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Hallo,

ein Pflanzenfreund hatte sich Cephalotusblätter schicken lassen. Da sie lange unterwegs waren, kamen vergammelt an. Wie er mir sagte, waren sie, um sie feucht zu halten in Sphagum verschickt worden. Es stellte sich heraus, dass es sich um Moos mit teilweise, wie ich es auch getan habe, abgestorbenen Teilen gehandelt hat. Sind die Blätter nur wenige Tage unterwegs, scheint dies nichts auszumachen. Jedenfalls habe es erbärmlich gestunken als er den Plastikbeutel geöffnet habe.

Ich habe deshalb einen Versuch gemacht. Am 18.1.15 habe ich ein kleines Cephalotusrhizom und mehrere kleine Dionaea verpackt und in ein Päckchen getan. Dieses wurde tagelang von + 1°C bis + 19°C gelagert. Benutzt habe ich nur Moosspitzen. Diese habe ich zuerst richtig Wasser aufnehmen lassen und sie dann gut ausgedrückt. Quatschnasses Moos könnte auch  die Ursache für`s vergammeln sein. Um die im Moos eingepackten Pflänzchen habe ich einfaches Garn gewickelt damit es Feuchtigkeit abgibt.

Wie gesagt am 18.1.15 habe ich den Versuch gestartet, am 7.2.15 beendet. M.E. war der Versuch ein voller Erfolg.

Dazu schaut Euch bitte die Bilder an.

Harro

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partisanengärtner

Dunkel in einem Paket gelagert oder nur ohne Sonne?

Moos kommt lange mit sehr wenig Licht aus. Nass allerdings deutlich kürzer. Da reichen schon wenige Tage Dunkelheit. Vor allem wenn es wärmer ist. Bei ausreichend Kühle (Kühlschrank) hält das trotzdem viele Wochen auch ohne Licht.

Bearbeitet von partisanengärtner
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partisanengärtner

Ich habe selber jahrelang seltene Wildlilien aus dem sauren Bereich,  viele Monate lang in einigen Fällen auch mehrere Jahre in lebendem (bei längerer Lagerung auch dann totes) Sphagnum als Samen oder Zwiebeln gelagert um Dormanz zu brechen. Teilweise in einer Schreibtischschublade für ein Viertel Jahr und dann nochmal solang im Kühlschrank. Einge keimen bei Wärme, machen dann eine Zwiebel die dann einige Monate eine Kaltphase im Kühlschrank brauchen sonst faulen die nach etwa einem Jahr einfach weg. Alles schon ausprobiert. :P)

Einige Arten brachen allerdings auch zum Keimen mal zwei Jahre (Cardiocrinum ssp.  zum Beispiel)

Daher habe ich doch einige Erfahrung mit der schimmelhemmenden Wirkung von einigen Sphagnumarten.

 

Ich würde einfach mal sagen da fehlte bei Deinen Pflanzen ausreichend Sauerstoff. Wenn es trockener ist halten die anaeroben Fäulnisbakterien sehr viel länger still.

Ich habe die Beutel für optimale Lagerung alle 14 Tage kurz geöffnet selten mal 4 Wochen bei Abwesenheit nicht.. Es gibt auch Beutel die einen geringen Gasaustausch gewährleisten. Allerdings muß man dann auch von Zeit zu Zeit nachfeuchten sonst vertrocknet der Inhalt. Wasserdampf geht dann auch durch.

Bearbeitet von partisanengärtner
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Hallo,

ein Pflanzenfreund hatte sich Cephalotusblätter schicken lassen. Da sie lange unterwegs waren, kamen vergammelt an. Wie er mir sagte, waren sie, um sie feucht zu halten in Sphagum verschickt worden. Es stellte sich heraus, dass es sich um Moos mit teilweise, wie ich es auch getan habe, abgestorbenen Teilen gehandelt hat. Sind die Blätter nur wenige Tage unterwegs, scheint dies nichts auszumachen. Jedenfalls habe es erbärmlich gestunken als er den Plastikbeutel geöffnet habe.

Ich habe deshalb einen Versuch gemacht. Am 18.1.15 habe ich ein kleines Cephalotusrhizom und mehrere kleine Dionaea verpackt und in ein Päckchen getan. Dieses wurde tagelang von + 1°C bis + 19°C gelagert. Benutzt habe ich nur Moosspitzen. Diese habe ich zuerst richtig Wasser aufnehmen lassen und sie dann gut ausgedrückt. Quatschnasses Moos könnte auch  die Ursache für`s vergammeln sein. Um die im Moos eingepackten Pflänzchen habe ich einfaches Garn gewickelt damit es Feuchtigkeit abgibt.

Wie gesagt am 18.1.15 habe ich den Versuch gestartet, am 7.2.15 beendet. M.E. war der Versuch ein voller Erfolg.

Dazu schaut Euch bitte die Bilder an.

Harro

Hallo ,

mir ging es ähnlich mit einer Lieferung aus England um die Weihnachtszeit.

Ich sollte einen etwas nicht ganz billigen und seltenen Cephalotus aus einer bekannten engl. Nurserie geliefert bekommen.

Normale Lieferzeit  ca. 5 Tage. Mit UPS 2 Tage.

Die Pflanze war gut drei Wochen von England unterwegs u. konnte dann angeblich nicht zugestellt werden, was einfach nicht wahr war.

Die Pflanze war dann ( wohlgemerkt ein Cephalotus ) wiederum warum auch immer über drei Wochen nach England unterwegs.

Nun Sie ging schließlich nicht verloren.

Und der ehmalige Besitzer Andrew war überglücklich. Die Pflanze war noch am Leben. Sie darf sich jetzt im Gewächshaus erholen.

Fazit: schon erstaunlich was so ein Cephalotus alles aushalten kann. Fast 7 Wochen  mit  ( GLS )  im dunklen Karton bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und dann noch das Gerüttel  in den Transportfahrzeugen.

Alle Achtung CEPHALOTUS

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