorbeet draußen versuchen. Das ist ja vermutlich ohnehin einjährig. Sehr hübsch. Edited January 23, 2015 by partisanengärtner
Henrik J Posted January 23, 2015 Posted January 23, 2015 (edited) Hat der SpringKraut im Terrarium :lol: Wobei es dafür echt nett aussieht und solange man es nicht in allen Töpfen hat geht das ja :yes: MfG Henrik Edited January 23, 2015 by Henrik J
Stefan H. Posted January 23, 2015 Author Posted January 23, 2015 (edited) Samen sind mir bisher noch nicht aufgefallen. Und einjährig ist das bei dieser Kultur auch nicht, zumindets nicht das ich wüsste. Ich habe es seit Sommer 2013 in Kultur und der großzügige Spender wohl schon wesentlich länger bei sich. Ob es frosthart ist weiß ich auch nicht - ich würde mal denken, dass dem nicht so ist, weil er es sonst eventuell auch draußen kultivieren würde. Im Moorbeet müsste man es eventuell stützen, da die langen schlanken Triebe sehr schnell umknicken/umkippen. Aber schön, dass euch die Pflanze gefällt. :-) Ausbreiten tut es sich nur über solche Luftwurzeln oder wenn es mit Moos in Kontakt kommt und dann eventuell Wurzeln bildet. Das kann man aber ganz gut sehen und verhindern. Im Torf wird es auf Dauer eh nicht gut wachsen, da scheinen einfach die Nährstoffe zu fehlen und es verliert schnell die Blätter und wächst auch nicht mehr gut. Viele Grüße Stefan Edited January 23, 2015 by Stefan H.
Henrik J Posted January 23, 2015 Posted January 23, 2015 (edited) Kommt ja rund um den Kilimanjaro vor. Rund um den Kinabalu wächst I. kinabaluensis: http://en.m.wikipedia.org/wiki/Impatiens_kinabaluensis In New Guinea I. hawkeri: http://en.m.wikipedia.org/wiki/Impatiens_hawkeri Edited January 23, 2015 by Henrik J
partisanengärtner Posted January 23, 2015 Posted January 23, 2015 (edited) Wie ich gerade recherchiert habe kann man die im Garten im Sommer halten. Verträgt bis an die Frostgrenze. Das mit dem schwächlichen Wuchs wird nur indoor auftreten. Ein bekanntes Phänomen, darum muß man die vorsichtig abhärten wenn man sie auspflanzt möglichst kleine Ableger dafür nehmen. Vielleicht fehlt ja auch die Luftbewegung um Samen zu erhalten. Im Herbst dann wieder Stecklinge für drinnen machen, falls es keine Samen ansetzt. Du kannst ja mal versuchen täglich ein wenig mit einer elektrischen Zahnbürste die mit einem Küchntuch umwickelt wurde, dran zu gehen. Bei einigen Pflanzen reicht das um eine Selbstbefruchtung auszulösen. Letztes Jahr hatte ich Impatiens.balfourii bekommen, auch so ein zartes Gewächs etwas weniger schreiend gefärbt und etwas widerstandsfähiger vom Kaschmir. Davon habe ich dann im Spätsommer Herbst einige Samen geerntet. Edited January 23, 2015 by partisanengärtner
Martin Hingst Posted January 23, 2015 Posted January 23, 2015 Schöne Pflanze Stefan! Mit dem Raussetzen sollte man aber evtl. zurückhaltend sein - ich denke grad an das drüsige Springkraut, auch eine sehr schöne Pflanze aus Nordindien, die sich hierzulande aber zu einem üblen Neophyten entwickelt hat. 1
partisanengärtner Posted January 23, 2015 Posted January 23, 2015 (edited) Wie alle Springkräuter leicht unter Kontrolle zu halten aber das muß man machen bevor sie überall ist. Einfach alle blühenden gleich ausreißen (geht ganz leicht) Aus Wurzeln treiben sie nicht mehr aus. Es muß ein Stück Stamm dran sein. Dann ist nach spätestens zwei Jahren nichts mehr da. Bei mir im alten Garten haben die Nacktschnecken angefangen sie zu fressen. Nach zwei Jahren waren bei mir und allen Nachbarn keine mehr zu finden. Vorher hatte ich tausende. Die ich nur da entfernte wo sie störten. Waren nur 2500 qm Garten allein bei mir. Ein Freund von mir hat mal weiße vom drüsigen Springkraut bekommen. auf fast 20 000 qm rupft er nur die violetten und roten aus. er hat sie zum überwiegenden Teil auf vielleicht 300 qm in einem optimalen Sumpf. An anderen Stellen nur wenn sie ein gutes Bild machen. Keine Probleme mit tausenden anderer seltenen Stauden. Er reißt diese Springkräuter nur aus und legt sie so hin das die Wurzeln in der Luft sind. Das geht mit einem Schwung. Die Samen bleiben nicht lange im Boden keimfähig und schmecken übrigens wie frische Walnüsse. Edited January 23, 2015 by partisanengärtner
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