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Das habe ich beim surfen entdeckt, klingt sehr interessant. Hat jemand von euch die selben Erfahrungen gemacht?

 

 

Venusfliegenfalle & Co. gesünder mit veganer Kost
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Leben fleischfressende Pflanzen gesünder mit veganer Kost? Foto: Svenja98/Fotolia.com

Vegane Ernährung liegt im Trend. Neu ist allerdings die Erkenntnis, dass fleischfressende Pflanzen vom Verzicht auf tierische Produkte profitieren. Wie eine Ende März veröffentlichte Langzeitstudie des asian phytomedical and research institute of Laos belegt, bilden fleischfrei ernährte Carnivoren mehr Wurzeln aus, wodurch die Pflanzen insgesamt robuster werden. 

Ziel der Studie: Carnivoren widerstandsfähiger für Import machen

Ziel der Untersuchung war eigentlich, die anfälligen fleischfressenden Pflanzen (Carnivoren) widerstandsfähiger zu machen für den Import nach Europa und die USA, meldet der aid infodienst.

„Wir haben jährlich Verluste von bis zu 25 Prozent allein beim Transport zu beklagen“, erklärt Professor Angus Falang vom asian phytomedical and research institute of Laos (apriL). „Und wenn die Pflanzen dann beim Kunden ankamen, waren sie so geschwächt, dass etwa 30 Prozent innerhalb von zwei Wochen eingingen.“

Fleischfressende Pflanzen anfällig für Krankheiten

Vor allem durch das Auftreten von Rußtau und Grauschimmel sterben viele Carnivoren ab, wie aid schreibt. Diese typischen Krankheiten befallen die Wurzeln, die in puncto Pflanzengesundheit sozusagen die „Achillesferse“ fleischfressender Pflanzen sind. Für die Ernährung spielen sie laut aid hingegen keine Rolle, da sich Venusfliegenfalle, Sonnentau und Co. fast ausschließlich von tierischen Quellen ernähren – von Einzellern über kleine Insekten wie Mücken und Fliegen bis zu kleinen Säugetieren bei größeren Kannenpflanzen.

Laut aid hat das Wissenschaftler-Team von apriL in seiner Langzeitstudie herausgefunden, dass die Anfälligkeit der Pflanzen „hausgemacht“ ist. Die meisten Fleischfresser produzieren demnach Enzyme, mit denen sie die tierische Nahrung verdauen und somit die Nährstoffe nutzen können. Die Crux: Eben diese Enzyme greifen auch die Pflanze selbst an.

Fossile fleischfressende Pflanze liefert den Schlüssel

Hilfreich für diese Erkenntnis war laut aid ein Zufallsfund: Ende 2014 hatten Paläontologen erstmals eine fossile fleischfressende Pflanze entdeckt – zwei mit Drüsen bedeckte Blättchen in einem Stück Baltischen Bernstein, das etwa 35 bis 47 Millionen Jahre alt ist.

Wie aid berichtet, fanden die Wissenschaftler hier zwar die typischen Anlagen einer fleischfressenden Pflanze, aber keine Verdauungsenzyme. In einer Versuchsanlage im Norden Vietnams (Hauptanbaugebiet der „Export-Carnivoren“) wurden daraufhin verschiedene Methoden erprobt.

„Es ist kaum zu erklären, aber die besten Ergebnisse erhielten wir mit der Zufuhr von Hartweizengrieß“, so Professor Falang. Ob die so lange eingeschlossene Pflanze aus dem Baltikum aus Verzweiflung oder Mangel an Alternativen auf den bereits in dieser Zeit wildwachsenden Weizen zurückgriff, sei nicht mehr zu ermitteln.

Gesundheitseffekt veganer Kost bislang nur bei Venusfliegenfalle nachgewiesen

Laut aid wird der wirtschaftliche Anbau dieser „neuen“ Pflanzen zwar noch etwas auf sich warten lassen, denn noch stehen einige Versuche aus. Zudem konnte der positive pflanzengesundheitliche Effekt von veganer Ernährung aid zufolge bislang nur an der Gattung Drosera, der Venusfliegenfalle, nachgewiesen werden.

Ein europäisches Pflanzengesundheitszeugnis haben die Importeure jedenfalls bereits beantragt. Die Zukunft könnte entsprechend auch für fleischfressende Pflanzen vegan aussehen. (ts – Quelle: Harald Seitz, aid)

Quelle: http://taspo.de/aktuell/alle-news/detail/beitrag/68372-venusfliegenfalle-co-gesuender-mit-veganer-kost.html

 

Gruß Max

Hermann Wistuba
Posted

Hallo

 

1.) sollte man nicht alles glauben, vor allem nichts Gedrucktes (Rat meines Doktorvaters, den ich bestätigen kann.)

2.) ist mir neu, dass die Gattung Drosera die Venusfliegenfalle beinhaltet.

3.)Die Natur ist normaqlerweise auf Sparsamkeit bedacht. Sie hat die Bildung von Enzymen zur Eiweißverdauung nicht aus Jux gemacht.

 

Also fangt bitte nicht an, die Pflanzen mit Spinat zu füttern. Es wurden genug Kinder meiner Generation mit dem "Blupp" gequält.

 

Gruß Hermann Wistuba

Marco Ebert
Posted

... oder seitenlang darüber zu philosophieren -.-'

Posted

 

das Wissenschaftler-Team von apriL

:laughing:

Marco Ebert
Posted

:laughing:

....heute ist aber schon der 03. April....

Der artikel wurde am 1. veröffentlicht.

ChristophBurdeska
Posted

"apriL" sagt ja schon alles, aber nett gemacht ;-)

Posted

Hi,

 

Euch kann man nicht so schnell reinlegen. Also ich habe es die ersten Minuten geglaubt und fand den Artikel auch plausibel und gut gemacht.

 

Euch allen frohe Ostern und schöne Feiertage

 

Gruß Max

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