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Nepenthes Substrat


Cedrik Sikora

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Cedrik Sikora

Hallo,

 

Ich habe zwar schon ein bisschen hier gesucht, aber keine so direkte Antowrt auf mein Anliegen gefunden.

Bisher Topfe ich meine Neps immer in ein sehr Torfhaltiges Substrat mit Perlite. Aber ich habe so das gefühl das es nicht so das ganz optimale ist.

Nun möchte ich auf ein sehr Pinienrindiges Substrat umsteigen mit ein bisschen Torf als Wasserspeicher. Nun habe ich das bei götz gesehen und bin erschrocken über die Preise. Im restlichen www sind die aber wesentlich günstiger zu bekommen weshalb ich nachhaken wollte ob jede Pinienrinde überhaupt geeignet ist? Die Körnung soll dann eine ähnliche sein wie bei Götz oder gibt es da eine optimalere Version?

 

LG Cedrik!

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Carsten Schulz

Hallo Cedrik.

Pinienrinde wird gern verwendet für Neps, da aber eher die gröberen Körnungen. Die feinen werden wohl recht schnell zu "Matsche" im Substrat, das dürfte bei großen Stücken recht langsam gehen. Wenn die Neps nicht in recht feuchter Luft stehen, trocknen diese sehr offenen Substrate aber ziemlich fix aus. Ich bin jetzt dazu übergegangen, alle kleineren Pflanzen in reinem lebenden Sphagnum zu halten, dem sieht man es auch an, wenn es wieder Durst hat.

Als Feuchtigkeitshalter haben sich sonst auch Kokosfasern bewährt, sowas kriegen zB. meine größeren Pflanzen. Hat den Vorteil, dass es sich schnell vollsaugt im Gegensatz zu Torf, und auch viel weniger verdichtet. Man muss bei manchen Anbietern auf den Salzgehalt aufpassen (ich nehme das von Neudorff, klappt gut).

Pinienrinde gibts jedenfalls in jedem Baumarkt (bei uns12,99/70 Liter im Hagebau). Da lohnt sich das selber-mixen auf jeden Fall.

 

Liebe Grüße,

Carsten

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Cedrik Sikora

Hallo Cedrik.

Pinienrinde wird gern verwendet für Neps, da aber eher die gröberen Körnungen. Die feinen werden wohl recht schnell zu "Matsche" im Substrat, das dürfte bei großen Stücken recht langsam gehen. Wenn die Neps nicht in recht feuchter Luft stehen, trocknen diese sehr offenen Substrate aber ziemlich fix aus. Ich bin jetzt dazu übergegangen, alle kleineren Pflanzen in reinem lebenden Sphagnum zu halten, dem sieht man es auch an, wenn es wieder Durst hat.

Als Feuchtigkeitshalter haben sich sonst auch Kokosfasern bewährt, sowas kriegen zB. meine größeren Pflanzen. Hat den Vorteil, dass es sich schnell vollsaugt im Gegensatz zu Torf, und auch viel weniger verdichtet. Man muss bei manchen Anbietern auf den Salzgehalt aufpassen (ich nehme das von Neudorff, klappt gut).

Pinienrinde gibts jedenfalls in jedem Baumarkt (bei uns12,99/70 Liter im Hagebau). Da lohnt sich das selber-mixen auf jeden Fall.

 

Liebe Grüße,

Carsten

 

Danke für deine Rückmeldung. Ja 13€ klingt schon mal anders als 31€ bei götz. Was für eine Körnung hat das denn? Wollte es nur für Fenster Neps verwenden, da ich kein Terra mehr habe. Kokusfaser kann ich ja neben Torf ja trotzdem noch mit zugeben.

Mixxen werde ich auf alle fälle selber.

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Carsten Schulz

Grad nochmal online nachgeschaut, es gibt die Körnungen 7-15mm, 15-25mm und 20-40mm. Aber wie gesagt, bei Neps am Fensterbrett (so halte ich ja die meisten auch) wirds sehr schnell wieder trocken. Lebendes Moos (auch mit Zuschlagstoffen) mögen meine alle sehr gern.

 

Liebe Grüße

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Cedrik Sikora

Grad nochmal online nachgeschaut, es gibt die Körnungen 7-15mm, 15-25mm und 20-40mm. Aber wie gesagt, bei Neps am Fensterbrett (so halte ich ja die meisten auch) wirds sehr schnell wieder trocken. Lebendes Moos (auch mit Zuschlagstoffen) mögen meine alle sehr gern.

 

Liebe Grüße

 

Ja gut muss ich mal gucken wie ich das in Zukunft machen werde. Spagnum werd ich wohl erst im kommenden Jahr wieder in größeren Mengen haben. Bei Spagnum kann ich mir das immer nur alles sehr schwer vorstellen das die Neps darin alle halten und nicht umfallen. Gut bei den kleineren mag das gehen, aber bei meiner großen Truncata bezweifliche ich das. Da hätte ich noch Pinienrinde zusätzlich reingemacht. Aber so eine Pinienrinde, Spagnum, Kokusfaser Mischung kann ich mir vorstellen. Dann kommt man wenigsten vom Torf weg.

LG

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Dann kommt man wenigsten vom Torf weg.

 

ich habe im Baumarkt - übrigens zum ersten Mal in diesem Jahr - gesehen, dass die Pflanzen eines Gartenbaubetriebes und hier nicht nur die Nephentes in viereckigen durchsichtigen Glastöpfchen mit einem komischen hellbraunen Gewurschtel eingepflanzt waren. Von weiten sah das aus wie Strickwerk. Beim genaueren Hinsehen sah ich dass das braune Zeug wohl mal Sphagnum gewesen war, ob tot oder lebend kann ich nicht beurteilen, aber für mich ist lebendes Sphagnum grün und nicht braun.

 

Mehr war nicht drin, kein Torf, keine Perlite, kein Sand - nichts, nur dieses braune Geschlingse und Wasser bis zum Rand. Ich weiß nicht ob das die neue Art von Ersatz für Karnivorensubstrat war und ich nur wieder die Zeichen der Zeit nicht erkannt habe, aber mir war dieses Zeug einfach nur suspekt. Ich habe es weg geschmissen und die Pflanzen in Torf, Sand und Perlite eingepflanzt - so wie es üblich ist.

 

Meine Nephentes steht übrigens in Neudorff-Kokosfaser, Weißtorff und ziemlich viel Zusatz Pinienrinde (15-25mm) und Perlite . Das Düngemittel, das angeblich in dem Neudorff-Ziegel schon drin ist, ist m.E. positiv zu sehen, ich konnte keine Schäden beobachten.

Kokosfaser, Weißtorf und die Pinienrinde etwa zu gleichen Teilen und von der Perlite etwa eine kleine Mokkatasse voll auf einen 16er-Topf.

Edited by Peter S.
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Carsten Schulz

Cedrik, das hört sich super an. Bei größeren Pflanzen in großen Töpfen wird das mit der Austrocknung auch nicht so schlimm sein, da die ja ein viel größeres Volumen haben.

Peter, eigentlich muss bei Neps gar kein Torf rein. Bei Sarracenien und co, die in ihrer Heimat in Torf stehen, mag das vielleicht anders aussehen (hab aber auch Sarras in Kokosfasern, keine Probleme), aber Kannenpflanzen stehen in der Regel nicht im Moor ;)

Ich habe früher auch recht viel Torf verballert, aber im Moment recycle ich altes Substrat und versuche, wenn möglich, auf Alternativen zurückzugreifen. Und es klappt, der Torfballen, der noch im Schuppen liegt, ist da schon seit wenigstens 2 Jahren unbehelligt.

 

Liebe Grüße

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Peter, eigentlich muss bei Neps gar kein Torf rein.

 

Das glaube ich inzwischen auch, aber damals habe ich den torf noch zur Beruhigung meines Gewissens beigemischt. Ich kenne aber auch Freunde, die die den Neudorf-Kokosziegel ohne Torzusatz verwendet haben, problemlos.

mein Bruder hat an seinem Gartenteich in der Uferzone irgendwelche nicht näher definierte Hybriden von Sarracenien mit Schlauchlängen von 40-60cm, da ist überhaupt kein Torf drunter, einfach die Erde, die ihm der märkische Boden lieferte und Kokosfaserziegel aufgeweicht und dazu gepackt. Ich habe ja selbst gestaunt, dass das geht. Aber die angesalbten Sarracenia purpurea hier im Sächsischen stehen teilweise in Kieferwäldern im feuchtnassen Waldboden. Auch nichts vonwegen klassisches Moor.

Edited by Peter S.
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Ich gieße meine alata-Hybriden mit Leitungswasser (ziemlich wenig Kalk), alternativ mit auf 400µs aufgedüngtem Osmosew.

Pinienrinde gibt es ab 3mm Körnung. Pinienrinde gibt es in verschiedenen Qualitäten! Ich wollte da keine Experimente mit Düngerzusätzen oder schlechter Qualität machen und habe das über Orchideen- oder Tillandsiengärtnereien bestellt.

Selbst das 3mm Zeugs hält einige Jahre ohne zu zerfallen. Einige Töpfe hier sind schon 5 und 6 Jahre alt. 

Eine gesunde Mischung, wie Peter sie hier vorschlägt, würde ich auch bevorzugen.

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Stefan M.

Naja welche Nährstoffe will die Pflanze denn aus dem 100% Sphagnum ziehen?

Das funktioniert doch nur mit Düngung oder voll gefüllten Kannen ?!

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Carsten Schulz

Naja, auf der Moosschicht eines Baumes (was dem natürlichen Habitat vieler Arten entspricht) gibts auch nicht viel zu holen. Das ist doch bei den meisten Fleischis der Fall, die Wurzeln und das Substrat sind primär oder fast ausschließlich zur Verankerung und Wasserversorgung da; Nährstoffe kommen da kaum rum. Die Böden (sei es Torf, Moos, Baumrinde, reiner Sand) geben einfach nicht viel her. Darum sind's ja Fleischis ;)

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Stefan H.

Hallo,

 

die Kultur in lebenden Sphagnum halte ich auf Dauer für etwas bedenklich. Sicher geht das für kleinere Pflanzen anfangs recht gut. Ich bin aber der Meinung, dass lebendes Moos in einem geschlossenen Topf (weiter unten im Topf wo kein Licht mehr hin kommt) irgendwann anfängt zu gammeln. Sicher trocknet das Moos weiter oben irgendwann ab, wodurch man zum gießen verleitet wird, aber weiter unten im Topf dauert das deutlich länger. Da gammelt die Matschepampe auf Dauer irgendwann weg. Mit Gittertöpfen kann das sicher besser funktionieren, oder mit der Beimengung grober Bestandteile wie Pinienrinde oder/und Perlite.

 

Ich greife da lieber auf bereits abgestorbenes, totes, getrocknetes, langfasriges Sphagnum zurück. Dem mische ich Perlite und/oder Seramis bei und kultiviere Nepenthes so komplett ohne Torf. Das klappt bisher ganz gut und die Pflanzen kippen da auch nicht um, Cedrik. Im Gegenteil, sie bilden da ei deutlich besseres Wurzelwerk als in dauernassen Torf-Substraten (wie ich es früher auch hatte) und stützen sich so deutlich besser ab. Aber auch dieses Substrat trocknet relativ schnell aus (sogar bei mir im Terrarium), was aber auch gewollt ist. Da müsste man schon so einmal pro Woche leict gießen oder sprühen. Etwas verhindern kann das Austrocknen ein topping aus lebenden Sphagnum. Aber auch hier sieht das manchmal trockener aus, als es im Topf wirklich noch ist, da darf man sich nicht täuschen lassen. Oben trocknet es eben zuerst ab.

 

Dass man Pflanzen in solchen Substrat ev. düngen müsste, weils wirklich kaum noch Nährstoffe enthält kann schon sein, müsste man mal beobachten und Vergleiche machen. Ist aber ein anderes Thema...

 

Die Pinienrinde halte ich persönlich schon für relativ lange stabil, auch kleinere Körnungen. Man darf sie halt nur nicht permanent zu nass halten (was bei der Torf-Beimischung schnell passieren kann), dann zersetzt sie sich auch nicht so schnell. Aber das mögen Nepenthes ja auch nicht so wirklich.  Will man wirklich ein Substrat haben, was mehrere Jahre, sagen wir mal mehr als 5-10 Jahre stabil ist, dann müsste man auf mineralische Substrate zurück greifen.

 

Möchtest du wirklich weiterhin Torf nutzen, dann ist es auch wichtig qualitativ hochwertigen Torf zu nutzen. Vieles von dem Baumarktzeug pappt mit der Zeit zu sehr zusammen, vor allem wenn es mehrmals ausgetrocknet ist. Und das trotz beigemischter Pinienrinde oder Perlite. Sowas ist für die Wurzelbildung und damit auch dem Wachstum für Nepenthes nicht ganz so ideal.

 

Viele Grüße

Stefan

Edited by Stefan H.
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Cedrik Sikora

Moin,

Vielen Dank für das Teilen eurer Erfahrungen. :)

Ich denke ich werde eine Pinienrinde Kokusfaser mit eventuell etwas Perlite versuchen. Ich habe eigentlich schon das Ziel vom Torf weg zu kommen. Eventuell bietet sich ja noch die Gelegnheit hier bei mir in der Gegend totes Spagnum aufzutreiben. Das kann ich ja denn auch noch untermischen:)

 

LG Cedrik!

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Stefan H.

Hallo Cedrik,

 

totes Sphagnum mit einem Torf-Substrat zu vermischen bringt dir auf Dauer auch keine Freude. Ich würde behaupten, dass das dann über kurz oder lang auch weggammeln wird, wenn es immer feucht unter erhöhten Druck (feuchter Torf, auch mit Pinienrinde wiegt halt auch etwas) kultiviert wird und dabei wenig Luft ran kommt.

 

Viele Grüße

Stefan

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Manuel Reimansteiner

Hallo,

lebendes oder totes Sphagnum mit etwas Perlite-Zusatz mit gelegentlicher Düngung und man hat lange Freude damit.

Übrigens eignet sich Neuseeland-Sphagnum besser als das billigere Chile-Sphagnum - bei letzterem hatte ich immer Probleme mit Fäulnis.

Von Kokosprodukten als Substrat halte ich bei Karnivoren wenig ...

Viele Grüße,

Manuel

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Cedrik Sikora

Hallo,

lebendes oder totes Sphagnum mit etwas Perlite-Zusatz mit gelegentlicher Düngung und man hat lange Freude damit.

Übrigens eignet sich Neuseeland-Sphagnum besser als das billigere Chile-Sphagnum - bei letzterem hatte ich immer Probleme mit Fäulnis.

Von Kokosprodukten als Substrat halte ich bei Karnivoren wenig ...

Viele Grüße,

Manuel

 

Hast du schlechte Erfahrungen mit Kokusfasern gemacht? Wollte diese eigentlich mit unter die Pinienrinde mischen.

Aber danke für den Spagnum tipp. Ich werde mal drauf achten:)

LG

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Michaela

Wirklich spannend. Die Substratfrage wirkt manchmal wie eine Mischung aus Wissenschaft und Kochrezepten. Ist immer schwer zu entscheiden, was denn jetzt das beste für die Pflanze ist...es gibt immer mehr als ein Rezept.

 

Beim lebenden Spaghnum dürfte es auch von anderen Randbedingungen abhängen. Ich hatte eine Orchidee auf dem Fensterbrett in pures, lebendes Spaghnum gepflanzt - vor mindestens 8 Jahren. Das ganze war im durchsichtigen Orchdieentopf - die Pflanze hat über all die Jahre regelmässig Blüten und Kindel gebildet. Letzthin umgetopft und dabei auch Kindel im Spaghnum gefunden (die Blätter klebten am Topfrand innen) und selbst im Zentrum war das Spaghnum noch teilweise grün und nur etwas zersetzt, aber nicht verrottet. Fühlte sich eigentlich ganz gut an.

 

Mich würde aber auf jeden Fall interessieren, wie man denn das Neuseeländer Spaghnum vom Chilenischen unterscheidet. Und wenn das chilenische teils als hochwertiger angeboten wird...was ist dann das "normale"?

Edited by Michaela
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Andreas Wistuba

Hallo,

lebendes oder totes Sphagnum mit etwas Perlite-Zusatz mit gelegentlicher Düngung und man hat lange Freude damit.

Übrigens eignet sich Neuseeland-Sphagnum besser als das billigere Chile-Sphagnum - bei letzterem hatte ich immer Probleme mit Fäulnis.

Von Kokosprodukten als Substrat halte ich bei Karnivoren wenig ...

Viele Grüße,

Manuel

 

Ich war immer großer Fan des Chile-Sphagnums und ärgere mich gerade darüber, dass ich im Moment nur peruanisches bekomme   :laughing:

Beim Kokos-Material sind wir uns einig. Mehrere Versuche und nur schlechte Erfahrungen hier...

Edited by Andreas Wistuba
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Carsten Schulz

Mich würde interessieren, wie diese schlechten Erfahrungen aussahen. Substrat verfault? Pflanzen gekränkelt?

Ich kenne da jemanden, der seine Kannenpflanzen ausschließlich in Cocopeat ohne Zuschlagstoffe hält. Ich selbst halte noch eine Handvoll Pflanzen in Kokosfasermischungen, ohne Probleme. Substrat bleibt locker und saugt sich auch zügig wieder voll. 

Da Torf- oder Kokosfasersubstrate bei mir recht fix vermoosen und bei den Sämlingen auch noch Trauermücken dabei waren, bin ich auf lebendes Spghagnum ohne Zuschlagstoffe umgestiegen.

 

Liebe Grüße

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Marco Ebert

Hallo Carsten,

Gegen Vermoosen hilft eine Deckschicht aus Sphagnum. Das fördert in der Terrarien-Kultur zudem die Luftfeuchtigkeit, dient als Indikator für Trockenheit und soll angeblich auch vor Pilzen schützen.

Ich verwende im Moment reinen groben Torf. Das mag im Vergleich Sphagnum als schneller nachwachsender Rohstoff zwar nicht sonderlich ökologisch sein, erfüllt aber seinen Zweck. In einigen Töpfen habe ich auch noch Perlite mit drin. Kokosfasern und Pinienrinde meide ich.

Bei jungen Pflanzen oder grazilen Arten empfiehlt sich reines totes Sphagnum mit oder ohne Perlite.

Gruß,

Marco

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Carsten Schulz

Hallo Marco.

Dieses Moos tritt sogar in Töpfen auf, in denen nur lebendes Sphagnum drin ist, aber darin kann es sich mit den Wurzeln nicht so verankern und ist leichter in den Griff zu bekommen.

Was wirklich helfen würde, ist wahrscheinlich mein Regenwasser abzukochen, aber dazu bin ich echt zu faul.

 

Liebe Grüße

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Cedrik Sikora

Also morgen fahre ich in den Baumarkt und besorge mir Pinienrinde und totes Spagnum und machen dann eine 60:40 Rinde Spagnum Mischungsverhältnis. Mal gucken wie es sich auf das Wachstum auswirkt. Tot umkippen werden meine Neps wohl nicht:) Soll ja nur besser als Torf/Perlit sein.

 

LG

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Manuel Reimansteiner

Hallo,

Ich war immer großer Fan des Chile-Sphagnums und ärgere mich gerade darüber, dass ich im Moment nur peruanisches bekomme   :laughing:

okay, ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich bis vor einigen Monaten gepresstes Chile-Spphagnum gekauft habe. Die Faserstruktur lässt nach der Quellung sehr zu wünschen übrig.

Ich denke 'mal du verwendest loses, getrocknetes Sphagnum und keine gepressten Varianten. Da könnte die Sache schon anders aussehen.

Mich würde aber auf jeden Fall interessieren, wie man denn das Neuseeländer Spaghnum vom Chilenischen unterscheidet. Und wenn das chilenische teils als hochwertiger angeboten wird...was ist dann das "normale"?

Das Neuseeland-Sphagnum was ich bis jetzt benutze ist lose verpackt, orange bräunlich und viel gröber als das Chilenische, was ich bisher gesehen habe. Deshalb verwende ich Ersteres, weil es mit der Zeit weniger verdichtet als das Aufzuquellende.

Aber wie gesagt, loses Chile Sphagnum habe ich noch nicht gesehen - kann gut sein, dass es gleiche Eigenschaften hat als das aus Neuseeland. ;)

Viele Grüße,

Manuel

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Cedrik Sikora

Das Neuseeland-Sphagnum was ich bis jetzt benutze ist lose verpackt, orange bräunlich und viel gröber als das Chilenische, was ich bisher gesehen habe. Deshalb verwende ich Ersteres, weil es mit der Zeit weniger verdichtet als das Aufzuquellende.

Aber wie gesagt, loses Chile Sphagnum habe ich noch nicht gesehen - kann gut sein, dass es gleiche Eigenschaften hat als das aus Neuseeland. ;)

Viele Grüße,

Manuel

 

Wo beziehst du dieses denn??

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Andreas Wistuba

Hallo Manuel,

wer verkauft das neuseeländische?

Bin wie gesagt nicht wirklich zufrieden mit peruanischem Moos...

Grüße

Andreas

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